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17:35

An der Schweizer Börse ist es am Dienstag abwärts gegangen. Der Standardwerteindex SMI sank zum Handelsschluss um ein Prozent auf 11'149 Punkte und verlor damit stärker als andere wichtige Börsenindizes. Mit Enttäuschung aufgenommene Ergebnisse und andere Hiobsbotschaften von Unternehmensseite dämpften die jüngst aufgekommenen Optimismus der Anleger. Zudem sorgt die am Donnerstag anstehende EZB-Zinssitzung für Nervosität.

Die Logitech-Aktien sackten trotz eines Gewinnzuwachses des Computerzubehörherstellers im dritten Geschäftsquartal und einer angehobenen Jahresprognose neun Prozent ab. Doch vorsichtige Äusserungen von Logitech-Chefin Hanneke Faber zur weiteren Geschäftsentwicklung und verzögerte Auslieferungen aufgrund der Krise im Roten Meer trieben die Anleger in die Flucht.

Schwer auf dem Markt lasteten aber insbesondere die Kurseinbussen der Indexschwergewichte. So verlor Novartis 1,0 Prozent an Wert, nachdem die US-Arzneimittelbehörde FDA Warnhinweise bei bestimmten Immuntherapien gegen Krebs gefordert hatte, darunter Kymriah des Schweizer Pharmariesen.

Am breiten Markt sanken die Anteile von Swatch um 4,0 Prozent. Ein schwächer als erwartetes Abschneiden des Uhrenkonzerns im Jahr 2023 verstimmte die Investoren.

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17:00

Angesichts von Licht und Schatten in den Quartalsbilanzen grosser Konzerne hat die Rekordjagd an den US-Börsen am Dienstag eine Auszeit genommen. Die wichtigsten Indizes bewegten sich kaum vom Fleck.

Der Leitindex Dow Jones Industrial sank im frühen Handel um 0,20 Prozent auf 37'926 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,06 Prozent auf 4853 Zähler aufwärts. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,04 Prozent auf 17'337 Punkte. Zum Wochenauftakt hatten noch alle drei Börsenbarometer Höchststände erreicht.

Milliardenschwere Vergleiche wegen mangelhafter Ohrstöpsel und gefährlicher Ewigkeitschemikalien brockten dem Mischkonzern 3M im abgelaufenen Jahr tiefrote Zahlen ein. Die Aktien sackten um mehr als zehn Prozent ab und waren damit das klare Schlusslicht im Dow.

Johnson & Johnson (J&J) profitierte zwar 2023 von einem starken Medizintechnikgeschäft und der Abspaltung der Konsumgütersparte. Für das laufende rechnet der Pharma- und Medizintechnik-Konzern allerdings mit etwas geringeren Wachstumstempo als 2023. Damit büssten die Papiere gut zwei Prozent ein.

Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble blieb zwar im zweiten Geschäftsquartal beim Umsatz etwas hinter den Erwartungen zurück. Allerdings fiel der Gewinn im Kerngeschäft überraschend hoch aus. Die Anteilscheine zogen um fünf Prozent an.

Der Telekomkonzern Verizon legte nach längerer Zeit ohne Kundenwachstum im Schlussquartal wieder zu. Die Zahl der Nettoneukunden liege zudem über den Erwartungen, schrieb Analyst John Hodulik von der Grossbank UBS. Dies bescherte den Verizon-Aktien an der Dow-Spitze ein Plus von sechs Prozent.

Im S&P 500 hatten die Papiere von RTX die Nase vorn und zogen um gut acht Prozent an. Ein Materialmangel an Triebwerken vieler Airbus-Jets führte zwar bei dem Rüstungskonzern im abgelaufenen Jahr zu einem Gewinneinbruch. Für das laufende Jahr rechnet RTX-Chef Greg Hayes aber mit einem kräftigen Umsatzanstieg.

 

Der Euro hat am Dienstag zum US-Dollar an Wert verloren und damit an die Verluste vom Vortag angeknüpft. Am Nachmittag fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung auf ein Tagestief bei 1,0824 US-Dollar, nachdem er am Morgen noch zeitweise über 1,09 Dollar gestanden hatte.

Zum Franken stieg der Euro ganz leicht auf 0,9448 Franken 0,9443 am frühen Nachmittag. Der Dollar zog gegenüber der Schweizer Währung auf 0,8727 Franken an, nachdem er wenige Stunden zuvor noch 0,8693 Franken gekostet hatte.

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16:15

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag 0,2 Prozent tiefer bei 37'923 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq notierten je 0,1 Prozent höher bei 4854 und 15'379 Punkten. Nach der Rekordjagd vom Wochenstart, getrieben vom Technologie- und Chipsektor, blieben die Anleger auf der Hut. "Der Markt hat sich ziemlich verausgabt, und die Sorge ist, wie sehr er Zinssenkungen einkalkuliert hat und wie viele, und ob er enttäuscht sein wird, wenn diese Zinssenkungen nicht eintreten", sagte Robert Pavlik, Portfolio-Manager bei Dakota Wealth.

Einen Kurssturz von mehr als neun Prozent mussten die Investoren von 3M verkraften. Der Industriekonzern prognostizierte für das Gesamtjahr einen Gewinn, der unter den Schätzungen der Wall Street lag. Auch bei Johnson & Johnson (J&J) ging es 2,3 Prozent nach unten, obwohl der Pharmakonzern dank guter Geschäfte mit seinem Top-Medikament Stelara und seiner Medizintechniksparte besser abgeschnitten hatte als erwartet. Aktien des Pharma- und Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble stiegen um 4,7 Prozent. Anlegern gefiel der im Quartal gestiegene Bruttogewinn, unterstützt durch sinkende Rohstoffkosten und Preiserhöhungen.

15:35

Der Dow Jones startet am Dienstag mit einem Minus von 0,1 Prozent. Hingegen legen der Nasdaq (+0,2 Prozent) und der S&P 500 (+0,2 Prozent) zu.

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14:35

Rund eine Stunde vor dem Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Dow mit 37'986 Punkten moderat unter dem Schlusskurs vom Vortag. Die Indikation für den Nasdaq 100 war dagegen 0,3 Prozent höher auf 17'378 Punkte. Am Montag hatte das Börsenbarometer die Rekordmarke von 17'450 Zählern erreicht.

Die vorbörslich veröffentlichten Quartalszahlen und Ausblicke von General Electric und vom Mischkonzern 3M kamen bei Anlegern nicht gut an. Aktien des Industriekonzerns GE büssten vorbörslich mehr als 3 Prozent ein und Papiere von 3M verloren sogar 7 Prozent.

Dem standen starke Geschäftszahlen und Prognosen des Telekomriesen Verizon und des Rüstungskonzerns RTX Group gegenüber. Anleger begrüssten dies mit vorbörslichen Aufschlägen von jeweils mehr als vier Prozent. Auch auf die Quartalsbilanz des Pampers- und Gilette-Herstellers Procter & Gamble reagierten Anleger mit Aktienkäufen.

Derweil wagt sich Netflix erstmals in grösserem Stil in die Live-Unterhaltung. Der Streaming-Dienst hat sich die Übertragungsrechte an der Wrestling-Show Raw gesichert und überträgt diese ab Anfang 2025. Anleger griffen beherzt zu. Netflix stiegen vorbörslich um knapp 2 Prozent.

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14:30

Ein besser als erwartet ausgefallener Quartalsgewinn bei Halliburton lockt die Anleger an. Die Aktien des Ölfelddienstleisters steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 3,1 Prozent. Ein starkes Wachstum der internationalen Offshore- und Übersee-Bohraktivitäten kurbelte im vierten Quartal die Nachfrage nach Ölfelddienstleistungen und -ausrüstungen an. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 86 Cent. Analysten hatten im Schnitt mit 80 Cent gerechnet.

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13:00

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren uneinheitlich: 

Dow Jones Futures: -0,19 Prozent
S&P 500 Futures: +0,02 Prozent
Nasdaq Futures: +0,09 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) steht 0,6 Prozent tiefer bei 11'210 Punkten.

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11:45

Der Leitindex SMI notiert um 0,5 Prozent tiefer bei 11'221 Punkten. 

Der SMI bewegt sich über weite Strecken mit moderaten Verlusten knapp unter dem Schlusskurs vom Montag. Auch seine europäischen Pendants kommen am Dienstag nicht recht in Schwung. Händler sprechen von einem etwas volatileren Geschäft als zuletzt. Der Rekordjagd an der Wall Street stünden Unsicherheiten vor der ersten EZB-Sitzung 2024 am kommenden Donnerstag gegenüber. Entsprechend dürften Investoren im Vorfeld ihre Risikobereitschaft eher zügeln.

Der Datenkalender bietet für den weiteren Handelsverlauf keine wirklichen Impulse mehr. Daher sei es durchaus möglich, dass zahlreiche Einzelwerte eher technisch getrieben seien, sagt ein Markbeobachter. Dagegen nimmt die Berichtssaison Fahrt auf - auch hierzulande mit Logitech und Swatch. Ab dem Nachmittag dürfte es dann nochmals volatiler werden. In den USA stehen Branchengrössen wie Netflix, 3M, Johnson & Johnson und General Electric auf der Agenda.

Besonders herb fallen die Abgaben bei Logitech aus, die um 6,0 Prozent absacken. Damit ist die Bilanz seit Jahresbeginn dann auch negativ. Allerdings hatten die Aktien 2023 mit einem Plus von knapp 40 Prozent auch zu den grössten Favoriten gezählt. Entsprechend dürften die aktuellen Abgaben teilweise auch als Gewinnmitnahmen verbucht werden, denn der Computerzubehörhersteller hat mit dem Gewinn zum dritten Geschäftsquartal sowie einem höheren Ausblick positiv überrascht.

Das «Zahlenkind» Nummer zwei, Swatch, hat die anfangs noch grösseren Verluste auf mittlerweile 2,7 Prozent eingedämmt. Nichtsdestotrotz setzt sich der seit knapp einem Jahr vorherrschenden Abwärtstrend weiter fort. Der Uhrenkonzern hat mit den vorgelegten 2023er-Zahlen auf Umsatzebene die Vorgaben zwar erfüllt, die Ergebnisse fielen hingegen tiefer als erwartet aus. Im Ausblick gibt sich das Management um Swatch-Chef Nick Hayek gewohnt optimistisch. Konkurrent Richemont ist mit +0,3 Prozent dagegen auf der Gewinnerliste anzutreffen.

Weitere Verlierer sind der Finanzdienstleister Partners Group (-1,6 Prozent) oder auch die zum Wochenstart noch gesuchten Gesundheitswerte Sonova (-1,5 Prozent) und Straumann (-1,2 Prozent). Auch die beiden baunahen Werte Holcim (-1,5 Prozent) und Geberit (-0,6 Prozent) sind im Verliererfeld anzutreffen. Bei einigen von ihnen sorgen Analystenkommentare für die verhaltene Stimmung. Bei Partners Group etwa hat KeplerCheuvreux das Rating aus Bewertungsgründen gesenkt.

Beim Sanitärtechnikkonzern Geberit haben die Experten von der UBS den Daumen gesenkt. Sie sorgen sich um das zugrunde liegende Wachstum, das sich womöglich verlangsamen werde. Denn die Baisse bei den Bewilligungen für Neubauten dürfte in Schlüsselmärkten von Geberit wie etwa Deutschland durchschlagen.

Gebremst wird der Markt zudem von den drei Schwergewichten Novartis (-0,4 Prozent), Roche (GS -0,6 Prozent) und Nestlé (-0,4 Prozent). Novartis muss seine personalisierte Zelltherapie Kymriah künftig mit einer erheblichen Sicherheitswarnung versehen, hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA am Vorabend entschieden.

Die überschaubare Gewinnerliste wird von Schindler, Lonza, SGS, Sika und Sandoz angeführt, die sich um bis zu 2,1 Prozent verteuern. Mit Ausnahme von Lonza werden alle genannten Werte von Analystenkommentaren gestützt.

Aus den hinteren Reihen hat Huber+Suhner (+0,3 Prozent) am Morgen sowohl beim Umsatz als auch dem Auftragseingang die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Aktie hat allerdings im laufenden Jahr bereits Terrain eingebüsst, nachdem sie im Vorjahr schon um über einen Fünftel eingebrochen war. Das schwierige konjunkturelle Umfeld dürfte deshalb nun eingepreist sein, heisst es in Marktkreisen.

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10:15

Die Aussicht auf kräftige Finanzspritzen für den unter Druck geratenen chinesischen Aktienmarkt lässt Anleger auch bei Basismetallen und Eisenerz zugreifen. Eine Tonne Kupfer verteuert sich um bis zu 0,9 Prozent auf 8420 Dollar. Der Zinnpreis zieht um rund zwei Prozent an. Für Zuversicht sorgte im wichtigsten Verbraucherland die Aussicht auf eine Stabilisierung der Börsen durch ein Rettungspaket sowie ein stärkerer Yen, der die Kaufkraft chinesischer Währungsinhaber erhöht. Da es allerdings kein Konjunkturpaket gebe, das den Metallverbrauch direkt ankurbeln würde, rechnete ein Händler nicht damit, dass die Metallpreisrally anhält.

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10:00

Nach einer Hochstufung der Aktie hoffen Anleger auf rosige Aussichten bei Campari. Die Titel des Spirituosenherstellers steigen in der Spitze um 2,3 Prozent, nachdem die Citigroup die Aktie auf «buy» von zuvor «neutral» gesetzt hat. Die Analysten führen dabei das begrenzte Engagement des italienischen Konzerns auf dem unsicheren chinesischen Markt an. Zudem erwarten die Citi-Analysten, dass Campari grösster Nutzniesser der diesjährigen Fussball-Europameisterschaft sowie der Olympischen Sommerspiele sein wird.

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09:30

Der Leitindex SMI notiert 0,3 Prozent tiefer bei 11'238 Punkten. 

An der Schweizer Börse schnaufen die Investoren am Dienstag erstmal durch. Am Vortag war der SMI mit einem deutlichen Plus in die Woche gestartet. Dafür seien vor allem die Rekordstände an der Wall Street mitverantwortlich gewesen, wo die Notierungen ein Hoch nach dem anderen markieren, sind sich Börsianer einig. Dort überstrahle der neuerliche KI-Boom sogar die aktuelle Zinsunsicherheit, heisst es in einem Kommentar. Einige Marktbeobachter zweifeln daher an der Nachhaltigkeit des jüngsten Aufschwungs. «Die Globale Aktienmärkte befinden sich derzeit zwischen Euphorie und Kollaps», meint ein Börsianer.

Von enormer Wichtigkeit wird die am Donnerstag anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) sein. Zwar dürften die Zinsen unangetastet bleiben, doch könnten die Euro-Währungshüter versuchen, den Zinsoptimismus weiter zu dämpfen. Derweil hat die Bank of Japan am Morgen ihre Leitzinsen unverändert gelassen. Daneben dürfte das Marktgeschehen in den nächsten Tagen auch durch die Berichtssaison geprägt sein. Hierzulande wie international stehen verschiedene Grosskonzerne mit ihren Zahlen auf der Agenda. Dabei liege der Fokus vor allem auf den Ausblicken der Firmen, heisst es.

Logitech (-6,1 Prozent) und Swatch (-2,6 Prozent) werden nach Zahlen aus den Depots gekippt. Dabei hat der Computerzubehörhersteller nach den Zahlen zum dritten Quartal die Aussichten für das Gesamtjahr abermals erhöht. Zudem legte das Unternehmen beim Ergebnis klar zu.

Derweil werden die Zahlen vom Uhrenhersteller Swatch von Analysten einstimmig als schwächer als erwartet bezeichnet. Konkurrent Richemont (+0,6 Prozent) legt dagegen zu.

Die grössten Gewinne weisen nach Analystenkommentaren Werte wie Schindler (+2,2 Prozent) oder Sika (beide +1,4) aus.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet leicht im Minus bei 11'266 Punkten. Zu den grössten Gewinnern gehört Sika (+2,1 Prozent) und Lonza (+1,2 Prozent). Weniger gefragt ist heute Morgen Logitech (-3,2 Prozent). Auch Swatch gibt nach (-3,3 Prozent).

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08:50

  • Partners Group: Kepler senkt Kursziel auf Reduce (Hold) - Ziel 1035 (1050) Fr.
  • Orascom DH: UBS senkt Kursziel auf 5,10 (7,65) Fr. - Neutral
  • Holcim: UBS erhöht Kursziel auf 66 (61) Fr. - Neutral
  • R&S: UBS startet mit Buy - Ziel 13,30 Fr.
  • Geberit: UBS senkt Kursziel auf Neutral (Buy) - Ziel 520 (530) Fr.
  • Schindler: Jefferies erhöht Kursziel auf Buy (Hold) - Ziel 240 (205) Fr.
  • Sika: UBS erhöht Kursziel auf Buy (Neutral) - Ziel 290 (255) Fr.
  • Sandoz: Société Générale startet Kursziel mit Buy - Ziel 38 Fr.
  • Belimo: Vontobel senkt Kursziel auf 440 (460) Fr. - Hold
  • Logitech: Vontobel erhöht Kursziel auf 95 (89) Fr. - Buy
  • SGS: Citigroup erhöht Kursziel auf 99 (94) Fr. - Buy
  • Belimo: Morgan Stanley senkt Kursziel auf 458 (500) Fr. - Overweight

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08:15

Wegen der geplatzten Milliarden-Fusion mit dem Indien-Geschäft von Sony steuern die Aktien von Zee Entertainment auf den grössten Tagesverlust der Firmengeschichte zu. Die Papiere der TV-Senderkette brechen an der Börse Mumbai um 30 Prozent ein und sind mit 162 Rupien so billig wie zuletzt vor dreieinhalb Jahren.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der Bank Julius Bär 0,14 Prozent höher bei 11'291 Punkten. Grösste Gewinner sind Logitech und Sika (je +2,1 Prozent). 

Bei den Mid Caps verlieren Huber+Suhner 2,4 Prozent. Auch Swatch gehört vorbörslich zu den Verlierern (-3,4 Prozent).

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07:40

Eine Hochstufung der Aktie treibt einem Händler zufolge Nordex an. Der Windturbinenhersteller steigt im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um 4,8 Prozent und liegt damit an der Spitze des MDax. Die Analysten von Goldman Sachs haben laut dem Händler den Titel auf «Buy» von zuvor «Neutral» hochgestuft. 

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06:10

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,09 Prozent höher.

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06:00

Die US-Aktienanleger bleiben in Rekordlaune. Der Dow-Jones-Index schloss am Montag 0,4 Prozent höher mit 38'001 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 0,3 Prozent auf 15'360 Zähler vor. Der breit gefasste S&P-500-Index verbesserte sich um 0,2 Prozent auf einen Rekordschluss von 4850 Stellen.

Anleger griffen erneut vor allem bei Technologiewerten zu, nachdem die jüngsten Ausblicke von TSMCSuper Micro Computer aus Taiwan die Wetten auf eine steigende Nachfrage nach Produkten Künstlicher Intelligenz (KI) angeheizt hatten. «Investoren betrachten diese Aktien zunehmend als kugelsicher, denn selbst wenn die Weltwirtschaft an Schwung verliert, wird die Nachfrage nach KI-Produkten weiterhin hoch bleiben und die Unternehmensgewinne vor makroökonomischem Gegenwind schützen», sagte Marios Hadjikyriacos, Investment-Analyst beim Broker XM.

Strategen sagen den Aktienmärkten trotz der neuen Rekorde einen holprigen Weg voraus. Die gedämpften Hoffnungen auf rasche Zinssenkungen der US-Notenbank Fed hatten der Wall Street zum Jahresstart zugesetzt. «Wir werden ein hohes Mass an Volatilität erleben. Jede Konjunkturabschwächung könnte den Märkten eine Grenze setzen, und da die Inflation immer noch ein Problem darstellt, kann es sein, dass die Fed viel länger auf sich warten lässt, als die Märkte denken», sagte Paul Nolte, Marktstratege bei Murphy & Sylvest. Händler sehen die Chance auf eine erste Senkung im März immer weiter schwinden und konzentrieren sich nun auf den Mai.

Die chinesische Notenbank hat zum Wochenstart die Leitzinsen nicht angetastet. Investoren haderten mit der Entscheidung und schickten die chinesischen Märkte auf Talfahrt. Börsianer fürchteten zu wenig Stimulierung für die stotternde Wirtschaft der Volksrepublik von staatlicher Seite. «Das Vertrauen der Anleger in die inländische Wirtschaftspolitik bleibt schwach», erklärte der Vermögensverwalter Minsheng Royal Fund Management.

Eine Ausweitung der Kontrollen in Verbindung mit der Notlandung einer 737-MAX-9 auf weitere Flugzeugtypen des Herstellers setzte Boeing zu. Die Aktien sackten gegen die allgemeine Markttendenz leicht ab. Die US-Luftfahrtbehörde FAA empfahl Fluggesellschaften, auch bei Boeing 737-900ER-Jets die Türverschlüsse zu überprüfen. Für die 737-MAX-9 gilt ein Flugverbot, nachdem am 5. Januar auf einem Flug der Alaska Airlines ein Teil der Flugzeugwand herausgebrochen war.

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05:50

Die Anleger in Japan zeigen sich am Dienstag unentschlossen, nachdem die Bank of Japan (BoJ) sich für die Beibehaltung ihrer ultralockeren Geldpolitik entschieden hat. Die BoJ wolle zunächst weitere Daten abwarten, um zu entscheiden, ob sich das Lohnwachstum ausreichend beschleunigt, um die Inflation dauerhaft nahe der Zielmarke von zwei Prozent zu halten., teilten die Währungshüter mit. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index rutschte nach dem Schritt zunächst von seinem 34-Jahres-Hoch ab, notierte zuletzt aber 0,2 Prozent höher bei 36.622 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,2 Prozent auf 2550 Punkte. Die Anleger warten nun auf Signale von Notenbankchef Kazuo Ueda. «Der Markt wird wahrscheinlich wieder enttäuscht sein, weil wir nicht glauben, dass Ueda in naher Zukunft ein klares Signal für eine Normalisierung der Politik geben wird», sagte Robert Carnell von der ING.

In China will die Regierung in Peking einem Agenturbericht zufolge den einbrechenden Aktienmarkt des Landes stabilisieren. Rund 278 Milliarden Dollar sollen mobilisiert werden, berichtete «Bloomberg News». Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legte nach der Nachricht kurzzeitig zu, fiel zuletzt aber um 0,2 Prozent und näherte sich einem Fünfjahrestief. Die Börse in Shanghai verlor 0,4 Prozent.

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05:40

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 148,17 Yen und gab 0,3 Prozent auf 7,1720 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger bei 0,8668 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,0893 Dollar und gab 0,2 Prozent auf 0,9441 Franken nach. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,2723 Dollar

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00:00

Die weltgrösste Kryptowährung Bitcoin ist am Montag auf ein Sieben-Wochen-Tief gefallen und erstmals seit Einführung von elf börsengehandelten Spot-Bitcoin-Fonds am 11. Januar unter der Marke 40'000 Dollar gehandelt worden. Zuletzt notierte sie 3,4 Prozent niedriger bei 40'181 Dollar und damit auf dem niedrigsten Stand seit dem 4. Dezember. Ether, die zweitgrösste Kryptowährung, fiel um 5,7 Prozent auf 2343 Dollar.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)