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Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,5 tiefer gestellt.
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05:15
Gute Vorgaben der Wall Street haben den asiatischen Börsen am Donnerstag nur kurz Auftrieb gegeben. Die Sorge vor einer Eskalation am Persischen Golf und Zweifel an der Profitabilität von Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) drückten auf die Stimmung. Zwar hatten gute Quartalszahlen von US-Technologiefirmen wie Meta und SpaceX die Anleger zunächst optimistisch gestimmt. Jedoch überwogen im Handelsverlauf die Bedenken, nachdem die USA wegen der Huthi-Angriffe Diplomaten aus Saudi-Arabien abzogen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab 0,2 Prozent nach. Die Börse in Tokio verlor 1,1 Prozent, die in Shanghai 1,2 Prozent.
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Zur Wochenmitte herrschte im Technologiesektor eine gute Stimmung, denn der Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX hatte mit seinen Quartalszahlen die Laune der US-Aktienanleger wieder aufgehellt. Vor diesem Hintergrund suchten auch Investoren am Kryptomarkt wieder das Risiko und beendeten damit offensichtlich fürs Erste ihre Serie der Gewinnmitnahmen, schrieb Timo Emden, Chefmarktanalyst des Handelshauses CapTrader. Zugleich könnten verstärkt kurzfristig agierende Spekulanten nun vor die Seitenlinie treten.
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23:30
Starke Quartalszahlen von SpaceX und Super Micro Computer haben die Kauflaune der Anleger an der Wall Street am Mittwoch beflügelt. Besonders der technologielastige Nasdaq-Index verzeichnete deutliche Gewinne, während Kursverluste im Telekom-Sektor den Anstieg des breiteren Marktes bremsten.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent höher auf 52'856 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,6 Prozent auf 7757 Zähler vor und der Index der Technologiebörse Nasdaq 1,1 Prozent auf 26'702 Stellen.
Aktien von SpaceX schlossen 7,8 Prozent höher bei rund 159 Dollar, nachdem sie im Verlauf bis auf über 166 Dollar geklettert waren. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk hatte seinen ersten Gewinn als börsennotierter Konzern ausgewiesen. Musk erklärte im Anschluss, eine Fusion von SpaceX und Tesla sei eine gute Idee. Dies gab auch Tesla-Papieren Auftrieb, die 3,4 Prozent zulegten.
Zudem legten die Aktien von Tesla nachbörslich zu. Der US-Elektroautobauer hat im dritten Quartal dank geringerer Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik überraschend einen positiven Cashflow erwirtschaftet. Zugleich übertraf das von Elon Musk dominierte Unternehmen die Umsatz-Erwartungen der Wall Street. Tesla-Aktien legten am Mittwoch nachbörslich knapp zwei Prozent zu.
Papiere von Super Micro sprangen um 9,6 Prozent nach oben. Der Hersteller von Servern für Künstliche Intelligenz (KI) stellte für das laufende Quartal einen Umsatz und eine Gewinnmarge über den Erwartungen in Aussicht. Dies signalisierte Anlegern eine weiterhin robuste Nachfrage nach KI-Technologie. Die Zahlen zogen auch die Konkurrenten HPE und Dell mit nach oben, deren Aktien um 3,7 beziehungsweise 5,3 Prozent stiegen.
Die Bilanzen beruhigten Investoren, die sich zuletzt um die Nachhaltigkeit und Rentabilität der massiven Investitionen in den KI-Ausbau gesorgt hatten. In der vergangenen Woche hatte ein Ausverkauf bei KI-Werten den Tech-Sektor stark belastet. Dabei stand der Rechenzentrumsbetreiber CoreWeave im Mittelpunkt.
Die Nachrichten von SpaceX und Super Micro drängten einige dieser Sorgen nun zurück, sagte Angelo Kourkafas, Stratege bei Edward Jones. Die Bilanzen beantworteten zwar nicht alle Fragen der Anleger zur Rendite von KI-Investitionen, seien aber ein guter Anfang. Marc Dizard, Chefinvestor bei der Huntington Bank, sprach von einer Bestätigung, dass der KI-Bereich weiter intakt sei. Die Stimmung könne jedoch schnell umschlagen.
Aktien von AT&T sackten um 6,5 Prozent ab, obwohl der Telekom-Kionzern die Erwartungen für Umsatz und Gewinn im dritten Quartal übertroffen hatte. Dizard zufolge schürten die Ergebnisse von SpaceX in Kombination mit einem kürzlichen Kauf von Mobilfunkfrequenzen die Befürchtung, das Raumfahrt-Unternehmen könne zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten auf dem Telekommunikationsmarkt werden. T-Mobile US fielen um 2,5 und Verizon um 2,2 Prozent.
Abseits der Tech-Werte gaben Abbott Laboratories um 1,9 Prozent nach. Der Medizintechnik-Hersteller hatte seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

