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17:37
Der Swiss Market Index (SMI) schloss am Mittwoch mit einem Plus von 0,43 Prozent bei 13'868,66 Punkten. Allgemein hielten sich die Anleger vor dem Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank zurück. Dieser wird am Mittwochabend um 20 Uhr (MEZ) kommuniziert.
Die Valoren der UBS verabschiedeten sich nach einem Auf und Ab mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Die Unsicherheiten um den am Donnerstag anstehenden Entscheid im Ständerat hatten verschiedene Akteure am frühen Nachmittag zu Gewinnmitnahmen veranlasst, ehe gegen Sitzungsende Käufe einsetzten.
Bis auf Swiss Life (+1,1 Prozent) und Zurich Insurance (+0,4 Prozent) tendierten zwei Finanzwerte schwächer: Swiss Re gaben um 0,5 Prozent und Partners Group um 0,9 Prozent nach.
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16:27
Die New Yorker Börsen haben sich nach der jüngsten Schwäche am Mittwoch überwiegend etwas stabilisiert. Ein Rückgang der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise stützte die Aktienkurse wenige Stunden vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed.
45 Minuten nach Handelsbeginn ging es für den technologielastigen Nasdaq 100 um 0,74 Prozent auf 29'153 Punkte bergauf. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,31 Prozent auf 7609 Punkte. Derweil hinkte der Leitindex Dow Jones Industrial mit einem Minus von 0,23 Prozent auf 51'974 Punkte den anderen Indizes etwas hinterher.
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15:32
Die US-Börsen starten mit leichten Kursgewinnen. Der Dow Jones Industrial zieht zu Handelsbeginn um 0,14 Prozent an. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,25 Prozent hoch und der technologielastige Nasdaq 100 startet mit einem Plus von 0,44 Prozent.
Derweil notiert der SMI mit 0,52 Prozent im grünen Bereich.
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15:26
Der bayerische Halbleiterkonzern Infineon verkauft einen Teil seines Speichergeschäfts für mehr als eine Milliarde Dollar nach Taiwan. Das NOR Flash- und F-RAM-Speichergeschäft gehe für 1,12 Milliarden Dollar an den taiwanischen Speicherchip-Hersteller Winbond Electronics, teilte Infineon am Mittwoch in Neubiberg bei München mit. Die Speicher kommen in der Autobranche, der Industrie und im Infrastruktur-Bereich zum Einsatz.
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15:00
Nach zwei schwachen Handelstagen dürften die US-Aktienmärkte am Mittwoch wieder zulegen. Vorbörslich sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial 0,2 Prozent höher bei 52'202 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,5 Prozent im Plus.
Der Handelstag steht im Zeichen der Geldpolitik. Auf der dritten Zinssitzung der Notenbank Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh könnte er erstmals die Leitzinsen anheben. An den Finanzmärkten wird angesichts der hohen Inflation überwiegend eine Erhöhung der Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte erwartet. Sie würde dann bei 3,75 bis 4,00 Prozent liegen. Die Spannung bleibt aber gross, da Warsh auf klare Signale für die Finanzmärkte verzichtet.
«Die Fed hat kaum eine andere Wahl, als die Zinsen anzuheben, zumal der Anleihemarkt seit Wochen signalisiert, dass höhere Zinsen gerechtfertigt sind», sagte die leitende Marktstrategin Carol Schleif vom Vermögensverwalter BMO Wealth Management. Der Aktienmarkt wäre enttäuscht, wenn die Währungshüter die Zinsen nicht anheben würden.
Unter den Einzelwerten stehen Aktien rund um das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus. Nachdem zu Wochenanfang noch Warnungen aus der Branche vor einer zu schnellen Entwicklung der KI-Technologie und damit einhergehenden Sicherheitsbedenken für Verunsicherung gesorgt hatten, haben sich die Gemüter zuletzt wieder beruhigt.
Die Analysten der Bank Citigroup wiesen zur Wochenmitte darauf hin, dass KI-Entwickler grundsätzlich die Sicherheit und Ausrichtung von Künstlicher Intelligenz als einen rechenintensiven Prozess betrachteten. Das bedeutet, dass Sicherheitsbedenken die Nachfrage nach Rechenleistung eher steigern als verringern könnten.
Damit gewannen die Aktien des Chipherstellers AMD im vorbörslichen US-Handel 1,7 Prozent. Für die Anteilsscheine des Wettbewerbers Intel ging es um 3,5 Prozent nach oben. Börsianer verwiesen hier auch auf Berichte, wonach SK Hynix mit den Amerikanern beim Bau von Chips in den USA zusammenarbeiten könnte. Der südkoreanische Halbleiterhersteller teilte als Reaktion auf die Nachrichten mit, dass man aktuell Möglichkeiten prüfe, seine globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Die Papiere von JB Hunt sackten um fast zwölf Prozent ab. Das Transport- und Logistikunternehmen hatte auf einer Konferenz der Bank Morgan Stanley auf steigende Kosten hingewiesen und eine für den Konzern seltene Gewinnwarnung ausgesprochen.
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13:38
Am Devisenmarkt halten sich die Investoren zur Wochenmitte zunächst zurück. Am Abend nach Börsenschluss wird die US-Notenbank aller Wahrscheinlichkeit nach die Zinsen um 25 Basispunkte erhöhen – es wäre die erste Erhöhung unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh.
Während dies weitestgehend eingepreist ist, verweisen Marktbeobachter vor allem auf die anschliessende Pressekonferenz als wichtigsten Treiber für die Märkte. Dabei dürfte jedes Wort vom Fed-Chef auf die Goldwaage gelegt werden, heisst es im Handel. Vor allem stelle sich die Frage, ob Warsh erneut eher vage bleibe oder etwas deutlicher werde. «Es kommt also ganz auf den Ton des Fed-Chefs an», sagt ein Händler.
Mit dem Fed ist diese geldpolitisch spannende Woche aber noch nicht beendet. Es folgen im weiteren Wochenverlauf noch die Zinsentscheidungen der Bank of England und der Bank of Japan. Mit Blick auf die Bank of Japan heisst es in einer Vorschau von Vanguard, dass sie den Leitzins weiter anheben könnte. Höhere Japan-Zinsen könnten wiederum globale Renditen weiter treiben, da sie die globalen Kapitalströme verändern.
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13:15
Der Schweizer Leitindex SMI hält sich nach dem Mittag in der Gewinnzone mit einem Plus von 0,4 Prozent.
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11:40
Der Swiss Market Index SMI gewinnt vor dem Mittag 0,2 Prozent hinzu auf 13'831,16 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,1 Prozent auf 3009,77 Punkte und der breite SPI um 0,2 Prozent auf 19'495,51 Zähler.
Bei den SMI-Blue-Chips führen ABB mit +1,5 Prozent das Gewinnerfeld an. Massgebliche Stützen sind allerdings vor allem die Kursgewinne der beiden Pharma-Schwergewichte Novartis (+0,9 Prozent) und Roche (+0,4 Prozent). Novartis setzen damit die zaghafte Erholung seit dem Einbruch vergangene Woche weiter fort.
Das Gegenstück bilden Alcon, Logitech und Kühne+Nagel, die bis zu 1,2 Prozent verlieren. Auch das dritte Schwergewicht, Nestlé, ist mit -0,5 Prozent unter den Verlierern zu finden. Richemont wiederum (-1,4 Prozent oder -2,40 Fr.) sind nur optisch tiefer, da sie ex-Dividende gehandelt werden (4,30 Fr.).
Generell etwas fester tendieren auch die Finanzwerte. So sind die UBS, Partners Group und im Mittelwerteindex SMIM noch Julius Bär mit Aufschlägen von bis zu 0,7 Prozent unter den Gewinnern zu finden. Händler verweisen auf einen insgesamt freundlichen europäischen Bankensektor. Händler machen dafür nicht zuletzt die erwartete Zinserhöhung des Fed verantwortlich. Denn für gewöhnlich heisst es, dass höhere Zinsen im Bankensektor das Kreditgeschäft theoretisch wieder attraktiver machen können. Ausserdem hatten sich die europäischen Banken am Vortag branchenweit klar schwächer gezeigt.
In den hinteren Reihen fallen Cicor (+5,9 Prozent) auf, nachdem das Unternehmen Grossaufträge im europäischen Verteidigungsmarkt an Land gezogen hat. Auch der Transformatorenhersteller R&S (+1,6 Prozent) ist nach endgültigen Zahlen und einem bestätigten Ausblick ebenso gesucht wie der Metallverarbeiter SFS (+1,4 Prozent), der am Tag vor seinem Investorentreffen seine Ziele für 2026 bestätigt hat.
Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnet zur Wochenmitte moderate Gewinne. Vor allem die beiden festeren Pharma-Schwergewichte Roche und Novartis erweisen sich dabei als solide Stützen. Insgesamt gehen Börsianer aber von einem eher verhaltenen Handelstag aus, da das wichtigste Ereignis erst nach dem hiesigen Börsenschluss ansteht: der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Dabei gilt eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent unter den Marktteilnehmern als ausgemachte Sache.
«Der eigentliche Zinsentscheid dürfte eher langweilig sein», kommentiert ein Händler. Spannend könnte es auf der anschliessenden Pressekonferenz mit dem noch recht neuen Fed-Chef Kevin Warsh werden. Dabei stelle sich vor allem die Frage, welchen Kevin Warsh die Märkte sehen werden. «Den Juli-Warsh, der sich eher vage äusserte und die Märkte dadurch verunsicherte, oder den Jackson-Hole-Warsh, der plötzlich hawkishe Töne anschlug?», so der Händler weiter.
Mit dem Fed ist diese geldpolitisch hochspannende Woche allerdings noch nicht beendet. «Es folgen die Zinsentscheidungen der Bank of England und der Bank of Japan, bevor am Freitag mit dem grossen Verfall an den Terminbörsen ein weiterer potenzieller Volatilitätstreiber wartet», sagt ein weiterer Marktbeobachter.
Gleichzeitig bleiben die Lieferketten im Nahen Osten massiv gestört und die Ölpreise auf hohem Niveau. «Damit müssen die Anleger in den kommenden Tagen noch einige dicke Bretter durchbohren.»
Auch die Renditen auf US-Staatsanleihen verharren nahe der viel beachteten 5-Prozent-Marke. Am gestrigen Dienstag waren sie über diese Schwelle und auf den höchsten Stand seit 2007 gestiegen. Angesichts der hohen US-Staatsverschuldung und des damit einhergehenden hohen Refinanzierungsbedarfs sorgt dies für erhöhte Nervosität an den Märkten.
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09:36
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Basilea: Kepler Cheuvreux erhöht auf 75 (70) Fr. - Buy
Glencore: Royal Bank of Canada erhöht auf 6,60 (6,10) GBP - Outperform
Schindler: Octavian legt Kursziel auf 320 Fr. fest – Kaufen (zuvor: Halten)
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09:20
Am breiten Markt gewinnen Newron Pharma (+3,2 Prozent), Huber + Suhner (+2,1 Prozent) und IVF Hartmann (+2,1 Prozent). Das Schlusslicht bildet Adex Therapeutics mit Verlusten von 3,3 Prozent. SFS (+0,3 Prozent) steigt ebenfalls vor dem morgigen Investorentag.
Grössere Ausschläge dürften im Tagesverlauf eher nicht zu erwarten sein, sind sich Händler einig. Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am heutigen Mittwochabend nach Börsenschluss dürften sich Investoren nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Die Vorgaben von Wall Street und aus Asien sprechen ebenfalls für eine abwartende Haltung.
«Der Markt diktiert heute den Kurs des Fed», fasst es eine Händlerin zusammen. Der Markt preise mit über 90 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein - die erste Erhöhung unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh. «Wir wissen alle, dass ein solcher Schritt diametral entgegengesetzt zu den Vorstellungen der derzeitigen US-Regierung ist.» Dabei habe nicht das Fed den Markt in Richtung dieser Entscheidung «gelenkt». Die Anleger hätten ihre Entscheidungen selbst getroffen, unter Berücksichtigung der Wirtschaftsdaten und geopolitischen Faktoren.
Etwas Unterstützung kommt auch von den geringfügig rückläufigen Ölpreisen - auch wenn es keine wirklichen Fortschritte bei der Lösung der Konflikte im Nahen Osten gibt. Auch die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries ist knapp unter 5 Prozent gefallen, was ebenfalls für eine minimale Entspannung sorge, heisst es am Markt. Erst am gestrigen Dienstag war die Rendite auf den höchsten Stand seit 2007 gestiegen.
Dies erhöht insbesondere den Druck auf hoch bewertete Wachstumswerte und Unternehmen mit hohem Finanzierungsbedarf. Aber auch der Druck auf die US-Staatsfinanzen steigt angesichts der hohen Verschuldung, des damit einhergehenden hohen Refinanzierungsbedarfs und des anhaltenden Inflations- und Ölpreisrisikos, ergänzt eine Händlerin.
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08:20
Bei der Julius Bär wird der Schweizer Leitindex SMI vorbörslich mit einem Plus von 0,1 Prozent erwartet. Richemont verzeichnet vor Börseneröffnung ein Minus von 1,9 Prozent. Alle anderen Blue Chips notieren im Plus. Vorbörslich die meisten Gewinne machen Amrize, Logitech (je +0,6 Prozent) und Partners Group (+0,5 Prozent).
Auch am breiten Markt gewinnen alle Titel vorbörslich. Die Aktie von AMR Osram wird 2,2 Prozent höher und somit mit dem höchsten Plus erwartet.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,3 Prozent höher gestellt, nachdem der Leitindex am Dienstag mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 13’809 Punkte schloss.
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05:30
An den asiatischen Börsen haben sich die Anleger am Mittwoch vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve zurückgehalten. Die Aktienmärkte zeigten sich uneinheitlich, nachdem sie vier Tage in Folge nachgegeben hatten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio gab 0,1 Prozent nach. Die Börse in Schanghai verlor ebenfalls 0,1 Prozent. Dagegen legte die Börse in Südkorea um 0,8 Prozent zu. Händler gehen fest von einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte aus. Die Wahrscheinlichkeit dafür wird dem FedWatch-Tool der CME Group zufolge auf 92,4 Prozent geschätzt. Zudem drückten die gestiegenen Renditen für US-Staatsanleihen und die hohen Ölpreise auf die Stimmung, sagten Händler.
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05:00
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index, der den Wert des Greenback zu einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, in der Nähe eines Zwei-Wochen-Hochs. Der Dollar gewann 0,1 Prozent auf 155,29 Yen. Zum chinesischen Yuan legte er leicht auf 6,7106 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er auf 0,8189 Franken vor. Der Euro notierte fast unverändert bei 1,1540 Dollar und zog leicht auf 0,9450 Franken an.
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04:45
Die Ölpreise gaben am Mittwoch nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 108,14 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,9 Prozent schwächer bei 104,85 Dollar. Am Dienstag waren die Preise noch um fast drei Prozent gestiegen. Händler verwiesen auf Berichte, wonach die Verladung von Rohöl im saudischen Exporthafen Yanbu am Roten Meer ausgesetzt worden sei.
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01:00
Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,63 Prozent tiefer mit 52'093,11 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,45 Prozent auf 7585,73 Punkte nach unten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,65 Prozent auf 28'938 Punkte. Er war zu Wochenbeginn wegen der Sicherheitsdebatte über Künstliche Intelligenz (KI), die besonders die Halbleitertitel belastet hatte, stärker als die anderen Indizes unter Druck geraten. Diese konnten sich nun teilweise etwas erholen.
Auf der dritten Zinssitzung der Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh dürfte dieser am Mittwoch erstmals die Leitzinsen anheben. An den Finanzmärkten geht angesichts der hohen Inflation eine Mehrheit von über 90 Prozent von einer Erhöhung der Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte aus. Die Spannung bleibt aber gross, da Warsh auf klare Signale für die Finanzmärkte verzichtet.
Getrieben wird die Inflation vor allem durch höhere Energiepreise. Der Ausblick ist hier düster. Eine Trendwende ist angesichts der jüngsten Zuspitzung der Lage im Nahen Osten nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen wie schon am Montag über die viel beachtete Marke von fünf Prozent.
Die Debatte habe sich von der Frage, ob die Fed die Zinsen anheben werde, «hin zu der Frage verlagert, in welchem Umfang eine (geldpolitische) Straffung in diesem Zyklus erforderlich sein wird, um die Preisstabilität wiederherzustellen», sagte Seema Shah von Principal Asset Management. Ein nur einmaliger Zinserhöhungsschritt sei unwahrscheinlich.
Derweil betonte Brock Weimer vom Finanzdienstleister Edward Jones, dass sich die Inflation gegenüber ihrem Höchststand von 2022 deutlich abgeschwächt habe. «Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass eine erneute Straffung durch die Fed in Umfang und Dauer begrenzt sein wird», fügte er hinzu. Er gehe nicht davon aus, «dass eine moderate weitere Zinserhöhung den allgemeinen Wirtschaftsaufschwung oder den Bullenmarkt an den Aktienmärkten zum Scheitern bringen wird».
Im Nasdaq 100 belegten am Dienstag die Chiptitel Qualcomm, AMD und Marvell Technology mit Kursgewinnen von 1,3 bis 4,3 Prozent vordere Plätze. Beim Branchenriesen Nvidia reichte es nur für ein Plus von 0,6 Prozent.
Aus dem Stahlbereich legten Steel Dynamics dank positiver Branchennachrichten um 2 Prozent zu. Aus einer Mitteilung des chinesischen Stahlverbands auf der Plattform WeChat geht laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, dass führende chinesische Stahlhersteller gemeinsam zu strengeren Produktionsbeschränkungen und einem Abbau der Lagerbestände aufgerufen haben. In einer Erklärung heisst es, nach Jahren des Wachstums trete die Branche in China in eine Phase der «Reduzierung und Optimierung» ein. Börsianer versprechen sich davon auch international etwas Entlastung beim Preisdruck aus China, was positiv für die Stahlpreise am Weltmarkt sei.
Aktien aus dem Kryptowährungssektor hingegen gerieten unter Druck. Der Bitcoin weitete seine Kursverluste etwas aus, nachdem der US-Senat ein umfassendes Regulierungsgesetz blockiert hatte. Für die Aktien der Kryptowährungs-Plattform Coinbase ging es im Sog dieser Entwicklung um rund 10 Prozent nach unten. Die Anteile des Softwareherstellers Strategy, der den Bitcoin als Hauptreserve für sein Kapital etabliert hat, büssten 5,4 Prozent ein.
(cash/Reuters/Bloomberg/AWP)
