14:53
Die US-Börsen dürften sich auch zur Wochenmitte schwertun mit weiteren Kursgewinnen. Im vorbörslichen Handel am Mittwoch überwogen leichte Verluste. Etwas stärker dürfte es an der Technologiebörse Nasdaq abwärts gehen, die Nasdaq-100-Futures notieren vor Handelsbeginn rund 0,6 Prozent niedriger. Hier zeigten vor allem Halbleiteraktien wie AMD , Broadcom und Micron Technology Schwäche.
Leicht belastend wirkten die Erzeugerpreise. Diese legten im November im Jahresvergleich stärker zu als erwartet. Das drückte im vorbörslichen Handel etwas auf die Notierungen.
In die Saison der Quartalsbilanzen grosser US-Banken kommt Schwung. Vorbörslich legten die Bank of America und Wells Fargo ihre Geschäftsberichte vor. Bei der Bank of America übertrafen der wichtige Zinsüberschuss und das Ergebnis die Erwartungen, der Kurs fiel dennoch um 2,2 Prozent.
Wells Fargo blieb dagegen mit dem Zinsüberschuss etwas hinter der Konsensschätzung zurück, der Kurs fiel um 2,7 Prozent. Die Citigroup rechnet in diesem Jahr mit höheren Ausgaben, übertraf aber im vierten Quartal die Markterwartungen. Der Kurs stieg um 1,5 Prozent.
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14:30
Die Aktie von Rivian Automotive verliert vorbörslich rund 3 Prozent, nachdem UBS das Unternehmen von «Neutral» auf «Verkaufen» herabgestuft hatte. Zur Begründung verwies die Bank auf «erhöhte Erwartungen» sowie ein weniger attraktives Risiko-Ertrags-Verhältnis. Das Kursziel wurde auf 15 US-Dollar festgesetzt, was einem Rückgang von rund 20 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht.
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14:00
Die Aktie von Wells Fargo gab am Mittwoch im vorbörslichen Handel rund 2 Prozent nach, nachdem das Unternehmen gemischte Ergebnisse für das vierte Quartal sowie einen Ausblick für 2026 vorgelegt hatte. Der Nettozinsertrag im vierten Quartal lag unter den Erwartungen der Wall Street, was zu einem Verfehlen der Umsatzerwartungen führte.
Die Geschäftsbereiche Consumer Banking sowie Wealth and Investment Management verzeichneten im vierten Quartal 2025 das stärkste Umsatzwachstum.
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13:30
Trip.com teilte am Mittwoch mit, dass sie eine Mitteilung über eine Untersuchung von der chinesischen Staatlichen Marktaufsichtsbehörde (State Administration for Market Regulation, SAMR) erhalten hat. Daraufhin gaben die Aktien des Unternehmens im vorbörslichen Handel um rund 13 Prozent nach.
Laut der Mitteilung hat die SAMR eine Untersuchung gegen das Unternehmen auf Grundlage des Anti-Monopol-Gesetzes der Volksrepublik China eingeleitet.
Die Trip.com Group erklärte, sie werde «aktiv mit der Untersuchung kooperieren». Der Geschäftsbetrieb laufe weiterhin normal.
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13:05
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,6 Prozent im Plus.
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11:35
Der Schweizer Aktienmarkt lässt sich die positive Stimmung nicht verderben. Trotz gedämpfter Vorgaben und geopolitischer Unsicherheiten erklimmt der Leitindex SMI im Vormittagshandel einen weiteren Rekordwert. «Normalerweise schauen Anleger in Europa eher neidisch auf die Börsen in New York. Doch aktuell ist das wohl eher umgekehrt», kommentierte ein Händler die Entwicklung. Denn der Wall Street macht der Angriff von US-Präsident Donald Trump auf Fed-Chef Jerome Powell zu schaffen. Und auch eine mögliche Eskalation im Iran oder Grönland dämpft die Laune in Übersee. Der SMI kann in diesem Umfeld seine Qualitäten als sicherer Hafen offenbar ausspielen.
Im Tagesverlauf richtet sich dann der Blick aber erneut in die USA. Dort legen mit Wells Fargo, Citigroup und Bank of America einige grosse Finanzinstitute ihre Zahlen vor. Zudem stehen einige Konjunkturdaten an, wie beispielsweise der Detailhandelsumsatz oder die Produzentenpreise, und am Abend mit dem Beige Book der Konjunkturbericht des Fed. «Noch scheint die Anleger hierzulande der Streit zwischen Trump und Powell nicht zu interessieren. Aber die Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen und auch die Volatilität könnte in nächster Zeit durchaus anziehen», kommentierte ein Börsianer.
Das Gewinnerfeld führen Kühne+Nagel (+3,6 Prozent) an. Goldman Sachs hat die Titel des Logistikers gleich um zwei Stufen von «Sell» auf «Buy» hochgestuft. Die Analysten bevorzugen nun Unternehmen mit einem stärkeren «asset-light»-Ansatz und darunter falle auch Kühne+Nagel.
Auch Nestlé (+0,6 Prozent) machen nach den jüngsten Verlusten rund um den Rückruf von Babynahrung wieder etwas an Boden gut. CEO Philipp Navratil hat sich in einer Videobotschaft bei Eltern und Betreuungspersonen für die entstandene Verunsicherung entschuldigt. Er bekräftigte auch, dass es bislang keine bestätigten Krankheitsfälle im Zusammenhang mit den Produkten gebe.
Sika (+1,4 Prozent) versuchen sich nach den massiven Vortagesverlusten von fast 10 Prozent an einer Gegenbewegung. Analysten senken derweil reihenweise ihre Kursziele für den Bauchemiekonzern.
Zu den wenigen Verlierern zählen indes Alcon (-0,5 Prozent). Händler verweisen auf die Healthcare Conference von JPMorgan. Hier reagiere der Markt wohl «unterkühlt» auf Aussagen des Unternehmens. Dies ist das erste wichtige Treffen der Branche in diesem Jahr und dabei könne es immer zu Kursausschlägen kommen. So ist auch Newron (-4,5 Prozent) unter den Teilnehmern.
Zu regelrechten Kurskapriolen kommt es bei Autoneum (-9,7 Prozent). Die UBS hat nach der starken Entwicklung des Aktienkurses die Einstufung auf «Neutral» zurückgenommen. Derweil profitiert Ems Chemie (+7,9 Prozent) von einer Hochstufung aus gleichem Haus. Die UBS empfiehlt die Titel als eine der ersten nun zum Kauf.
An diesem generell eher nachrichtenarmen Tag sorgen auch Kurszieländerungen für teils kräftige Bewegung. So klettern Comet (+5,4 Prozent) nach einer Studie der UBS, während Cicor (-5,6 Prozent) unter einer Kurszielsenkung von Oddo BHF leiden. Bei Swissquote (-3,8 Prozent) hat die UBS die «Sell»-Empfehlung bekräftigt und das Kursziel nochmals reduziert.
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11:00
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,6 Prozent im Plus bei 18'513 Zählern. Grundstoffe (+1,2 Prozent), zyklischer Konsum (+1,1 Prozent) und Gesundheitswerte (+0,8 Prozent) liegen vorne. Versorger (+0,2 Prozent), Immobiliengesellschaften (+0,2 Prozent) und der Finanzsektor (-0,01 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern, wobei letzterer der einzige Sektor im Minus ist.
Von den 200 Unternehmen, sind 104 im Gewinn, 61 im Verlust und 35 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:30
Anleger greifen nach der jüngsten Offshore-Windkraftauktion in Grossbritannien bei RWE zu. Die Titel des Energiekonzerns ziehen in der Spitze um 3,5 Prozent an und gehören damit zu den grössten Gewinnern im Dax. RWE werde als grosser Profiteur der siebten Ausschreibungsrunde gesehen, sagte ein Händler. Zusammen mit dem britischen Versorger SSE gehört RWE zu den Projektentwicklern, die garantierte Strompreisverträge gewannen. SSE-Aktien klettern in London um bis zu 2,8 Prozent.
Bei der Auktion seien Verträge für Projekte mit einer Kapazität von 8,4 Gigawatt (GW) vergeben worden, teilte die Regierung am Mittwoch in London mit. Dies reiche aus, um rund zwölf Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Offshore-Windkraft ist ein zentraler Baustein in den Plänen der Regierung, den britischen Stromsektor bis 2030 weitgehend zu dekarbonisieren. «Dies ist ein monumentaler Schritt hin zu sauberer Energie bis 2030», sagte Energieminister Ed Miliband.
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09:53
Der Schweizer Aktienmarkt entwickelt sich am Mittwoch zum Start freundlich. Zwar sind die Vorgaben aus den USA eher negativ, in Asien gab es dafür teils deutliche Gewinne. Derweil bleibt die Unsicherheit bei Anlegern hoch angesichts einer drohenden Eskalation im Iran und den Angriffen von US-Präsident Donald Trump auf die Unabhängigkeit des Fed. Entsprechend sind sichere Häfen gesucht - Gold und Silber setzten ihre Rekordjagd fort.
International ist die Agenda indes etwas dichter gefüllt. Auf besonderes Interesse dürften dabei die Zahlen der grossen US-Banken Wells Fargo, Citigroup und Bank of America stossen. Zudem stehen einige Konjunkturdaten an und am Abend mit dem Beige Book der Konjunkturbericht des Fed.
An der Indexspitze klettern zunächst Kühne+Nagel (zeitweise +7 Prozent; aktuell +4 Prozent) kräftig nach oben. Goldman Sachs hat die Titel des Logistikers gleich um zwei Stufen von «Sell» auf «Buy» hochgestuft.
Sika (+1,8 Prozent) versuchen sich an einer kleinen Gegenbewegung nach den massiven Vortagsverlusten (-9,5 Prozent) in Reaktion auf die Zahlen. Indes versammeln sich am Indexende die Versicherer wie Swiss Life (-0,6 Prozent), Helvetia Baloise (-0,2 Prozent) oder Zurich (-1,1 Prozent).
In der zweiten Reihe springen Ems Chemie (+7,4 Prozent) nach einer Hochstufung durch die UBS nach oben.
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09:35
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Ems-Chemie: UBS erhöht auf Buy (Neutral) - Ziel 720 (670) Fr.
Helvetia Baloise: Octavian nimmt Ziel 220 Fr. wieder auf - Hold
Julius Bär: JPMorgan erhöht auf 75 (72) Fr. – Overweight
Komax: Kepler Cheuvreux senkt auf 80 (100) Fr. – Hold
Kühne+Nagel: Goldman Sachs erhöht auf Buy (Sell) - Ziel 210 (147) Fr.
Lindt&Sprüngli: Berenberg senkt auf 114'490 (115'301) Fr. – Hold
Schindler: Deutsche Bank erhöht auf 297 (287) Fr. - Hold
Sika: Goldman Sachs senkt auf 200 (230) Fr. – Buy
Sika: Octavian senkt auf 215 (220) Fr. – Buy
Sika: Royal Bank of Canada senkt auf 169 (184) Fr. - Sector Perform
Swiss Life: JPMorgan erhöht auf 725 (715) Fr. – Underweight
Swissquote: UBS senkt auf 465 (475) Fr. – Sell
Temenos: Jefferies erhöht auf 100 (90) Fr. – Buy
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09:06
Der Schweizer Aktienmarkt eröffnet am Mittwoch wenig verändert. Marktteilnehmer sitzen mit Blick auf die Vorgaben ein wenig zwischen den Stühlen. Denn während an der Wall Street die Kurse nach den jüngsten Rekorden einen Rücksetzer machten, legte der Nikkei in Japan dank Hoffnungen auf Neuwahlen erneut kräftig zu. Insgesamt ist aber die Unsicherheit bei Anlegern hoch angesichts einer drohenden Eskalation im Iran und den Angriffen von US-Präsident Donald Trump auf die Unabhängigkeit des Fed. Entsprechend sind sichere Häfen gesucht - Gold und Silber setzten ihre Rekordjagd fort.
Ansonsten nimmt die Berichtssaison hierzulande noch recht zaghaft Fahrt auf. Am Abend legt lediglich Partners Group seine verwalteten Vermögen für 2025 vor. International ist die Agenda indes etwas dichter gefüllt. Auf besonderes Interesse dürften dabei die Zahlen der grossen US-Banken Wells Fargo, Citigroup und Bank of America stossen. Zudem stehen einige Konjunkturdaten an und am Abend mit dem Beige Book der Konjunkturbericht des Fed.
Der SMI notiert kurz nach Börsenstart um 0,13 Prozent leicht höher bei 13'383 Punkten.
Im Fokus dürfte Nestlé (+0,3 Prozent) stehen. Nach dem grossangelegten Rückruf von Babynahrung hat sich CEO Philipp Navratil in einer Videobotschaft bei Eltern und Betreuungspersonen für die entstandene Verunsicherung entschuldigt. Er bekräftigte auch, dass es bislang keine bestätigten Krankheitsfälle im Zusammenhang mit den Produkten gebe.
Bei Julius Bär (+0,7 Prozent) kommt es unterdessen zu organisatorischen und personellen Veränderungen. Unter anderem wird Jean Nabaa neuer Chief Operating Officer und der derzeitige COO und stv. CEO Nic Dreckmann verlässt das Institut per 13. April 2026. Gleichzeitig erhöht JPMorgan das Kursziel für die Titel leicht und generell sollten Finanzwerte wie auch die UBS (-0,2 Prozent) angesichts der Zahlenvorlage von US-Instituten im Blick bleiben.
Der Logistiker Kühne+Nagel (+6,2 Prozent) dürfte von einer Hochstufung durch Goldman Sachs profitieren. Die Analysten raten nach bisher «Sell» neu zum Kauf der Titel mit einer kräftigen Zielerhöhung auf 210 Franken.
Sika (+1 Prozent) suchen nach den massiven Kursverlusten am Vortag (-9,5 Prozent) in Reaktion auf die Zahlen nach einem Boden.
In der zweiten Reihe fallen Ems Chemie (+6,1 Prozent) und Autoneum (noch keine Eröffnungskurse) auf. Die UBS hatte sich am Vorabend zu beiden Titeln geäussert.
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,1 Prozent tiefer auf 13'355 Punkten indiziert. Nur Amrize (+0,7 Prozent) und Kühne+Nagel (+3,9 Prozent) stiegen vorbörslich. Die Kursverluste der übrigen SMI-Titel fallen zwischen 0,1 und 1,6 Prozent.
Auch der breite Markt dürfte schwächer in den Tag starten – mit einem Minus von 0,06 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Autoneum (-2,6 Prozent), Comet (+0,4 Prozent, Ypsomed (+0,4 Prozent), ams Osram (+0,8 Prozent) und Ems-Chemie (+2,7 Prozent) prognostiziert.
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07:30
Der Spotpreis für Gold legte zeitweise um 1 Prozent auf 4.633,40 US-Dollar je Unze zu, nachdem er zuvor im Handelsverlauf mit 4.639,42 US-Dollar ein Rekordhoch erreicht hatte. Der Spotpreis für Silber sprang um 4,2 Prozent auf 90,59 US-Dollar je Unze, nachdem das Edelmetall erstmals die Marke von 90 US-Dollar überschritten hatte. Damit liegt Silber in diesem Jahr bereits fast 27 Prozent im Plus.
«Die US-Verbraucherpreisdaten zeigten, dass die Inflation mit 2,6 Prozent auf Jahresbasis relativ gedämpft geblieben ist, und Risikoanlagen hoffen nun auf einen ähnlich benignen Erzeugerpreisindex, um die Erwartungen an weitere geldpolitische Lockerungen aufrechtzuerhalten», sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade.
Analysten zufolge haben Sorgen um die Unabhängigkeit der Fed sowie das Vertrauen in US-Vermögenswerte die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold zusätzlich gestützt.
An den Märkten werden in diesem Jahr zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte erwartet, die früheste im Juni.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,03 Prozent höher bei 13'372 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,1 Prozent höher bei 13'380 Punkten.
Nach den jüngsten Rekorden an den Börsen auf beiden Seiten des Atlantiks zum Wochenstart hat sich eine gewisse Ernüchterung bei den Investoren breit gemacht. Beide grossen US-Börsen gaben am Dienstagabend nach Handelsschluss in Europa nochmals etwas nach und beendeten die Sitzung im Minus.
Ein Marktbeobachter sprach von einer Unsicherheit der Anleger angesichts jüngster Aussagen von Präsident Donald Trump. Trump forderte kürzlich eine einjährige Begrenzung der Kreditkartenzinsen auf 10 Prozent und sprach sich dafür aus, dass Verteidigungsunternehmen keine Dividenden ausschütten oder Aktienrückkäufe tätigen dürfen. Zudem sollte institutionellen Anlegern der Kauf von Einfamilienhäusern untersagt werden. Zudem konnte die grösste US-Bank JPMorgan mit ihren Quartalsergebnissen die Finanzgemeinde nicht überzeugen.
Damit sind die Vorgaben für den heutigen Handel in der Schweiz eher negativ. Zudem sind Unternehmensergebnisse noch spärlich gesät: So legt nur Partners Group die verwalteten Vermögen von 2025 vor. Und der Flughafen Zürich veröffentlicht die Verkehrszahlen vom Dezember. International geht der Reigen der Grossbankenergebnisse mit der BofA, Wells Fargo und der Citigroup weiter. Zudem steht noch eine Reihe von Konjunkturdaten aus Amerika an, wie etwa die Erzeugerpreise oder der Detailhandelsumsatz im November und die Wiederverkäufe von Häusern im Dezember.
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05:05
Spekulationen über eine vorgezogene Neuwahl in Japan und die damit verbundene Hoffnung auf weitere Konjunkturhilfen haben die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch beflügelt. An der Börse in Tokio legte der Nikkei-Index um 1,4 Prozent auf 54.322,43 Punkte zu. Der schwache Yen und die Aussicht auf weitere Konjunkturmassnahmen beflügelten den sogenannten «Takaichi-Handel», nachdem Medien über entsprechende Überlegungen von Premierministerin Sanae Takaichi berichtet hatten. Zudem trieben geopolitische Spannungen den Goldpreis auf ein Rekordhoch. US-Präsident Donald Trump hatte den Iranern weitere Hilfe bei ihren Protesten zugesagt, woraufhin die Regierung in Teheran ihm vorwarf, zu Gewalt anzustiften. Masahiko Loo, Stratege bei State Street Investment Management, sagte, die Marktbewegungen spiegelten die Erwartungen einer fiskalischen Lockerung wider. Die Börse in Shanghai gewann 1,2 Prozent.
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04:34
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03:15
Die Ölpreise gaben leicht nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 65,19 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,5 Prozent schwächer bei 60,84 Dollar. Der Goldpreis stieg dagegen um 0,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 4613,93 Dollar je Feinunze. Auch Silber verteuerte sich um mehr als zwei Prozent und erreichte ebenfalls einen Rekordstand.
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01:30
Nach dem Rekordkurs der Wall Street zum Wochenstart ist am Dienstag eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Frische US-Inflationsdaten hatten nur relativ wenig Einfluss auf die Notierungen. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,80 Prozent tiefer bei 49.191,99 Punkten. Tags zuvor hatte der US-Leitindex mit 49.633 Punkten eine weitere Bestmarke aufgestellt.
Der marktbreite S&P 500 fiel am Dienstag um 0,19 Prozent auf 6.963,74 Zähler, nachdem er am Freitag und Montag Höchststände markiert hatte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Nasdaq 100 am Dienstag um 0,18 Prozent auf 25.741,95 Punkte nach.
Ein Marktbeobachter sprach von einer Unsicherheit der Anleger angesichts jüngster Aussagen von Präsident Donald Trump. Trump forderte kürzlich eine einjährige Begrenzung der Kreditkartenzinsen auf 10 Prozent und sprach sich dafür aus, dass Verteidigungsunternehmen keine Dividenden ausschütten oder Aktienrückkäufe tätigen dürfen. Zudem sollte institutionellen Anlegern der Kauf von Einfamilienhäusern untersagt werden.
Die Quartalsberichtssaison der US-Unternehmen eröffnete am Dienstag JPMorgan . Die Übernahme der Apple-Kreditkarten von Goldman Sachs hat der grössten US-Bank im Schlussquartal 2025 einen Gewinnrückgang eingebrockt. Die Pläne von Bankchef Jamie Dimon für das laufende Jahr fielen indes höher aus als von Branchenexperten im Schnitt erwartet. Die JPMorgan-Aktie verlor letztlich 4,2 Prozent.
Die Papiere der Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa litten erneut unter Trumps Forderung einer Zinsobergrenze und büssten zwischen 3,8 und 4,5 Prozent ein.
Für die Anteilsscheine von Meta ging es um 1,7 Prozent bergab. Der Facebook-Konzern will mit einem verstärkten Fokus auf KI rund jeden zehnten Job in seiner verlustreichen Sparte Reality Labs streichen, die einst als Zukunft des Konzerns galt. Die Sparte Reality Labs verbuchte allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres einen operativen Verlust von gut 13 Milliarden Dollar - bei lediglich 1,2 Milliarden Dollar Umsatz.
Der US-Flugzeugbauer Boeing lieferte nach seiner verschärften Krise von 2024 im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr Jets aus. Bei den Bestellungen lag Boeing 2025 mit brutto 1.175 Maschinen sogar klar vor seinem europäischen Konkurrenten Airbus . An der Börse kamen die Neuigkeiten gut an: Die Boeing-Aktie gewann 2,0 Prozent.
Die Titel von Delta Air Lines fielen um 2,4 Prozent. Die Prognose der Fluggesellschaft für den Gewinn je Aktie im Jahr 2026 wurde am Markt als zurückhaltend eingestuft.
Schwächster Wert im Dow war die Aktie des Softwarekonzerns Salesforce. Sie fiel ungeachtet einer positiven Produktnachricht um 7,1 Prozent. Salesforce kündigte eine Weiterentwicklung seines KI-Slackbots an. Die Neuerung zielt darauf ab, die Produktivität in Unternehmen zu steigern.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

