09:10

Der SMI eröffnet den Handel 0,18 Prozent tiefer. Vor allem Kühne+Nagel, Logitech (je -2 Prozent) und Lonza (-3 Prozent) fallen bei den Anlegern durch.

Die US-Vorgaben sind zwar nicht sehr ausgeprägt, die Stimmung an der Wall Street war aber dank starker Techpapiere gut. Die nächste Feuerprobe steht am Abend an, wenn Techriesen wie Alphabet sowie Tesla Zahlen vorlegen.

Hierzulande geht die Berichtsaison zwar weiter. Allerdings ist zur Wochenmitte etwas weniger los als am gestrigen Dienstag und vor allem am morgigen Donnerstag. Dann steht bereits der Höhepunkt der hiesigen Saison an, mit Abschlüssen von Nestlé, Roche und gut einem Dutzend weiterer Firmen.

Der Krieg im Nahen Osten bleibt derweil ein Belastungsfaktor, doch die Investoren scheinen das aktuell auszublenden. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht auf Mittwoch erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen. Der Ölpreis stieg in der Folge weiter und notiert aktuell bei rund 92 US-Dollar pro Fass.

Daneben ist das Zoll-Thema definitiv zurück. US-Präsident Donald Trump kündigte in der Nacht Zölle in der Höhe von 100 Prozent auf die Einfuhr von Generika in die USA ab August 2028 an. Die Massnahme zielt seiner Aussage nach darauf ab, die Produktion von Arzneimitteln wieder in die USA zu verlagern. In den nächsten Tagen wird mit weiteren Zollankündigungen gerechnet, die erneut auch die Schweiz treffen könnten.

Bei den SMI-Titeln stehen Lonza nach der Zahlenvorlage im Fokus (-3 Prozent). Die Resultate werden von Analysten gelobt, allerdings hatte die Aktie zuletzt deutlich angezogen.

Nestlé ziehen nach einem positiven Analystenkommentar um 2 Prozent. Die notiert so hoch wie Anfang Juni 2025 nicht mehr.  Aufwärts geht es auch mit dem Sonova-Titel (+4,6 Prozent), dem die UBS eine Kaufempfehlung aussprach.

Auf der anderen Seite büssen Sandoz wegen der Generikazölle fast 4 Prozent ein. Ebenfalls unter die Räder kommen am breiten Markt EFG (-2,4 Prozent) nach Zahlen. Auch Swatch verlieren gegen 3 Prozent.

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08:45

Sorgen vor weiteren ‌Versorgungsunterbrechungen treiben die Ölpreise ‌nach oben. ​Ein Fass der Nordseesorte Brent-Rohöl verteuert sich um rund zwei Prozent auf 92,85 Dollar. Der ‌Preis für US-Rohöl WTI klettert um 1,9 Prozent auf 85,95 ​Dollar je Fass. Die ​Ölpreise nähern ​sich damit ihrem höchsten Stand seit sechs ‌Wochen. US-Streitkräfte hatten in der elften Nacht in Folge ​iranische ​Militärziele angegriffen, während ⁠Öltanker im Roten ​Meer nach Warnungen ⁠vor Angriffen der vom Iran ‌unterstützten Huthi-Miliz umkehrten.

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär 0,19 Prozent höhergestellt. Nestlé verzeichnet mit 0,9 Prozent die grössten Avancen. Lonza fallen 1,9 Prozent nach Geschäftszahlen. 17 von 20 SMI-Aktien steigen vorbörslich.

Am breiten Markt steigen Sonova 4,6 Prozent. EFG und Sandoz fallen dagegen 2,9 Prozent beziehungsweise 1,9 Prozent.

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07:42

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen. Nach gut einer Stunde gab Centcom dann bekannt, dass die Angriffswelle beendet sei. Zu den Zielen zählten demnach unter anderem militärische Einsatzzentralen, Drohnenlager und Flugzeughangars.

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07:14

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank 0,08 Prozent höher respektive nahezu unverändert. 

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06:06

Positive Vorgaben der Wall Street haben den asiatischen Börsen am Mittwoch Auftrieb gegeben. Anleger schüttelten Sorgen über steigende Ölpreise wegen der ‌Spannungen ⁠im Nahen Osten ab und konzentrierten sich auf die Erholung im Technologiesektor. ⁠Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte um 1,2 Prozent zu. In Südkorea ‌sprang der Kospi um mehr als sechs Prozent ‌nach oben, während der japanische Nikkei-Index 1,9 ​Prozent gewann. «Die Aktienmärkte ignorierten die geopolitischen Risiken und konzentrierten sich stattdessen auf die Renditen im Technologiesektor», schrieben die Analysten von Westpac. Nach den hohen Verlusten der vergangenen Tage hätten sich die Halbleiteraktien erholt. Der Fokus der Anleger richtet ‌sich nun auf die Quartalszahlen von Alphabet und Tesla.

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05:55

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 163,08 Yen und legte leicht auf 6,7696 Yuan zu. Zur Schweizer ​Währung rückte er etwas auf 0,8126 Franken vor. Parallel ​dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1407 ​Dollar und zog leicht auf 0,9268 Franken an.

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05:52

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte ‌Brent aus der Nordsee um 1,0 Prozent auf 91,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent fester bei 85,01 Dollar. Der Goldpreis stieg ​um 0,5 ​Prozent auf 4097,67 Dollar je Feinunze. ⁠Die Kryptowährung Bitcoin legte um 0,3 Prozent auf ​66.611,73 Dollar zu.

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00:05

Kräftig angetrieben von Aktien aus der Halbleiterbranche haben die US-Börsen am Dienstag zugelegt. Vor allem die Nasdaq-Indizes stiegen. Ausschlag gab ein Medienbericht, dem zufolge der taiwanesische Chip-Riese TSMC die Preise erhöhen will. Zudem gebe es nach den jüngsten Verlusten wieder verstärkt Käufer, die darauf setzten, dass der KI-Boom noch eine Weile laufen werde, hiess es.

Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100, in dem Chipwerte schwer gewichtet sind, ging mit einem Aufschlag von 1,93 Prozent auf 29'155,18 Zähler aus dem Tag. Der stärker mit Standardwerten bestückte Wall-Street-Index Dow Jones Industrial kletterte um 0,74 Prozent auf 52'224,64 Zähler nach oben. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,89 Prozent auf 7.509,20 Punkte.

Wie beeindruckend Chipaktien wieder stiegen, zeigte der Philadelphia-Semiconductor-Index (SOX). Er setzte nach den jüngst kräftigen Verlusten wieder zur Erholung an und stieg um 5,2 Prozent.

Chip-Aktien wie Marvell , Arm und Intel stiegen um bis zu 8,6 Prozent. Im prozentual zweistelligen Bereich erholten sich Micron, Sandisk, Western Digital und Nebius, die an der Spitze im Nasdaq 100 um knapp 19 Prozent zulegten.

Der japanischen Finanzzeitung «Nikkei» zufolge hat TSMC mit Kunden darüber verhandelt, die Preise für Halbleiter im kommenden Jahr um bis zu zehn Prozent zu erhöhen. Grund hierfür sollen steigende Kosten für Fertigungsmaterialien sein. Die anstelle von Aktien an der Nasdaq-Börse gelisteten American Depositary Receipts (ADR) des taiwanesischen Chipgiganten legten an der NYSE um 5,6 Prozent zu.

Quartalsbilanzen bewegten ebenfalls kräftig. So brach die Aktie von Danaher um 11 Prozent ein, nachdem die Diagnostiksparte des Biotech-Unternehmens im zweiten Quartal gewinnseitig deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.

Für den Anteilschein des Rüstungsriesen Northrop Grumman ging es trotz angehobener Jahresziele um 2,2 Prozent abwärts und Halliburton büssten 5,5 Prozent ein. Analysten verwiesen darauf, dass beide beim operativen Gewinn die Markterwartung verfehlt hätten.

Das Zahlenwerk von General Motors kam bei Anlegern gut an: Die Aktie des Autobauers stieg um 4,9 Prozent, nachdem der Zielkorridor für den erwarteten Jahresgewinn angehoben worden war. Noch überzeugender war die Quartalsbilanz des Mischkonzerns 3M, dessen Papier an der Dow-Spitze um 7,3 Prozent hochsprang.

Unter Abstufungen durch die Investmentbank Morgan Stanley litten die Aktien der Software-Entwickler Intuit, Workday und Salesforce, wobei letztgenannte mit minus 2,2 Prozent zu den schlechtesten Werte im Dow zählte.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)