Die Lufthansa muss auf ihre Rückkehr in den deutschen Aktien-Leitindex Dax weiter warten. Wie die Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx am Mittwochabend mitteilte, gibt es im Dax zum nächsten Termin am 23. März keine Änderungen am Index der wichtigsten 40 Aktienwerte in Deutschland. Damit bleibt die Aktie des Online-Bekleidungshändlers Zalando, der als möglicher Abstiegskandidat gegolten hatte, im Dax. Die Lufthansa, die während der Corona-Pandemie vor knapp sechs Jahren aus dem Dax in den Nebenwerteindex MDax abgestiegen war, hatte sich lange Zeit Hoffnungen auf den Wiederaufstieg machen dürfen. Indexexperten hatten das Rennen aber als eng bezeichnet.
Zu vier Änderungen kommt es dagegen unter den 50 MDax-Werten, eine davon wird bereits am kommenden Montag (9. März) vollzogen. Weil der Streubesitz der Vonovia-Tochter Deutsche Wohnen auf weniger als 90 Prozent gefallen ist, wird sie aus dem MDax herausgenommen und durch den Auto- und Industriezulieferer Schaeffler ersetzt. Für Schaeffler rückt der bayerische Werkzeughersteller Einhell zum ersten Mal in den Kleinwerteindex SDax auf.
Zum regulären Termin zwei Wochen später (am 23. März) steigen der Motorenbauer Deutz, der Stahlhersteller Salzgitter und der Technologiekonzern Jenoptik in den MDax auf. Für sie weichen müssen der Kommunikationssoftware-Anbieter Teamviewer, der Brillenfilialist Fielmann und der Augenheilkunde-Spezialist Carl Zeiss Meditec. Sie steigen in den SDax ab. Neu in dem Kleinwerteindex ist zudem die auf Software für Busse und Bahnen spezialisierte Init aus Karlsruhe, die dort PSI Software ablöst.
(Reuters)

