08:10

Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,04 Prozent tiefer geschätzt. 18 von 20 Aktien des Leitindex sind leicht im Minus. Am deutlichsten fallen die Aktien von Partners Group (0,52 Prozent).

Gewinne verzeichnen Geberit (0,66 Prozent nach Ankündigung eines neuen Rückkaufprogrammes) und Roche (0,19 Prozent).

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08:00

Wieder ⁠aufflammende Kampfhandlungen im Nahen Osten lassen die Ölpreise ‌den dritten Tag in ‌Folge ansteigen. Die Rohöl-Sorte ​Brent aus der Nordsee verteuert sich um 1,2 Prozent auf 97,15 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert ‌1,3 Prozent fester bei 94,93 Dollar.

Nach Angaben der USA hat der Iran Raketen ​auf Kuwait und Bahrain abgefeuert. ​Daraufhin hätten US-Streitkräfte die ​iranische Insel Qeschm in der Strasse von ‌Hormus angegriffen. Die Hoffnung der Anleger auf ein Abkommen sei geschwunden, sagt Chris ​Weston, Analysechef ​beim Broker Pepperstone. «Die ⁠Lage sieht jetzt prekärer aus. ​Das deutet ⁠darauf hin, dass die Parteien mit weniger ‌Spielraum an den Verhandlungstisch zurückkehren.» 

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06:15

Der SMI wird vorbörslich 0,14 Prozent tiefer gestellt. Am Dienstag schloss er unverändert.

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06:00

In Asien setzte sich die KI-Rally weiter fort. Die Aktienindizes in Taiwan und Japan kletterten auf Rekordstände. Die Börsen in Südkorea blieben geschlossen. «Nach den Vorgaben der Wall ‌Street und ⁠weiteren positiven Impulsen gehören Halbleiter- und KI-Werte heute erneut zu den grössten Gewinnern», sagte Maki Sawada ⁠von Nomura Securities. Der Halbleiterausrüster Tokyo Electron und der Prüfgerätehersteller Advantest trieben den Nikkei gemeinsam um fast 840 Punkte nach oben. ‌Die Aktien der beiden Unternehmen legten um 10,3 beziehungsweise 4,1 Prozent ‌zu.

So stieg der japanische Leitindex Nikkei am ​Mittwoch erstmals über die Marke von 68'000 Punkten. Zuletzt notierte er 2,5 Prozent im Plus bei 68'415,45 Punkten. Die Marke von 67'000 Punkten hatte der Index erst zwei Tage zuvor überwunden.

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05:30

Im asiatischen Devisenhandel stand der Dollar kurz davor, die Marke von 160 Yen zu erreichen; er stieg geringfügig auf 159,85 ‌Yen und legte leicht auf 6,7662 Yuan zu. Gegenüber dem Franken notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,7878 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1628 Dollar und zog leicht auf 0,9159 Franken ​an.

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05:00

Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 96,74 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,9 Prozent fester bei ‌94,56 Dollar.

Die Ölpreise steigen am Mittwoch damit den dritten Tag in Folge, nachdem der Konflikt im Nahen Osten erneut ​eskaliert war. Das US-Zentralkommando teilte mit, der Iran habe Raketen auf Kuwait und Bahrain abgefeuert. Diese seien jedoch abgefangen worden ‌oder hätten ihr Ziel verfehlt. Daraufhin hätten US-Streitkräfte die iranische Insel Qeschm in der Strasse von Hormus angegriffen.

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten ihrerseits, sie hätten das Hauptquartier der Fünften US-Flotte angegriffen. «In der vergangenen Woche sah ​es noch ​nach einer grundsätzlichen Verständigung aus, und die Märkte ⁠setzten fest darauf», sagte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone ​in Melbourne. Nun sei die ⁠Lage jedoch heikler, sagte er weiter. Dies deute darauf hin, dass die Parteien mit geringerem Verhandlungsspielraum an ‌den Verhandlungstisch zurückkehrten.

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01:00

Die US-Börsen haben am Dienstag auf ihrer Rekordjagd nochmals einen Schritt nach oben gemacht. Bei vielen IT- und Chipwerten ging die KI-Rally weiter, doch in der Breite liessen es die Anleger wie schon am Vortag langsamer angehen als noch in der zweiten Mai-Hälfte. In den Gesprächen über eine Friedenslösung im Iran-Krieg hielt die Hängepartie mit ermutigenden, aber auch widersprüchlichen Aussagen der Kriegsparteien an.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,45 Prozent höher bei 51'307,79 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 lag mit einem Anstieg um 0,48 Prozent auf 30'660,60 Punkte in etwa gleichauf mit dem Wall-Street-Index. Der marktbreite S&P 500 verzeichnete mit plus 0,13 Prozent auf 7'609,78 Zähler zwar weniger Tempo, konnte seine Gewinnstrecke aber auf den neunten Tag ausdehnen.

US-Präsident Donald Trump nannte gegenüber dem US-Sender ABC die «nächste Woche» als Zeitraum für eine mögliche Einigung auf ein Rahmenabkommen, das die Öffnung der Strasse von Hormus umfasst. In der Vergangenheit wurde er mit seinen Zeitplänen aber immer wieder von der Realität eingeholt. Aus dem Iran hiess es, seit mehreren Tagen schon fänden keine Gespräche mehr statt. Trump bekräftigte aber umgehend deren Andauern.

HP Enterprise war das nächste IT-Unternehmen, das die Erwartungen mit Zahlen und Ausblick deutlich übertraf und damit ein Kursfeuerwerk in Gang setzte. Die Titel des Server- und Speicherlösungs-Spezialisten beschleunigten ihre Rekordrally mit einem Kurssprung, der anfangs fast 40 Prozent gross war. Aus dem Handel gingen die Aktien dann mit einem gemässigteren Plus von immerhin noch der Hälfte.

Auch bei Marvell Technology nimmt die KI-Fantasie kein Ende: Anders als HP Enterprise bauten die Titel ihr Plus aber auf gut ein Drittel aus. Nvidia-Chef Jensen Huang hatte das Halbleiterunternehmen auf der jährlichen IT- und Computermesse Computex in Taiwan als «nächstes Billionen-Dollar-Unternehmen» bezeichnet. Mit einer Bewertung von aktuell 254 Milliarden Dollar ist das Unternehmen davon allerdings noch weit entfernt.

Gebremst wurde die Nasdaq-Tendenz vom Softwaresektor, in dem nach der jüngsten Erholungsrally Gewinne mitgenommen wurden. Die Aktien von Microsoft , Salesforce und Adobe folgten dieser Tendenz mit relativ deutlichen Abschlägen, die grösser waren als vier Prozent.

Im Software-Sektor fielen Intuit noch mit einem Kursrutsch um fast 9 Prozent auf. Sie bewegen sich neuerdings auf dem tiefsten Stand seit 2020, doch Analystin Gabriela Borges von Goldman Sachs macht den Aktionären mit einer Verkaufsempfehlung wenig Hoffnung auf Besserung. Es werde schwer für das Unternehmen, die langfristigen Ziele und die Markterwartungen zu erreichen.

Die Anleger bei Alphabet mussten einen Kursrückgang von fast vier Prozent verkraften. Der Google-Mutterkonzern will für den Ausbau seiner KI-Rechenzentren mit der Ausgabe neuer Aktien eine historische Summe von 80 Milliarden Dollar einnehmen. Im Vergleich zur Marktkapitalisierung von 4,5 Billionen Dollar erscheint die Summe aber in einem anderen Licht. Alphabet verlor den Rang als zweitwertvollstes Unternehmen der Welt wieder an Apple .

Ausserhalb des Tech-Sektors machten die Titel von Victoria's Secret mit einem Kurssprung um fast die Hälfte Schlagzeilen. Der Dessoushersteller toppte im ersten Quartal deutlich die Erwartungen - und löste damit wohl einen «Short-Squeeze» aus, auf den am Markt verwiesen wurde. Dabei werden Spekulanten, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, durch einen plötzlichen Kursanstieg zu Eindeckungen gezwungen.

(cash/Reuters/AWP)

 

Daniel Hügli
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