Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.
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17:45
Der SMI gewann am Mittwoch 1,5 Prozent dazu auf 14'129,93 Punkte. Somit schliesst der Leitindex erstmals seit über einem Monat wieder über der Marke von 14'000 Punkten. Am Vortag war er anfänglich deutlich über diese Marke gestiegen, dann gegen Schluss aber wieder klar darunter gefallen.
Die Märkte bewegten sich derzeit im Spannungsfeld zwischen robusten Unternehmensgewinnen und wachsenden Risiken durch hohe Zinsen, geopolitische Spannungen und anspruchsvolle KI-Bewertungen, sagte ein Händler. Auffällig sei dabei auch die wieder zunehmende Attraktivität von Anleihen gegenüber Aktien gewesen.
Im Fokus standen bei den SMI-Werten als grösster Gewinner Lonza (+3,4 Prozent). Der Life-Science-Konzern hat anlässlich eines am Abend stattfindenden Kapitalmarkttages die Finanzziele ambitionierter als bisher gesteckt. Vor allem die neuen Margenziele haben es den Analysten angetan. Mittelfristig will Lonza die Kern-EBITDA-Marge in den «hohen Dreissiger-Bereich» steigern. Bisher hatte der Konzern lediglich eine nicht näher bezifferte Margenausweitung angestrebt.
Bewegung lösten auch neue Analystenschätzungen aus. So hat etwa Jefferies sein Rating für den Rückversicherer Swiss Re (-0,2 Prozent auf 146,95 Fr.) auf «Underperform» und das Kursziel auf 110 Fr. gesenkt. Für die Analysten der US-Investmentbank unterschätzt der Markt die sich beschleunigende Erosion der Rückversicherungspreise und deren Auswirkungen auf Swiss Re deutlich.
Bei den Nicht-SMI-Werten standen Bossard (+3,1 Prozent) weit vorne. Der Industriezulieferer hat im dritten Quartal mehr umgesetzt. Gegenüber dem zweiten Quartal hat das Wachstumstempo zugenommen. Der Konzernumsatz habe insgesamt über den Erwartungen gelegen, heisst es in einem Kommentar der ZKB. Dabei habe Europa minimal, Asien aber klar besser abgeschnitten als gedacht.
Überdurchschnittlich gesucht waren auch Siegfried (+2,2 Prozent). Der Pharmazulieferer zählt neu zu den zehn bevorzugten europäischen Small- und Midcap-Aktien von Bernstein. Die Experten des US-Analysehauses sehen bei dem Zofinger Unternehmen erhebliches Kurspotenzial.
Im Minus schlossen Adecco (-2,2 Prozent) nach einer Rückstufung und Kurszielsenkung durch Kepler. Es zeichneten sich zunehmend Risiken ab, heisst es in der Studie. Insbesondere im grössten Markt Frankreich sei wegen der politischen Unsicherheit und der schwachen Konjunktur eine deutliche Wachstumsverlangsamung zu erwarten.
Die stärker als erwartet ausgefallenen Inflationszahlen aus den USA hatten moderate Auswirkungen auf den Schweizer Markt. Ökonomen spekulieren nun über eine erneute Fed-Zinserhöhung vor den Zwischenwahlen.
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17:10
Stärker als erwartet gestiegene Verbraucherpreise im September haben am Mittwoch den Appetit der Anleger auf US-Aktien gezügelt. Vor allem die zinssensiblen Papiere der Technologiebranche gerieten unter Druck.
Grund für die negative Überraschung bei der Inflation waren die hohen Preise für Kraftstoff und Heizöl. Besorgniserregend aber sei insbesondere der im bisherigen Verlauf des Oktobers zu beobachtende erneute Anstieg der Preise an den Zapfsäulen, sagte Dirk Chlench, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg. Die US-Inflation steuere daher in den nächsten Monaten auf eine Rate von mehr als vier Prozent im Vorjahresvergleich zu.
Diese Gemengelage erschwert Chlench zufolge das Handeln der Federal Reserve. Der Experte fuhr fort: «Nach unserer Prognose wird die US-Notenbank ihre Leitzinsen auf der kommenden Sitzung im Oktober zwar noch unverändert lassen, eine Anhebung im Dezember scheint jedoch gesetzt.»
Bei den Einzelwerten dominierten nach wie vor Aktien aus der Finanzbranche das Geschehen. Papiere der Bank of America sackten um knapp acht Prozent ab. Das US-Finanzministerium hatte gegen die Grossbank Strafen von mehr als 1,21 Milliarden Dollar wegen Verstössen gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze verhängt. Unter anderem habe das Geldhaus chinesische Geldwäsche-Netzwerke nicht gemeldet, hiess es in einer Mitteilung des Ministeriums. Zudem blieben die Erträge der Bank im Handel mit Anleihen, Devisen, Rohstoffen und Aktien im dritten Quartal hinter den Erwartungen zurück.
Anteilscheine von Morgan Stanley verloren nach der Quartalsbilanz der Bank fast drei Prozent. Auch überraschend hohe Erträge des Geldhauses im Aktienhandel konnten den Kurs nicht stützen. Vielmehr habe auch dieses Finanzinstitut unter dem Strich enttäuscht und damit den Abschluss einer eher schwachen Berichtssaison für die Grossbanken gebildet, hiess es am Markt.
Papiere von Blackrock hingegen gewannen gut ein Prozent. Der weltweit grösste Vermögensverwalter hatte im dritten Quartal netto rund 20 Prozent mehr neue Mittel akquiriert als erwartet.
In der IT- und Hardware-Branche mussten die Aktien von HP Inc, Netapp und Dell Technologies Einbussen von bis zu acht Prozent hinnehmen. Die britische Investmentbank Barclays hatte alle drei Werte nach den zuletzt deutlichen Kursanstiegen abgestuft und auf das aktuell eher schwierige Investitionsklima im Unternehmenssektor verwiesen.
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16:22
Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nur wenig bewegt und damit den jüngsten Preisanstieg vorerst nicht fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee wurde bei 106 US-Dollar gehandelt und damit nahezu auf dem Niveau vom Vortag. In den vergangenen Handelstagen hatte eine neue Welle von Angriffen im Nahen Osten Zweifel an einer nachhaltigen Erholung der Energielieferungen aus dem Persischen Golf geschürt, was Rohöl der Sorte Brent seit Beginn des Monats um mehr als neun Prozent verteuert hat.
«Die Rohölexporte gehen weiter, aber die Unsicherheit bleibt hoch», kommentierten Analysten der US-Bank Morgan Stanley die aktuelle Lage auf dem Weltmarkt. Gleichzeitig hätten die Angriffe auf die Infrastruktur Saudi-Arabiens zugenommen. Die Bank hob ihre Preisprognose für die Sorte Brent für das laufende und das kommende Quartal um jeweils fünf US-Dollar je Barrel an.
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16:05
Zunehmende Inflationssorgen haben die US-Börsen am Mittwoch gebremst. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte nach Handelsbeginn 0,1 Prozent höher bei 51'716 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 7763 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,7 Prozent auf 27'011 Punkte.
Die Verbraucherpreise stiegen im September um 3,7 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 3,4 Prozent im August. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Volkswirte hatten nur einen Wert von 3,6 Prozent veranschlagt. Angetrieben wird die Entwicklung vor allem durch die infolge des Iran-Krieges gestiegenen Spritpreis. Händler verstärkten nach den Daten ihre Wetten auf weitere Zinsschritte der US-Notenbank.
«Das erhöht sicherlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed bei ihrer Sitzung im Oktober die Zinsen anhebt, aber ich glaube nicht, dass sie das tun wird, da es noch nie zwei Zinserhöhungen innerhalb von zwei Monaten vor den Zwischenwahlen gegeben hat», sagte Sam Stovall, Chef-Anlagestratege bei CFRA Research. Stovall merkte jedoch an, dass die Fed angedeutet habe, eine restriktive Haltung einzunehmen, sodass die Daten eine Zinserhöhung im Dezember wahrscheinlicher machten.
Die Märkte verarbeiteten zudem eine weitere Reihe von Bankbilanzen. Ein Gewinneinbruch bei der Bank of America vergraulte die Anleger: Die Aktien fielen um acht Prozent auf den niedrigsten Stand seit Mai. Der Überschuss der zweitgrössten US-Bank sank im dritten Quartal um 17 Prozent. Wegen Versäumnissen bei der Geldwäschebekämpfung und anderen Verstössen muss die Bank rund 1,2 Milliarden Dollar zahlen.
Aktien von Morgan Stanley rutschten um 3,3 Prozent ab, obwohl der Quartalsgewinn der Bank gestiegen war.
Papiere von BlackRock legten um 1,8 Prozent zu. Der Vermögensverwalter erzielte dank höherer Gebühren aus der Verwaltung von Kundengeldern einen Gewinnsprung.
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15:40
Der Goldpreis ist am Mittwoch nach einem unerwartet starken Anstieg der Inflation in den USA weiter gesunken. An der Börse in London fiel die Notierung für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) den dritten Handelstag in Folge. Am Nachmittag weiteten sich die Kursverluste aus, nachdem eine überraschend hohe US-Inflation die Spekulation auf weiter steigende Zinsen verstärkt hatte. Dies drückte den Goldpreis im Vergleich zum Vortag um fast zwei Prozent bis auf 4.079 US-Dollar.
Zu Beginn der Woche war das Edelmetall noch über 4200 Dollar gehandelt worden. Durch die stärkere Spekulation auf höhere Zinsen setzten die Anleger verstärkt auf Staatsanleihen, was die Nachfrage nach Edelmetallen bremst, die keine Marktzinsen abwerfen.
Seit Januar geht es mit dem Goldpreis tendenziell nach unten, auch wenn es Phasen mit einem zeitweise deutlichen Kursanstieg gab. Nachdem die Notierung für die Feinunze Ende Januar das Rekordhoch bei über 5.400 Dollar erreicht hatte, hat das Edelmetall mittlerweile etwa ein Viertel verloren.
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15:35
Die Börsen in den USA eröffnen nach den Inflationszahlen für den September uneinheitlich. Der technologielastige Nasdaq sowie der S&P 500 starten 0,5 beziehungsweise 0,3 Prozent tiefer in den Handel. Der Dow Jones Industrial notiert 0,2 Prozent höher. Die Aktien von Blackrock gewinnen nach den Quartalszahlen 3,2 Prozent.
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15:00
Der Nasdaq 100 wird vom Broker IG um 0,7 Prozent niedriger indiziert auf 30'355 Punkte. Den Dow Jones Industrial berechnete der Broker moderat im Minus bei 51'555 Zählern.
Die um Energie- und Lebensmittelpreise bereinigte sogenannte Kernrate der Verbraucherpreise ist im September im Vergleich zum August um 0,3 Prozent gestiegen. Die Konsenserwartung lautete auf einen Anstieg um 0,2 Prozent. Das könnte nach Ansicht von Marktbeobachtern die US-Notenbank unter Druck setzen, die Leitzinsen stärker zu erhöhen.
Bei den Einzelwerten dominieren nach wie vor Aktien aus der Finanzbranche das Geschehen. Papiere der Bank of America büssten im vorbörslichen Handel 6 Prozent ein. Das US-Finanzministerium hat gegen die Grossbank Strafen von mehr als 1,21 Milliarden Dollar wegen Verstössen gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze verhängt. Unter anderem habe das Geldhaus chinesische Geldwäsche-Netzwerke nicht gemeldet, hiess es in einer Mitteilung des Ministeriums. Zudem blieben die Erträge der Bank im Handel mit Anleihen, Devisen, Rohstoffen und Aktien im dritten Quartal hinter den Erwartungen zurück.
Aktien von Blackrock verteuerten sich dagegen vorbörslich um 2,7 Prozent. Der weltweit grösste Vermögensverwalter hat im dritten Quartal netto rund 20 Prozent mehr neue Mittel akquiriert als erwartet.
Anteilscheine von Morgan Stanley verloren nach der Quartalsbilanz der Bank 2 Prozent. Auch überraschend hohe Erträge des Geldhauses im Aktienhandel konnten den Kurs vorbörslich nicht stützen.
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14:45
Die vorbörslichen Aktienindizes Dow Jones oder S&P 500 in den USA drehen wegen der jüngsten Inflationszahlen ins Minus. Einem Bericht des Arbeitsministeriums zufolge stieg der Kosumentenpreisindex im Jahresvergleich um 3,7 Prozent und lag damit über den Schätzungen von 3,6 Prozent, wie aus einer Reuters-Umfrage unter Ökonomen hervorgeht. Im Monatsvergleich stieg er um 0,6 Prozent, während ein Anstieg von 0,6 Prozent erwartet worden war.
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13:20
Die Aktie von BlackRock steigt nach Bekanntgabe der Drittquartalszahlen vorbörslich 4 Prozent.
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13:00
Der SMI baut die Gewinne weiter aus und steht 0,9 Prozent höher.
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11:30
Der SMI gewinnt 0,66 Prozent auf 14'019,74 Punkte, wobei sich 18 Gewinner und lediglich zwei Verlierer gegenüberstehen. Der SMI hat dabei die Marke von 14'000 Punkten wieder überschritten. Am Vortag war er anfänglich deutlich über diese Marke gestiegen, dann gegen Schluss aber wieder klar darunter gefallen.
Die Märkte bewegten sich derzeit im Spannungsfeld zwischen robusten Unternehmensgewinnen und wachsenden Risiken durch hohe Zinsen, geopolitische Spannungen und anspruchsvolle KI-Bewertungen, sagte ein Händler.
Auffällig sei dabei auch die wieder zunehmende Attraktivität von Anleihen gegenüber Aktien. Der Markt wartet derweil auf die am Nachmittag anstehenden US-Konsumentenpreise, die für den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed wichtig sind. Sollten sie höher als erwartet ausfallen, könnten gerade die Aktien der stark finanzierungsabhängigen Technologiekonzerne wieder unter Druck geraten.
Im Fokus stehen bei den SMI-Werten als grösster Gewinner Lonza (+2,3%), wobei die Anfangsphase volatil war. Der Life-Science-Konzern hat anlässlich eines am Abend stattfindenden Kapitalmarkttages die Finanzziele ambitionierter als bisher gesteckt. Vor allem die neuen Margenziele haben es den Analysten angetan. Mittelfristig will Lonza die Kern-EBITDA-Marge in den "hohen Dreissiger-Bereich" steigern. Bisher hatte der Konzern lediglich eine nicht näher bezifferte Margenausweitung angestrebt.
Bewegung lösen auch neue Analystenschätzungen aus. So hat etwa Jefferies sein Rating für den Rückversicherer Swiss Re (-1,3% auf 145,30 Fr.) auf 'Underperform' und das Kursziel auf 110 Fr. gesenkt. Für die Analysten der US-Investmentbank unterschätzt der Markt die sich beschleunigende Erosion der Rückversicherungspreise und deren Auswirkungen auf Swiss Re deutlich.
Die grössten Gewinne gehen derweil neben Lonza an Alcon, Amrize und Sika mit 1,5 Prozent oder mehr, am Schluss der Tabelle bewegt sich neben Swiss Re noch UBS (-0,1%) leicht im Minus. Die Schwergewichte Novartis, Nestlé und Roche PS notieren alle solide im Plus mit Avancen zwischen 0,7 und 0,9 Prozent.
Bei den Nicht-SMI-Werten stehen Bossard (+3,1%) weit vorne. Der Industriezulieferer hat im dritten Quartal mehr umgesetzt. Gegenüber dem zweiten Quartal hat das Wachstumstempo zugenommen. Der Konzernumsatz habe insgesamt über den Erwartungen gelegen, heisst es in einem Kommentar der ZKB. Dabei habe Europa minimal, Asien aber klar besser abgeschnitten als gedacht.
Überdurchschnittlich gesucht sind auch Siegfried (+2,3%). Der Pharmazulieferer zählt neu zu den zehn bevorzugten europäischen Small- und Midcap-Aktien von Bernstein. Die Experten des US-Analysehauses sehen bei dem Zofinger Unternehmen erhebliches Kurspotenzial.
Im Minus stehen derweil Adecco (-0,4%) nach einer Rückstufung und Kurszielsenkung durch Kepler. Es zeichneten sich zunehmend Risiken ab, heisst es in der Studie. Insbesondere im grössten Markt Frankreich sei wegen der politischen Unsicherheit und der schwachen Konjunktur eine deutliche Wachstumsverlangsamung zu erwarten.
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11:00
Die Erholung am Anleihemarkt lässt die Renditen von Staatsanleihen in der Eurozone weiter sinken. Die Rendite von zehnjährigen Bundesanleihen fällt auf 3,449 Prozent, nach 3,463 Prozent am Vortag. Auch US-Staatsanleihen sind gefragt. Im Gegenzug fällt die Rendite von US-Bonds leicht auf 5,196 Prozent. Anleger suchen Analysten zufolge nach dem jüngsten Ausverkauf im KI-Sektor die Sicherheit von Staatsanleihen. Die Nachfrage bleibe aber vor den anstehenden US-Inflationsdaten am Nachmittag verhalten. Händler hofften auf neue Signale zum Zeitpunkt von Zinserhöhungen.
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10:00
Die Wachstumspläne von Chipherstellern lassen Anleger bei ASML zugreifen. Die Aktien des weltgrössten Anbieters von Halbleiter-Produktionsanlagen klettern um 2,9 Prozent.
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09:15
Die Vorgaben sind laut Händlern nicht allzu aussagekräftig. Die US-Börsen haben am Dienstag leicht nachgegeben. Belastend wirkten die hohen Anleiherenditen, steigende Ölpreise und Zweifel an der Rentabilität der milliardenschweren KI-Investitionen. Aussagen von US-Notenbankvertretern sorgten allerdings für eine Erholung gegen Handelsschluss.
Der Markt wartet derweil auf die am Nachmittag anstehenden US-Konsumentenpreise, die für den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed wichtig sind. Sollten sie höher als erwartet ausfallen, könnten gerade die Aktien der stark finanzierungsabhängigen Technologiekonzerne wieder unter Druck geraten, heisst es im Markt. Da es von diesen hierzulande allerdings nicht viele gibt, würden sich die Auswirkungen auf den hiesigen Gesamtmarkt wohl in Grenzen halten.
Lonza steigen 2 Prozent. Der Life-Science-Konzern hat anlässlich eines am Abend stattfindenden Kapitalmarkttages ein qualitatives Update zum Geschäftsverlauf im laufenden Jahr gegeben und dabei die mittelfristigen Finanzziele konkretisiert.
Bossard (+1,6 Prozent) hat im dritten Quartal mehr umgesetzt als in der Vorjahresperiode. Dabei half die Entwicklung in den Regionen Amerika und Asien ebenso wie diejenige in der Hauptregion Europa. Gegenüber dem zweiten Quartal hat das Wachstumstempo zugenommen.
Überdurchschnittlich gesucht sind auch Siegfried (+3 Prozent). Der Pharmazulieferer zählt neu zu den zehn bevorzugten europäischen Small- und Midcap-Aktien von Bernstein. Die Experten des US-Analysehauses sehen bei dem Zofinger Unternehmen erhebliches Kurspotenzial und setzen vor allem auf weiteres Wachstum sowie steigende Margen nach den jüngsten Zukäufen.
Im Minus stehen derweil Adecco (-2,3 Prozent) nach einer Rückstufung und Kurszielsenkung durch Kepler.
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08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,34 Prozent höher gestellt. 19 von 20 Aktien des Leitindex sind im Plus.
Lonza steigt 1,3 Prozent. Der Pharmazulieferer bestätigte die Prognose für 2026 und setzt sich neue mittelfristige Finanzziele. Im Minus mit 1,8 Prozent ist die Aktie von Swiss Re. Jefferies senkte das Rating für Swiss Re auf «Underperform» von «Hold» und reduzierte das Kursziel auf 110 von 130 Franken.
Am breiten Markt steigen Bossard nach Quartalszahlen 1,7 Prozent.
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07:00
Am Mittwochnachmittag um 14:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden die Zahlen zur US-Teuerung im September veröffentlicht. Der Ölpreisschock dürfte die Inflation in den USA vor den anstehenden Zwischenwahlen weiter hochgetrieben haben. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass die Teuerungsrate für September auf 3,6 Prozent steigen wird, nach 3,4 Prozent im August.
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06:20
Der Swiss Market Index ist bei der IG Bank unverändert bei 13'928 Punkten. Am Vortag hatte er 0,36 Prozent gewonnen.
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06:00
Die asiatischen Aktienbörsen haben am Mittwoch zunächst leicht zugelegt. KI-Aktien hätten sich nach einem Ausverkauf erholt, andererseits hätten die hohen Ölpreise und die Zurückhaltung im Vorfeld der später am Tag erwarteten US-Inflationsdaten den Anstieg gedämpft.
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05:30
US-Rohöl stieg um 0,8 Prozent auf 94,96 Dollar pro Barrel. Brent-Öl stieg auf 106,6 Dollar. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen blieb stabil bei 5,221 Prozent, nachdem sie ihren tiefsten Stand seit fast zwei Wochen erreicht hatte, während die Rendite der 30-jährigen Anleihen nach einem dreitägigen Rückgang bei 5,569 Prozent verharrte.
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01:00
An den US-Börsen ist der Handel auch am Dienstag von Zurückhaltung geprägt gewesen. Erneute, teils deutliche Verluste bei Technologiewerten und durchwachsene Geschäftszahlen von Unternehmen trübten die Stimmung. Im späten Handel stützten Aussagen eines Geldpolitikers den Aktienmarkt. Der Präsident der Fed-Bank von New York, John Williams, hält in diesem Jahr zwar wegen der hohen Teuerung noch eine weitere Zinserhöhung für angemessen, glaubt jedoch nicht, dass 2027 eine erneute Anhebung der Zinsen notwendig sein wird. Unter dem Strich gaben die wichtigsten Indizes leicht nach.
Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,31 Prozent auf 30'569,480 Punkte nach unten. Der marktbreite S&P 500 fiel geringfügig auf 7'805,45 Zähler. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,35 Prozent auf 51'670,10 Punkte.
Am Tag der grossen Banken schlug sich Goldman Sachs an der Börse noch vergleichsweise gut. Das Investmenthaus hatte im vergangenen Quartal im Aktienhandel deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Damit gaben die Papiere nur leicht nach.
Die Titel von JPMorgan fielen um 0,9 Prozent. Der Gewinn je Aktie sei zwar hinter der Markterwartung zurückgeblieben, schrieb Analyst Gerard Cassidy von der kanadischen Bank RBC. Im Detail aber lobte der Experte das Zahlenwerk. So seien die Nettozinserträge höher ausgefallen als erwartet und die Rückstellungen niedriger als angenommen.
Für die Anteilscheine von Citigroup ging es um 5,6 Prozent nach unten. Die Analysten von Evercore ISI schrieben, die positive Dynamik habe sich zwar im dritten Quartal fortgesetzt, doch Anleger könnten das unveränderte Ziel für die Rentabilität in Frage stellen.
Die Anleger von Wells Fargo mussten ein Minus von 3,1 Prozent verkraften. Anders als JPMorgan-Chef Jamie Dimon hatte Wells-Fargo-Chef Charlie Scharf seine Erwartungen an den Zinsüberschuss in diesem Jahr nicht nach oben geschraubt.
Derweil hatten die Aktien von Visa im Handelsverlauf ein Rekordhoch erreicht und schlossen 1,7 Prozent im Plus. Das Finanzdienstleistungsunternehmen hatte die Genehmigung erhalten, in China mit den Vorbereitungen für den Aufbau eines inländischen Bankkarten-Clearinggeschäfts zu beginnen. Analysten werteten dies als positive Entwicklung, wiesen jedoch auf den langwierigen Genehmigungsprozess hin.
Ausserhalb des Finanzsektors kamen die Geschäftszahlen von Johnson & Johnson schlecht an, die Titel sackten am Dow-Ende um 5,7 Prozent ab. Als Belastung verwiesen Börsianer auf Rückstellungen, nachdem der Medizin- und Pharmakonzern im jahrelangen Rechtsstreit um angeblich krebserregende, auf dem Schichtsilikat Talk basierende Produkte einem milliardenschweren Vergleich zugestimmt hatte.
Unter den Technologiewerten sorgten sich Anleger um Konkurrenz aus China. Einem Zeitungsbericht zufolge macht Chinas Speicherchip-Hersteller CXMT grosse technologische Fortschritte. Das hatte bereits in Asien und Europa auf der Chip-Branche gelastet. In New York büssten etwa die Aktien von Micron 3,6 Prozent ein.
Als Schlusslicht im Nasdaq 100 knickten die Anteilscheine von Applied Materials um 6,7 Prozent ein. Der Hersteller von Halbleiterausrüstung hatte auf seinem Investorentag eine Prognose abgegeben, die nur wenige konkrete Angaben enthielt. Obwohl sich das Unternehmen hinsichtlich der Ausgaben für Waferfabrikausrüstung - dem wichtigsten Umsatztreiber für Applied Materials und seine Mitbewerber - optimistisch zeigte, teilte es mit, dass eine Reihe von Faktoren die Abgabe eines Ausblicks erschwere.
(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)
