15:34

Die US-Aktienmärkte haben am Freitag fester eröffnet. Der S&P 500 und der Nasdaq legten 0,5 respektive 0,7 Prozent zu, während der Dow Jones 0,4 Prozent hinzugewinnt. Für Auftrieb sorgen die tieferen Ölpreise im Wochenvergleich sowie die positiv aufgenommenen Zahlen zum US-Arbeitsmarkt. Diese deuten auf eine weiterhin robuste Wirtschaftsentwicklung hin.

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15:17

Neue Kriegssorgen rund um den Iran belasten am Freitag die deutsche Börse. Der Dax sank am Nachmittag um 0,93 Prozent auf 24'434 Punkte und entfernte sich damit von der Marke von 25'000 Zählern, die er zur Wochenmitte erstmals seit Ausbruch des Iran-Kriegs zeitweise klar überschritten hatte.

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14:25

Mit Rückenwind der KI-Fantasie fehlt dem S&P 500 und den Nasdaq-Leitindizes nicht viel, um ihre Rekordrally fortzusetzen: Besonders deutlich legt vor dem Auftakt der technologielastige Nasdaq 100 zu, der vom Broker IG 0,8 Prozent höher auf 28.787 Punkte taxiert wurde. Für eine Bestmarke müsste er über 28.825 Zähler steigen, während 7.385 Zähler im S&P 500 notwendig sind.

Der Dow Jones Industrial läuft seiner Bestmarke vom Februar aber immer noch hinterher. Der stärker auf Standardwerte fokussierte Leitindex der Wall Street wird 0,4 Prozent höher auf 49.775 Punkte taxiert. Er müsste für einen Rekord aber knapp 50.513 Punkte erreichen. Im Wochenverlauf steigert er sein Plus damit auf ein halbes Prozent. Mit den fast vier Prozent des Nasdaq 100 kann er bei weitem nicht mithalten.

Das Thema im Iran-Krieg ist am Freitag die wieder wackelnde Waffenruhe. Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Strasse von Hormus hat das US-Militär als Vergeltung Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Das iranische Militär warf dann den USA vor, die ohnehin fragile Waffenruhe verletzt zu haben. Kurz darauf meldeten die Vereinigten Arabischen Emirate die Abwehr neuer iranischer Angriffe.

Anleger machen sich am Freitag aber dennoch weiter Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts und setzen wie zuletzt vor allem auf US-Technologiewerte. Eckhard Schulte von MainSky Asset Management sieht in diesen eine «Gewinnmaschine» getrieben von der weiter gehenden «KI-Revolution». Während Halbleiter auf allen Ebenen knapp seien, würden Software-Werte wegen möglicher KI-Störeinflüsse von Anlegern gemieden.

Viele Aktien aus dem Chipsektor bleiben vor diesem Hintergrund begehrt. Nachdem die Titel von Microchip Technology in dieser Woche über 100 Dollar Rekordniveau erreichten, legten sie vorbörslich nochmals 2,5 Prozent zu. Analyst James Schneider von der US-Bank Goldman Sachs attestierte dem Halbleiterunternehmen starke Quartalszahlen nebst Ausblick.

Besonders positiv auffällig waren die Aktien von Akamai Technologies mit einem Kurssprung um 22 Prozent. Der Cloud-Computing-Dienstleister hatte seine diesjährige Gewinnzielspanne nach oben hin eingegrenzt. Ausserdem wurde ein Grossauftrag im Bereich der Cloud-Infrastrukturen eingefädelt.

Schlechte Nachrichten kommen aus dem Software-Bereich von Cloudflare und The Trade Desk, deren Kurse vorbörslich im prozentual zweistelligen Bereich absackten. Das auf Sicherheits-Dienste spezialisierte Unternehmen Cloudflare enttäuschte mit dem Umsatzausblick und sorgte mit angekündigten Stellenstreichungen für Aufmerksamkeit. Der Werbemarkt-Dienstleister The Trade Desk enttäuschte auch mit Zahlen und Ausblick.

Ein Abschlag von mehr als sieben Prozent zeichnet sich darüber hinaus bei Expedia ab. Analyst John Colantuoni von Jefferies Research verwies auf eine enttäuschende Buchungsprognose des Online-Reiseportals für das zweite Quartal. Richard Clarke von Bernstein schrieb mit Blick auf bestätigte Jahresziele, dass diese nach dem guten ersten Quartal eine schwächere zweite Jahreshälfte implizierten.

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13:15

Die Futures der US-Aktienmärkte stehen vor dem Start höher:

- Dow-Jones-Futures: plus 0,32 Prozent.
- S&P-500-Futures: plus 0,49 Prozent.
- Nasdaq-Futures: plus 0,69 Prozent. 

Unterdessen notiert die Schweizer Börse gemessen am SMI 0,31 Prozent tiefer.

11:40

Nach einer Herunterstufung ‌gehen ⁠die Aktien von Rheinmetall auf Tauchstation. Die Titel des Rüstungskonzerns sind mit ⁠einem Abschlag von bis zu 6,8 Prozent auf 1251 Euro schwächster Dax-Wert. Das ‌ist der tiefste Stand seit mehr als einem ‌Jahr.

Die Analysten von JP ​Morgan haben die Aktien auf «Neutral» von «Overweight» heruntergenommen. Im ersten Quartal hatte Rheinmetall die Umsatzerwartungen der Analysten verfehlt und daher bereits am Dienstag erste Zahlen veröffentlicht. Am Donnerstag folgten dann die detaillierteren Quartalsergebnisse. 

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11:35

Der Schweizer Aktienmarkt legt zu Wochenschluss erneut den Rückwärtsgang ein. Gemessen am SMI sinkt er um 0,42 Prozent; der Leitindex notiert bei 13'080 Punkten. Derweil geht der SPI um 0,41 Prozent auf 18'562 zurück.

Es sind neue Spannungen im Nahost-Konflikt, die für Verunsicherung und fallende Kurse sorgen. Der Iran hat nach Angaben des US-Militärs nahe der Strasse von Hormus Angriffe auf US-Kriegsschiffe mit Raketen, Drohnen und Kleinbooten unternommen, die abgewehrt wurden. US-Präsident Donald Trump sagte aber, der Waffenstillstand mit dem Iran sei weiterhin in Kraft.

Damit wackelt die ohnehin fragile Waffenruhe. Die Friedenshoffnungen hätten damit einen kräftigen Dämpfer erhalten, hiess es von Händlern. Anleger hätten Sorge, auf dem falschen Fuss erwischt zu werden, und betrieben entsprechend vor dem Wochenende Schadensbegrenzung. Der Ölpreis ist im frühen Handel nach den Ereignissen gestiegen - allerdings hielt sich das Plus in Grenzen.

Apropos Öl: Solches goss Trump im Zollstreit mit der EU ins Feuer, während ein Gericht seinen weltweiten 10-Prozent-Zoll kippte. In dieser Gemengelage steht am Nachmittag zudem der US-Arbeitsmarktbericht für den April auf der Agenda und auch das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan dürfte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Deutlich abwärts geht es für die Aktien der Swiss Life (-3,2 Prozent). Die UBS hat ihren Daumen über den Titel des Versicherers gesenkt und auf «Sell» von «Neutral» abgestuft. Die zuständigen Analysten bevorzugen die Papiere des Konkurrenten Helvetia Baloise (-1,2 Prozent).

Nach einem Update zum Geschäftsgang verbilligen sich die Valoren des Pharmaauftragsfertigers Lonza um 2,1 Prozent. Dabei haben sich die Basler insgesamt positiv geäussert und die Prognose für das laufende Jahr bekräftigt.

Andere Gesundheitswerte befinden sich allerdings ebenfalls auf den Verkaufslisten; allen voran Roche büssen 1,3 Prozent ein. Novartis (-0,2 Prozent) und Sandoz (+0,03 Prozent) ziehen sich etwas besser aus der Affäre, während im Bereich Medtech vor allem Sonova (-1,8 Prozent), Straumann (-0,7 Prozent) und Alcon (-0,4 Prozent) verkauft werden.

Auch traditionell defensive Papiere wie Swisscom (-0,8 Prozent) und Givaudan (-1,3 Prozent) können sich dem Markttrend nicht entziehen. Der Telekomkonzern leidet unter den «Nachwehen» der am Vortag gezeigten Quartalszahlen: Barclays hat die Verkaufsempfehlung bei einem leicht gesenkten Kursziel bestätigt.

Rein optisch tief im Minus liegen die Papiere des Logistikkonzerns Kühne+Nagel, die mit einem Abschlag von 4,0 Prozent oder von 7 Franken gehandelt werden. Allerdings wird am Berichtstag die Dividende von 6 Franken in Abzug gebracht.

Deutlich höher notieren bei den SMI-Werten einzig Logitech (+1,2 Prozent); die Herstellerin von Computerzubehör hat einen Aktienrückkauf angeschlossen und startet sogleich ein neues Programm. Mit VAT (+1,1 Prozent) und ABB (+0,2 Prozent) sind auch andere Papiere mit «Technologie-Touch» auf der positiven Seite zu finden.

In der zweiten Reihe fallen Clariant (-2,1 Prozent) nach Quartalsergebnissen zurück, Landis+Gyr (-15,1 Prozent) verlieren nach Jahreszahlen sehr klar. Damit sind die ab März erzielten Avancen auf einen Schlag weg. Beim Stromzählerhersteller sind die Ergebnisse zwar wie erwartet ausgefallen, Marktteilnehmer hatten sich aber auf eine deutlich höhere Dividende gesetzt.

Die Valoren der Jungfraubahnen büssen 1,8 Prozent ein. Die Betreiberin der Bahn auf das «Top of Europe» hat nach einem schwachen Jahresstart wegen des Iran-Kriegs eine weitere Abschwächung der Nachfrage verzeichnet. Das ist laut Analysten ein Warnsignal mit Blick auf die bevorstehenden Sommermonate.

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11:00

Trotz höherer Mittelfristziele und eines Nettogewinns ⁠im ersten Quartal über den Erwartungen geht es für die ‌Aktien der Commerzbank bergab. Die ‌Titel verlieren im Dax in ​der Spitze 3,3 Prozent.

Das Quartalsergebnis sei solide, aber auch nicht herausragend, sagt ein Börsianer. Darüberhinaus sei aus dem Thema Commerzbank und Übernahme-Ambitionen von ‌UniCredit auch etwas die Luft raus.

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp kämpft derzeit gegen eine Übernahme durch UniCredit, die am ​Dienstag ein offizielles Tauschangebot an die ​Commerzbank-Aktionäre vorgelegt hatte. Die Aktien ​der Commerzbank haben seit Anfang April fast 20 Prozent an ‌Wert gewonnen. 

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09:35

Die Schweizer Börse fällt gemessen am SMI um 0,63 Prozent. Der Leitindex steht bei 13'052 Punkte. Unterdessen sinkt der Swiss Performance Index auf 18'520 Punkte (minus 0,62 Prozent).

Die Friedenshoffnungen hätten einen kräftigen Dämpfer erhalten, heisst es von Händlern. Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Strasse von Hormus hat das US-Militär als Vergeltungsmassnahme Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Damit wackelt die ohnehin fragile Waffenruhe.

«Derzeit kann man nicht sagen, wie sich die Situation weiter entwickelt, aber die vergangenen zwei Monate sind nicht gerade ermutigend», sagte eine Börsianerin am Morgen. Anleger hätten Sorge, auf dem falschen Fuss erwischt zu werden und betrieben entsprechend vor dem Wochenende Schadensbegrenzung. Auch im Zollstreit mit der EU goss US-Präsident Donald Trump erneut Öl ins Feuer, während ein Gericht seinen weltweiten 10-Prozent-Zoll kippte. In dieser Gemengelage steht am Nachmittag zudem der US-Arbeitsmarktbericht für den April auf der Agenda und auch das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan dürfte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Einer der wenigen Gewinner im SMI und gleichzeitig Spitzenreiter sind Lonza (+1,1 Prozent) nach Eckdaten für das erste Quartal. Der Pharmazulieferer hat einen starken Jahresauftakt gemeldet und dabei auch die Prognosen bestätigt. Logitech (+0,7 Prozent) zeigen sich mit dem Start des neuen Aktienrückkaufprogramms ebenfalls vorne.

Deutlich abwärts geht es indes für die Aktien der Swiss Life (-2,5 Prozent). Die UBS hat die Titel des Versicherers auf «Sell» von «Neutral» abgestuft und bevorzugt Konkurrent Helvetia Baloise (-1,0 Prozent).

In der zweiten Reihe fallen Clariant (-2,9 Prozent) nach Quartalsergebnissen zurück, Landis+Gyr (-9,3 Prozent) verlieren nach Jahreszahlen ebenfalls klar. Derweil kennen AMS Osram (+1,8 Prozent) trotz des bereits fulminanten Kurssprungs um fast 30 Prozent vom Vortag weiter kein Halten.

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09:15

Der SMI sinkt um 0,43 Prozent auf 13'077 Punkte.

Gefragt sind Logitech (+1,0 Prozent) und Lonza (+0,6 Prozent). ABB bewegt sich um die Nulllinie herum. Unter Druck sind Swiss Life (-2,6 Prozent), Swiss Re (-1,2 Prozent) und Swisscom (-1,2 Prozent). 

Am breiten Markt, der gemessen am SPI um 0,46 Prozent fällt, sind Comet (+2,9 Prozent), AMS Osram (+1,8 Prozent) sowie Molecular Partners (-5,2 Prozent) auffällig. 

Kühne+Nagel (-3,8 Prozent) und Avolta (-2 Prozent) werden ex-Dividende gehandelt.

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08:45

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

Swiss Life: UBS senkt auf Sell (Neutral) - Ziel 850 Fr.
Logitech: Berenberg erhöht auf 115 (110) Fr. – Buy
Comet: Berenberg erhöht auf 375 (305) Fr. – Buy
AMS Osram: Barclays erhöht auf 16 (10) Fr. - Equal Weight
AMS Osram: JPM erhöht auf Neutral (Underweight) - Ziel 11,80 (5,45) Fr.

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08:30

Folgende Titel werden am Freitag mit Dividendenabschlag gehandelt: 

Kühne+Nagel - 6,00 Fr.
Avolta - 1,15 Fr. 

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08:05

Der SMI fällt im vorbörslichen Handel bei Julius Bär um 0,54 Prozent. Bis auf Lonza sinken alle Titel des Leitindex. Die Aktien des Pharma-Auftragsfertigers verbessern sich um 0,9 Prozent. Unter Druck steht besonders Swiss Life (minus 2,3 Prozent). Das 4-prozentige Minus bei Kühne+Nagel geht auf den Dividendenabschlag zurück. 

Der breite Markt geht um 0,53 Prozent zurück, wobei Landis+Gyr (minus 3,1 Prozent), Clariant (minus 2,2 Prozent), Swatch (minus 1,3 Prozent) und AMS Osram (minus 1,1 Prozent) deutliche Abgaben verzeichen.

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07:40

Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge schwächer in den Handel starten. Am Donnerstag ‌hatte der deutsche ⁠Leitindex ein Prozent tiefer bei 24'664 Punkten geschlossen.

Gewinnmitnahmen nach der ⁠jüngsten Rally drückten auch die Wall Street. Für maue Stimmung an den grossen Börsen sorgten ‌Zweifel, ob die von den Investoren lang ersehnte ‌Friedensvereinbarung im Nahen Osten tatsächlich bald ​verkündet wird. Zuletzt verschärfte sich die Lage in der Region angesichts neuer militärischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran wieder.

Die Preise für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI stiegen um jeweils mehr ‌als ein Prozent auf 101,30 beziehungsweise 95,82 Dollar je Fass. US-Präsident Donald Trump versuchte trotz der gegenseitigen Angriffe Befürchtungen über ein Ende der Waffenruhe zu ​zerstreuen. Die Feuerpause sei weiterhin in Kraft, sagte Trump ​am Donnerstag (Ortszeit) dem Sender ABC News.

Zum Wochenschluss ​rückt der US-Arbeitsmarktbericht für April in den Mittelpunkt. Ausserhalb der Landwirtschaft dürften nur 62'000 neue ‌Jobs hinzugekommen sein, erwarten die von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Ökonomen. Im März hatte das Stellenplus noch 178'000 betragen.

Anleger warten zudem auf ​die deutschen Industrie- ​und Aussenhandelsdaten für März.

Auf ⁠der Unternehmensseite will Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp ihre nachgeschärften ​Pläne vorstellen, wie sie das ⁠Geldhaus den nächsten Jahren profitabler machen will. Dazu dürfte auch ein ‌weiterer Stellenabbau gehören. Die Bank will damit zeigen, dass sie auch eigenständig, ohne eine Übernahme durch den italienischen Grossaktionär ‌UniCredit, langfristig reüssieren kann. 

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,88 Prozent tiefer bei 13'051 Punkten.

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06:10

Ein Euro kostet 91,56 Rappen (+0,04 Prozent). Der Dollar ist 78,07 Rappen wert (+0,08 Prozent).

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05:00

Neue Spannungen im Nahen Osten haben die Rekordjagd an den asiatischen Aktienmärkten vorerst beendet. Die japanische Börse hat am Freitag schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,0 Prozent auf 62'174 Punkte nach und ‌der ⁠breiter gefasste Topix notierte 1,0 Prozent niedriger bei 3802 Zählern.

Auch in China hielten sich die Anleger zurück. Die Börse Shanghai ⁠verlor 0,3 Prozent auf 4168 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,5 Prozent auf 4875 Punkte.

Neue gegenseitige Angriffe zwischen ‌den USA und dem Iran haben am Donnerstag Zweifel an der seit einem Monat ‌geltenden Waffenruhe in der Region geschürt und den Preis für ​Nordsee-Öl auf über 100 Dollar getrieben. «Trotz der anhaltenden Feindseligkeiten und der nach wie vor hohen Ölpreise preisen die Märkte eine begrenzte Dauer ein», erklärte Marija Veitmane, Leiterin der Aktienanalyse bei State Street Markets. Dennoch spüren japanische Unternehmen den Gegenwind: Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor fiel im April auf ein Elf-Monats-Tief. Die Stimmung werde durch die anhaltende Unsicherheit über den Krieg, mögliche Preiserhöhungen und eine schwächere ‌Nachfrage gedämpft, sagte S&P-Ökonomin Annabel Fiddes.

Auf Unternehmensebene sorgten zudem Sorgen um die Lieferketten für Künstliche Intelligenz (KI) für Bewegung. Die Aktien des Technologieinvestors SoftBank fielen um 4,6 Prozent und zogen den Nikkei nach unten, nachdem die britische Tochter Arm vor Engpässen bei neuen KI-Chips gewarnt hatte. ​Auch Finanzwerte wie Mitsubishi UFJ und Mizuho gaben um 2,1 beziehungsweise 3,5 Prozent nach. Zu den ​Gewinnern zählten hingegen Zulieferer der Halbleiterindustrie: Der Wafer-Hersteller Sumco sprang um 10,2 Prozent ​nach oben und setzte sich an die Spitze des Nikkei. Der Roboterbauer Fanuc gewann 7,4 Prozent, während der Chipanlagen-Spezialist Advantest ein Plus von 1,0 Prozent verbuchte.

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04:10

Im ‌asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 156,94 Yen und legte leicht auf 6,8047 Yuan zu. Die japanische Währung tut sich trotz mutmasslicher Stützungskäufe der Regierung in Tokio im Volumen von fast 70 Milliarden Dollar schwer, nennenswert aufzuwerten. Zur Schweizer Währung rückte der ​Dollar etwas ​auf 0,7806 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast ⁠unverändert bei 1,1724 Dollar und zog leicht auf 0,9154 Franken an.

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02:45

Am Rohstoffmarkt trieb ​die Furcht vor einer Eskalation ⁠im Nahen Osten die Preise deutlich an, da Anleger eine Störung der Ölversorgung aus der Golfregion befürchten. Die Rohöl-Sorte Brent aus ‌der Nordsee übersprang die psychologisch wichtige Marke und verteuerte sich um 1,7 Prozent auf 101,79 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,6 Prozent fester bei 96,29 Dollar.

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23:55

Der Dow Jones Industrial schloss 0,63 Prozent tiefer bei 49'597 Punkten, nachdem er anfangs kurzzeitig über die Marke von 50'000 Punkten geklettert war. Der marktbreite S&P 500 erklomm zunächst ein Rekordhoch, drehte aber ins Minus und verlor letztlich 0,38 Prozent auf 7337 Zähler. Für den Nasdaq 100 ging es am Ende um 0,12 Prozent auf 28'564 Punkte abwärts, nachdem der technologielastige Auswahlindex anfangs ebenfalls einen weiteren Höchststand erreicht hatte.

Laut einem Bericht des «Wall Street Journal», erwägen die USA, die Blockade der Strasse von Hormuz wieder aufzunehmen. Unterdessen meldeten iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf. Nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Zudem habe es Schusswechsel zwischen iranischen Streitkräften und dem «Feind» gegeben.

Irans Regierung prüft nach eigenen Angaben weiterhin einen Verhandlungsvorschlag aus den USA. Washington hatte Teheran eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten unterbreitet. Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden.

Die McDonald's-Aktie sank nach anfänglichen klaren Gewinnen am Ende um 0,1 Prozent. Der Konzernumsatz und der bereinigte Gewinn der Schnellrestaurant-Kette fielen im ersten Quartal überraschend gut aus. Im zweiten Quartal dürfte es aber eine spürbare Verlangsamung der Umsatzentwicklung geben, sagte Firmenchef Chris Kempczinski. Die Stimmung der Konsumenten werde etwas schlechter. Zudem erhöhe der Iran-Krieg das Inflationsrisiko.

Die Titel von Tesla legten um 3,3 Prozent zu. Der E-Autohersteller hatte Auslieferungszahlen in China für den Monat April bekannt gegeben und im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 36 Prozent gemeldet.

Die Anteilscheine von Citigroup gewannen 1,2 Prozent. Die US-Bank will zwar Aktien im Wert von 30 Milliarden Dollar zurückkaufen, doch am Markt hatte man sich ein noch grösseres Volumen erhofft.

Arm Holdings warnte anlässlich der Zahlenvorlage vor einer Flaute in der Smartphone-Branche, wodurch eine entscheidende Einnahmequelle des Unternehmens beeinträchtigt würde. Der Chipdesigner erwartet allerdings, dass das Wachstum im Bereich der KI-Rechenzentren diesen Einbruch mehr als ausgleichen wird. Die Arm-Titel büssten mehr als 10 Prozent ein.

Die Aktien von Datadog verzeichneten mit einem Kursplus von bis zu 38 Prozent den stärksten Kursanstieg seit mehr als sechs Jahren und kamen damit ihrem Rekordhoch vom November 2025 wieder sehr nahe. Letztlich stand ein Gewinn von gut 31 Prozent zu Buche. Der Softwareentwickler erhöhte Jahresziele für Umsatz und Gewinn und übertraf damit die Erwartungen der Wall Street bei weitem.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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