11:37
Am Schweizer Aktienmarkt geht es am Mittwoch weiter aufwärts. Im Handel wird vor allem auf die US-Märkte verwiesen. Zwar sei die Wall Street am Dienstag erneut mit Verlusten gestartet, doch danach seien wieder Käufer in den Markt gekommen, um die tieferen Niveaus zum Einstieg zu nutzen, kommentierte ein Händler. Hierzulande stehen diverse Unternehmen nach Zahlen im Fokus, wobei die Ausschläge bei den entsprechenden Aktien aussergewöhnlich hoch sind.
Der SMI steigt um 11.25 Uhr um 0,49 Prozent auf 13'820,02 Punkte und erreichte bei 13'826 ein neuerliches Rekordhoch. Der 30 Titel umfassende SLI rückt um 0,41 Prozent vor auf 2187,73 und der breite SPI um 0,40 Prozent auf 19'037,41 Zähler. Im SLI sind die Gewinner mittlerweile klar in der Überzahl.
Die Führung bei den Blue Chips übernehmen Amrize (+5,0 Prozent), nachdem das Unternehmen bereits am Vorabend Zahlen vorgelegt hatte. Das auf den US-Markt fokussierte Baustoffunternehmen überzeugte insbesondere mit dem Ausblick und der Dividende bzw. dem Aktienrückkaufprogramm.
Straumann (+2,0 Prozent) halten sich ebenfalls gut im Plus, auch wenn die erste Euphorie etwas verflogen ist. Der Dentalhersteller hat die eigenen Ziele erfüllt und stellt weiteres Wachstum in Aussicht. Analysten geben sich indes etwas vorsichtiger.
Derweil wagen Kühne+Nagel (+1,2 Prozent) eine leichte Erholung nach ihrem jüngsten Absturz durch KI-Ängste. Im vorderen Bereich des Kurstableaus sind zudem mit UBS (+1,2 Prozent), Julius Bär (+0,8 Prozent) und Partners Group (+0,6 Prozent) einige Finanztitel zu finden.
Im Plus halten sich auch Nestlé (+0,5 Prozent) vor Zahlen am morgigen Donnerstag. Und auch die Pharmaschwergewichte Novartis (+0,8 Prozent) und Roche (+0,5 Prozent) stützten. Hingegen werden Schindler (PS -0,6 Prozent) von einer Abstufung durch die Bank of America ausgebremst. Am Indexende zeigen sich mit Sonova (-1,4 Prozent) und Sandoz (-1,4 Prozent) zwei Gesundheitswerte.
In der zweiten Reihe fallen Sunrise (+6,6 Prozent) positiv auf. Hier loben Analysten insbesondere den positiven Trend im vierten Quartal und die Dividende. Anders sieht es bei EFG (-8,7 Prozent) aus. Der Vermögensverwalter hat vor allem beim Reingewinn aufgrund von hohen Rückstellungen für einen Rechtsfall die Erwartungen enttäuscht.
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11:06
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10:55
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) prognostiziert für die kommenden Jahre steigende freie Cashflows für Sunrise aufgrund von Kosteneinsparungen, einer Reduktion der Investitionen und fallenden Zinskosten. Die ZKB-Experten schätzen die effektive Ausschüttungsquote in Prozent des freien Cashflows in den kommenden Jahren auf 70 Prozent. Basierend auf einer unveränderten Bewertung des diskontierten Cashflows ergibt sich ein fairer Wert von 54 Franken pro Aktie und die aktuelle Dividendenrendite von 7,5 Prozent ist attraktiv, weil sie weit über dem Niveau von Swisscom mit 3,9 Prozent liegt. Der am Mittwoch publizierte Jahresabschluss untermauere den Investment Case der ZKB, welche das Rating «Übergewichten» bestätigt und auf den jetzigen Kursniveaus eine gute Gelegenheit sieht, Positionen in Sunrise aufzubauen.
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10:04
Im Fokus stehen zur Wochenmitte einmal mehr die Aktien von Bayer. Nachdem die Anleger tags zuvor mit einem Plus von mehr als 7 Prozent einen Milliardenvergleich in den USA als weiteren Schritt gefeiert hatten, um die Glyphosat-Akten nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten endlich zu schliessen, ging es am Mittwoch um gut 7 Prozent in die Tiefe. Es gehe jetzt um die Frage, ob sich genügend Kläger für einen Vergleich entscheiden, bevor der oberste US-Gerichtshof eine Grundsatzentscheidung fälle, schrieb der Analyst Matthew Weston von der UBS.
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09:41
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch freundlich in den Handel gestartet. Händler verwiesen auf die Wende an der Wall Street. Zwar hatten die Indizes dort nach dem langen Wochenende einiges zu verdauen und sind entsprechend zunächst deutlich geschwankt. Zum Handelsschluss retteten sie sich aber trotz immer noch schwelender KI-Sorgen in die Gewinnzone. «Insgesamt hat sich die Stimmung etwas verbessert, die wirkliche Überzeugung fehlt aber noch», kommentierte ein Börsianer. Den Ausschlag geben könnte nun durchaus Nvidia mit seinen Zahlen in der kommenden Woche.
Der SMI steigt um 09.35 Uhr um 0,28 Prozent auf 13'790 Punkte und erreicht mit 13'796 ein neuerliches Hoch. Der 30 Titel umfassende SLI rückt um 0,13 Prozent vor auf 2181,57 und der breite SPI um 0,10 Prozent auf 18'980,26 Zähler. 11 SLI-Titel ziehen an 17 geben nach. Givaudan und ABB sind unverändert.
An der Indexspitze schnellen Straumann (+6,6 Prozent) nach oben. Der Dentalhersteller hat die eigenen Ziele erfüllt und stellt weiteres Wachstum in Aussicht, auch die Dividende wird erhöht. CEO Guillaume Daniellot gibt sich zudem sehr zuversichtlich.
Stark gefragt sind auch Amrize (+4,6 Prozent) nach Zahlen am Vorabend. Das auf den US-Markt fokussierte Baustoffunternehmen überzeugte insbesondere mit dem Ausblick und der Dividende.
Hingegen werden Schindler (PS -1,2 Prozent) von einer Abstufung durch die Bank of America ausgebremst. Am Indexende verlieren Galderma (-1,6 Prozent) ohne Nachrichten.
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09:09
Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet 0,18 Prozent höher und kann die positive Tendenz bestätigen. Amrize bauen die vorbörslichen Gewinne nach positiven Analystenstimmen aus und legen 4,2 Prozent zu. Kühne+Nagel folgen mit einer Avance von 1,2 Prozent. Alcon, Nestlé und Swisscom steigen je 0,5 Prozent.
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08:05
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär 0,2 Prozent im Plus bei 13'780 Punkten. Amrize ziehen nach Zahlen mit einer angekündigten Sonderdividende und einem Aktienrückkaufprogramm um 2,4 Prozent an. Alle 20 SMI-Titel notieren höher. Die anderen 19 Valoren verzeichnen leicht festere Kurse ohne Kursausreisser.
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07:59
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Accelleron: Berenberg erhöht das Kursziel auf 70 von 62 Fr., bestätigt Einstufung Hold.
DKSH: Kepler Cheuvreux bestätigt Rating Buy, senkt aber das Kursziel auf 72 von 75 Fr.
Flughafen Zürich: Bank of America erhöht das Kursziel auf 286 von 280 Fr. und belässt die Einstufung auf Buy.
Novartis: Julius Bär erhöht das Kursziel auf 130 von 100 Fr., bestätigt das Rating Hold.
Roche: Berenberg erhöht das Kursziel auf 340 320 Fr., Rating Hold unverändert.
Schindler: Bank of America senkt Rating auf Neutral von Buy und senkt das Kursziel auf 318 von 328 Fr.
SGS: Jefferies erhöht das Kursziel auf 100 von 90 Fr., Einstufung weiterhin mit Hold.
Swisscom: AlphaValue bestätigt Rating Reduce, erhöht dafür Kursziel auf 666 von 644 Fr.
Valiant: Kepler Cheuvreux erhöht Kursziel auf 134 119 Fr., bestätigt Rating Reduce.
VAT: Bank of America erhöht das Kursziel auf 591 von 567 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Buy.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) notiert bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent höher. Der hiesige Leitindex schliesst damit nahtlos an die steigenden Kurse vom Dienstag an und könnte so im regulären Handel ein neues Rekordhoch erreichen.
Am Mittwoch geht die Bilanzsaison weiter. Die Unternehmen CPH, EFG International, Glencore, Straumann und Sunrise legen die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vor.
Die Protokolle der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank geben am Mittwochabend Einblick in die internen Diskussionen der Währungshüter. Investoren erhoffen sich Einblick in den weiteren geldpolitischen Kurs der Federal Reserve. Sie hatte den Leitzins auf der Sitzung Ende Januar nach drei Senkungen in Folge nicht angetastet. Allerdings war die Entscheidung intern umstritten: Die Fed-Direktoren Christopher Waller und Stephen Miran votierten für eine weitere Senkung.
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06:15
Die anhaltende Unsicherheit über die Zukunft von KI-Investitionen hat die asiatischen Börsen am Mittwoch nur verhalten steigen lassen. Trotz der jüngsten Kursverluste bei US-Technologiewerten zeigte sich die japanische Börse widerstandsfähig: In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,1 Prozent auf 57'211,21 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte 1,2 Prozent höher bei 3805,94 Zählern. «Die KI-Unsicherheit bleibt eine Quelle der Volatilität», erklärten NAB-Analysten. Es sei schwierig einzuschätzen, welche KI-Unternehmen sich durchsetzen würden und welche Auswirkungen die Technologie auf andere Branchen haben werde. Die Börsen in China, Hongkong, Singapur, Taiwan und Südkorea blieben wegen des Neujahrsfestes geschlossen.
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06:09
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 153,51 Yen und gab leicht auf 6,9080 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,7707 Franken. Der Euro blieb fast unverändert bei 1,1841 Dollar und zog leicht auf 0,9129 Franken an. Der neuseeländische Dollar sackte ab, nachdem die Zentralbank signalisiert hatte, die Geldpolitik müsse noch einige Zeit expansiv bleiben.
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06:01
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,3 Prozent auf 67,62 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,3 Prozent fester bei 62,50 Dollar. Die Ölpreise hatten am Vortag nachgegeben, nachdem Iran nach Gesprächen in Genf Fortschritte in den Atomverhandlungen mit den USA gemeldet hatte. Dies minderte die Sorgen über eine militärische Eskalation in der Region. Der Goldpreis zog um 1,41Prozent auf 4932 Dollar je Feinunze nach.
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00:05
Die Sorgen über belastende Auswirkungen Künstlicher Intelligenz in der Software-Branche haben die US-Aktienmärkte am Dienstag im Zaum gehalten. Nach dem feiertagsbedingt langen Wochenende beschloss der Dow Jones Industrial den ersten Handelstag der Woche mit einem Plus von 0,07 Prozent auf 49'533,19 Punkte. Die Aktien etlicher Software-Anbieter gerieten unter die Räder.
Der technologielastige Nasdaq 100 fiel am Dienstag auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten. Im Handelsverlauf grenzte er das Minus auf 0,13 Prozent ein und schloss mit 24'701,60 Punkten. Der marktbreite S&P 500 ging mit plus 0,10 Prozent bei 6843,22 Punkten aus dem Handel. Zuvor war der Index auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember gerutscht.
Waren die Künstliche Intelligenz und die mit ihr verbundenen Chancen der grosse Kurstreiber des vergangenen Jahres, so rücken nun die möglichen Verlierer ihres Einsatzes immer stärker in den Blick. «Neue KI-Agenten sind inzwischen in der Lage, softwarebezogene Aufgaben zu übernehmen und gefährden damit den über Jahre aufgebauten Wettbewerbsvorsprung vieler Softwareunternehmen», schrieb Ann-Katrin Petersen vom Vermögensverwalter Blackrock. Der Ausverkauf bei Softwareaktien verdeutliche, dass Anleger die Beständigkeit einiger Geschäftsmodelle grundsätzlich neu bewerteten.
Auch am Dienstag litten Papiere der Software-Branche unter eben dieser Neubewertung. Im Dow büssten Salesforce 2,9 Prozent ein und Microsoft 1,1 Prozent. Oracle verloren 3,9 Prozent. Im Nasdaq 100 zählten Intuit, MongoDB, Crowdstrike, Cadence Design Systems und Synopsys zu den Top-Verlierern mit Verlusten bis zu 5,3 Prozent. Blackrock-Strategin Peterson sprach von «schöpferischer Zerstörung» durch KI.
Unterdessen geht der Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers in eine neue Runde. Der Konzern stimmte zu, die Verhandlungen mit Paramount wieder aufzunehmen. Tags zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Insider berichtet, dass bei Warner diskutiert wird, ob Paramount einen besseren Deal bieten könnte als der Streaming-Anbieter Netflix. Die Aktien von Warner und Paramount gewannen 2,7 beziehungsweise 4,9 Prozent. Netflix legten leicht zu.
Für die Papiere von Norwegian Cruise Line ging es um gut 12 Prozent nach oben. Der aktivistische Investor Elliott Investment Management hat einen Anteil von mehr als 10 Prozent an dem Kreuzfahrtunternehmen aufgebaut und ist damit zu einem der grössten Aktionäre aufgestiegen. Der Hedgefonds will nun aktiv Einfluss auf Strategie und Führung des Unternehmens nehmen.
Die Anteilscheine von Masimo schnellten um mehr als ein Drittel auf knapp 175 Dollar nach oben. Der Hersteller von Gesundheitsprodukten Danaher will das Medizintechnikunternehmen für 180 Dollar je Aktie übernehmen. Damit ist das Geschäft knapp 10 Milliarden Dollar schwer. Die Aktien von Danaher fielen um 2,9 Prozent.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
