07:56

Der US-Dollar sinkt und sinkt im Wert. Zum Start in die neue Woche ist der «Greenback» mit zuletzt 0,7775 Franken weiter gesunken. Er war bereits in der Nacht auf Samstag unter die Marke von 78 Rappen gefallen.

Der Euro hat zum Dollar ebenfalls angezogen und kostet aktuell 1,1859 US-Dollar. Zum Franken hat die Gemeinschaftswährung auch nachgegeben und notiert aktuell bei 0,9220. Der Franken bleibt also der «sichere Hafen» par expellence.

Die US-Währung leidet zunehmend unter der unberechenbaren Politik der Regierung von Donald Trump, sagten Marktbeobachter. Auch nach der Beruhigung rund um die «Grönland-Story» erholte sich der US-Dollar nur kurzfristig. Zu hoch seien die Zweifel, ob und wie lange die geopolitische Entspannung andauert.

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07:39

Folgend neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

UBS: Jefferies mit BUY bis 55 (37) Fr.

UBS: Kepler Cheuvreux mit BUY bis 42.50 (35) Fr.

DocMorris: UBS mit SELL bis 5 (5.50) Fr.

Flughafen Zürich: JP Morgan mit NEUTRAL (Overweight) bis 260 (275) Fr.

Sika: Jefferies mit BUY bis 193 (201) Fr.

Swiss Re: Bank of America mit NEUTRAL bis 145 (160) Fr.

Schindler: Citigroup mit BUY (Neutral) bis 327 (296) Fr.

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07:30

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten ‌zufolge ‌mit Gewinnen in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent im ​Plus bei 24'901 Punkten geschlossen. Der ‌EuroStoxx50 gab ‌leicht nach, während die Wall Street uneinheitlich aus dem Handel ging.

Trotz der Entspannungssignale im Streit um Grönland zeigten sich die Anleger ⁠zum Wochenschluss vorsichtig. Am Montag veröffentlicht das Münchener Ifo-Institut die jüngste Erhebung der Stimmung in den ​Chefetagen der deutschen Wirtschaft. Diese dürfte ‌sich zu Jahresbeginn ‍etwas aufgehellt haben.

Von Reuters befragte Experten erwarten für ​Januar einen Anstieg des Geschäftsklimas auf 88,1 Punkte, nach 87,6 Zählern im Dezember. Die deutschen ‌Unternehmen setzen für ⁠einen Aufschwung vor allem auf ‌die geplanten staatlichen Mehrausgaben im Rahmen des Fiskalpakets. 

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07:24

Diese Woche nimmt auch Übersee die Berichterstattung Fahrt auf mit den Quartalszahlen der Techkonzerne. Den Start machen Microsoft, Meta, Tesla und IBM am Mittwoch, gefolgt von Apple am Donnerstag.

Dann tagt die US-Notenbank Fed am Mittwoch zum ersten Mal in diesem Jahr. Analysten erwarten eine Zinspause.

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06:18

Der Schweizer Aktienmarkt, gemessen am SMI, notiert im vorbörslichen Handel bei der Bank IG 0,27 Prozent im Minus bei 13'087 Punkten.

Während der Montag seitens Unternehmensinformation noch ruhig verlaufen dürfte, bringen die kommenden Tage den Anlegern Einblicke in den Geschäftsgang mehrerer SMI-Unternehmen. Den Auftakt macht Logitech am Dienstag mit dem Ergebnis des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2025/26. Lonza gibt am Mittwoch die Zahlen zu 2025 bekannt.

Am Donnerstag kommt es zum ersten grossen Showdown des neues Jahres: RocheABB und Givaudan berichten die Resultate des Jahres 2025.

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05:00

Der starke Yen hat die Börse in Tokio am Montag belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gab 1,9 Prozent auf 52'804 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte ‌2,1 Prozent ‌niedriger bei 3555 Zählern. Die chinesischen Börsen zeigten sich hingegen leicht im Plus. Die Börse in Schanghai gewann 0,1 Prozent auf 4141 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen legte um 0,3 Prozent auf ​4715 Punkte zu.

Händler verwiesen auf die Sorgen vor einer Intervention ‌der japanischen Notenbank Bank of Japan (BOJ), um die ‌Währung zu stützen. Ein stärkerer Yen schmälert die Auslandseinnahmen der stark exportorientierten japanischen Wirtschaft. «Das Interventionsrisiko bleibt bestehen, und die Aussichten sind unklar», sagte die Strategin Maki Sawada von Nomura Securities. «Für Händler ist es in diesem Umfeld schwierig, Positionen einzugehen.» Zu den grössten Verlierern zählten die Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Toyota ⁠und Honda, die jeweils mehr als drei Prozent nachgaben.

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04:50

Zusätzliche Nervosität verursachten geopolitische Unsicherheiten. Die Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran durch die US-Regierung sowie neue Zolldrohungen von Präsident Donald Trump trieben Anleger in als sicher geltende Häfen ​wie Gold.

Der Goldpreis sprang auf ein neues Rekordhoch von über 5000 ‌Dollar je Feinunze. «Die Regierung Trump hat einen dauerhaften Bruch mit ‍der bisherigen Vorgehensweise verursacht, und deshalb flüchten jetzt alle in Gold als einzige Alternative», sagte Kyle Rodda, Marktanalyst bei Capital.com.

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04:20

Am Devisenmarkt ​stand der Yen im Fokus. Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Notenbank gaben der Währung Auftrieb. Der Dollar verbilligte sich im Gegenzug um ein Prozent auf 154,20 Yen. Der Euro legte um 0,3 Prozent auf ‌1,1862 Dollar zu. Anleger blickten zudem auf die im Wochenverlauf ⁠anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed.

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03:45

Die Ölpreise zeigten sich kaum ‌verändert. Händler wogen Sorgen über die Versorgungssicherheit wegen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran gegen Anzeichen für ein Überangebot ‍im laufenden Jahr ab. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stagnierte bei 65,86 Dollar. Die US-Sorte WTI notierte kaum verändert bei 61,05 Dollar.

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03:30

Am Montagmorgen tendieren die Futures auf die US-Aktienmärkte tiefer. Der Dow Jones liegt 0,26 Prozent, der S&P 500 0,27 Prozent und der Nasdaq 0,40 Prozent im Minus.

Die US-Börsen hatten am Freitag uneinheitlich ​geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 0,6 Prozent auf 49'099 Punkte. Der breiter ‍gefasste S&P 500 schloss kaum verändert bei 6916 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte hingegen 0,3 Prozent auf 23501 Stellen zu. 

(cash/AWP/Reuters)

Monique Misteli Ringier
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