Zwar brachte der Überraschungsangriff von USA und Israel auf den Iran am Wochenende an nur zwei Tagen einen Anstieg beim Ölpreis um rund 20 Prozent - und Kohle und Gas zeigen ähnliche Entwicklungen. Aber den Aktienmärkten scheint das relativ egal zu sein.

SMI, EuroStoxx 50 oder DAX haben nach Ausbruch des Kriegs verloren, aber die Verluste halten sich mit zwei, drei oder vielleicht vier Prozent im engen Rahmen. Viel erstaunlicher ist sogar noch die Kursentwicklung in den USA. Das Land ist immerhin Kriegspartei - und dennoch hat sich der Dow Jones als wichtigster Leitindex der Welt von einem kleinen anfänglichen Kursrückgang schon wieder erholt und notiert da, wo er vor dem Start der Bombardements auf den Iran am Freitag war.

Wertentwicklung Nasdaq 100

Der Nasdaq 100 hat inzwischen sogar einen Kurslevel über dem Ausgangsniveau vor dem Krieg erreicht. Ja, offensichtlich scheint der Krieg im Nahen Osten, der neben einer Ölblockade an der Strasse von Hormus und Raketenangriffen in den Urlaubsparadiesen am Persischen Golf wie etwa in Dubai, dem Land der Reichen, Schönen und Influencer, New Yorks Börsianer einigermassen kalt zu lassen.

Das mag mit der Flucht von Anlegern in Kriegs-Zeiten in den als relativ sicheren US-Hafen begründet sein, hat aber auch fundamentale Gründe. Denn die letzte Berichtsaison mit den Zahlen zum vierten Quartal 2025 lagen am US-Aktienmarkt erneut deutlich über der Erwartung der Analysten.

So konnten im S&P 500 – in dem Index sind auch die grossen Nasdaq-Schwergewichte wie Amazon, Microsoft, Nvidia, Tesla oder Alphabet – rund drei Viertel der Index-Mitglieder zwischen Oktober und Dezember 2025 bei Umsatz und Gewinn die Schätzungen der Analysten übertreffen. Das Gewinnwachstum lag im Durchschnitt mit knapp 15 Prozent fast doppelt so hoch wie erwartet worden war.

Und angesichts des KI- und Digitalisierungs-Booms ist ein Ende dieser Tech-Hausse noch lange nicht in Sicht. Kein Wunder also, dass sich der Nasdaq 100 trotz des Iran-Kriegs nicht weit unter dem Allzeithoch vom Oktober hält.

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Für risikofreudige Anleger sieht die Spekulation folgendermassen aus: Sollte der Konflikt jetzt im Iran schon bald ein Ende haben, dürfte das bei Aktien einen Schub auslösen. Egal, ob die Kurse davor gefallen oder seitwärts gelaufen sind. Ansonsten läuft der Nasdaq 100 bereits seit Oktober in einer Trading-Range, übergeordnet zwischen 25000 und 26000 Punkten.

Da der Nasdaq 100 jetzt wieder auf der unteren Begrenzung dieser Handelsspanne, auf der psychologischen Marke von 25000 Punkten notiert, setzen trading-orientierte Anleger mit einem Call mit relativ hohem Hebel auf einen Rebound in Richtung 26000 Punkte. Das wären Kursgewinne von etwa vier Prozent.

Ein Call mit 7er-Hebel (ISIN: CH1452824605) könnte bei einem Kursanstieg des Index auf 26000 Punkte 30 Prozent steigen. Ein etwas spekulativerer Call mit 9er-Hebel (ISIN: CH1445476919) würde 40 Prozent klettern. Wer mehr riskieren will, legt sich ein Zertifikat mit 14er-Hebel (ISIN: CH1466822371) ins Depot. Sollte der Nasdaq 100 die 26000 schnell ohne Rücksetzer erreichen, winkt mit diesem Call ein Plus von 60 Prozent.

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