08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Alcon: Goldman Sachs senkt auf 71 (82) Fr. – Buy

Amrize: Barclays senkt auf 42 (44) Fr. - Equal Weight

AMS Osram: Jefferies erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 21 (8,30) Fr.

Comet: Vontobel senkt auf Hold (Buy) - Ziel 370 (340) Fr.

Lonza: Vontobel senkt auf 650 (670) Fr. - Buy

VAT: Vontobel senkt auf Hold (Buy) - Ziel 645 (620) Fr.

Ypsomed: Citigroup startet mit Buy - Ziel 360 Fr.

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär unverändert bei 13'100 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel steigen. Zu den grössten Gewinnern zählen ABB (+0,8 Prozent) und Richemont (+0,9 Prozent). Die Kursgewinne der übrigen SMI‑Titel liegen zwischen 0,06 Prozent und 0,12 Prozent. Swiss Life geben 2,9 Prozent ab. Hier ist allerdings der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich.

Der breite Markt steigt hingegen minim – rund 0,02 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei den Aktien von ams Osram (+3,2 Prozent), Comet (-1,4 Prozent), Inficon (-0,9 Prozent), Landis+Gyr (+1,1 Prozent), Sunrise (-4,9 Prozent), Swatch (-3,1 Prozent), Swissquote (-1,6 Prozent), VAT (-0,9 Prozent) und Ypsomed (+3,1 Prozent) prognostiziert.

Bei Swissquote und Sunrise ist der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich, Ypsomed und ams profitieren von Rating- respektive Kurszielanpassungen.

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07:30

Chinesische Aktien erreichten am Montag ein 11-Jahres-Hoch, angetrieben durch eine starke Tech-Rallye, die von erneuertem KI-Optimismus und starker Exportnachfrage befeuert wurde.

Zur Mittagspause notierte der Leitindex Shanghai Composite mit +0,9 Prozent bei 4219,13 Punkten, nachdem er im frühen Handel sein höchstes Niveau seit dem 1. Juli 2015 erreicht hatte. Der Blue-Chip-Index CSI 300 stieg um 1,4 Prozent und markierte damit ein Mehrjahreshoch – der höchste Stand seit über vier Jahren.

«Die wachsende globale Nachfrage nach KI-Computing wird die Exporte im Halbleiterbereich weiter steigern», schrieben die Analystinnen und Analysten von CITIC Securities in einer Notiz. «Chinas Kostenvorteil in der Fertigung wird dabei immer deutlicher.»

Unterdessen beobachten Anlegerinnen und Anleger gespannt das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping, bei dem Iran, Taiwan und künstliche Intelligenz auf der Agenda stehen.

Angesichts der eskalierenden Spannungen weltweit könnte dieses Gipfeltreffen ein Schritt sein, bei dem die beiden Grossmächte ihre Rivalität managen, die fragile Ruhe wahren und durch hochrangige Diplomatie einen vollständigen Bruch der Beziehungen vermeiden, so Analyst:innen von Nomura.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich etwas höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,1 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern derweil fallen (-0,1 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank weiterhin um 0,2 Prozent höher bei 13'100 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 13'100 Punkten.

Die Lage an den weltweiten Börsen bleibt angespannt. Die Waffenruhe im Iran ist brüchig und ein nachhaltiger Friedensdeal mit den USA ist noch nicht in trockenen Tüchern. Die Börsianer werden auch in der neuen Woche mit Argusaugen auf die weiteren Entwicklungen und auf positive News hoffen, ehe sie sich wieder vermehrt aus der Deckung wagen.

Die US-Vorgaben vom Freitag dürften heute vor allem für Technologie-Werte, die es hierzulande allerdings nicht allzu viele gibt, noch einmal sehr positiv sein. Beim Nasdaq Composite ging es am Freitag nämlich um 1,71 Prozent nach oben, beim Nasdaq 100 gar um 2,35 Prozent aufwärts. Daraus ergab sich für den technologielastigen Auswahlindex ein Wochenplus von 5,5 Prozent.

Derweil ebbt die Zahlenflut zur Q1-Berichtssaison hierzulande allmählich ab. Von den SMI-Firmen wird lediglich die Zurich-Gruppe am Mittwoch mit einigen ausgewählten Daten über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal berichten. Weiter geben etwa noch der Labordienstleister Tecan, die Immobiliengruppe PSP, der Personaldienstleister Adecco oder die Telekomfirma Sunrise Einblicke in die Bücher.

Darüber hinaus wird mit Spannung auf die Generalversammlung der Swatch Group vom Dienstag geschaut. Dort wird US-Investor Steven Wood mit Unterstützung grosser Stimmrechtsberater versuchen, von den Inhaberaktionären als unabhängiges Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt zu werden. Die stimmengewichtigen Namensaktionäre des Hayek-Pools wehren sich gegen den Vorstoss und andere Vorschläge von Woods. Auch die Generalversammlung von DocMorris (ebenfalls am Dienstag) verspricht mit einigen Aktionärsanträgen für eine gewisse Spannung.

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05:30

Die festgefahrenen Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran haben die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten am Montag verunsichert. Die japanische Börse hat schwächer tendiert: In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 62.486,84 Punkte nach und ‌der breiter ⁠gefasste Topix blieb fast unverändert bei 3.830,12 Zählern. Die chinesischen Märkte zeigten sich dagegen fester. Die Börse Shanghai gewann 0,7 Prozent auf 4.208,97 ⁠Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 1,1 Prozent auf 4.924,56 Punkte.

In Japan drückte die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten auf ‌die Stimmung, nachdem US-Präsident Donald Trump die iranischen Bedingungen für ein Ende des Krieges als ‌inakzeptabel zurückgewiesen hatte. Zuvor hatte der Nikkei noch ein Rekordhoch erreicht. «Die Unsicherheit ​über die Lage im Nahen Osten hat sich jedoch verschärft», sagte Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities. Zu den Gewinnern zählten der Chip-Hersteller Kioxia mit einem Plus von 6,8 Prozent sowie Konami und Japan Tobacco nach starken Quartalszahlen. Zu den Verlierern gehörte Nintendo, deren Aktien nach einer Preiserhöhung für die Konsole Switch 2 um 6,5 Prozent abrutschten.

In China rückte der bevorstehende Besuch Trumps in den Fokus, der in dieser Woche ‌mit Präsident Xi Jinping unter anderem über Handel und Künstliche Intelligenz sprechen will. Gleichzeitig treiben die durch den Nahost-Krieg gestiegenen globalen Energiekosten die Inflation in der Volksrepublik an. Die Erzeugerpreise stiegen im April um 2,8 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren. Auf ​dem heimischen Automarkt sanken die Verkäufe den siebten Monat in Folge. Dagegen schossen die Exporte von Elektroautos ​um fast 112 Prozent in die Höhe, da die weltweit hohen Spritpreise die Nachfrage im ​Ausland ankurbelten. Davon profitierte auch der weltgrösste E-Auto-Bauer BYD.

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04:14

Angesichts der geopolitischen Risiken suchten Anleger Zuflucht in der US-Währung. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar als sicherer Hafen 0,3 ‌Prozent auf 157,12 Yen und legte leicht auf 6,7954 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent höher bei 0,7784 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1761 Dollar und zog leicht auf 0,9157 Franken an. Japan hofft derweil, dass eine restriktivere Geldpolitik ​der Notenbank ​und die Unterstützung von US-Finanzminister Scott Bessent den Verfall des Yen bremsen ⁠können.

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03:30

Die faktische Schliessung der Strasse von Hormus infolge des festgefahrenen US-iranischen Konflikts trieb die ​Energiekosten massiv in die Höhe. Am ⁠Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 3,7 Prozent auf 105,04 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ‌4,2 Prozent fester bei 99,45 Dollar. «Das Risiko einer stärkeren Preisbewegung steigt mit jeder Woche, in der die Strasse von Hormus geschlossen bleibt», erklärte Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan.

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02:00

Die US-Börsen hatten am Freitag noch von der Euphorie rund um das ‌Thema Künstliche Intelligenz profitiert, bevor die Nahost-Sorgen die US-Futures im asiatischen Handel wieder leicht drückten. Der US-Standardwerteindex ​Dow Jones hatte sich am Freitag kaum verändert bei 49.609,16 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,8 Prozent auf 7.398,93 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,7 Prozent auf 26.247,08 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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