09:05
Der SMI zieht 0,40 Prozent auf 13'862 Punkte an.
Hingegen fallen die Valoren von Zurich Insurance - ebenfalls nach den Jahreszahlen - um 1,1 Prozent. Noch stärker unter Druck steht Amrize, wie das 3,5-prozentige Minus zeigt.
Im SPI, der 0,26 Prozent auf 19'085 Punkte steigt, fallen SMG (plus 2,2 Prozent), Tecan (plus 1,8 Prozent) und Barry Callebaut (plus 1,9 Prozent) positiv auf. Cembra enttäuscht die Anleger (minus 4,2 Prozent), ebenso Forbo (minus 1,9 Prozent) und Montana Aerospace (minus 1,9 Prozent).
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08:05
Der SMI verbessert sich im vorbörslichen Handel bei Julius Bär um 0,35 Prozent.
Gewinner sind Nestlé (+2,8 Prozent) und Zurich Insurance (+1,3 Prozent). Novartis steht 0,1 Prozent höher. Alle anderen SMI-Titel fallen zurück, wobei Amrize besonders stark taucht (-1,7 Prozent).
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07:20
«Kann der Markt das Niveau in den kommenden Stunden und Tagen halten, rückt auch das Allzeithoch wieder in greifbare Nähe», sagt Andreas Lipkow, Marktanalyst von CMC Markets. Seine Rekordmarke von 25'508 Punkten hatte der deutsche Leitindex Mitte Januar erreicht.
Die Wall Street war am Mittwoch ebenfalls fester aus dem Handel gegangen. US-Technologieaktien gingen zuletzt auf Aufholjagd. Ungewiss bleiben indes die Zinsaussichten: Die US-Notenbank Federal Reserve ist sich über den künftigen Kurs uneins. Einige Währungshüter schliessen sogar weitere Zinserhöhungen nicht aus, sollte die Inflation hoch bleiben. Das ging aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll der Zinssitzung von Ende Januar hervor.
$Am Donnerstag werden die Anleger die geopolitischen Spannungen im Ukraine-Konflikt sowie zwischen den USA und dem Iran im Blick behalten. Im Konjunkturdatenkalender stehen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und das Konsumentenvertrauen für die Eurozone. Geschäftszahlen legen unter anderem Airbus und Nestle vor. Infineon Technologies lädt zur Hauptversammlung.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,08 Prozent im Plus bei 13'820 Punkten.
Am Donnerstag stellen die SMI-Unternehmen Nestlé und Zurich Insurance ihre Jahresergebnisse 2025 vor. Zudem berichten Cembra, die Thurgauer Kantonalbank, Zug Estates und Novavest über den Geschäftsgang des vergangenen Jahres.
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06:15
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04:55
Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag von Kursgewinnen bei Technologiewerten an der Wall Street profitiert. Anhaltende Spannungen zwischen den USA und dem Iran stützten zugleich die Öl- und Goldpreise. Der Handel war wegen der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest ausgedünnt - die Märkte in Hongkong, China und Taiwan blieben geschlossen.
Die Stimmung hellte sich nach der Nachricht auf, dass der Chip-Konzern Nvidia einen mehrjährigen Liefervertrag mit Meta Platforms über Millionen von KI-Chips abgeschlossen hat. «Wir brauchten gute Nachrichten. Es gab ein allgemeines Gefühl der Schwäche im Technologiesektor», sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG.
In Tokio legte der Nikkei-Index 0,85 Prozent auf Punkte zu. Der südkoreanische Kospi sprang um etwa drei Prozent auf ein Rekordhoch. Der MSCI-Index für die asiatisch-pazifische Region ohne Japan gewann 0,5 Prozent.
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03:10
Im asiatischen Devisenhandel festigte sich der Dollar nach den Protokollen der jüngsten Fed-Sitzung, die zeigten, dass die Notenbanker mit Zinssenkungen nicht eilen. Der Dollar gewann 0,1 Prozent auf 154,80 Yen. Zur Schweizer Währung notierte er Franken. Das britische Pfund fiel auf ein Einmonatstief von 1,3488 Dollar. Der Euro kämpfte unter der Marke von 1,18 Dollar und notierte zuletzt bei 1,1791 Dollar. Der neuseeländische Dollar legte 0,11 Prozent auf 0,5972 Dollar zu.
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02:30
Die Ölpreise hielten ihre Gewinne nach dem kräftigen Anstieg vom Vortag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent notierte mit 70,31 Dollar nahezu unverändert, nachdem es am Mittwoch um 4,35 Prozent zugelegt hatte. Das US-Öl WTI lag bei 65,10 Dollar. Gold profitierte weiter von der Nachfrage als sicherer Hafen und notierte stabil bei 4.963,99 Dollar je Feinunze.
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23:50
Die US-Notenbank Fed hat am Mittwoch die Kauflaune an den US-Aktienmärkten etwas gedämpft. Sie betonte im Protokoll ihrer Sitzung von Ende Januar die Risiken, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können. Daraufhin gaben die Kurse einen Teil ihrer Gewinne wieder ab.
Andere grosse Indizes schlugen sich zwar besser als der Dow, auch sie gaben aber ihre Gewinne teilweise wieder ab. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,80 Prozent auf 24'899 Punkte. Er hatte zuletzt stärker nachgegeben als der Dow und der marktbreite S&P 500. Letzterer legte zur Wochenmitte um 0,56 Prozent auf 6'881Zähler zu.
Börsianer sind nicht nur wegen Inflation und Zinsen vorsichtig. Die Sorgen über negative Folgen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz für die Geschäftsmodelle von Unternehmen und ganzen Branchen belasteten zuletzt die Börsen.
«Die Aktienmärkte scheinen die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen angesichts der durch KI verursachten Umbrüche auf die Probe zu stellen», schrieb Axel Botte, Chefstratege des Investmenthauses Ostrum Asset Management. Die Risikoscheu nehme zu. Die Märkte reagierten wie so oft reflexartig auf Abwärtsrisiken für die Aktienkurse und wendeten sich weniger riskanten Anlagen zu.
Die Aktien des Chip-Giganten Nvidia verbuchten ein Plus von 1,6 Prozent. Sie profitierten davon, dass der Social-Media-Riese Meta in den nächsten Jahren eine Millionenzahl von Nvidia-Prozessoren einsetzen will. Experten sehen darin einen Schritt, um die bereits enge Beziehung beider Unternehmen zu festigen. Meta-Aktien legten leicht zu.
Nvidia hat zudem laut einem Bericht an die Börsenaufsicht SEC Beteiligungen neu strukturiert. Neben dem Einstieg beim Halbleiter-Designer Synopsys ging daraus hervor, dass Anteile an den Unternehmen Applied Digital und Recursion Pharmaceuticals verkauft wurden. Während Applied Digital 5 Prozent einbüssten, drehten Recursion Pharmaceuticals nach Verlusten ins Plus und gingen 2 Prozent höher aus dem Handel. Synopsys legten um 4,9 Prozent zu.
Die Saison der Quartalsberichte bot gemischte Nachrichten: Das Cybersicherheits-Unternehmen Palo Alto Networks enttäuschte Anleger mit den Jahresprognosen, wie der Kursrutsch von 6,8 Prozent zeigte. Besser kamen die Resultate von Analog Devices und Cadence Design Systems an, deren Titel um 2,6 respektive 7,6 Prozent anzogen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

