14:30
Optimistische Gewinnaussichten treiben die Aktien von Capri Holdings an. Die Papiere des Luxusmodekonzerns steigen im vorbörslichen US-Handel um fünf Prozent.
Im Geschäftsjahr 2027 soll der Gewinn pro Aktie bei 2,15 Dollar liegen. Analysten haben laut Daten von LSEG nur mit 1,83 Dollar gerechnet. Dabei setzt die Gruppe auf ein Comeback bei Michael-Kors-Taschen nach mehreren Quartalen des Rückgangs. Capri versucht, eine breitere Kundenbasis anzusprechen, insbesondere jüngere und wohlhabendere Käufer.
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14:00
Ein pessimistischer Ausblick hat die Aktien des Cloud-Sicherheitsspezialisten Zscaler einbrechen lassen. Die Titel verlieren im vorbörslichen US-Handel fast 25 Prozent. Die Zscaler-Aktien sind seit Jahresbeginn um fast 20 Prozent abgerutscht, während der Technologie-Index Nasdaq im selben Zeitraum um rund 15 Prozent zulegte.
Der US-Anbieter von Cybersicherheits-Software rechnet für das laufende Quartal mit Erlösen zwischen 875 Millionen und 878 Millionen Dollar. Analysten waren im Schnitt von 878,6 Millionen Dollar ausgegangen. Im abgelaufenen dritten Quartal übertraf Zscaler beim Umsatz noch die Erwartungen der Experten. Als Grund für den verhaltenen Ausblick nannte das Unternehmen den zunehmenden Wettbewerb in der Cybersicherheitsbranche und eine Zurückhaltung der Unternehmenskunden bei den Ausgaben. Die Kalifornier stehen im Wettbewerb mit grösseren Rivalen wie Palo Alto Networks.
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13:30
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13:00
Die US-Futures notieren vor dem Start im Plus:
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12:30
Die unklare Entwicklung im Nahen Osten hat den Bitcoin zuletzt wenig bewegt. Die Digitalwährung kostete am Mittwoch 75'617 US-Dollar. Der Bitcoin lag so auf dem Niveau vom Vorabend. Seit Anfang Mai bewegen sich der Bitcoin und andere wichtige Kryptowährungen in einer vergleichsweise engen Bandbreite.
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12:00
Am Devisenmarkt verläuft der Handel am Mittwoch in ruhigen Bahnen. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9149 mehr oder weniger auf der Stelle. Auch das Dollar/Franken-Paar bewegt sich kaum. Am Vormittag bleibt es in einer engen Spanne um die Marke von 0,7857. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum verändert, wie das Kursniveau von 1,1644 zeigt.
Es stehen kaum marktbewegende Konjunkturdaten auf der Agenda, der Fokus der Anleger verschiebt sich entsprechend bereits auf den morgigen Donnerstag mit dem PCE-Preisindex aus den USA.
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11:35
Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen Mittag mit 13'583,56 Punkten um 0,43 Prozent höher - damit knüpft der Leitindex an seine vorangehende Gewinnserie von zehn Handelstagen in Folge an und notiert auf dem höchsten Stand seit Anfangs März. Der SMIM der mittelgrossen Werte legt um 0,29 Prozent auf 3003,32 Punkte zu und der breite SPI steht 0,42 Prozent höher bei 19'176,25 Zählern.
Eine Einigung zwischen dem Iran und den USA lässt derweil weiter auf sich warten, der Optimismus für eine friedliche Lösung scheine aber schwer zu beschädigen zu sein, so ein Händler. Zudem war an der Wall Street die KI-Euphorie ungebrochen und schon die Tech-Werte nach oben.
Allerdings zeigten sich nach den vergangenen Wochen mit teils starken Gewinnen erste Ermüdungserscheinungen. «Den Märkten könnte durchaus langsam die Puste ausgehen, das Sommerloch drängt sich in den Vordergrund und so manch einer fragt sich, wie weit die KI-Euphorie noch trägt», kommentierte ein Börsianer. Sollte jedoch zeitnah der Iran-Krieg beendet und die Strasse von Hormus wieder geöffnet werden, könnte sich die Erholung auf andere Sektoren ausdehnen und die Kursgewinne wären breiter abgestützt.
Bremsklotz für den SMI sind hingegen Roche (-1,1 Prozent) ohne Nachrichten am Indexende. Auch Konkurrent Novartis (+0,1 Prozent) bringen den Leitindex nicht voran, während das dritte Schwergewicht Nestlé (+0,8 Prozent) einen klar positiven Beitrag leisten. Schwächer zeigen sich auch die defensive Swisscom (-0,5 Prozent) oder die zuletzt stark gelaufenen Logitech (-0,5 Prozent).
Von einer Zielerhöhung profitieren auch Comet (+1,5 Prozent auf 358,60 Fr.). Die UBS traut den Titeln nun 405 Franken bei unveränderter Kaufempfehlung zu. Auf die anderen Vertreter der Branche schwappt indes die Euphorie der Nasdaq nicht so recht über. VAT (-1,0 Prozent) und AMS Osram (-2,5 Prozent) liegen im Angebot.
Deutlich abwärts geht es für Bajaj Mobility (-6,6 Prozent). Hier belasten Medienberichte über einen mutmasslichen Abgasskandal bei der Tochter KTM ab, die die Vorwürfe allerdings zurückwies.
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11:00
Wegen der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs und der Blockade der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus liegen die Ölpreise weiter deutlich unter dem Niveau vom Ende vergangener Woche. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent bricht um 3,5 Prozent ein und notiert bei 93,36 Dollar.
Die Investoren setzen ungeachtet einiger militärischer Zwischenfälle weiter darauf, dass der Iran und die Vereinigten Staaten bei den Verhandlungen über einen Frieden bald einen Durchbruch erzielen.
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10:30
Zuletzt stieg der deutsche Leitindex Dax um 0,56 Prozent auf 25'327 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch von 25'507 Punkten aus dem Januar in Sichtweite. Für den MDax , der die mittelgrossen Börsenunternehmen enthält, ging es um 0,62 Prozent auf 32'901 Punkte nach oben. Er schaffte es wieder auf das höchste Niveau seit mehr als vier Jahren. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,5 Prozent.
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10:00
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09:30
Der Swiss Market Index (SMI) notiert nach einer halben Stunde bei 13'586,18 Punkten um 0,45 Prozent höher - damit knüpft der Leitindex an seine Gewinnserie von mittlerweile zehn Handelstagen in Folge an. Der SMIM der mittelgrossen Werte legt um 0,36 Prozent auf 3005,51 Punkte zu, während der breite SPI 0,49 Prozent höher steht bei 19'189,75 Zählern.
An der Indexspitze zeigen sich Amrize (+2,6 Prozent), die nach den jüngsten Verlusten auf Erholungskurs zu sein scheinen. Das Gewinnertableau ist ansonsten aus Branchensicht gut durchmischt, so legen beispielsweise auch Richemont (+1,9 Prozent), Sika (+1,5 Prozent) oder Givaudan (+1,3 Prozent) zu. Schlusslicht bilden als einzige Verlierer im SMI die defensiven Swisscom (-0,2 Prozent) und Roche (-0,1 Prozent).
In der zweiten Reihe geht bei Lem (+5,0 Prozent) offenbar die Übernahmefantasie weiter. Bajaj Mobility (-9,8 Prozent) sackten nach Medienberichten über einen mutmasslichen Abgasskandal bei der Tochter KTM ab, die die Vorwürfe allerdings zurückwies.
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09:00
Die Vorgaben waren grundsätzlich positiv, insbesondere die Tech-Börse Nasdaq erzielte neue Rekorde und auch in Asien waren Titel dieser Branche die grossen Gewinner. Eine Einigung zwischen dem Iran und den USA lässt derweil weiter auf sich warten, der Optimismus für eine friedliche Lösung bleibt aber bestehen. Langsam zeigen sich nach den Kursanstiegen erste Ermüdungserscheinungen, zumal die Nachrichtenlage sehr dünn ist.
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08:30
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Huber+Suhner: Vontobel erhöht das Kursziel von 150 auf 245 Franken mit HOLD.
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08:00
Julius Bär erwartet den SMI am Mittwoch 0,3 Prozent höher. Alle 20 Titel sind höher gestellt.
Amrize gewinnt 1,7 Prozent und führt den Index somit an. Die restlichen Aktien dürften um rund 0,2 Prozent zulegen.
Am breiten Markt fallen Comet (+3,25 Prozent), Huber+Suhner (+1,17 Prozent), und SGS (+1,88 Prozent) vorbörslich auf. Letztere beide dürften von Rating- oder Kurszielerhöhungen profitieren. Derweil verlieren Helvetia Baloise 2,85 Prozent und SoftwareOne 1 Prozent, beide aufgrund des Dividendenabgangs.
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07:30
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06:45
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06:10
Der SMI notiert am Mittwoch vorbörslich 0,13 Prozent im Plus.
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05:00
Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Der japanische Leitindex Nikkei kletterte auf ein Rekordhoch. Dabei wogen in Tokio Kursgewinne bei indexschweren Chip-Werten die Verluste bei Finanz- und anderen Substanzwerten auf.
So legten die Aktien des Halbleiterausrüsters Tokyo Electron und des Herstellers von Chip-Testanlagen Advantest jeweils um mehr als fünf Prozent zu. «Das Geld der Anleger konzentriert sich auf die boomenden Chip-Werte», erklärte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. «Substanzwerte werden gemieden, da es keinen Grund gibt, sie zu kaufen, wenn Technologieaktien solide Renditen abwerfen.» Der japanische Markt spiegele damit die Entwicklung an der Wall Street wider, sagte der Experte weiter.
In Südkorea sprangen die Papiere von Samsung Electronics um sechs Prozent nach oben. Neben der anhaltenden KI-Begeisterung beflügelte die Beilegung eines 18-tägigen Streiks durch eine Einigung über Bonuszahlungen den weltgrössten Hersteller von Speicherchips. Gegen den Trend gaben jedoch die Aktien von Xiaomi in Hongkong um fast drei Prozent nach. Der chinesische Smartphone-Hersteller meldete für das erste Quartal einen Gewinnrückgang von 43 Prozent, da höhere Bauteilkosten und der heimische Wettbewerb das Geschäft belasteten.
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04:00
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03:00
Die Ölpreise verharrten unterdessen auf hohem Niveau, da die Anleger auf Signale für eine Verlängerung der brüchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran warteten. Die Stimmung bleibt jedoch anfällig für Schwankungen. Die Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand in dem dreimonatigen Konflikt, der die Energiemärkte erschüttert hat, dauern an. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,0 Prozent auf 98,62 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent schwächer bei 92,69 Dollar.
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02:00
Während der Leitindex Dow Jones noch knapp unter seiner Bestmarke vom Freitag blieb, konnten der breit gefasste S&P 500 und der Nasdaq 100 nach einigen Tagen Pause wieder Höchststände erklimmen. Das technologielastige Börsenbarometer überwand dabei erstmals die Marke von 30.000 Punkten.
Neben der schon länger massgeblichen Fantasie rund um Künstliche Intelligenz (KI) vollzogen die beiden letztgenannten Indizes auch die Hoffnung auf ein Rahmenabkommen im Iran-Krieg nach, die am Vortag bereits in Europa und Asien eingepreist worden war, als der US-Handel feiertagsbedingt pausiert hatte. In der Breite störte es nicht gross, dass neue Angriffe im Iran und im Libanon die laufenden Verhandlungen zur Beilegung des Kriegs überschatteten. Ein Marktbeobachter sieht in der militärischen Auseinandersetzung beide Seiten «immer noch näher an einem Abkommen als zuletzt».
Der S&P 500 legte am Ende um 0,61 Prozent auf 7.519,12 Punkte zu, während der Nasdaq 100 mit dem Rückenwind in puncto KI um 1,76 Prozent auf 30.001,32 Punkte stieg. Die beiden Indizes zeigten damit mehr Schwung als die Standardwerte, die im Dow mehr Gewicht haben. Dieser gab um 0,23 Prozent auf 50.461,68 Punkte nach. Für eine Bestmarke hätte er über 50.830 Punkte steigen müssen.
Marktstratege Ian Lyngen von BMO Capital Markets äusserte sich derweil eher zurückhaltend: «Auch wenn wir diesen Optimismus am Markt gerne teilen würden, gab es bei den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran bereits so viele Rückschläge, dass wir vorsichtig bleiben werden, bis es greifbarere Fortschritte gibt.»
Im Technologiebereich waren Chipwerte einmal mehr der Taktgeber. Nachdem ihre Rally zuletzt eine Pause eingelegt und Anleger sich eher Branchenwerten in Asien und Europa gewidmet hatten, zieht nun auch wieder die Nachfrage nach US-Titeln an.
Dies zeigte sich vor allem bei Micron mit einem Kurs, der an der S&P-500-Spitze um fast ein Fünftel auf knapp 896 US-Dollar nach oben sprang. Damit durchbrach der Konzern beim Börsenwert erstmals die Marke von einer Billion Dollar. Die Schweizer Grossbank UBS hatte ihr Kursziel in einer Studie verdreifacht. Sobald mehr Details über die strukturellen Veränderungen bekannt würden, die KI im gesamten Speicherbereich bewirke, dürften die Aktien weiter an Wert gewinnen, hiess es.
Mit 1.625 Dollar erreicht das von Timothy Arcuri genannte Zielniveau für Micron ganz neue Sphären, denn die Ziele anderer renommierter Analysehäuser liegen deutlich niedriger. In der Aufstellung der Nachrichtenagentur Bloomberg zählte bislang Ricky Seo von der britischen Bank HSBC mit 1.100 Dollar zu den grössten Optimisten.
Mit gut sechs Prozent ebenfalls deutlich war der Kurssprung beim Halbleiterunternehmen Marvell Technology . Hier hatte es eine Kaufempfehlung von HSBC gegeben - mit einem ebenfalls vervielfachten Kursziel. Die von Frank Lee angepeilten 300 Dollar bedeuten auch hier das höchste bislang von Analysten genannte Ziel. Der Experte sieht das Unternehmen als Nutzniesser von Ausgaben im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Stark gefragt waren auch Aktien von Weltraumunternehmen, die ihr Geschäft mit Raketen, Satelliten oder Lösungen dafür machen. Der bevorstehende Mega-Börsengang von SpaceX sorge weiter für Fantasie unter potenziellen Mit-Profiteuren, hiess es am Markt. Die Papiere von MDA Space , Firefly Aerospace und Redwire zogen zwischen 4 und 26 Prozent an.
Am S&P-500-Ende fielen die Anteilscheine von Autozone um neun Prozent. Der Autoteilehändler hatte im vergangenen Quartal mit seiner Umsatzentwicklung enttäuscht.
(cash/AWP/Reuters)

