09:07

Der Swiss Market Index (SMI) kann die vorbörslichen Gewinne nicht halten und eröffnet auf dem Niveau des Schlusskurses vom Vortag. ABB verlieren 2,6 Prozent, gefolgt von Novartis mit einem Minus von 0,4 Prozent. Richemont und Amrize legen je 1,5 Prozent zu. Gefragt sind ebenso Kühne+Nagel, Alcon und Logitech, die je 1,0 Prozent zulegen. 

Bei den Mid Caps geben VAT um 3,8 Prozent nach, Huber+Suhner verlieren 2,4 Prozent. Centiel legen auf der anderen Seite um 3,6 Prozent zu. Gefragt sind auch Adecco, die von den besseren Konjunkturdaten aus Deutschland profitieren. 

+++

08:29

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien: 

ABB: Pareto Securities senkt Rating auf Halten von Buy, Kursziel 91,95 Fr.

Dormakaba: UBS hält am Rating Neutral fest und senkt das Kursziel auf 61 von 69 Fr.

Barry Callebaut: Research Partners senkt das Kursziel auf 1520 von 1740 Fr. mit Rating Kaufen.

Holcim: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel auf 90,25 von 84 Fr., hält an Einstufung Kaufen fest.

Medartis: UBS erhöht das Rating auf Buy von Neutral und erhöht das Kursziel auf 97 von 87 Fr. 

Nestlé: Barclays erhöht das Kursziel auf 87 von 86 Fr., bestätigt Rating Equalweight. 

PolyPeptide: Royal Bank of Canada reduziert die Einstufung auf Sectorperform von Outperform mit einem Kursziel von 44 Fr. 

Richemont: Citigroup erhöht das Kursziel auf 210 von 208 Fr., bestätigt Buy-Rating.

Straumann: Octavian erhöht das Kursziel auf 122 von 120 Fr., bestätigt Rating Buy. 

Swisscom: Citigroup erhöht das Kursziel für Swisscom auf 620 von 560 Fr. und belässt die Einstufung auf Neutral.

Swissquote: Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 48 von 45 Fr., bestätigt Rating Neutral. 

Swiss Prime Site: Vontobel senkt das Kursziel auf 142 von 143 Fr. mit Rating Halten. 

Temenos: Barclays erhöht das Kursziel auf 89 von 87 Fr., hält an Rating Overweight fest. 

UBS: Bank of America erhöht das Kursziel für UBS auf 50 von 48 Fr. und hält an Rating Buy fest. 

UBS: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel für UBS auf 45 von 39,50 Fr. und belässt die Einstufung auf Buy.

UBS: Vontobel erhöht das Kursziel auf 38,5 von 36 Fr. mit Rating Halten unverändert.

VAT Group: JPMorgan hält an Rating Overweight fest und erhöht das Kursziel auf 730 von 620 Fr. 

+++

08:06

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär 0,16 Prozent indiziert. Höher stehen Roche (+1,2 Prozent), Givaudan (+0,9 Prozent) nach Firmenübernahme, Richemont (+0,8 Prozent) nach Kurszielerhöhung, Amrize (+0,7 Prozent) sowie gefragte Nestlé (+0,6 Prozent) ebenfalls nach Kurszielerhöhung. ABB und Swisscom geben nach neuen Analysteneinschätzungen je 1,2 Prozent ab. 

Bei den Mid Caps notiert der SMIM 0,3 Prozent tiefer. Angeführt wird das Tableau von Georg Fischer (+1,7 Prozent) nach einer Devestition, gefolgt von Sunrise (+0,8 Prozent) und Straumann (+0,5 Prozent). Am Ende finden sich AMS Osram (-2,8 Prozent) nach Gewinnmitnahmen, sowie Bucher (-1,9 Prozent) und Polypeptide (-1,8 Prozent) nach einer Rating-Kürzung. 

+++

07:53

Der Dollar präsentiert sich am Dienstagmorgen im frühen europäischen Devisenhandel einen Hauch fester. So hat sich das Währungspaar Euro/Dollar auf 1,1430 von 1,1442 am Vorabend eine Spur abgeschwächt. Allerdings kostet der Euro damit noch immer mehr als gestern Vormittag.

07.07.2026   07:49
Wenig Bewegung gibt es auch zwischen Dollar und Franken. So liegt die US-Valuta derzeit bei 0,8063 Franken. Am Vorabend kostete der US-Dollar zwar mit 0,8050 zwar etwas weniger. Am Montagnachmittag war das Paar derweil zu ähnlichen Kursen wie aktuell gestellt worden.

Das Euro/Franken-Paar schwankt momentan um die Marke von 0,92 und notiert aktuell bei 0,9216. Am Vorabend stand das Paar bei 0,9211.

+++

07:43

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel etwas zugelegt. Für etwas Anspannung im Handel sorgten Nachrichten über einen Angriff auf einen Tanker in der Strasse von Hormus. Der Preisanstieg hielt sich aber in Grenzen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August stieg zuletzt um 0,74 Prozent auf 72,52 US-Dollar an.

+++

07:37

Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den ‌Handel ⁠starten. Am Montag war der deutsche Leitindex dank starker ⁠Konjunkturdaten den dritten Tag in Folge auf ein Rekordhoch geklettert. In der ‌Spitze gewann er 0,5 Prozent auf ‌25'900,10 Punkte, bevor er ​0,2 Prozent fester bei 25'817,89 Zählern aus dem Handel ging.

Angesichts eines erneuten Aufschwungs bei den Technologiewerten griffen auch die Anleger an der Wall Street zu. Am Dienstag warten Anleger ‌auf weitere Hinweise zur Konjunktur. Nach überraschend starken Zahlen zu den Auftragseingängen am Montag werden nun Daten zur deutschen Industrieproduktion im ​Mai veröffentlicht. Von Reuters befragte Ökonomen erwarten ​ein leichtes Plus von 0,2 ​Prozent, nachdem es im April bereits einen Zuwachs von 0,4 Prozent gegeben ‌hatte. Zudem blicken Börsianer nach Ankara, wo Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump beim Nato-Gipfel erwartet werden.

+++

07:10

Ein französisches Berufungsgericht entscheidet darüber, ob die Rechtspopulistin Marine Le Pen ‌bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten ​darf. Die Richter urteilen, ob eine fünfjährige Ämtersperre gegen die 57-Jährige aufgehoben wird. Ein Gericht hatte Le Pen im März 2025 wegen der Veruntreuung von EU-Geldern zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt und die Sperre verhängt. Sollte das Urteil bestätigt werden, bliebe Le Pen die Kandidatur 2027 verwehrt. In diesem ‌Fall müsste voraussichtlich ihr 30-jähriger Protege Jordan Bardella für die Partei Rassemblement National (RN) antreten. 

+++

06:48

Die Crew eines Tankers in der Strasse von Hormus hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf Angaben der Schiffbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor dem omanischen Küstenort Lima von einem «unbekannten Geschoss» getroffen worden. Verletzt worden sei niemand. Wer hinter dem Angriff steckt, blieb zunächst unklar. Das Portal «Axios» berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, die iranischen Revolutionsgarden hätten mindestens zwei Raketen auf Frachter abgefeuert. Einer der Beamten sagte demnach, zwei Schiffe seien durch den Beschuss stark beschädigt worden. Eine offizielle Reaktion der US-Regierung blieb zunächst aus.

+++

06:22

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,26 Prozent höher. Es wird sich allerdings weisen müssen, ob diese Kursgewinne nachhaltig sind, nachdem die US-Futures nach enttäuschenden Zahlen von Samsung tiefer gestellt sind. 

Während die Bilanzsaison gegen Ende Woche beginnt, steht am Dienstag in der Schweiz nur die Publikation der Arbeitsmarktdaten für Juni an. 

+++

06:15

Ein erwarteter Rekordgewinn des Chip-Riesen Samsung hat den asiatischen Aktienmärkten am Dienstag keinen Auftrieb geben können. Die meisten Börsen tendierten schwächer. Samsung Electronics ‌stellte ⁠für das zweite Quartal eine fast 19-fache Steigerung des Betriebsgewinns auf 89,4 Billionen Won (58,44 Milliarden ⁠Dollar) in Aussicht.

Dennoch brach die Börse in Südkorea um 4,1 Prozent ein. Der breiter gefasste MSCI-Index ‌für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab 0,73 Prozent nach, während ‌der japanische Nikkei-Index 1,08 Prozent verlor. Die ​jüngste Rally bei KI-bezogenen Aktien sei wahrscheinlich auf Sorgen über die Wirtschaft und die Inflation zurückzuführen, sagte Toru Suehiro, Chefvolkswirt bei Daiwa Securities. Anleger suchten in diesem Sektor Zuflucht, auch wegen der sich verschärfenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran.

+++

06:12

Am asiatischen Devisenmarkt hielt ‌sich der japanische Yen in der Nähe eines 40-Jahres-Tiefs. Händler verwiesen auf Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Behörden, die grössere Verluste jedoch verhinderten. Der Dollar verlor 0,1 Prozent ​auf 161,88 Yen und legte zum chinesischen Yuan leicht auf ​6,7892 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er ​etwas auf 0,8053 Franken vor. Der Euro notierte nahezu unverändert bei 1,1439 Dollar und zog zum Franken ‌leicht auf 0,9213 Franken an.

+++

06:07

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 72,56 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent ​fester ​bei 69,09 Dollar. Der Goldpreis gab hingegen ⁠0,5 Prozent auf 4143,59 Dollar je Feinunze nach.

+++

00:05

Dank der Kursgewinne in der Halbleiterbranche hat die Nasdaq-Börse zum Wochenauftakt kräftig zugelegt. Der Standardwerteindex Dow Jones Industrial erreichte zwar zur Schlussglocke eine Rekordmarke, blieb aber deutlich hinter dem Technologie-Index zurück.

Der Dow schloss 0,29 Prozent höher bei 53'055,91 Zählern. Das Rekordhoch lag mit gut 53.060 Punkten nur knapp darüber. Der technologielastige Nasdaq 100 legte dagegen um 1,26 Prozent auf 29'697,87 Zähler zu. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,72 Prozent auf 7537,43 Punkte.

Halbleiterwerte setzten sich an die Spitze - in einer Woche, in der die südkoreanischen Speicherchip-Giganten Samsung und SK Hynix den KI-Boom erneut auf die Probe stellen dürften. Samsung wird am Dienstag Geschäftszahlen vorlegen. Dem folgt die US-Börsennotierung von SK Hynix mit einem Volumen von rund 28 Milliarden US-Dollar.

Diese Ereignisse gewinnen in einer Woche zusätzlich an Bedeutung, die kaum wichtige Wirtschaftsdaten bereithält und in der die US-Berichtssaison noch nicht wirklich anläuft. Die Papiere der Chip-Titel Qualcomm, Microchip, Texas Instruments und AMD verbuchten Kursaufschläge zwischen 3,5 und 6,6 Prozent.

Aktien von Microsoft verloren dagegen ein Prozent. Der Software-Gigant streicht rund 3200 Arbeitsplätze bei der Videospiele-Sparte Xbox und will das Geschäft drastisch umkrempeln. «Unser Geschäft ist heute nicht gesund», schrieb Xbox-Chefin Asha Sharma in einer E-Mail an die Mitarbeiter.

Papiere des PC-Herstellers Dell stiegen um 4,4 Prozent. Bei einer Veranstaltung im Weissen Haus forderte Präsident Donald Trump die Amerikaner auf, Dell-Computer zu kaufen. Hintergrund ist eine milliardenschwere Zusage des Gründers Michael Dell und seiner Frau Susan Dell für ein Trump-Programm für steuerbegünstigte Anlagekonten für Kinder unter 18 Jahren.

Die Anteilscheine von Apple gewannen 1,3 Prozent. Der Halbleiterkonzern Broadcom wird massgeschneiderte Chips für den Technologiekonzern entwickeln und liefern, die in mehreren Generationen von Apple-Produkten zum Einsatz kommen sollen. Die Broadcom-Aktie stieg um 3,7 Prozent.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

 

Thomas Daniel Marti
Thomas MartiMehr erfahren