09:10

Der Swiss Market Index (SMI) zieht um 0,2 Prozent an. Die vorbörslich höher gehandelten Roche können die Kursgewinne nicht halten und stehen 0,7 Prozent tiefer. Leicht geben ebenfalls Amrize und Alcon (je -0,3 Prozent) nach. 17 von 20 Titeln stehen höher. Die Valoren der UBS bewegen sich kaum vor dem Ständeratsentscheid mit einem Plus von 0,2 Prozent. 

ABB können an die Kursgewinne vom Mittwoch anschliessen und legen 1,0 Prozent zu, gefolgt von Lonza (+0,9 Prozent) und Logitech (+0,8 Prozent). 

Im SPI ziehen Helvetia Baloise um 3,3 Prozent nach Zahlen an. Rieter verlieren auf der anderen Seite 8,6 Prozent nach einer Rating-Reduktion auf Sell von Hold durch die UBS

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08:45

Avolta: ZKB geht auf Übergewichten von Marktgewichten. 

Burkhalter: Research Partners senkt das Kursziel auf 137,70 von 151 Franken. Die Einstufung lautet weiterhin Halten.

Rieter: UBS geht bei Rating auf Sell von Hold mit einem Kursziel von 2,00 Fr. 

Roche: Vontobel erhöht das Kursziel auf 410 von 405 Franken. Das Rating Buy bleibt unverändert. 

Schindler: Octavian stuft das Rating für die Partizipationsscheine auf Buy von Hold hoch und erhöht das Kursziel auf 320 von 310 Fr.

Ypsomed: Stifel senkt das Rating auf Hold von Buy mit einem Kursziel von 380 Fr.

Zurich Insurance: Bank of America nimmt Abdeckung mit Neutral und einem Kursziel von 605 Fr. auf. 

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08:06

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär 0,5 Prozent höher gesehen. Roche legen nach Studiendaten 1,0 Prozent zu, Partners Group 0,7 Prozent und Zurich Insurance 0,6 Prozent. Am Ende im SMI stehen Amrize, die 0,8 Prozent nachgeben. 19 von 20 Titeln dürften höher starten. 

Bei den Mid Caps stehen Helvetia Baloise nach Zahlen 1,8 Prozent im Plus. Swissquote zieht ebenfalls um mehr als ein Prozent an. Nach Rating-Kürzungen verlieren Rieter (-6,8 Prozent) und Ypsomed (-1,7 Prozent). 

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07:44

Am ⁠Ölmarkt geben die Preise für Brent und WTI am ‌Donnerstag erneut leicht nach. ‌Die Notierungen ​für das Nordsee- und das US-Öl fallen in der Spitze um mehr als ein Prozent auf 104,21 beziehungsweise 101,07 Dollar ‌je Fass. Beide Kontrakte waren am Mittwoch bereits um etwa drei Dollar gefallen. Berichte über ​alternative Lieferwege für Ölexporte ​aus Saudi-Arabien dämpften die Sorgen ​der Anleger über das Ausmass der Versorgungsengpässe durch ‌den Konflikt in Nahost. Etwas Hoffnung macht zudem, dass US-Präsident Donald Trump am ​Mittwoch erneut ​ein baldiges ⁠Ende des Iran-Krieges in ​Aussicht stellte. Nach der ⁠jüngsten Eskalation in dem Konflikt ‌waren die Ölpreise Anfang der Woche auf den höchsten Stand seit ‌vier Monaten gestiegen.

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07:27

Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge höher in den Handel starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex ein halbes ‌Prozent ⁠fester bei 25'537,75 Punkten geschlossen.

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06:24

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank 0,5 Prozent höher indiziert. Über Nacht zogen die US-Futures auf den S&P 500 Index und Nasdaq um 0,7 Prozent an und machten damit die Kursverluste nach Bekanntgabe des Zinsentscheids der Fed wieder wett. 

In der Schweiz neigt sich die Berichtssaison langsam dem Ende zu. Am Donnerstag legen Helvetia Baloise, MCH und Aevis die Halbjahreszahlen vor. Gut gefüllt ist hingegen die Agenda mit Konjunkturdaten. Die Zahlen zum Aussenhandel und die Details zu den Uhrenexporten für den August stehen an, das Seco legt die Konjunkturprognosen für den Herbst vor und die Raiffeisen das Vorsorgebarometer 2026. Zudem berät der Ständerat über das Bankengesetz zur UBS.

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06:15

Die erste Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve seit mehr als drei Jahren hat die asiatischen Börsen am ‌Donnerstag ⁠angetrieben. Anleger wetteten darauf, dass die Fed die Inflation nun in ⁠den Griff bekommt. Dies beruhigte auch den Anleihemarkt, wo die Renditen für Langläufer nachgaben. ‌

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte in ‌Tokio fast unverändert bei 63'966,87 Punkten. ​Die Börse in Shanghai verlor hingegen 0,3 Prozent. Der Dollar erreichte ein Sieben-Wochen-Hoch, gestützt durch den Anstieg der Renditen für kurzfristige US‑Staatsanleihen. Die Fed hatte die Zinsen wie erwartet um einen viertel Prozentpunkt ‌angehoben, aber zugleich eine weitere Anhebung in diesem Jahr signalisiert.

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06:07

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 156,22 Yen und legte leicht ​auf 6,7088 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er ​etwas auf 0,8256 Franken vor. Parallel ​dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1458 Dollar und zog leicht auf ‌0,9460 Franken an.

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06:03

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,2 Prozent auf 105,60 Dollar je Barrel (159 Liter). Das ​US-ÖlWTI notierte 0,2 Prozent schwächer ⁠bei 102,19 Dollar. Der Goldpreis legte hingegen ​um ein Prozent auf 4305 ⁠Dollar je Feinunze zu.

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00:05

Die erste US-Leitzinserhöhung seit über drei Jahren hat die Standardwerte-Indizes an New Yorks Börsen am Mittwoch etwas unter Druck gesetzt. Dagegen kam auch der deutliche Rückgang der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise nicht an, der die Kurse davor gestützt hatte.

Am heftigsten traf es den Leitindex Dow Jones Industrial, der den anderen Indizes schon zuvor hinterhergehinkt war: Er büsste letztlich 1,21 Prozent auf 51'461,90 Punkte ein. Der marktbreite S&P 500 rutschte ins Minus und schloss 0,45 Prozent tiefer mit 7551,81 Punkten. Am besten behauptete sich der technologielastige Nasdaq 100, der ein Plus von 0,02 Prozent auf 28'945,06 Punkte ins Ziel rettete. Er hatte sich schon vor dem Zinsentscheid am robustesten gezeigt.

Die Anleger hatten die Anhebung der Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte auf nun 3,75 bis 4,00 Prozent weithin erwartet. Als bemerkenswert bezeichnete Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners indes das einstimmige Votum der Fed‑Mitglieder. Die Notenbank sende damit ein Zeichen der Entschlossenheit gegenüber US-Präsident Donald Trump, dem diese Entscheidung «sicherlich nicht gefallen wird».

Ökonom Stephen Brown vom Makroforschungsunternehmen Capital Economics hob Aussagen des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh hervor, die eine weitere Zinsanhebung bis zum Jahresende signalisieren. Er selbst gehe unverändert davon aus, dass die Währungshüter schon früh im kommenden Jahr ein drittes Mal die Zinsen anheben dürften. Steigende Zinsen schmälern tendenziell die Attraktivität risikobehafteter Wertpapiere wie Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen wie Anleihen.

Am US-Aktienmarkt stand einmal mehr das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus. Noch zu Wochenanfang hatten Warnungen aus der Branche vor einer zu schnellen Entwicklung der KI-Technologie und damit einhergehenden Sicherheitsbedenken für Verunsicherung gesorgt. Inzwischen haben sich die Gemüter aber wieder beruhigt.

Die Analysten der Citigroup wiesen zur Wochenmitte darauf hin, dass KI-Entwickler grundsätzlich die Sicherheit und Ausrichtung von Künstlicher Intelligenz als einen rechenintensiven Prozess betrachteten. Das bedeutet, dass Sicherheitsbedenken die Nachfrage nach Rechenleistung eher steigern als verringern könnten.

Vor diesem Hintergrund blieben die Titel der für KI wichtigen Halbleiterbranche gefragt. Für Intel ging es um vier Prozent nach oben. Börsianer verwiesen hier zudem auf Berichte, wonach SK Hynix mit Intel beim Bau von Chips in den USA zusammenarbeiten könnte. Der südkoreanische Halbleiterhersteller teilte als Reaktion auf die Nachrichten mit, dass man aktuell Möglichkeiten prüfe, die eigene globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Aktien der Branchenkollegen Marvell Technology und AMD legten um 3,6 und 1,7 Prozent zu. Nvidia verteuerten sich um 0,8 Prozent.

Die Papiere von JB Hunt sackten indes um 13,3 Prozent ab. Das Transport- und Logistikunternehmen hatte auf einer Konferenz der Bank Morgan Stanley auf steigende Kosten hingewiesen und eine für den Konzern seltene Gewinnwarnung ausgesprochen.

Die angekündigten Verschiebungen von Testläufen für das Flugzeugmodell 777X brockten Boeing einen Kursrutsch von 3,7 Prozent ein. Damit markierten die Aktien ein Tief seit Ende März. Das Minus im bisherigen Jahresverlauf beträgt sieben Prozent, was für Boeing einen der hinteren Plätze im Dow bedeutet. Dass der Airbus-Rivale dennoch bekräftigte, die Auslieferung des lange verzögerten Modells planmässig im nächsten Jahr aufnehmen zu wollen, half dem Kurs nicht.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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