08:14

Bei Julius Bär wird der Swiss Market Index vor Handelsbeginn 0,4 Prozent höhergestellt, alle Titel werden mit Gewinnen erwartet. Roche gewinnen vorbörslich 1,1 Prozent. Das Unternehmen präsentierte positive Daten aus einer Phase-II-Studie. UBS stehen vor der Abstimmung im Ständerat zur Eigenkapitalregelung vorbörslich 0,2 Prozent im Plus.

Unter den Midcaps verzeichnet AMS Osram vorbörslich mit einem Plus von 1,7 Prozent die höchsten Gewinne. Die einzigen Verluste werden vor Handelsbeginn bei DocMorris (-0,4 Prozent).

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06:45

Im Ständerat steht heute möglicherweise eine Entscheidung zur Verschärfung der Kapitalvorschriften für die Grossbank UBS an. Die kleine Kammer stimmt über einen Vorschlag der Regierung ab, der das Institut zwingen würde, die Bilanz mit Milliarden aufzupolstern. Die UBS lehnt den Vorschlag strikt ab. Bessere Chancen ​dürften zwei ​Varianten haben, die die UBS weniger kosten. Nach dem Ständerat geht das Thema weiter in den Nationalrat.

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06:20

Bei der IG Bank wird der Swiss Market Index (SMI) vorbörslich mit einem Plus von 0,1 Prozent leicht höher gesehen.

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05:30

Die anhaltende Begeisterung für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) hat den asiatischen Aktienmärkten am Mittwoch überwiegend Auftrieb verliehen. Während der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans um 0,7 Prozent zulegte und damit den sechsten Tag in ‌Folge stieg, ⁠gaben die chinesischen Börsen nach. Die Shanghaier Börse verlor 0,3 Prozent auf 3941,44 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai ⁠und Shenzhen fiel um 0,4 Prozent auf 4526,53 Punkte. An der japanischen Börse wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt.

In China hielten sich die Anleger vor ‌der Ankunft von Präsident Xi Jinping in Washington zurück. Spekulationen zufolge könnte bei dem Treffen ‌eine Deeskalation im Handelsstreit mit den USA verlängert und eine ​Zusammenarbeit bei KI vereinbart werden. In Japan ruhte zwar der Handel, doch die Nikkei-Futures notierten bei 66'745 Punkten und damit fast 2000 Zähler über dem Schlusskurs vom Freitag. «Wir erwarten morgen eine starke Wiedereröffnung in Japan», sagte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone. Er rechne zudem mit ruhigen Bedingungen bei den Anleihen und neuen Rekordhochs an der US-Technologiebörse Nasdaq.

Zu den grossen ‌Gewinnern in Asien zählten Technologiewerte, die von der starken Nachfrage nach neuen KI-Apps von Meta und Google profitierten. In Südkorea kletterten die Kurse um 1,2 Prozent nach oben, wobei die Aktien der Chiphersteller Samsung und SK Hynix jeweils mehr als zwei Prozent gewannen. ​Auch in Taiwan ging es um 0,9 Prozent aufwärts bis nahe an ein Rekordhoch. «Speicherchipwerte ​haben die Führung übernommen, unterstützt von einer weiteren starken Sitzung für Halbleiterwerte», ​erklärte Experte Weston.

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05:00

Im asiatischen Devisenhandel profitierte die US-Währung von der Aussicht auf weiter steigende Zinsen, nachdem sich Vertreter der US-Notenbank Fed für eine straffere Geldpolitik ausgesprochen ‌hatten. Der Dollar gewann 0,2 Prozent auf 157,62 Yen und legte leicht auf 6,7044 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8210 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1435 Dollar.

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04:30

Am Rohstoffmarkt gaben die Preise nach, ​da Insidern ​zufolge Saudi-Arabien den Betrieb seiner Ost-West-Pipeline wieder aufgenommen hat und das ⁠Angebot aus dem Nahen Osten steigen könnte. Zudem sorgten Aussagen von ​US-Präsident Donald Trump über Fortschritte bei ⁠Gesprächen mit dem Iran für Entspannung, auch wenn er dem Land bei einem Scheitern mit Vernichtung drohte. Die Rohölsorte Brent ‌aus der Nordsee verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 98,97 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,7 Prozent schwächer bei 89,90 Dollar.

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00:30

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag trotz verhalten positiver Meldungen zum Nahostkonflikt keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Während die Standardwerte an der Wall Street mehrheitlich nachgaben, ging es für die Technologietitel an der Nasdaq weiter nach oben.

Der Dow Jones Industrial verlor letztlich 0,36 Prozent auf 51'863,69 Punkte. Der marktbreite S&P 500 notierte praktisch unverändert bei 7764,64 Zählern. Für den Nasdaq 100 ging es im späten Handel auf ein Rekordhoch von 30'770 Punkten. Am Ende stand ein Kursgewinn von 0,82 Prozent bei 30'732,40 Punkten zu Buche.

Unterdessen kommt wieder Bewegung in die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs. Vertreter der USA und des Irans haben sich nach Angaben von Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen. Das Gespräch am Dienstag sei «sehr gut» gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte Trump dort vor Reportern, ohne konkrete Angaben zu allen Teilnehmern des Treffens zu machen. Direkte Gespräche zwischen US-amerikanischen und iranischen Vertretern fanden zuletzt im Juni in der Schweiz statt.

Aus Branchensicht standen vor allem Aktien grosser Banken, Versicherer und Online-Reiseveranstalter unter Verkaufsdruck. Anleger befürchteten, dass Tools wie der neue KI-Assistent von Meta, Muse, Geschäftsmodelle von Unternehmen beeinträchtigen könnten, die von der sogenannten «Verbraucherträgheit» profitieren - der Tendenz, aus Gewohnheit weiterhin etwas zu kaufen, selbst wenn es eine bessere Alternative gibt.

So verloren die Papiere von JPMorgan, Morgan Stanley und Wells Fargo um bis zu 4 Prozent. Der Versicherer Allstate und das Wertpapierhaus Charles Schwab Corp. büssten 5,5 respektive 6,1 Prozent ein.

Die Aktien von Amgen verteuerten sich an der Dow-Spitze um 4,3 Prozent. Der Pharmakonzern hatte positive vorläufige Ergebnisse einer Phase-3-Studie zum Präparat Dazodalibep gegen die Autoimmunerkrankung Sjögren-Syndrom vorgelegt. Schlusslicht im Dow waren die Titel des Telekomindustrie-Ausrüsters Cisco, die ohne fundamentale Nachrichten um 4,5 Prozent auf den tiefsten Stand seit Mai abrutschten.

Die Aktien von Shopify legten um 7,1 Prozent zu, nachdem neue Tools von Partnerunternehmen eingeführt worden sind, die Shopify-Händlern den grenzüberschreitenden Vertrieb, den Versand und den internationalen Handel vereinfachen sollen.

Die Papiere des asiatischen Fahrdienstleisters und Tech-Unternehmens Grab verbuchten ein Kursplus von 8,6 Prozent. Ihnen half die Meldung, dass Konzernchef Anthony Tan der US-Börsenaufsicht SEC umfangreiche Aktienkäufe gemeldet hatte.

Auch beim Videospiele-Händler Gamestop sorgten sogenannte Insider-Aktienkäufe für einen Kursanstieg von 5,6 Prozent.

Die in New York gelisteten Anteilsscheine von Alibaba stiegen um 0,5 Prozent. Der chinesische Online-Händler bringt den nach eigenen Angaben leistungsstärksten KI-Chip Chinas auf den Markt. Dieser soll dem Branchenführer Nvidia Konkurrenz machen und den massiven Ausbau der eigenen Rechenzentrumskapazitäten in den kommenden Jahren unterstützen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)