11:35

Der Schweizer Aktienmarkt zieht gemessen am SMI 0,28 Prozent an. Der Leitindex notiert bei 13'377 Zählern. 

Das Geschehen an der hiesigen Börse steht ganz im Bann des US-Arbeitsmarktes. Der monatliche Bericht steht wie an jedem ersten Freitag im Monat am frühen Nachmittag an und wird mit Spannung erwartet. Nach den zuletzt gesehenen ADP-Daten und den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung dürfte er nicht nur für Anleger von hohem Interesse sein.

«In den kommenden beiden Wochen stehen die Sitzungen der Europäischen Zentralbank, der Federal Reserve, der Schweizerischen Nationalbank und der Bank of England auf dem Plan, weshalb dieser Bericht entscheidend sein könnte, um die nächsten Zinsschritte einschätzen zu können», kommentiert ein Händler. Derweil bleibt der Nahost-Konflikt weiterhin ungelöst und die Öffnung der Strasse von Hormus verzögert sich, was einen deutlichen Rückgang der Öl- und Gaspreise verhindert. «Diese geopolitischen Unsicherheiten belasten zwar die Rohstoffmärkte, doch die Stimmung an den Aktienmärkten zeigt sich überraschend widerstandsfähig», heisst es in einem Kommentar der Graubündner Kantonalbank.

Ähnlich wie die Aktien- und Devisenmärkte bewegen sich die Ölpreise am Freitag kaum. Die geopolitische Entwicklung im Nahen Osten bleibt bestimmend für die Preise. Dabei tendieren die Märkte nach einer Einschätzung der Deka Bank aber dazu, auf positive Nachrichten stärker zu reagieren, als sich von den regelmässig darauf folgenden Dementis entmutigen zu lassen. Generell bleiben die Märkte damit in einem Spannungsfeld zwischen geopolitischen Risiken, geldpolitischen Entscheidungen und konjunkturellen Entwicklungen.

Händler heben zum Wochenschluss vor allem die jüngste Rotation hervor, bei der Investoren sich verstärkt aus Techwerten zurückziehen und vermehrt wieder auf Standardwerte setzen. Viele Strategen würden eine Ausweitung der Präferenzen begrüssen, kommentiert ein Marktteilnehmer. Damit wäre der Markt breiter abgestützt und weniger anfällig für einzelne Branchenschwächen.

Wie ein Blick auf die hiesigen Blue Chips zeigt, greifen Anleger zum Wochenschluss vor allem bei jenen Werten zu, die im bisherigen Jahresverlauf eher schwach abgeschnitten haben. So sind Werte wie Alcon, Swiss Re, die gebeutelten Partners Group oder auch Geberit mit Avancen von bis zu 1,4 Prozent unter den Gewinnern zu finden. Allesamt weisen sie im bisherigen Jahresverlauf zweistellige Kursverluste auf.

Im Gegenzug zählen mit ABB, Kühne+Nagel oder auch der UBS Titel zu den Verlierern, die seit Jahresbeginn gut zugelegt haben. Bei der UBS hat CEO Sergio Ermotti einmal mehr ein Bekenntnis zum Sitz in der Schweiz abgegeben. «Wir wollen unbedingt in der Schweiz bleiben, aus der Schweiz erfolgreich sein», sagte er am Donnerstag am Swiss Economic Forum (SEF).

Schwache Vorgaben aus den USA belasten derweil auch die hiesige Tech-Szene. Die aktuelle Korrektur wird mit einer enttäuscht aufgenommenen Prognose vom US-Konzern Broadcom erklärt. Neben VAT (-2,3 Prozent) sacken in den nachgelagerten Reihen vor allem AMS Osram (-8,3 Prozent), Comet (-3,5 Prozent) und Inficon (-1,4 Prozent) ab. Händler sprechen von einer steigenden Bereitschaft, Gewinne aus der seit April laufenden Rally mitzunehmen. Die damit frei werdenden Mittel wollen wieder investiert werden - beispielsweise könnten einige Anleger bereits Kapital sammeln, um am für kommenden Freitag geplanten SpaceX-IPO dabei zu sein.

Ansonsten fallen in den hinteren Reihen noch Burckhardt Compression (+3,4 Prozent) auf, die sich nach dem Einbruch am Vortag (-12 Prozent) etwas erholen. Gesucht sind auch Belimo (+2,1 Prozent) nach einer Hochstufung durch BNP Paribas.

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11:00

Die Aktien von Givaudan ziehen um 1,55 Prozent auf 2883 Franken an. Der Energieschub rührt von der am Freitagmorgen gemeldeten Mehrheitsbeteiligung am spanischem Duftunternehmen Eurofragance.

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09:35

Die Schweizer Börse bewegte sich gemessen am SMI mehr oder weniger seitwärts. Der Leitindex sinkt um 0,5 Prozent, nachdem er etwas höher eröffnet hatte. Derweil ist auch der SPI praktisch unverändert.

Marktteilnehmer rechnen bis zum Nachmittag auch nicht mit grösseren Sprüngen. Mit dem ersten Freitag im Monat steht dann nämlich der monatliche US-Arbeitsmarktbericht an. Der Bericht dürfte nach den zuletzt gesehenen ADP-Daten und den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung von hohem Interesse nicht nur für die Anleger sein.

«In den kommenden beiden Wochen stehen die Sitzungen der Europäischen Zentralbank, der Federal Reserve, der Schweizerischen Nationalbank und der Bank of England auf dem Plan, weshalb dieser Bericht entscheidend sein könnte, um die nächsten Zinsschritte einschätzen zu können», kommentiert ein Händler. Derweil hält der Nahost-Konflikt weiter an. In letzter Zeit gab es widersprüchliche Meldungen zu den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges. Dies verunsichert die globalen Märkte und hält die Öl- und Benzinpreise auf erhöhtem Niveau.

Händler heben zum Wochenschluss vor allem die jüngste Rotation hervor, bei der Investoren sich verstärkt aus Techwerten zurückziehen und vermehrt wieder auf Standardwerte setzen. Viele Strategen würden eine Ausweitung der Präferenzen begrüssen, kommentiert ein Marktteilnehmer.

Wie ein Blick auf die hiesigen Blue Chips zeigt, greifen Anleger zum Wochenschluss vor allem bei jenen Werten zu, die im bisherigen Jahresverlauf eher schwach abgeschnitten haben. So sind Werte wie Alcon, Swiss Re, die gebeutelten Partners Group oder auch Geberit mit Avancen von bis zu 1,0 Prozent unter den Gewinnern zu finden. Allesamt weisen sie im bisherigen Jahresverlauf zweistellige Kursverluste auf.

Im Gegenzug zählen mit ABB, Kühne+Nagel oder auch der UBS Titel zu den Verlierern, die seit Jahresbeginn gut zugelegt haben.

Schwache Vorgaben aus den USA belasten derweil auch die hiesige Tech-Szene. Neben VAT (-2,8 Prozent) sacken in den nachgelagerten Reihen vor allem AMS Osram (-6,5 Prozent), Comet (-3,6 Prozent) und Inficon (-1,9 Prozent) ab.

Derweil sind Belimo (+1,8 Prozent) nach einer Hochstufung durch BNP Paribas gesucht.

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09:10

Der SMI verbessert sich um 0,05 Prozent auf 13'350 Punkte.

Alcon startet 1,2 Prozent höher. Gefragt sind auch Givaudan (+1 Prozent), Swiss Re (+1 Prozent) und Partners Group (+0,9 Prozent). Für die Technologiewerte ABB (-1,3 Prozent) und Logitech (-0,4 Prozent) geht es vorerst nach unten.

Die Schwergewichte Nestlé, Roche und Novartis sehen leichte Zuwächse und stützen dadurch den Gesamtmarkt.

Am breiten Markt stehen SIG und Belimo (je +1,9 Prozent) höher, Centiel (-3,9 Prozent) fällt hingegen ebenso wie Comet (-3,5 Prozent).

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,07 Prozent höher. Bis auf Givaudan (plus 0,63 Prozent) und Novartis (plus 0,92 Prozent) fallen alle Titel des Leitindex zurück.

Der breite Markt verliert derweil 0,03 Prozent, wobei es nur einen Gewinner gibt: Belimo legt um 1,89 Prozent zu. Alle anderen Titel sinken mehr oder weniger stark.

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Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

Swissquote: Berenberg nimmt mit Hold wieder auf - Ziel 43,50 Fr.
Clariant: Citigroup senkt auf 7,50 (7,80) Fr. – Neutral
Burckhardt Compression: Vontobel senkt auf 680 (820) Fr. - Buy
- BelimoBNP Paribas geht auf Outperform (Neutral) - Ziel 1070 Fr.
- Partners Group: Deutsche Bank geht auf 930 (1100) Fr. - Buy

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07:30

Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. ‌Am ⁠Donnerstag hatte der deutsche Leitindex 0,6 Prozent höher bei 24.944,95 ⁠Punkten geschlossen.

Für Kauflaune an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks sorgte ein ‌Rückgang beim Ölpreis. Fallende Chipaktien und das Rätseln ‌über die US-Iran-Verhandlungen begrenzten ​jedoch die Kursgewinne.

Zum Wochenschluss steht der US-Arbeitsmarktbericht für Mai im Mittelpunkt. Von Reuters befragte Ökonomen erwarten ein Stellenplus von rund 85.000, nach einem Zuwachs von 115.000 im April. Die Daten beobachtet auch die ‌US-Notenbank Fed, die Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll. Mit einem Zinsschritt der Zentralbank rechnen Fachleute am Finanzmarkt allerdings vorerst nicht.

In den Fokus rückt ​zudem erneut der Ukraine-Krieg. Der russische Präsident Wladimir ​Putin spricht auf dem Internationalen Wirtschaftsforum ​in St. Petersburg. Das jährliche Treffen wird oft als «russisches Davos» bezeichnet, bei dem globale ‌Wirtschaftsfragen und Investitionen diskutiert werden. Die Regierung in Moskau nutzt es auch als Plattform für ihre geopolitische Positionierung.

Ebenfalls am Freitag versteigert die ​US-Regierung ​Bohrrechte für Öl und Gas im ⁠arktischen Naturschutzgebiet Arctic National Wildlife Refuge in ​Alaska. Es ist ⁠die erste von vier Auktionen, die ein im vergangenen Jahr ‌von US-Präsident Donald Trump unterzeichnetes Gesetz ermöglicht. Wegen der Auswirkungen auf das Ökosystem ist die Erschliessung der Region stark ‌umstritten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,16 Prozent tiefer bei 13'333 Punkten.

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06:10

Ein Euro kostet 91,66 Rappen (minus 0,03 Prozent). Der Dollar steht bei 78,92 Rappen (plus/minus 0,00 Prozent)

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04:45

Anleger an den asiatischen Aktienmärkten haben sich am Freitag vor dem Wochenende zurückgezogen. Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten und Sorgen über eine Eskalation im Nahen Osten drückten die Kurse.

Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans fiel im frühen Handel ‌um 1,6 Prozent. ⁠Der technologielastige südkoreanische Kospi rutschte um mehr als sechs Prozent ab. In Tokio verlor der Leitindex Nikkei 1,58 Prozent auf 66.406,17 Punkte. ⁠Der breiter gefasste Topix legte dagegen minimal um 0,01 Prozent auf 3952,44 Zähler zu.

Die ins Stocken geratene Friedensvermittlung der US-Regierung im Nahen Osten dämpfte die Risikobereitschaft der Investoren. ‌Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz lehnte eine Waffenruhe im Libanon ab, während Israel einen Truppenabzug ausschloss. ‌Zudem belasteten enttäuschende Zahlen des US-Chipherstellers Broadcom die asiatischen Technologiewerte. «Südkorea war einer ​der grössten Profiteure des KI-Speicher-Superzyklus. Als Broadcom die KI-Erwartungen enttäuschte, haben die Anleger schnell das Risiko aus der gesamten Halbleiterkette genommen», sagte Charu Chanana, Chef-Anlagestratege bei Saxo.

Abseits der Technologiewerte stützten jedoch positive Konjunkturdaten den japanischen Markt, nachdem der Nikkei am Mittwoch noch ein Rekordhoch von 68.402,13 Punkten erreicht hatte. Die Reallöhne stiegen im April um 1,9 Prozent. «Das Lohnwachstum führt zu mehr Konsum, was wiederum zu einer besseren Unternehmensleistung führt», sagte ‌Wataru Akiyama, Aktienstratege bei Nomura Securities. Zu den Gewinnern in Tokio zählten Japan Steel Works mit einem Plus von 8,9 Prozent, Trend Micro mit sieben Prozent und T&D Holdings mit sechs Prozent. In China kritisierte der Rat zur Förderung des internationalen Handels (CCPIT) die von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen ​Zölle von zehn oder 12,5 Prozent auf Importe aus 60 Ländern.

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03:20

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar, ​gestützt von den Spannungen im Nahen Osten, geringfügig auf 159,96 Yen und legte leicht auf ​6,7756 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7891 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1613 Dollar und zog leicht auf 0,9164 ‌Franken an. Die japanischen Währungsreserven fielen im Mai um 77 Milliarden Dollar auf 1,306 Billionen Dollar. Die Regierung in Tokio hatte seit Ende April 11,7 Billionen Yen oder 73,13 Milliarden Dollar ausgegeben, um den Kursverfall der Landeswährung zu stoppen. Der Goldpreis gab um 0,2 Prozent auf 4465,23 ​Dollar ​pro Feinunze nach.

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02:15

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um ⁠0,8 Prozent auf 95,77 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,4 ​Prozent fester bei 93,44 Dollar. Wegen ⁠der Sorgen vor einem anhaltenden Energieschock durch den Nahostkonflikt steuerten die Preise auf einen Wochengewinn zu. Analyst Kristian Kerr von LPL Financial ‌sagte, die Märkte unterschätzten die Komplexität, die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus wieder auf das Vorkriegsniveau zu bringen.

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23:55

Ein enttäuschender Ausblick des Chipkonzerns Broadcom hat am Donnerstag nach der ausgedehnten KI-Rekordrally die Technologiebörse Nasdaq gebremst. Der Leitindex Nasdaq 100 verlor 0,53 Prozent auf 30.407,81 Punkte. Zuvor hatte er um bis zu 1,6 Prozent nachgegeben.

Der marktbreite S&P 500 gewann 0,41 Prozent auf 7.584,31 Zähler, blieb aber ohne Rekord. Weil Anleger auf Standardwerte umschwenkten, stellte nur der Dow Jones Industrial eine Bestmarke auf. Der Leitindex der Wall Street zog gestützt auf Finanz- und Gesundheitswerte um 1,73 Prozent auf 51.561,93 Punkte an.

Was die Lage im Nahen Osten betrifft, gab es etwas mehr Hoffnung auf eine wirksame Waffenruhe im Libanon, auch wenn die Hisbollah-Miliz mit Israel ausgehandelte Bedingungen abgelehnt hat. Die Ölpreise sanken, aber dies kam bei Technologiewerten nicht zur Geltung. Ein Kursrutsch um 12,6 Prozent bei Broadcom riss an der Nasdaq mehrere Chip-Aktien mit nach unten, die zuletzt gut gelaufen waren.

Anleger hatten sich von Broadcom, dem sechstgrössten Tech-Unternehmen der USA, schlicht mehr versprochen. Analysten sahen im Ausblick einen Anlass für eine Pause, nachdem sich der Kurs seit April 2025 mehr als verdreifacht hat. Die Messlatte, um immer wieder für positive Überraschungen zu sorgen, liege mittlerweile hoch, schrieb Blayne Curtis von Jefferies. Mehrere Experten sahen in dem Rücksetzer aber auch eine Kaufgelegenheit.

Auffällig war, dass das Minus an der Nasdaq zustande kam, obwohl sich unter den grössten der Branche mit Alphabet , Amazon , Meta und Apple fast alle im Plus bewegten. Börsianer könnten darin ein Indiz sehen, dass die Rally zuletzt auf viel breiteren Beinen stand als vor einiger Zeit noch gewohnt. Die Titel des Broadcom-Konkurrenten Nvidia gewannen 1,8 Prozent.

Neben Broadcom konnte auch Crowdstrike den offenbar enteilten Erwartungen nicht gerecht werden. Die Anteilscheine büssten fast vier Prozent ein, obwohl das Sicherheitssoftware-Unternehmen mit seinen Geschäftszahlen positiv überrascht hatte. Die Papiere waren aber seit dem Jahrestief um mehr als das Doppelte gestiegen.

Unter den Standardwerten waren Banken dieses Mal begehrt. Noch vor Goldman Sachs setzte sich der Krankenversicherer Unitedhealth im Dow mit 5,2 Prozent Plus an die Spitze. Analyst Kevin Fischbeck von Bank of America hatte sie mit Verweis auf sich verbessernde Trends bei den medizinischen Kosten zum Kauf empfohlen.

Für die in New York gelisteten Anteilscheine von Manchester United ging es um gut sieben Prozent nach oben. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf Kreise, dass Mitglieder der Aktionärsfamilie Glazer darüber nachdenken, ihre Anteile zu verkaufen. Anleger machen sich offenbar Hoffnung, dass ein neuer Investor den britischen Fussballclub aus seinem sportlichen Schattendasein führt.

Im Tech-Segment stand noch ein Börsengang eines Quantencomputer-Spezialisten im Blickfeld: Der erste Kurs von Quantinuum lag 13 Prozent über dem Ausgabepreis von 60 Dollar. Nach einer zeitweisen Steigerung bis über 70 Dollar war die Luft aber raus. Am Ende lag der Kurs nur noch leicht über dem, was Anleger bei der Zuteilung gezahlt hatten.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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