11:35
Der Schweizer Aktienmarkt steht gemessen am SMI 0,21 Prozent höher. Der Leitindex notiert bei 12'597 Punkten.
Von einem Stimmungsumschwung kann angesichts der andauernden Kämpfe im Nahen Osten aber keine Rede sein. Die dreitägige Aufwärtsreise bis zur Mitte der Vorwoche habe sich als klassische Bullenfalle entpuppt, heisst es in Marktkreisen. Und Entspannungszeichen im Nahostkonflikt gibt es derweil zu Beginn der Woche kaum. Im Gegenteil dürfte sich mit dem Kriegseintritt der vom Iran unterstützten Huthis und dem sich abzeichnenden Einsatz von US-Bodentruppen die Chancen für eine mehrwöchige Verlängerung des Krieges erhöht haben, so die Einschätzung der Onlinebank Swissquote.
Die Skepsis an den Märkten hinsichtlich der Frage, ob die Friedensgespräche erfolgreich sein werden, bleibe vorerst gross, schreibt auch die Zürcher Kantonalbank in einer Einschätzung. Die Fristverlängerung der USA gegenüber Iran für ein Waffenstillstandsabkommen habe die Märkte nur bedingt beruhigt.
Dies zeigt sich insbesondere an den Ölpreisen, welche weiter nach oben streben. Das Fass Brent-Rohöl wird derzeit zu rund 116 US-Dollar gehandelt. Das Jahreshoch vom 9. März bei 119,50 liegt damit in Reichweite. Am Devisenmarkt streift gleichzeitig der Franken seine jüngste Schwächephase nicht ab. Der US-Dollar liegt nur knapp unter 0,80 Franken und der Euro nur eine Spur unter 0,92. Der Volatilitätsindex VSMI verharrt gleichzeitig bei über 24 Punkten auf einem hohen Niveau.
Getragen wird der SMI insbesondere von den starken Nestlé (+1,4 Prozent). Diese knüpfen damit an die Erholung der Vorwoche an. Vom Jahreshoch von Anfang März bei 84,65 Franken befinden sich die Aktien aber noch immer mehr als 7 Franken oder über 8 Prozent entfernt. Gute Unterstützung bieten indes auch Novartis (+0,7 Prozent) und in etwas geringerem Mass Roche (+0,4 Prozent).
Auch Kühne+Nagel (+1,3 Prozent) setzen die Stärke der Vorwoche fort. Der Titel gilt wegen der global komplizierter gewordenen Lieferketten als einer der wenigen Kriegsprofiteure.
Knapp über 1 Prozent ziehen noch Logitech an, die Gewinne von Givaudan (+0,6 Prozent) oder Swiss Re (+0,4 Prozent) sind schon moderater.
Sika (+0,1 Prozent) halten sich im breiten Mittelfeld stabil, befinden sich dabei aber nur knapp über dem Jahrestief von 120,35 Franken von vor einer Woche. Seit dem Ausbruch des Iran-Krieges haben die Titel rund 20 Prozent an Wert eingebüsst und damit mehr als Branchengrössen wie Holcim. Jefferies verweist in einer Branchenstudie auf die stärkere Zyklizität und eine höhere Exponierung gegenüber dem Nahen Osten von Sika. Die Bewertung der Titel sei mittlerweile aber auf einem historisch tiefen Niveau angekommen.
Deutlichere Abgaben verzeichnen derzeit einzig UBS (-0,9 Prozent), die Verluste bei Geberit (-0,3 Prozent) oder Richemont (-0,1 Prozent) auf den weiteren Plätzen des Schlusslichtpodiums sind vergleichsweise gering.
Im breiten Markt fallen Idorsia mit einem guten Gewinn von 5,4 Prozent auf. Das Biotech-Unternehmen hatte am Morgen einen Forschungserfolg mit seinem Wirkstoff Daridorexant gemeldet.
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11:15
Der Swiss Market Index (SMI) steigt um 0,33 Prozent auf 12'612 Punkte. Er lässt damit den harzigen Start am Montagmorgen hinter sich - zunächst bewegte er sich mehr oder weniger nur seitwärts.
Besonders gefragt sind die Aktien von Nestlé, die 1,4 Prozent auf 77,43 Franken anziehen. Weiter unter Druck stehen hingegen die Titel der UBS (minus 1,1 Prozent).
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09:50
Der Schweizer Aktienmarkt ist gemessen am SMI fast unverändert (plus 0,01 Prozent). Der Leitindex notiert bei 12'573 Punkten.
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag verhalten in die verkürzte Osterwoche gestartet. Angesichts des anhaltenden Krieges im Iran bleibt die Nervosität hoch, der hiesige Markt profitiert indes zu Handelsbeginn von seiner defensiven Ausrichtung und bewegt sich um die Nulllinie. Die dreitägige Aufwärtsreise bis zur Mitte der Vorwoche habe sich als klassische Bullenfalle entpuppt, heisst es in Marktkreisen. Entspannungszeichen im Nahostkonflikt gibt es derweil zu Beginn der Woche kaum. So sind einerseits die Vorgaben der US-Aktien vom Freitagabend tiefrot, noch stärker geben zum Start in die neue Woche einzelne Aktienmärkte in Asien nach.
Die Skepsis an den Märkten hinsichtlich der Frage, ob die Friedensgespräche erfolgreich sein werden, bleibe vorerst gross, schreibt die Zürcher Kantonalbank in einer Einschätzung. Die Fristverlängerung der USA gegenüber Iran für ein Waffenstillstandsabkommen habe die Märkte nur bedingt beruhigt.
Entsprechend der anhaltenden Unsicherheiten hat sich der Ölpreis übers Wochenende weiter verteuert. Derzeit notierte er im Bereich von 115 US-Dollar, in der Nacht auf hatte er hatte bereits beinahe den Wert von 117 Dollar erreicht. Der Franken wiederum streift die leichte Schwäche der vergangenen Wochen noch nicht ab. Der US-Dollar liegt nur knapp unter der Schwelle von 0,80 Franken und der Euro befindet sich nahe der Marke von 0,92 Fr.
Die grössten Verluste verzeichnen derzeit Finanzwerte wie UBS (-0,9 Prozent) und Partners Group (-0,4 Prozent) sowie ABB (-0,4 Prozent). Insgesamt halten sich die Ausschläge der einzelnen Titel aber in engen Grenzen.
Im breiten Markt ziehen Tecan (+0,4 Prozent) nach der Ernennung einer neuen Finanzchefin leicht an.
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09:20
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Kardex: UBS senkt auf 357 (360) Fr. – Buy
- Richemont: UBS senkt auf 182 (205) Fr. – Buy
- Richemont: HSBC senkt auf 185 (190) Fr. – Buy
- Swatch: HSBC senkt auf 168 (170) Fr. – Hold
- Orior: UBS erhöht auf 12 (11,50) Fr. – Neutral
- Skan: Berenberg senkt auf 60 (67) Fr. – Buy
- Kühne+Nagel: JPMorgan erhöht auf 160 (155) Fr. – Underweight
- SIG: Kepler Cheuvreux erhöht auf 13 (12,50) Fr. – Hold
- Lindt&Sprüngli: Research Partners erhöht auf 133'000 (125'000) Fr.
09:10
Der SMI startet beinahe unverändert in die Woche (plus 0,05 Prozent). Gefragt sind Logitech (plus 0,9 Prozent) und Sika (plus 0,7 Prozent). Verkauft werden die Finanzwerte UBS (minus 0,8 Prozent) und Partners Group (minus 0,5 Prozent).
Auch der SPI ist in den ersten Handelsminuten richtungslos (plus/minus 0,00 Prozent). Die Aktien der jurassischen Kantonalbank steigen um 2,9 Prozent. Zuwächse sehen auch Molecular Partners und Galenica (je plus 1,3 Prozent). Kardex (minus 3,2 Prozent) und Lem (minus 3,1 Prozent) fallen zurück.
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,4 Prozent tiefer.
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07:40
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. Wachsende Zweifel an einem baldigen Ende des Nahost-Krieges hatten den deutschen Leitindex bereits am Freitag belastet. Er verlor 1,4 Prozent auf 22.300,75 Zähler.
Wachsende Inflations- und Zinssorgen infolge der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise werden die Anleger auch in der neuen Woche umtreiben. Zum Wochenstart liegt das Augenmerk auf den deutschen Inflationszahlen. Ökonomen erwarten für die Verbraucherpreisdaten des Statistischen Bundesamtes für März einen Anstieg auf 2,6 Prozent. Im Februar hatte die Teuerung noch bei 1,9 Prozent gelegen und damit knapp unter der Zielmarke von 2,0 Prozent, die von der Europäischen Zentralbank angesteuert wird.
In Zeiten des Ölpreisschocks und steigender Inflationsgefahr blicken Investoren zudem mit Spannung auf den Auftritt von US-Notenbankchef Jerome Powell. Er stellt sich den Fragen eines Moderators und des Publikums an der Elite-Universität Harvard.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,46 Prozent tiefer bei 12'494 Punkten.
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06:13
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05:05
Die Furcht vor einem langwierigen Krieg im Nahen Osten und einer daraus resultierenden Stagflation hat die asiatischen Börsen am Montag auf Talfahrt geschickt. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 4,6 Prozent auf 50'936' Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 4,2 Prozent niedriger bei 3497 Zählern. Auch in China zogen sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,6 Prozent auf 3891 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,0 Prozent auf 4459 Punkte.
Auslöser für den Ausverkauf war die Eskalation im Nahen Osten, wo jemenitische Huthi-Rebellen erstmals Israel angriffen und der Konflikt mit dem Iran weiterhin die globalen Öl- und Gaslieferungen bedroht. Da Asien stark von Energieimporten aus der Region abhängig ist, wächst die Sorge vor einem massiven Inflationsschub bei gleichzeitig schwächelnder Wirtschaft. «Der Markt ist wahrscheinlich nicht mehr nur wegen der Inflation und einer wirtschaftlichen Abkühlung besorgt, sondern sogar wegen einer Rezession», sagte Shingo Ide, Chef-Aktienstratege beim NLI Research Institute. Es drohe ein negatives Wachstum und nicht nur eine einfache Abkühlung.
Die steigenden Importkosten durch das teure Öl und den schwachen Yen setzen zudem die japanische Notenbank (BOJ) unter Druck, was die Aktienmärkte zusätzlich belastete. Auf dem Tokioter Parkett gab es angesichts der trüben Aussichten fast nur Verlierer: Im Nikkei standen 223 Kursverlusten nur ein einziger Gewinner gegenüber. Besonders hart traf es den Technologieinvestor SoftBank Group, dessen Papiere um 9,0 Prozent einbrachen. Der Chipanlagenbauer Advantest verlor 6,7 Prozent und zog den Leitindex damit am stärksten nach unten.
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03:35
Am Devisenmarkt profitierte die US-Währung zeitweise von ihrer Rolle als sicherer Hafen in Krisenzeiten, gab zum Yen aber leicht nach. Im asiatischen Handel verlor der Dollar 0,3 Prozent auf 159,79 Yen, nachdem er zuvor die psychologisch wichtige Marke von 160 Yen durchbrochen und damit Interventionssorgen in Japan geschürt hatte. Zum chinesischen Yuan legte der Greenback leicht auf 6,9177 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7986 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1511 Dollar und zog leicht auf 0,9192 Franken an.
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02:00
Die Furcht vor Versorgungsengpässen durch eine mögliche Blockade der Strasse von Hormus trieb die Ölpreise auf einen Rekordkurs. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 3,1 Prozent auf 116,10 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,7 Prozent fester bei 102,29 Dollar. Damit steuert Brent auf den stärksten monatlichen Preisanstieg seit dem irakischen Einmarsch in Kuwait im Jahr 1990 zu, da Investoren eine Verknappung des weltweiten Angebots befürchten.
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23:50
Die US-Aktienmärkte hatten am Freitag ihre Talfahrt fortgesetzt. Der anhaltende Iran-Krieg und die weiter steigenden Ölpreise mahnten die Anleger zur Vorsicht. Zudem drückte Chinas Entscheidung, vor dem erwarteten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Präsident Xi Jinping eine Handelsuntersuchung gegen die USA einzuleiten, auf die Stimmung.
Der Leitindex Dow Jones Industrial weitete seine anfänglichen Verluste im Handelsverlauf aus und schloss 1,73 Prozent tiefer bei 45'167 Punkten. Ähnlich sah es bei den anderen Indizes aus.
Der marktbreite S&P 500 sank um 1,67 Prozent auf 6369 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,93 Prozent auf 23133 Punkte bergab. Damit verbuchten Dow und Nasdaq 100 trotz der zwischenzeitlichen Erholung Wochenverluste von 0,9 beziehungsweise 3,2 Prozent - es war die fünfte negative Woche in Folge. Für den S&P 500 bedeutet die ebenfalls negative Wochenbilanz laut der Nachrichtenagentur Bloomberg die längste Verlustserie seit dem Jahr 2022.
Im Nahen Osten ist nach fast vier Wochen Iran-Krieg keine Entspannung in Sicht. Eine paramilitärische iranische Miliz verwehrte drei Containerschiffen die Fahrt durch die Strasse von Hormus. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum für eine Wiedereröffnung der Meerenge erneut verlängert. Die angekündigten Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur verschob er um weitere zehn Tage auf den 6. April. US-Aussenminister Marco Rubio geht davon aus, dass die USA ihre Kriegsziele auch ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen werden.
Der Verteidigungsminister des US-Bündnispartners Israel kündigte eine Ausweitung der israelischen Angriffe im Iran an. Als Grund nannte er den andauernden Raketenbeschuss aus dem Land auf Israel. Die Verlängerung des US-Ultimatums an den Iran zur Freigabe der Strasse von Hormus mindere die Risiken nicht, und das sei an den Märkten spürbar, sagte Stephen Innes von SPI Asset Management.
China reagierte derweil mit zwei Untersuchungen gegen die USA auf entsprechende Schritte der USA vor zwei Wochen. Das Handelsministerium in Peking teilte mit, die Verfahren richteten sich gegen US-Praktiken, die den Absatz chinesischer Waren in den USA behinderten. Der Handelsstreit zwischen beiden Ländern läuft seit Jahren, hatte sich nach einem Treffen von Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping im vergangenen Oktober aber vorerst etwas beruhigt.
Dagegen ging es für die Titel von Meta um weitere 4 Prozent bergab auf ein Tief seit April vergangenen Jahres. Der Technologie- und Social-Media-Riese finanziert den Bau von sieben neuen Erdgaskraftwerken, um sein datenintensivstes Rechenzentrum mit Strom zu versorgen. Er traf hierzu eine Vereinbarung mit dem Strom- und Gasversorger Entergy. Dessen Aktien gewannen 6,8 Prozent und erreichten zudem ein Rekordhoch. Bereits am Donnerstag war Meta mit der angekündigten deutlichen Erhöhung seiner Investitionen in ein Rechenzentrum in Texas auf Missfallen am Markt gestossen.
Ansonsten standen vor dem Wochenende Titel aus der zweiten Reihe im Fokus. Unity Software sprangen um 13,5 Prozent nach oben. Das Unternehmen hatte unerwartet gute vorläufige Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal bekanntgegeben.
Die Titel von Argan Inc schossen sogar um 38 Prozent hoch, nachdem der Kraftwerksbauer bei Umsatz und Gewinn je Aktie im vergangenen Quartal die durchschnittlichen Analystenschätzungen übertroffen hatte.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

