10:00
Die Aktien von Medartis steigen um 1,8 Prozent auf 90,70 Franken, während der Swiss Performance Index (SPI) 0,7 Prozent nachgibt.
Die Valoren des Medizintechnikunternehmens zeigen schon seit Herbst 2024 Aufwärtsdrall, sind aber noch immer deutlich vom Allzeithoch bei 148 Franken entfernt. Dieses hatten sie Anfang März 2022 erreicht.
Zum Wochenauftakt gibt eine Kurszielerhöhung durch die US-Investmentbank Stifel Auftrieb. Der zuständige Analyst setzt das Preisziel auf 102 von 89 Franken hoch und versieht es mit einem Buy-Rating.
Das Jahr 2025 habe die Voraussetzungen für ein beschleunigtes mittelfristiges Wachstum geschaffen, begründet der Experte seine Neueinschätzung.
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09:45
Der Schweizer Aktienmarkt fällt gemessen am SMI um 0,68 Prozent. Der Leitindex steht bei 13'323 Punkten.
Diesem Trend kann sich auch der Schweizer Aktienmarkt nicht entziehen, wie die Eröffnungsverluste zeigen. In Asien hatten die Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit Grönland bereits für Abgaben gesorgt. Trump kündigte an, acht europäische Länder, ab Februar mit Strafzöllen zu belegen, sollten die USA nicht das arktische Gebiet komplett übernehmen und kontrollieren dürfen.
«Die Anwendung der US-Strafzölle nimmt immer groteskere Züge an», fasst ein Händler die Meinung zahlreicher Marktakteure zusammen.
Die europäischen Regierungschefs haben diese Forderungen als inakzeptabel zurückgewiesen. Neben diesen erneuten politischen Unruhen gilt es zudem die jüngsten Konjunkturdaten aus China zu bewerten, die gemischt ausfielen.
Auf eine Reaktion der US-Märkte müssen Investoren derweil bis zum morgigen Dienstag warten, da die Wall Street zum Wochenstart wegen des Martin Luther King-Feiertages geschlossen bleibt. «Die Marktteilnehmer hatten sich durch den heutigen Feiertag in den USA auf einen ruhigen Wochenstart eingestellt bis diese Vorstellungen durch die politische US-Realsatire durchkreuzt wurden», kommentiert
Zahlen gab es unterdessen in den hinteren Reihen von Polypeptide (+3,5 Prozent) und Belimo (+0,2 Prozent).
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09:15
Der SMI verliert 0,66 Prozent und steht bei 13'325 Punkten.
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09:00
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Temenos: UBS erhöht auf 56,50 (53,50) Fr. – Sell
- Richemont: Royal Bank of Canada senkt auf 165 (170) Fr. -Sector Perform
- Swissquote: Goldman Sachs erhöht auf 485 (479) Fr. – Neutral
- Swissquote: Deutsche Bank erhöht auf 620 (610) Fr. – Buy
- Swissquote: Research Partners erhöht auf 590 (580) Fr. - Kaufen
- Sika: JPMorgan senkt auf 143 (160) Fr. – Underweight
- Geberit: JPMorgan senkt auf 625 (630) Fr. – Neutral
- Ascom: Research Partners erhöht auf 10,30 (6,80) Fr. – Kaufen
- Sensirion: Research Partn erhöht auf Kaufen (Halten) - Ziel 90 (83) Fr.
- Dormakaba: Research Partners senkt auf 78 (89,50) Fr. - Kaufen
- Galenica: Research Partners erhöht auf 95 (93) Fr. - Halten
- Zehnder: Research Partners erhöht auf 102 (95) Fr. - Kaufen
- Belimo: ODDO BHF SCA erhöht auf 865 (815) Fr. - Neutral
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 1,33 Prozent tiefer.
Am breiten Markt, der 1,5 Prozent einbüsst, ziehen Belimo (+1,85 Prozent), Polypeptide (+3,46 Prozent) und Burckhardt (+0,62 Prozent) an. Grössere Verluste sehen hingegen DocMorris (-2,8 Prozent), Also (-2,6 Prozent), Sandoz (-2,4 Prozent) und Aryta (-2,3 Prozent).
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07:30
Nach der Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Montag mit Verlusten starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent tiefer bei 25'297 Punkten geschlossen.
Trump hatte am Samstag angekündigt, ab dem 1. Februar zusätzliche Einfuhrzölle in Höhe von zehn Prozent auf Waren aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, den Niederlanden, Finnland und Grossbritannien zu erheben, sollte den USA der Kauf Grönlands verwehrt bleiben.
Da die Wall Street zum Wochenstart feiertagsbedingt geschlossen bleibt, müssen die Anleger ohne Impulse aus den USA auskommen. Dafür dürfte das in Davos beginnende Weltwirtschaftsforum (WEF) in diesem Jahr stark von der Präsenz der USA geprägt sein. Trump reist mit der bislang grössten US-Delegation an.
Im Fokus der Anleger steht zudem die Konjunktur in China. Mit einem Wachstum von 5 Prozent im vergangenen Jahr hat die Wirtschaft in der Volksrepublik das offizielle Ziel der Regierung erreicht. Im vierten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent zu, wie das Statistikamt in Peking am Montag mitteilte.
Von der Agentur Reuters befragte Analysten hatten mit einem Plus von 4,4 Prozent gerechnet. Im Tagesverlauf werden zudem endgültige Inflationszahlen für den Euroraum veröffentlicht.
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07:00
Das Niveau konnte der Goldpreis nicht ganz halten, lag aber am Morgen mit rund 4.670 US-Dollar immer noch 1,6 Prozent im Plus. Der Silberpreis zog im frühen Handel in der Spitze um bis zu 4,4 Prozent auf den Rekord von 94,12 US-Dollar an und verteuerte sich zuletzt um 3,7 Prozent auf 93,48 US-Dollar.
Marktteilnehmer begründeten den Anstieg mit der Zoll-Drohung des US-Präsidenten Donald Trump gegen einige europäische Staaten. Im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
Trump will die zu Dänemark gehörende Arktisinsel Grönland den Vereinigten Staaten einverleiben und hatte am Samstag zusätzliche Zölle gegen Deutschland und weitere sieben europäische Nato-Partner angekündigt, um seinen Plan durchzusetzen. Ab dem 1. Februar sollen demnach 10 Prozent für in die USA gesendete Waren fällig werden, ab dem 1. Juni 25 Prozent.
Im neuen Jahr hat sich Gold hauptsächlich wegen der vielen geopolitischen Krisenherde wie der sich zuspitzenden Lage im Iran bereits um mehr als acht Prozent verteuert. Das gelbe Edelmetall war bereits im vergangenen Jahr eine der gefragtesten Anlageklassen. Der Preis war um 65 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit 1979 nicht mehr.
Bei Silber war das Jahresplus 2025 mit fast 150 Prozent noch deutlich höher; im laufenden Jahr ging es bereits um weitere 30 Prozent nach oben. Während der Preis für Gold seit etwa einem halben Jahr kontinuierlich gestiegen ist, hat der Höhenflug beim Silber seit Anfang Dezember deutlich an Tempo gewonnen.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) sinkt vorbörslich bei der IG Bank um 0,77 Prozent auf 13'305 Punkte.
Am Montag stellt Belimo die Umsatzzahlen für 2025 vor. In Davon startet das World Economic Forum (WEF). Die Börsen in den USA bleiben feiertagsbedingt geschlossen.
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06:14
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05:00
US-Präsident Donald Trumps Drohung mit neuen Zöllen im Streit um Grönland sorgt an den asiatischen Börsen am Montag für ein uneinheitliches Bild. Führende Staaten der Europäischen Union bezeichneten die Zolldrohungen am Sonntag als Erpressung.
Analysten der Deutschen Bank verwiesen darauf, dass europäische Länder US-Anleihen und -Aktien im Wert von acht Billionen Dollar hielten. Dies sei fast doppelt so viel wie der Rest der Welt zusammen. Sie könnten erwägen, einen Teil dieses Geldes abzuziehen. «Angesichts des auf einem Rekordtief liegenden Nettoauslandsvermögens der USA war die gegenseitige Abhängigkeit der europäischen und US-amerikanischen Finanzmärkte noch nie so hoch», sagte George Saravelos, globaler Leiter der Devisenanalyse bei der Deutschen Bank.
«Kapital als Waffe einzusetzen, wäre für die Märkte weitaus schädlicher als Handelsstreitigkeiten.» Die Spannungen dürften auch das bevorstehende Weltwirtschaftsforum in Davos prägen, zu dem eine grosse US-Delegation unter Führung von Trump erwartet wird.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,9 Prozent auf 53'467 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 0,4 Prozent niedriger bei 3645 Zählern. Die Börse Shanghai gewann hingegen 0,1 Prozent auf 4107 Stellen während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,2 Prozent auf 4721 Punkte fiel.
Der Blick der Anleger richtete sich zudem auf Japan und die dortige Geldpolitik. Am Freitag tagt die japanische Notenbank. Zwar wird keine sofortige Zinserhöhung erwartet, doch könnten die Währungshüter eine Straffung für April in Aussicht stellen. Diese Aussicht stützte den Yen und setzte im Gegenzug den Dollar unter Druck. Für zusätzliche Unsicherheit sorgt die innenpolitische Lage: Es wird erwartet, dass Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Kürze das Parlament auflöst, um den Weg für Neuwahlen im Februar freizumachen.
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03:40
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01:50
Die Ölpreise zeigten sich kaum verändert, im Spannungsfeld von Nachfragesorgen und geopolitischen Risiken. Während die Furcht vor einem Handelskrieg zwischen den USA und Europa die Nachfrageerwartungen dämpfte, stützten Sorgen über einem möglichen US-Militärschlag gegen den Iran die Notierungen. In dieser Woche wird die Ankunft einer Flugzeugträgergruppe der US-Marine im Persischen Golf erwartet. So verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,2 Prozent auf 64,23 Dollar je Barrel (159 Liter) und das US-Öl WTI notierte 0,2 Prozent fester bei 59,55 Dollar.
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23:55
Die US-Aktienmärkte hatten am Freitag nur wenig bewegt geschlossen. Für etwas Unsicherheit sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump im Rennen um den Chefposten bei der US-Notenbank Fed. Konjunkturdaten aus den USA spielten kaum eine Rolle. Die Industrieproduktion war im Dezember stärker als erwartet gestiegen.
Der Dow Jones Industrial endete 0,17 Prozent tiefer bei 49'359 Punkten. Daraus resultierte ein Wochenverlust von 0,3 Prozent. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Freitag um 0,06 Prozent auf 6940 Zähler abwärts. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sank um 0,07 Prozent auf 25'529 Punkte, woraus sich ein Wochenminus von knapp einem Prozent ergab.
Trump äusserte sich zurückhaltend zu der am Markt erwarteten Nominierung von Kevin Hassett als Nachfolger von Notenbankchef Jerome Powell. Er wolle seinen Wirtschaftsberater eigentlich in dessen aktuellem Job behalten, sagte Trump bei einem Auftritt in Washington. Hassett, der Vorsitzende des Nationalen Wirtschaftsrats im Weissen Haus, gilt als umstritten, da er wie der US-Präsident eine sehr lockere Geldpolitik befürwortet und damit das Risiko steigender Inflation in Kauf nimmt.
Aus Branchensicht standen Bau- und Immobilienwerte in der Anlegergunst ganz oben, gefolgt vom Industriesektor. Versorgeraktien wurden hingegen mit am stärksten gemieden. Dazu trugen auch die Papiere von Constellation Energy bei, die um knapp 10 Prozent absackten. Händlern zufolge reagierten Anleger auf die wachsenden regulatorischen Risiken, nachdem die jüngsten Massnahmen der US-Regierung zur Begrenzung der Netzauktionen Bedenken hinsichtlich der künftigen Gewinne der Stromversorger aufkommen liessen.
Die Anteilsscheine von Mosaic standen mit einem Abschlag von 4,5 Prozent negativ im Rampenlicht. Das Unternehmen enttäuschte die Anleger, indem es für das vierte Quartal von einem deutlichen Rückgang der Düngemittelnachfrage in Nordamerika berichtete. Laut dem Experten Andrew Wong von RBC unterstreicht dies schwache Marktbedingungen bei Düngemitteln.
Derweil setzte sich die Tendenz fort, dass viele Analysten zum Jahresbeginn ihre Aktienfavoriten neu definieren. So geschehen bei JPMorgan, deren Experte Stephen Tusa die Papiere des Mischkonzerns Honeywell hochstufte und jene des Mischkonzerns 3M abwertete. Honeywell verteuerten sich um 2,1 Prozent, während 3M um 1,9 Prozent nachgaben.
Morgan Stanley gab im Konsumgüterbereich zwei bisher optimistische Urteile auf, worauf hin die Aktien von Kraft Heinz und JM Smucker um 2,9 beziehungsweise 2,6 Prozent fielen. Analystin Megan Clapp stellte in ihrer Studie fest, dass der US-Lebensmittelmarkt erhöhten Wettbewerbsrisiken ausgesetzt sei.
Vor dem US-Feiertag am Montag hatte sich der US-Standardwerteindex Dow Jones am Freitag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 49.359,33 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 notierte kaum verändert bei 6.940,01 Zählern, und der technologielastige Nasdaq stagnierte bei 23.515,39 Stellen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

