09:30

Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt gegen 9.30 Uhr 0,59 Prozent hinzu auf 13'434,59 Punkte. Die Gewinner sind dabei den Verlierern klar überlegen. Der SMIM der mittelgrossen Werte steigt um 0,56 Prozent auf 3008,81 Punkte, während der breite SPI um 0,61 Prozent auf 18'997,83 Punkte zulegt.

Die Kursgewinne ziehen sich durch verschiedene Branchen. An der Indexspitze legen Amrize (+1,7 Prozent) zu. Händler verweisen auf freundliche US-Vorgaben. Dahinter folgen die Schwergewichten Nestlé (+1,4 Prozent), Roche (+1,4 Prozent) und mit etwas Abstand Novartis (+0,9 Prozent). Mit Zurich (+1,2 Prozent) und Swiss Re (+1,1 Prozent) ist auch der Versicherungssektor vertreten. Schlusslicht sind UBS (-1,8 Prozent).

Trotz der jüngsten Tech-Schwäche in den USA legen hierzulande VAT, Inficon und Comet dank einer positiven Studie der UBS um bis zu 4,4 Prozent zu. Die Experten erhöhen ihre Prognosen für die Investitionen der Chipindustrie in Produktionsanlagen deutlich und davon dürften diese drei Zulieferer profitieren.

Centiel (+21,4 Prozent) springen hoch, nachdem das Unternehmen einen Partner für den US-Datacenter-Markt gefunden hat.

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09:00

Der SMI gewinnt zum Handelsstart 0,2 Prozent.

Die höchsten Veränderungen am Leitindex zeigen: 

Amrize: +2,2
Alcon: +1,3 Prozent
UBS: -0,6

Am SPI fallen SoftwareOne erneut negativ auf (-3 Prozent), ebenso Centiel mit 2,8 Prozent Verlust. VAT gewinnt 1,4 Prozent, Highlight Ev&En gar 9 Prozent.

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08:30

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Burckhardt: Kepler Cheuvreux senkt auf 505 (550) Fr. – Hold

Comet: UBS erhöht auf 452 (405) Fr. – Buy

Inficon: UBS erhöht auf 190 (170) Fr. – Buy

Kardex: Kepler Cheuvreux senkt auf 310 (360) Fr. – Buy

Partners Group: Octavian setzt den dicken Rotstift an mit BUY bis 1175 (1375) Fr.

Swiss Re: J.P. Morgan trimmt auf 135 (145) Fr. mit NEUTRAL.

VAT: UBS erhöht auf 745 (650) Fr. – Buy

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08:00

Julius Bär sieht den SMI am Mittwoch 0,14 Prozent höher starten.

Amrize führt den Leitindex mit 1,6 Prozent Gewinn an. Die Kursgewinne der restlichen Titel belaufen sich auf rund 0,1 Prozent.

Am breiten Markt stechen ams Osram (-0,5 Prozent) sowie Comet und Sandoz (+0,6 Prozent) ins Auge.

Unter den kleinen Titeln rücken Centiel (kein vb Kurs) in den Blick. Die Tessiner Technologiefirma hat einen mehrjährigen Vertriebsvertrag für den US-Markt unterzeichnet und erwartet mittelfristig ein Geschäftsvolumen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich.

Von den US-Vorgaben gibt es nur wenig Unterstützung, denn insbesondere an der Tech-Börse Nasdaq kam es zu neuerlichen Verkäufen im heiss gelaufenen Halbleitersektor. «Langsam macht sich in dem Sektor eine gewisse Erschöpfung bemerkbar», sagte eine Händlerin am Morgen.

Zudem bleibt der Iran-Krieg ein grosser Unsicherheitsfaktor. Anleger positionierten sich eher auf der vorsichtigen Seite - auch angesichts der am Nachmittag anstehenden US-Inflationsdaten.

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07:35

Experten verweisen am Mittwoch auf die Nervosität der Anleger vor der Veröffentlichung des US-Inflationsberichts für Mai am Nachmittag. Die US-Verbraucherpreise dürften im ‌vergangenen Monat erneut deutlich gestiegen sein. Von Reuters befragte Ökonomen rechnen mit einer Inflationsrate von 4,2 Prozent. Im ​April hatten sich Waren und Dienstleistungen um ​durchschnittlich 3,8 Prozent verteuert. Infolge ​des Iran-Kriegs sind die Kraftstoffpreise in den USA deutlich gestiegen, ‌was nach und nach auch viele andere Waren teurer macht.

Im Fokus bei den Unternehmen stehen zudem die Quartalsergebnisse des ​SAP-Rivalen ​Oracle. Dabei richten ⁠Börsianer ihr Augenmerk auf die Entwicklung ​des KI-Geschäfts. Ein Medienbericht ⁠über ein enttäuschendes Wachstum des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hatte ‌vor einigen Wochen Oracle-Anleger nervös gemacht. 

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06:45

Die Comet-Aktien legten gestern gegen den Branchentrend 2,2 Prozent zu, nachdem die UBS ihren Optimismus für das Unternehmen bekräftigt hatte. Trotzt der SPI-Titel auch am Mittwoch der Schwäche im Halbleitersektor?

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06:10

Der SMI liegt vorbörslich 0,16 Prozent im Minus.

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05:00

Die Eskalation der Spannungen im Nahen Osten hat die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet. Die USA hatten nach eigenen Angaben Vergeltungsschläge gegen ‌den Iran geführt, ⁠nachdem Teheran einen amerikanischen Apache-Hubschrauber über der Strasse von Hormus abgeschossen haben soll.

Der ⁠MSCI-Index für asiatisch-pazifische Werte ausserhalb Japans verlor 0,6 Prozent. Der japanische Nikkei-Index gab 0,9 Prozent nach. In Südkorea rutschte der technologielastige Kospi um zwei Prozent ‌ab. «Die Geopolitik wird derzeit als Schlagzeilrisiko behandelt, ​noch nicht als makroökonomischer Schock», sagte Charu Chanana, Chefanlagestratege bei Saxo in Singapur. Die Anleger richten ihren Blick bereits auf die am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten. Experten erwarten einen Anstieg der Verbraucherpreise um 4,2 Prozent im Jahresvergleich - das wäre der stärkste Anstieg seit April ‌2023.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel notierte der Dollar bei 160,38 Yen und damit nahe der als kritisch geltenden Marke von 160 Yen. Der Euro gab leicht auf 1,1537 Dollar nach. ​Das britische Pfund notierte bei 1,337 Dollar. Bank Indonesia erhöhte überraschend die ​Zinsen ausserhalb des regulären Sitzungskalenders, um die schwache ​Rupiah zu stützen - nur wenige Wochen nach einer bereits überraschenden kräftigen Anhebung.

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03:00

Die Ölpreise stiegen um etwa ein Prozent. ‌Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 92,29 Dollar. Das US-Öl WTI legte 0,8 Prozent auf 88,97 Dollar zu. Die Preise entfernten sich damit von ​einem ​Siebenwochentief, das sie nach den jüngsten US-Angriffen ⁠erreicht hatten. «Dass Öl trotz neuer Iran-Schlagzeilen bei etwa 90 ​Dollar hält, deutet darauf hin, ⁠dass die Märkte keine anhaltende Versorgungsunterbrechung einpreisen», erklärte Chanana.

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02:00

Mit einem Minus von 1,12 Prozent auf 29.084,50 Punkte schloss der Auswahlindex Nasdaq 100 aber deutlich über seinem Tagestief. Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum Iran-Krieg bedeuteten keine nachhaltige Belastung für die Aktienkurse. Am Freitag war das Börsenbarometer angesichts wachsender Zinsängste nach einem soliden US-Arbeitsmarktbericht um 4,8 Prozent abgesackt, hatte sich seitdem aber wieder deutlich erholt.

Die anderen Indizes hielten sich am Dienstag wie schon zuletzt deutlich besser. Der marktbreite S&P 500 dämmte mit 7.386,65 Punkten sein Minus auf 0,26 Prozent ein. Für den Leitindex Dow Jones Industrial ging es letztlich um 0,17 Prozent auf 50.872,11 Punkte hoch.

Dass am Freitag die Weltraumfirma SpaceX und in absehbarer Zukunft die KI-Unternehmen Anthropic und OpenAI den Sprung auf das Parkett planen, entzieht den Märkten laut Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets Liquidität. Sprich: Die Anleger machen bei gut gelaufenen Titeln etwa im Halbleitersektor Kasse und planen, ihre Mittel in SpaceX & Co umzuschichten.

Aus Sicht von Consorsbank-Analyst Jochen Stanzl dürfte der Börsengang von SpaceX ebenso wie die Kapitalerhöhung von Google -Mutter Alphabet und Gerüchte über eine Kapitalerhöhung bei Meta die KI-Rally auf die Probe stellen. «Es bleibt zu beobachten, ob durch das enorme zusätzliche Aktienangebot eine Sättigung der Nachfrage eintreten wird», schrieb Stanzl. Die Unsicherheit darüber sorge für eine höhere Volatilität, die wohl anhalten werde.

Etwas Gegenwind für die Börsen kam am Dienstag auch von Trump, der sagte, die USA müssten auf den iranischen Abschuss eines amerikanischen Kampfhubschraubers reagieren. Zuletzt hatte es aufgrund der prekären, aber einigermassen stabilen Lage im Iran-Krieg zumindest keinen Dämpfer von dieser Seite gegeben. Die aktuell kräftig sinkenden Ölpreise stützten indes die Aktienkurse.

Aus dem schwachen Halbleitersektor ragten die Aktien von Marvell Technology und Arm Holdings mit Abschlägen von 7,6 und 6,2 Prozent heraus. Hier setzten sich die Gewinnmitnahmen nach Rekordständen fort. Die Branchengrössen Qualcomm , Cisco und AMD mussten Kursverluste von bis zu 5,7 Prozent verkraften, während Nvidia nur 0,2 Prozent verloren.

Für die Aktien von Applied Digital ging es indes gegen den Tech-Trend um 2,4 Prozent hoch. Das Neocloud-Unternehmen vermeldete einen Mindestabnahme-Vertrag mit einem KI-Hyperscaler aus den USA.

Die Aktien von Nuvalent schnellten um gut 39 Prozent auf 123,25 Dollar nach oben. Der britische Pharmakonzern GSK will das US-Biotech-Unternehmen für rund 10,6 Milliarden beziehungsweise 124 Dollar je Aktie übernehmen und damit sein Krebsgeschäft ausbauen.

(cash/AWP/Reuters)

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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