11:35
Für einen Grossteil der Gewinne des Gesamtmarktes sind Novartis (+1,2 Prozent) verantwortlich. Die Aktien setzen damit ihren seit nunmehr gut zwei Wochen andauernden Erholungskurs fort. Mittlerweile haben sie rund die Hälfte des Einbruchs von Anfang September wieder aufgeholt.
Auch Nestlé (+1,0 Prozent) sind klar gesucht und knüpfen damit an die positive Vorwoche an. Roche (-1,0 Prozent) hingegen können die anfänglichen Gewinne nicht halten und notieren mittlerweile klar schwächer. Der zweite grosse Pharmakonzern aus Basel hält derzeit in London einen Investorenanlass unter dem Namen «Pharma Day» ab. Roche will demnach seine Forschung beschleunigen und gleichzeitig stärker priorisieren.
Unter Abgabedruck stehen im Einklang mit anderen Börsenplätzen insbesondere verschiedene Tech-Werte. Belastet wird das Sentiment einerseits von Medienberichten, wonach die chinesischen Behörden den Kauf neuer Nvidia-Chips gestatten könnten. Dies könnte die lokale Entwicklung von Hardware für KI-Technologien schwächen. Andererseits bremst die angekündigte Trainingspause von OpenAI bei seinem neuesten KI-Modell. In diesem Umfeld büssen Logitech (-1,5 Prozent) als Schlusslicht im SMI, ABB (-0,5 Prozent) oder im breiten Markt auch Huber+Suhner (-1,6 Prozent), Inficon oder Comet (je -0,8 Prozent) an Terrain ein.
Bei den Nebenwerten setzen sich Calida mit einem Plus von 7,2 Prozent in Szene. Der Titel wird getrieben von der Ankündigung einer grosszügigeren Dividendenpolitik und einem Aktienrückkaufprogramm.
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11:20
Die Aktien der UBS sind weiterhin gefragt, wenn auch nicht mehr so sehr wie am vergangenen Freitag.
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11:10
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10:50
Die Partizipationsscheine von Roche fallen um 0,8 Prozent auf 357,50 Franken, nachdem sie im frühen Handel noch um 1,4 Prozent zugelegt hatten. Die Wende geht auf den Pharma-Tag zurück, den Roche am heutigen Montag in London abhält.
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10:25
Die Aktien von Newron fallen um 12 Prozent auf 9,20 Franken. Sie fallen damit nicht nur auf ein neues Zwölf-Monate-Tief, sondern sind am Montag auch die schwächsten Titel des Swiss Performance Index (SPI).
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09:35
Was das Börsensentiment betrifft, halten sich laut einem Marktkommentar der St. Galler Kantonalbank derzeit Rücken- und Gegenwind die Waage. Obschon die geopolitische Lage immer verworrener und undurchsichtiger werde, hielten sich die Aktienmärkte in der Nähe historischer Höchststände. Weiterhin im Fokus bleiben auch die hohen Renditen der Staatsanleihen und der Nahost-Konflikt.
Nachdem US-Präsident Trump den neuen Vorschlag Irans zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus am Wochenende abgelehnt hat, hat Iran seine Bedingungen für einen Neustart von Friedensgesprächen bekräftigt. Beide Seiten hätten im Anschluss zwar weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert, heisst es in einer Einschätzung der Commerzbank. Die Situation scheine aber festgefahrener denn je.
UBS (+0,5 Prozent) legen im frühen Geschäft leicht zu und bestätigen damit die starken Gewinne vom Freitag (+3,5 Prozent). Die Bank steht mit für sie günstigeren neuen Kompromiss-Vorschlägen aus dem Nationalrat zur Kapitalunterlegung weiterhin im Blickfeld der Investoren.
Im breiten Markt fallen Calida (+7,5 Prozent) nach der Ankündigung einer grosszügigeren Ausschüttungspolitik und eines Aktienrückkaufprogramms positiv auf.
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09:20
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09:05
Der SMI startet mit einem 0,7-prozentigen Plus und erreicht so 14'048 Punkte.
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,35 Prozent höher.
Am breiten Markt tun sich Dormakaba (plus 5,2 Prozent) und Tecan (plus 1,8 Prozent) hevor. Burckhardt Compression (minus 0,8 Prozent) sowie R&S (minus 0,9 Prozent) stehen unter Druck.
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08:00
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Dormakaba: Jefferies erhöht die Einschätzung von Hold auf Buy. Das Kursziel wird von CHF 70 auf CHF 82 erhöht.
- Partners Group: UBS senkt das Kursziel von CHF 705 auf CHF 670. Die Einschätzung Neutral wurde bestätigt.
- Burckhardt: Oddo BHF senkt das Kursziel von CHF 590 auf CHF 506. Die Einschätzung Neutral wurde bestätigt.
- Tecan: UBS erhöht von 222 auf 255 Franken. Einstufung lautet Buy.
- Skan: UBS stuft die Aktie mit Buy ein - 65 Franken.
- R&S Group: Oddo geht auf 25 von 26 Franken - Outperform.
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07:40
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Freitag hatte er 0,6 Prozent auf 25'408,64 Zähler gewonnen.
Im Fokus in der neuen Börsenwoche stehen weiterhin die Entwicklungen im Nahen Osten, am Öl- und Anleihemarkt sowie in der Geldpolitik.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht am Montagnachmittag bei einer Anhörung vor dem Europaparlament.
Das US-Finanzministerium versteigert kurzfristige Staatsanleihen mit Laufzeiten von drei und sechs Monaten. In Frankreich stehen Auktionen von kurzfristigen Staatsanleihen (BTF) mit Laufzeiten von drei, sechs und zwölf Monaten an.
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07:25
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,34 Prozent höher bei 13'981 Punkten.
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06:10
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05:15
Sorgen vor weiter steigenden Zinsen und geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die asiatischen Anleger zum Wochenstart am Montag in die Defensive gedrängt. Die japanische Börse hat sich am Montag kaum bewegt.
In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast unverändert bei 66'333,53 Punkten und der breiter gefasste Topix notierte 0,2 Prozent höher bei 4135,38 Zählern. Deutlich abwärts ging es dagegen in China: Die Börse Shanghai verlor 1,9 Prozent auf 3815,78 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 2,2 Prozent auf 4340,68 Punkte.
In Japan rückte die Geldpolitik in den Fokus. Aus den Protokollen der jüngsten Sitzung der Bank of Japan (BOJ) ging hervor, dass die Währungshüter angesichts steigender Inflationsrisiken raschere Zinserhöhungen in Betracht ziehen. «Das Tempo der Zinserhöhungen könnte schneller sein als von den Märkten erwartet», erklärte ein Notenbanker laut den Mitschriften. Die hartnäckige Schwäche des Yen und die durch den Nahost-Konflikt gestiegenen Importpreise für Energie heizen die Teuerung an. Dies treibt die Anleiherenditen in die Höhe, was weltweit die Finanzierungskosten verteuert und insbesondere zinssensible Technologiewerte belastet, die derzeit Milliarden für den Ausbau der Künstlichen Intelligenz (KI) aufwenden.
In China drückten schwache Wirtschaftsdaten auf die Stimmung, da sich das Gewinnwachstum der Industrie im August weiter verlangsamte. Zu den klaren Gewinnern zählten Hersteller von Computern und Elektronik, deren Gewinne dank des KI-Booms in den ersten acht Monaten um 110 Prozent in die Höhe schnellten. Zu den Verlierern gehörte die Getränkeindustrie mit einem Gewinneinbruch von 34,7 Prozent. Ein Berater der Zentralbank warnte, dass KI das Ungleichgewicht zwischen starkem Angebot und gedämpfter Binnennachfrage verschärfen könnte. Zudem berge die Verlagerung auf den Export angesichts geopolitischer Spannungen Risiken. «Die weltweite Expansion scheint in eine Phase auf breiter Basis eingetreten zu sein, wie man sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten selten gesehen hat», sagte Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan.
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03:30
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,3 Prozent auf 157,67 Yen und legte leicht auf 6,7154 Yuan zu. Zur Schweizer Währung büsste er etwas auf 0,8290 Franken ein. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1388 Dollar und zog leicht auf 0,9441 Franken an. Die US-Währung profitierte zuletzt von robusten Wirtschaftsdaten und der Erwartung, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen im Oktober erneut anheben wird. Der Yen stand trotz der falkenhaften Töne der japanischen Notenbank weiter unter Druck.
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02:50
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,9 Prozent auf 106,25 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent fester bei 93,39 Dollar. Preistreiber war die anhaltende geopolitische Unsicherheit im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende einen iranischen Friedensvorschlag zur Öffnung der Strasse von Hormus zurückgewiesen. Zudem setzten die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen ihre Angriffe auf Saudi-Arabien fort, was die Sorgen vor Versorgungsengpässen in der Region aufrechterhielt.
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01:00
Gestützt von fallenden Ölpreisen im Zuge von Entspannungssignalen im Nahost-Konflikt sind die US-Aktienmärkte am Freitag mit Gewinnen ins Wochenende gegangen. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,93 Prozent bei 51'828,62 Punkten, nachdem er am Vortag sein niedrigstes Niveau seit Juni erreicht hatte. Daraus resultierte für den US-Leitindex ein Wochengewinn von 0,3 Prozent.
Der marktbreite S&P 500 gewann am Freitag 0,51 Prozent auf 7743,41 Zähler. Für den Nasdaq 100 ging es letztlich um 0,42 Prozent auf 30'608,13 Punkte aufwärts. Damit verbuchte der technologielastige Index auf Wochensicht einen Anstieg von mehr als drei Prozent.
Der Iran legte den USA laut Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vor. Dem Plan zufolge könne die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi laut der «New York Times» und der «Financial Times» am Rande der UN-Woche in New York. Aus dem Weissen Haus hiess es, dass über Vermittler positive und konstruktive Gespräche geführt werden.
Bei den Aktien von Meta setzten nach der jüngsten Rally Gewinnmitnahmen ein, die den Kurs um 3,3 Prozent senkten. Tags zuvor hatten die Papiere des Facebook-Mutterkonzerns mit einem Anstieg von 4,5 Prozent den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr erklommen. Allein im September hatte der Börsenwert um rund 35 Prozent auf knapp zwei Billionen Dollar zugelegt.
Frischen Wind in die KI-Branche brachte eine vermeldete Kooperation zwischen der KI-Plattform Anthropic und dem Cloud-Dienstleister Akamai , dessen Kurs um 3,2 Prozent stieg. Analysten der RBC sprachen von einem «wegweisenden Deal» über die Bereitstellung von Rechenleistung, der sich mit einem Gesamtwert von 11,6 Milliarden US-Dollar über sieben Jahre erstrecken soll.
Die Titel des IT-Sicherheitsunternehmens Zscaler dagegen sackten um mehr als 10 Prozent ab. Nach dem Rücktritt von Mike Rich soll ab 1. Oktober mit Ross Tackett ein neuer Manager die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens verantworten. Unter Anlegern sorgte dies für Verunsicherung.
Ein Thema blieb die Zukunft der Casinokette MGM Resorts und des Medienkonzerns People Inc , der am Vortag seine Kaufofferte für MGM zurückgezogen hatte. Wie das das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Kreise berichtete, erwägt nun MGM, ein Übernahmeangebot für den eigenen Grossaktionär abzugeben. Davon getrieben zogen die Aktien von People Inc um 11,3 Prozent an, während die MGM-Anteilsscheine um 3,3 Prozent nachgaben.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

