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Trotz Aktienkursschwäche: Finanzwertespezialist bestätigt zweithöchstes UBS-Kursziel

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Ein Finanzwertespezialist eilt den zuletzt schwachen Aktien der UBS zur Seite. Er hält sowohl an seiner Kaufempfehlung als auch am Kursziel fest. Und: Auf der Suche nach den Gründen für die Lonza-Schwäche.

27.04.2026   12:00
Von cash Insider
UBS-CEO Sergio Ermotti während eines Interviews im August 2024.

UBS-CEO Sergio Ermotti während eines Interviews im August 2024.

Quelle: Bloomberg

Der cash Insider berichtet auch im Insider Briefing jeweils vorbörslich von brandaktuellen Beobachtungen rund um das Schweizer Marktgeschehen und ist unter @cashInsider auch auf X/Twitter aktiv.

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Die vergangene Woche war keine gute Woche für die Aktionärinnen und Aktionäre der UBS. Selbst den Dividendenabgang vom Dienstag aufgerechnet, büssten die Valoren der grössten Schweizer Bank etwas mehr als drei Prozent ein. Ein guter Teil davon geht übrigens auf die Tage nach dem Bekanntwerden des überarbeiteten Regulierungspakets des Bundesrats zurück.

Dieses enttäuschende Abschneiden ruft nun den Finanzwertespezialisten der Basler Kantonalbank auf den Plan. Er räumt zwar ein, dass die Grossbank mit Konsequenzen rechnen muss, sollte der Vorschlag des Bundesrats vom Parlament im vorliegenden Umfang abgesegnet werden. So etwa beim Umfang künftiger Aktienrückkäufe - oder auch, was die Wachstumsambitionen in den USA anbetrifft. In beiden Fällen wäre mit gewissen Abstrichen zu rechnen.

Allerdings will der zuständige Analyst verstanden wissen, dass von den strengeren Eigenmittelvorschriften keine direkten Auswirkungen auf seine kurz- und mittelfristigen Gewinnschätzungen ausgehen. Folglich geht er für 2026 auch weiterhin von einem Jahresgewinn von gut 10 Milliarden Dollar aus. In Erwartung, dass die Integration der Credit Suisse wie geplant bis Ende Dezember abgeschlossen und die «Bad Bank» abgewickelt werden kann, preist er die UBS-Aktien wie bis anhin mit «Übergewichten» und einem Kursziel von 46 Franken zum Kauf an.

Seit dem vergangenen Mittwoch haben die Aktien der UBS einen schweren Stand (Quelle: www.cash.ch)

Nur sein Berufskollege bei der amerikanischen Investmentbank Jefferies hat mit 55 Franken eine noch höhere Kursprognose für die Valoren der Grossbank ausstehend. Die letzte mir bekannte Wortmeldung des Analysten geht jedoch auf die ersten Februar-Tage zurück, als noch Kurse von 37 Franken und mehr bezahlt wurden. Ausserdem liegen dem geradezu abenteuerlich hoch anmutenden Kursziel üppige Aktienrückkäufe zugrunde. Ich wäre daher nicht überrascht, wenn er die Quartalsergebnisveröffentlichung vom kommenden Mittwoch nutzen und seine Annahmen unter negativen Vorzeichen überdenken würde.

Durchschnittlich geht man in Analystenkreisen übrigens von einem bereinigten Vorsteuergewinn in Höhe von gut 3 Milliarden Dollar aus – wobei den Ergebnisbeiträgen aus dem Global Wealth Management und dem Personal & Corporate Banking eine besonders grosse Bedeutung zukommt. Wie schon so oft dürfte nicht zuletzt auch die Zahlenqualität darüber entscheiden, ob die Börse die Aktien nun mit Kursgewinnen belohnt oder mit weiteren Kursverlusten abstraft.

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Noch ärger erwischte es die Aktien von Lonza. Mit einem Minus von fast 12 Prozent kommt dem Pharmazulieferer aus Basel die undankbare Rolle des letztwöchigen SMI-Schlusslichts zu. Neuigkeiten seitens des Unternehmens liegen keine vor.

Neugierig wie ich bin, habe ich mich ein bisschen herumgehört. Da wäre etwa der enttäuschende Zwischenbericht seitens von Sartorius. Der Branchennachbar aus Deutschland hatte im vergangenen Quartal einen Gewinnrückgang zu beklagen und schrammte damit an den Schätzungen der Analysten vorbei. Wie sich Lonza in den ersten drei Monaten so geschlagen hat, werden wir erst am Morgen des 8. Mai erfahren. Bis dahin gilt: Nichts scheut die Börse mehr als die Ungewissheit.

Die Aktien von Lonza haben seit Januar deutlich an Kurswert verloren (Quelle: www.cash.ch)

Gut möglich, dass auch der für die Royal Bank of Canada tätige Analyst Charles Weston den Aktien des Pharmazulieferers einen Bärendienst erwiesen hat. In einem Kommentar liess er am Freitag durchblicken, dass er im Zwischenbericht für das erste Quartal keinen grösseren Kurstreiber sieht. Weston begründet dies einerseits mit der andauernden Schwäche im Bereich Specialized Modalities und andererseits damit, dass das Unternehmen sich künftig nicht mehr explizit zur ehemaligen Genentech-Produktionsstätte im kalifornischen Vacaville äussern wird.

Es macht ganz den Anschein, als ob den eher vorsichtigen Aussagen des Analysten in hiesigen Börsenkreisen ein ungleich grösseres Gewicht beigemessen wird als dem Umstand, dass dieser sowohl an seiner «Outperform» lautenden Kaufempfehlung als auch am Kursziel von 670 Franken festhält.

Die hartnäckige Aktienkursflaute bei Lonza macht mich – und vermutlich nicht nur mich – ziemlich ratlos. Zumindest was die Kursbilanz anbetrifft, sind die vergangenen sechs langen Jahre nichts weiter als ein Nullsummenspiel...

Der cash Insider nimmt Marktgerüchte sowie Strategie-, Branchen- oder Unternehmensstudien auf und interpretiert diese. Marktgerüchte werden bewusst nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft. Gerüchte, Spekulationen und alles, was Händler und Marktteilnehmer interessiert, sollen rasch an die Leser weitergegeben werden. Für die Richtigkeit der Inhalte wird keine Verantwortung übernommen. Die persönliche Meinung des cash Insiders muss sich nicht mit derjenigen der cash-Redaktion decken. Der cash Insider ist selber an der Börse aktiv. Nur so kann er die für diese Art von Nachrichten notwendige Marktnähe erreichen. Die geäusserten Meinungen stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen an die Leserschaft dar.
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