09:55
Der Schweizer Aktienmarkt steht gemessen am SMI 0,16 Prozent tiefer. Der Leitindex notiert bei 13'497 Zählern.
Vor wichtigen US-Daten halten sich Anleger zurück und sind doch etwas nervös. Zudem sind die Vorgaben bestenfalls mässig. An der Wall Street hatten am Vortag sowohl der Dow Jones als auch die Tech-Börse Nasdaq nach Börsenschluss in Europa etwas an Terrain eingebüsst. Kommentare von Fed-Mitgliedern zu möglicherweise länger unveränderten Zinsen hätten die Aktienmärkte etwas ausgebremst, so Börsianer.
Am Nachmittag richtet sich dann der Fokus auf den von vergangener Woche verschobenen US-Arbeitsmarktbericht. Mit dem am Vortag publizierten Detailhandelsumsatz hatte sich bereits eine merkliche Abkühlung beim US-Konsum gezeigt - nun werde darauf geschaut, inwieweit der US-Arbeitsmarkt seine Abschwächung fortsetzt oder sogar beschleunigt, so ein Händler. Weitere Hinweise auf die Fed-Politik liefern dann am Freitag die Inflationsdaten. Ansonsten ist die Berichtssaison weiter in vollem Gange.
Für den Aufzugbauer Schindler (-8,5 Prozent) geht es nach Zahlen massiv abwärts. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 fielen nach Ansicht von Analysten durchzogen aus. Die angekündigte Sonderdividende trägt offenbar wenig zur Beruhigung bei.
Bei SGS (-2,9 Prozent) fielen die Zahlen zwar besser aus, die zuletzt gut gelaufenen Titel geben dennoch nach. Der Warenprüfkonzern blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück und übertrifft die Analystenerwartungen bei Umsatz und Gewinn.
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09:25
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- AMS Osram: Kepler Cheuvreux erhöht auf Hold (Reduce) - Ziel 8,80 (8) Fr.
- AMS Osram: Vontobel erhöht auf 9,30 (9) Fr. - Hold
- AMS Osram: Deutsche Bank senkt auf Hold von Buy - Ziel 9,50 Fr.
- Vontobel: UBS erhöht auf 71 (61,50) Fr. – Neutral
- Interroll: UBS senkt auf 2500 (2652) Fr. – Buy
- Ems-Chemie: Julius Bär erhöht auf 680 (640) Fr. – Hold
- Landis+Gyr: Berenberg senkt auf 70 (80) Fr. – Buy
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09:20
Seit dem Erdrutschsieg von Premierministerin Sanae Takaichi am Wochenende hat die japanische Landeswährung deutlich zugelegt. Analysten erwarten jedoch langfristig eine Abschwächung des Yen, da Takaichis Finanzpolitik die ohnehin zuletzt gebeutelte Währung weiter belasten dürfte. Unter anderem sind Steuersenkungen und eine massive Aufrüstung des Militärs geplant.
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09:10
Der SMI verliert zum Start am Mittwoch 0,22 Prozent. Der Leitindex steht bei 13'490 Punkten.
Grösster Gewinner ist Amrize (plus 1,8 Prozent), gefolgt von Zurich Insurance (plus 0,5 Prozent) und Swisscom (plus 0,4 Prozent).
Unter Druck sind die Finanzwerte Partners Group (minus 1,6 Prozent) und UBS (minus 0,8 Prozent) sowie Logitech (minus 1,1 Prozent) und Roche (0,9 Prozent).
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,12 Prozent höher.
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07:20
Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge fester in den Handel starten. Am Dienstag ging der deutsche Leitindex knapp im Minus bei 24'988 Punkten aus dem Handel. Nach gemischt ausgefallenen Konzernbilanzen hatten die US-Börsen uneinheitlich geschlossen.
Im Fokus zur Wochenmitte steht der US-Arbeitsmarktbericht. Erwartet wird, dass sich der zuletzt maue Jobaufbau im Januar etwas verstärkt hat. Experten erwarten ein Stellenplus ausserhalb der Landwirtschaft von 70'000, nach 50'000 im Dezember. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,4 Prozent verharren. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht zudem die Geopolitik.
US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommen in Washington zusammen, um über das weitere Vorgehen im Konflikt mit dem Iran zu beraten.
Auf der Unternehmensseite blicken Anleger auf die Geschäftszahlen der Commerzbank, der Thyssenkrupp-Rüstungstochter TKMS, des Energietechnikkonzerns Siemens Energy und der US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,14 Prozent höher bei 13'525 Punkten.
Am Mittwoch legen Schindler, SGS und die St. Galler Kantonalbank (SGKB) ihre Ergebnisse des Jahres 2025 vor.
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06:10
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04:45
Schwächer als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsumsätze haben die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung in den USA geschürt und den Anleihemärkten Auftrieb gegeben. Die Daten zeigten für Dezember einen Rückgang der Kernumsätze um 0,1 Prozent, zudem wurden die Zahlen für November und Oktober nach unten korrigiert.
An den asiatischen Börsen sorgte dies für eine überwiegend freundliche Stimmung, auch wenn der Handel wegen eines Feiertags in Japan und Hongkong ausgedünnt war. Der australische Leitindex legte um ein Prozent zu. Angetrieben wurde er von einem Kurssprung von sieben Prozent bei der Commonwealth Bank of Australia nach Vorlage von Rekordergebnissen.
Dagegen brachen die Aktien des Biotech-Unternehmens CSL um zwölf Prozent ein, nachdem ein Gewinnrückgang und der Abgang des Vorstandschefs bekanntgegeben wurden. Die Börse in Shanghai tendierte fester. Schwache Inflationsdaten untermauerten dort die Erwartung weiterer Konjunkturhilfen.
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03:25
Am Devisenmarkt setzte der Yen seinen Erholungskurs fort. Nach dem Wahlsieg von Premierministerin Sanae Takaichi überdenken einige Investoren ihre Annahmen. Der Dollar verlor 0,5 Prozent auf 153,59 Yen und legte leicht auf 6,9113 Yuan zu.
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02:40
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23:50
Kommentare aus den Reihen der US-Notenbank Fed zur Zinsentwicklung haben die US-Börsen am Dienstag ausgebremst. Im frühen Handel noch auf einem Rekordhoch bei fast 50'513 Punkten, beendete der Leitindex Dow Jones Industrial den Handel mit plus 0,10 Prozent auf 50'188 Zählern.
Der marktbreite S&P 500 gab um 0,33 Prozent auf 6942 Punkte nach. Der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 sank um 0,56 Prozent auf 25'128 Zähler. Unter den «Magnificent Seven» verbuchte nur Tesla Kursgewinne.
Laut der Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, Beth Hammack, könnten die Zinsen für längere Zeit unverändert bleiben. Die Auswirkungen der jüngsten Zinssenkungen sollten erst einmal bewertet und die weitere Entwicklung der Wirtschaft beobachtet werden. Zinssenkungshoffnungen bekamen damit einen Dämpfer.
Quartalsbilanzen und Prognosen von Unternehmen prägten ansonsten das Geschehen am Dienstag, während die Dezember-Einzelhandelsumsätze enttäuschten. Marktteilnehmer fokussieren sich nun auf die Veröffentlichung des monatlichen Arbeitsmarktberichts am Mittwoch. Am Freitag steht zudem die Bekanntgabe der Konsumentenpreise an. Die Daten dürften Hinweise auf das weitere Vorgehen der US-Notenbank Fed geben.
Die Titel des Chemiekonzerns Dupont gewannen dagegen rund 5 Prozent, hier hatte der Quartalsgewinn die Prognosen am Markt übertroffen.
Der Reifenhersteller Goodyear rechnet im ersten Quartal mit sinkenden Volumina, welche das Jahresergebnis belasten dürften. Daraufhin sackte der Kurs um 13,5 Prozent ab.
Die Aktien von Spotify schnellten um 14,8 Prozent nach oben. Der Streamingdienst hatte im vierten Quartal dank wachsender Abonnentenzahl deutlich mehr als ein Jahr zuvor verdient.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

