10:00
Die Wachstumspläne von Chipherstellern lassen Anleger bei ASML zugreifen. Die Aktien des weltgrössten Anbieters von Halbleiter-Produktionsanlagen klettern um 2,9 Prozent.
Der niederländische Konzern rechnet für das vierte Quartal mit einem Umsatz von 14,2 bis 15,2 Milliarden Euro, was über den Erwartungen der Analysten liegt. Dies führte zu einer leichten Anhebung der Umsatzprognose für 2026 auf 44 bis 45 Milliarden Euro.
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09:15
Die Vorgaben sind laut Händlern nicht allzu aussagekräftig. Die US-Börsen haben am Dienstag leicht nachgegeben. Belastend wirkten die hohen Anleiherenditen, steigende Ölpreise und Zweifel an der Rentabilität der milliardenschweren KI-Investitionen. Aussagen von US-Notenbankvertretern sorgten allerdings für eine Erholung gegen Handelsschluss.
Der Markt wartet derweil auf die am Nachmittag anstehenden US-Konsumentenpreise, die für den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed wichtig sind. Sollten sie höher als erwartet ausfallen, könnten gerade die Aktien der stark finanzierungsabhängigen Technologiekonzerne wieder unter Druck geraten, heisst es im Markt. Da es von diesen hierzulande allerdings nicht viele gibt, würden sich die Auswirkungen auf den hiesigen Gesamtmarkt wohl in Grenzen halten.
Lonza steigen 2 Prozent. Der Life-Science-Konzern hat anlässlich eines am Abend stattfindenden Kapitalmarkttages ein qualitatives Update zum Geschäftsverlauf im laufenden Jahr gegeben und dabei die mittelfristigen Finanzziele konkretisiert.
Bossard (+1,6 Prozent) hat im dritten Quartal mehr umgesetzt als in der Vorjahresperiode. Dabei half die Entwicklung in den Regionen Amerika und Asien ebenso wie diejenige in der Hauptregion Europa. Gegenüber dem zweiten Quartal hat das Wachstumstempo zugenommen.
Überdurchschnittlich gesucht sind auch Siegfried (+3 Prozent). Der Pharmazulieferer zählt neu zu den zehn bevorzugten europäischen Small- und Midcap-Aktien von Bernstein. Die Experten des US-Analysehauses sehen bei dem Zofinger Unternehmen erhebliches Kurspotenzial und setzen vor allem auf weiteres Wachstum sowie steigende Margen nach den jüngsten Zukäufen.
Im Minus stehen derweil Adecco (-2,3 Prozent) nach einer Rückstufung und Kurszielsenkung durch Kepler.
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08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,34 Prozent höher gestellt. 19 von 20 Aktien des Leitindex sind im Plus.
Lonza steigt 1,3 Prozent. Der Pharmazulieferer bestätigte die Prognose für 2026 und setzt sich neue mittelfristige Finanzziele. Im Minus mit 1,8 Prozent ist die Aktie von Swiss Re. Jefferies senkte das Rating für Swiss Re auf «Underperform» von «Hold» und reduzierte das Kursziel auf 110 von 130 Franken.
Am breiten Markt steigen Bossard nach Quartalszahlen 1,7 Prozent.
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07:00
Am Mittwochnachmittag um 14:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden die Zahlen zur US-Teuerung im September veröffentlicht. Der Ölpreisschock dürfte die Inflation in den USA vor den anstehenden Zwischenwahlen weiter hochgetrieben haben. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass die Teuerungsrate für September auf 3,6 Prozent steigen wird, nach 3,4 Prozent im August.
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06:20
Der Swiss Market Index ist bei der IG Bank unverändert bei 13'928 Punkten. Am Vortag hatte er 0,36 Prozent gewonnen.
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06:00
Die asiatischen Aktienbörsen haben am Mittwoch zunächst leicht zugelegt. KI-Aktien hätten sich nach einem Ausverkauf erholt, andererseits hätten die hohen Ölpreise und die Zurückhaltung im Vorfeld der später am Tag erwarteten US-Inflationsdaten den Anstieg gedämpft.
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05:30
US-Rohöl stieg um 0,8 Prozent auf 94,96 Dollar pro Barrel. Brent-Öl stieg auf 106,6 Dollar. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen blieb stabil bei 5,221 Prozent, nachdem sie ihren tiefsten Stand seit fast zwei Wochen erreicht hatte, während die Rendite der 30-jährigen Anleihen nach einem dreitägigen Rückgang bei 5,569 Prozent verharrte.
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01:00
An den US-Börsen ist der Handel auch am Dienstag von Zurückhaltung geprägt gewesen. Erneute, teils deutliche Verluste bei Technologiewerten und durchwachsene Geschäftszahlen von Unternehmen trübten die Stimmung. Im späten Handel stützten Aussagen eines Geldpolitikers den Aktienmarkt. Der Präsident der Fed-Bank von New York, John Williams, hält in diesem Jahr zwar wegen der hohen Teuerung noch eine weitere Zinserhöhung für angemessen, glaubt jedoch nicht, dass 2027 eine erneute Anhebung der Zinsen notwendig sein wird. Unter dem Strich gaben die wichtigsten Indizes leicht nach.
Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,31 Prozent auf 30'569,480 Punkte nach unten. Der marktbreite S&P 500 fiel geringfügig auf 7'805,45 Zähler. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,35 Prozent auf 51'670,10 Punkte.
Am Tag der grossen Banken schlug sich Goldman Sachs an der Börse noch vergleichsweise gut. Das Investmenthaus hatte im vergangenen Quartal im Aktienhandel deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Damit gaben die Papiere nur leicht nach.
Die Titel von JPMorgan fielen um 0,9 Prozent. Der Gewinn je Aktie sei zwar hinter der Markterwartung zurückgeblieben, schrieb Analyst Gerard Cassidy von der kanadischen Bank RBC. Im Detail aber lobte der Experte das Zahlenwerk. So seien die Nettozinserträge höher ausgefallen als erwartet und die Rückstellungen niedriger als angenommen.
Für die Anteilscheine von Citigroup ging es um 5,6 Prozent nach unten. Die Analysten von Evercore ISI schrieben, die positive Dynamik habe sich zwar im dritten Quartal fortgesetzt, doch Anleger könnten das unveränderte Ziel für die Rentabilität in Frage stellen.
Die Anleger von Wells Fargo mussten ein Minus von 3,1 Prozent verkraften. Anders als JPMorgan-Chef Jamie Dimon hatte Wells-Fargo-Chef Charlie Scharf seine Erwartungen an den Zinsüberschuss in diesem Jahr nicht nach oben geschraubt.
Derweil hatten die Aktien von Visa im Handelsverlauf ein Rekordhoch erreicht und schlossen 1,7 Prozent im Plus. Das Finanzdienstleistungsunternehmen hatte die Genehmigung erhalten, in China mit den Vorbereitungen für den Aufbau eines inländischen Bankkarten-Clearinggeschäfts zu beginnen. Analysten werteten dies als positive Entwicklung, wiesen jedoch auf den langwierigen Genehmigungsprozess hin.
Ausserhalb des Finanzsektors kamen die Geschäftszahlen von Johnson & Johnson schlecht an, die Titel sackten am Dow-Ende um 5,7 Prozent ab. Als Belastung verwiesen Börsianer auf Rückstellungen, nachdem der Medizin- und Pharmakonzern im jahrelangen Rechtsstreit um angeblich krebserregende, auf dem Schichtsilikat Talk basierende Produkte einem milliardenschweren Vergleich zugestimmt hatte.
Unter den Technologiewerten sorgten sich Anleger um Konkurrenz aus China. Einem Zeitungsbericht zufolge macht Chinas Speicherchip-Hersteller CXMT grosse technologische Fortschritte. Das hatte bereits in Asien und Europa auf der Chip-Branche gelastet. In New York büssten etwa die Aktien von Micron 3,6 Prozent ein.
Als Schlusslicht im Nasdaq 100 knickten die Anteilscheine von Applied Materials um 6,7 Prozent ein. Der Hersteller von Halbleiterausrüstung hatte auf seinem Investorentag eine Prognose abgegeben, die nur wenige konkrete Angaben enthielt. Obwohl sich das Unternehmen hinsichtlich der Ausgaben für Waferfabrikausrüstung - dem wichtigsten Umsatztreiber für Applied Materials und seine Mitbewerber - optimistisch zeigte, teilte es mit, dass eine Reihe von Faktoren die Abgabe eines Ausblicks erschwere.
(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)
