09:53
Seit Monaten geht der Preis quasi ungebremst nach oben. Allein 2025 erzielte der Goldpreis ein Plus von rund 65 Prozent und damit so viel wie zuletzt 1979. Seit Jahresbeginn stehen zudem schon wieder Gewinne von knapp 18 Prozent zu Buche.
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09:36
Vor einer Reihe wichtiger Termine im weiteren Wochenverlauf wagen sich die Dax-Anleger kaum aus der Deckung. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Montag knapp im Minus bei 24'890 Punkten.
Im Mittelpunkt der neuen Woche stehen der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch und die Zahlen erster wichtiger US-Technologiekonzerne. Zudem nimmt die deutsche Bilanzsaison Fahrt auf: Geplant zur Veröffentlichung am Donnerstag und Freitag sind die Quartalsergebnisse der ersten beiden Dax-Konzerne, SAP und der Deutschen Bank. «Damit wird sich der Fokus der Börsen wieder ein Stück von der Politik wegverlagern. Stattdessen treten klassische Börsenthemen wieder in den Vordergrund», kommentierte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners.
Gefragt bei den Einzelwerten waren unter anderem die Aktien der SDax-Unternehmen Friedrich Vorwerk und Stabilus, die nach Zahlen um vier und 2,5 Prozent zulegten. Ein Händler verwies auf den Pessimismus der Marktteilnehmer vor den Stabilus-Zahlen. «Daher dürfte eine Kombination aus etwas schwächeren Umsätzen und besseren Ergebnissen genügen, um die Aktie letztlich nach oben zu ziehen.»
Unter Druck gerieten hingegen die Titel des Gabelstapler-Herstellers Kion, die rund vier Prozent einbüssten. Die Experten der US-Investmentbank Jefferies hatten sie auf «Underperform» nach zuvor «Hold» herabgestuft.
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09:30
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- SFS: ODDO BHF SCA erhöht auf 145 (140) Fr. - Outperform
- Autoneum: Research Partners senkt auf 146 (175) Fr. - Halten
- Swatch: Research Partners erhöht auf 194,50 (147) Fr. - Halten
- Cicor: Research Partners senkt auf 116 (127) Fr. - Halten
- Bossard: Research Partners senkt auf 235 (245) Fr. - Kaufen
- Gurit: Research Partners erhöht auf 20 (16) Fr. - Kaufen
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09:20
Ein Kurssprung beim Yen hat die japanischen Börsen zum Wochenauftakt unter Druck gesetzt.
Der 225 Werte umfassende Tokioter Nikkei-Index und der breiter gefasste Topix verloren am Montag jeweils rund zwei Prozent auf 52'885 und 3552 Punkte. Die Börse in Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen traten mehr oder weniger auf der Stelle.
Händler verwiesen auf Spekulationen der japanischen Anleger vor einer Intervention der Notenbank Bank of Japan (BoJ), um die Währung zu stützen. «Diese wurden vor allem durch in der Presse zirkulierende Äusserungen einiger Devisenhändler befeuert, die Kursanfragen von der Bank of Japan wie auch der Federal Reserve New York erhalten hatten», schrieben die Experten der Commerzbank. «Am Sonntag äusserte sich dann auch Ministerpräsidentin Sanae Takaichi und warnte, dass die Regierung 'alle notwendigen Massnahmen' ergreifen würde, um 'spekulative und abnormale Bewegungen' zu unterbinden. Das ist eine klare Warnung, die Interventionen in der Zukunft erwarten lässt.»
Die japanische Währung verteuerte sich um rund ein Prozent und erreichte mit 154,21 zum Dollar den höchsten Stand seit Mitte November. Ein stärkerer Yen schmälert die Auslandseinnahmen der stark exportorientierten japanischen Wirtschaft. Zu den grössten Verlierern zählten die Aktien von Unternehmen wie Toyota und Honda, die jeweils mehr als vier Prozent einbüssten. «Für Händler ist es in diesem Umfeld schwierig, Positionen einzugehen», resümierte Strategin Maki Sawada vom Finanzdienstleister Nomura.
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09:10
Der Schweizer Aktienmarkt legt zu Wochenbeginn erneut den Rückwärtsgang ein. Die Börsen waren zuletzt hin- und hergerissen von der zwischenzeitlichen Zoll-Drohung des US-Präsidenten Donald Trump gegen Europa, die dann nach einer Kehrtwende auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos plötzlich wieder vom Tisch war.
Die Stimmung bleibt jedoch wegen der geopolitischen Risiken und der US-Handelspolitik gedrückt. So hat die US-Regierung nun Kanada mit einem Zoll von 100 Prozent gedroht, falls das Land ein Handelsabkommen mit China abschliesst. Die Märkte der Stunde bleiben die Edelmetalle: Die Feinunze Gold hat erstmals die Marke von 5100 Dollar geknackt. Die US-Währung geht dafür auf Tauchgang. Daneben warten die Märkte auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch.
Kurz nach Börseneröffnung notiert der SMI um 0,12 Prozent tiefer bei 13'131 Punkten. Dabei halten Kursverluste- und Gewinne das Tableau im Gleichgewicht.
Am deutlichsten zulegen vermag der Computerzubehörhersteller Logitech mit 0,9 Prozent im Plus.
Nachdem die UBS den vorbörslichen Handel mit einem Kursplus von 0,9 Prozent dominiert hat, verlieren die Papiere gegen 9.10 Uhr auf 0,02 Prozent. Die Analysten von Jefferies haben ihr Kursziel auf satte 55 Franken erhöht. Das impliziert ein Aufwärtspotential von fast 50 Prozent im Vergleich zum aktuellen Kurs.
Dafür hat JP Morgan den Daumen über dem Flughafen Zürich (-0,9 Prozent) mit einem Votum von neu «neutral» gesenkt. Auch die von Inficon kommunizierten Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2025 werden am Markt schlecht aufgenommen. Der Kurs fällt -1,41 Prozent.
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08:45
Die Ölpreise sind am Montag weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 66,10 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 26 Cent auf 61,33 Dollar. Treiber sind der Wintersturm in den USA und geopolitische Risiken.
In den USA tobt einer der verheerendsten Winterstürme der vergangenen Jahre. Am Sonntag waren dort zeitweise rund eine Million Menschen von Stromausfällen betroffen. Zum Wochenbeginn machen die Wetterverhältnisse weiter vor allem Reisenden zu schaffen, auch Schulen in vielen Grossstädten sind heute geschlossen. In den nächsten Tagen bleibt es eiskalt - Millionen US-Amerikaner müssen sich weiter auf Einschränkungen einstellen.
Neben der kalten Witterung wirken auch geopolitische Risiken als Preistreiber. Zuletzt hatte unter anderem die angespannte Lage im Iran die Sorge vor einem Übergreifen auf die gesamte Region geschürt.
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08:10
Der Swiss Market Index SMI tendiert im vorbörslichen Handel bei der Bank Julius Bär um die Nulllinie mit leicht negativer Tendenz von -0,05 Prozent bei 13'135 Punkten. Dabei notieren 18 von 20 SMI-Titel im Minus. Die grössten Abschläge verzeichnet Amrize (-0,91 Prozent) gefolgt von Novartis (-0,34 Prozent).
Der breite Markt verzeichnet im vorbörslichen Handel wenig Bewegung. Dabei fallen die Valoren von Schindler mit +1,42 Prozent und dem Flughafen Zürich (-1,06 Prozent) auf.
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07:56
Die US-Währung leidet zunehmend unter der unberechenbaren Politik der Regierung von Donald Trump, sagten Marktbeobachter. Auch nach der Beruhigung rund um die «Grönland-Story» erholte sich der US-Dollar nur kurzfristig. Zu hoch seien die Zweifel, ob und wie lange die geopolitische Entspannung andauert.
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07:39
Folgend neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- UBS: Jefferies mit BUY bis 55 (37) Fr.
- UBS: Kepler Cheuvreux mit BUY bis 42.50 (35) Fr.
- Flughafen Zürich: JP Morgan mit NEUTRAL (Overweight) bis 260 (275) Fr.
- Sika: Jefferies mit BUY bis 193 (201) Fr.
- Swiss Re: Bank of America mit NEUTRAL bis 145 (160) Fr.
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07:30
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent im Plus bei 24'901 Punkten geschlossen. Der EuroStoxx50 gab leicht nach, während die Wall Street uneinheitlich aus dem Handel ging.
Trotz der Entspannungssignale im Streit um Grönland zeigten sich die Anleger zum Wochenschluss vorsichtig. Am Montag veröffentlicht das Münchener Ifo-Institut die jüngste Erhebung der Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft. Diese dürfte sich zu Jahresbeginn etwas aufgehellt haben.
Von Reuters befragte Experten erwarten für Januar einen Anstieg des Geschäftsklimas auf 88,1 Punkte, nach 87,6 Zählern im Dezember. Die deutschen Unternehmen setzen für einen Aufschwung vor allem auf die geplanten staatlichen Mehrausgaben im Rahmen des Fiskalpakets.
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07:24
Dann tagt die US-Notenbank Fed am Mittwoch zum ersten Mal in diesem Jahr. Analysten erwarten eine Zinspause.
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06:18
Der Schweizer Aktienmarkt, gemessen am SMI, notiert im vorbörslichen Handel bei der Bank IG 0,27 Prozent im Minus bei 13'087 Punkten.
Während der Montag seitens Unternehmensinformation noch ruhig verlaufen dürfte, bringen die kommenden Tage den Anlegern Einblicke in den Geschäftsgang mehrerer SMI-Unternehmen. Den Auftakt macht Logitech am Dienstag mit dem Ergebnis des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2025/26. Lonza gibt am Mittwoch die Zahlen zu 2025 bekannt.
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05:00
Der starke Yen hat die Börse in Tokio am Montag belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gab 1,9 Prozent auf 52'804 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 2,1 Prozent niedriger bei 3555 Zählern. Die chinesischen Börsen zeigten sich hingegen leicht im Plus. Die Börse in Schanghai gewann 0,1 Prozent auf 4141 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen legte um 0,3 Prozent auf 4715 Punkte zu.
Händler verwiesen auf die Sorgen vor einer Intervention der japanischen Notenbank Bank of Japan (BOJ), um die Währung zu stützen. Ein stärkerer Yen schmälert die Auslandseinnahmen der stark exportorientierten japanischen Wirtschaft. «Das Interventionsrisiko bleibt bestehen, und die Aussichten sind unklar», sagte die Strategin Maki Sawada von Nomura Securities. «Für Händler ist es in diesem Umfeld schwierig, Positionen einzugehen.» Zu den grössten Verlierern zählten die Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Toyota und Honda, die jeweils mehr als drei Prozent nachgaben.
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04:50
Zusätzliche Nervosität verursachten geopolitische Unsicherheiten. Die Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran durch die US-Regierung sowie neue Zolldrohungen von Präsident Donald Trump trieben Anleger in als sicher geltende Häfen wie Gold.
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04:20
Am Devisenmarkt stand der Yen im Fokus. Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Notenbank gaben der Währung Auftrieb. Der Dollar verbilligte sich im Gegenzug um ein Prozent auf 154,20 Yen. Der Euro legte um 0,3 Prozent auf 1,1862 Dollar zu. Anleger blickten zudem auf die im Wochenverlauf anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed.
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03:45
Die Ölpreise zeigten sich kaum verändert. Händler wogen Sorgen über die Versorgungssicherheit wegen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran gegen Anzeichen für ein Überangebot im laufenden Jahr ab. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stagnierte bei 65,86 Dollar. Die US-Sorte WTI notierte kaum verändert bei 61,05 Dollar.
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03:30
Die US-Börsen hatten am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 0,6 Prozent auf 49'099 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 schloss kaum verändert bei 6916 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte hingegen 0,3 Prozent auf 23501 Stellen zu.
(cash/AWP/Reuters)

