11:10
Die Aktien von Rheinmetall geraten stärker als andere Rüstungswerte unter die Räder. Die Aktien rutschen um bis zu 9,5 Prozent auf 1520,50 Euro ab und stehen so tief wie seit mehr als fünf Wochen nicht mehr. Damit steuern sie auf ihren grössten Kursverlust innerhalb eines Tages seit mehr als zehn Monaten zu. Die Experten von Berenberg verwiesen in einem Marktkommentar darauf, dass der Konzern im Gespräch mit Analysten einen vorläufigen Umsatzausblick für das laufende Jahr geliefert habe. Dieser sei «enttäuschend» gewesen, hiess es bei Berenberg. Von Rheinmetall war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
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10:31
Die Ölpreise haben am Donnerstag einen Teil der deutlichen Gewinne des Vortages abgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 68,33 US-Dollar. Das waren 1,13 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um 1,09 Dollar auf 64,05 Dollar.
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10:06
Ein Jahr nach dem Börsengang notieren die Valoren von Bioversys 31 Prozent unter dem Ausgabepreis. Als Unternehmen in der klinischen Entwicklungsphase ist BioVersys noch nicht profitabel, was das Risiko für Investoren erhöht. Zwar verfügt das Unternehmen über beträchtliche Barreserven, die einen Betrieb für mehr als zwei Jahre ermöglichen, doch der Mangel an unmittelbaren, signifikanten Umsätzen kann die Bewertung drücken. Insgesamt beendet BioVersys das Jahr 2025 mit einer soliden Dynamik und einem klar definierten, katalysatorreichen Zeitraum von zwölf bis achtzehn Monaten, was die positive Prognose für das Unternehmen untermauert, betont Stifel. Die US-Investmentbank empfiehlt die Aktien zum Kauf mit einem Kursziel von 70 Franken.
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09:38
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag schwächer in den Handel gestartet. Eine Mehrheit der Titel steht zwar im Plus, Gewinnmitnahmen bei den beiden Pharmaschwergewichten Roche und Novartis bremsen indes den Gesamtmarkt. Nachdem am Vortag das neue Rekordhoch in die Nähe von 13'600 Punkten geführt hatte, scheint momentan eher die Konsolidierung der Marke bei 13'500 Punkten im Vordergrund zu stehen. Geprägt wird das Geschehen am Berichtstag von den gigantischen KI-Investitionen der Google-Mutter Alphabet am Vorabend nach Börsenschluss in den USA sowie von der heutigen EZB-Sitzung.
Ein Zinsschritt wird dabei zwar nicht erwartet, aber Hinweise auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Bis vor Kurzem schien eine weitere Senkung der Zinsen für die EZB kein Thema zu sein, das hat sich mittlerweile aber geändert. Die Stimmung habe wieder gedreht, heisst es etwa in einer Einschätzung der Commerzbank. Eine positive Note kommt am Berichtstag zudem aus Deutschland. Die Auftragseingänge der deutschen Industrie haben im Dezember den jüngsten Anstieg bestätigt, zwar vor allem wegen der Rüstungsindustrie, aber nicht nur.
An der Spitze der Blue Chips stehen derzeit Straumann (+3,9 Prozent). In Marktkreisen wird auf Rückenwind von starken Zahlen des US-Konkurrenten Align verwiesen.
Zurückgebunden wird der SMI insbesondere von den schwachen GS von Roche (-1,6 Prozent) sowie etwas moderater von Novartis (-1,0 Prozent). Novartis hatten am Vortag im Anschluss an die Jahreszahlen nach schwachem Beginn noch 1,6 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn zogen die Aktien bis am Vorabend um über 8 Prozent an, bei den GS von Roche lag die positive Jahresperformance bis gestern bei annähernd 10 Prozent.
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09:08
Der Swiss Market Index (SMI) startet unverändert in den Handelstag bei 13'504 Punkten. Logitech springen um 3,3 Prozent an, gefolgt von Amrize mit einem Plus von 1,9 Prozent. Ebenfalls zulegen können Holcim sowie Richemont mit 1,8 respektive 1,1 Prozent. Am anderen Ende der Tabelle verlieren Kühne+Nagel 1,3 Prozent, Roche 1,1 Prozent und Novartis 0,7 Prozent.
Bei den Small und Mid Caps legen Straumann um 2,6 Prozent zu, Sonova 1,9 Prozent. Huber+Suhner avancieren weiter mit einem Plus von 1,9 Prozent. Bei den Verlierern fällt Cosmo nach Gewinnmitnahmen mit einem Abschlag von 3,3 Prozent auf.
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08:09
Der Ausverkauf bei den Edelmetallen geht in eine neue Runde: Der Preis für Silber verbilligt sich um bis zu 16,4 Prozent auf 73,57 Dollar je Feinunze. Letzte Woche hatte das Edelmetall noch ein Rekordhoch von 121,64 US-Dollar erreicht. Gold wird mit 4794 Dollar je Feinunze zeitweise 3,4 Prozent billiger gehandelt. Seit dem Allzeithoch von 5594,82 Dollar je Feinunze Ende Januar hat das Edelmetall mehr als 14 Prozent verloren.
Die Hoffnung auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA wie auch die Aussicht auf Gespräche zwischen dem Iran und den USA machen die gern in Krisenzeiten angesteuerten Edelmetalle für Anleger weniger attraktiv. Zusätzlich befeuert wird der Preisrutsch durch die anziehende US-Währung. Der Dollar-Index markiert mit 97,82 Punkten den höchsten Stand seit fast zwei Wochen. Das verteuert Rohstoffe wie Gold und Silber, die in US-Dollar gehandelt werden, für Inhaber anderer Währungen.
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08:06
Der Swiss Market Index (SMI) notiert bei der Bank Julius Bär vorbörslich unverändert. Die zwei Schwergewichte Novartis (-0,4 Prozent) und Roche (-0,2 Prozent) geben leicht nach. Alle anderen 18 SMI-Titel stehen höher. Amrize ziehen um 1,1 Prozent an, UBS 0,3 Prozent.
Bei den Mid Caps legen AMS Osram 0,9 Prozent zu, gefolgt von Cosmo mit 0,8 Prozent und Huber+Suhner mit 0,6 Prozent. Leichte Abgaben verzeichnen auf der andren Seite BB Biotech und Clariant.
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07:41
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Accelleron: Vontobel erhöht das Kursziel auf 68 (60) Fr., Rating weiterhin Hold.
Givaudan: Berenberg Bank senkt das Kursziel auf 3580 von 3800 Fr., bleibt bei Rating Buy.
Givaudan: DZ Bank senkt den Fair Value auf 3250 von 3650 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Halten.
Julius Bär: JPMorgan erhöht das Kursziel auf 76 von 75 Fr., Einstufung Overweight bleibt.
Roche: Morgan Stanley hebt das Kursziel auf 295 von 290 Fr. an, belässt die Einstufung aber auf Underweight.
Roche: Bernstein Société Générale weiter mit Rating Outperform, senkt Kursziel auf 395 von 400 Fr.
SGS: J.P. Morgan nimmt bei Overweight wieder auf mit einem Kursziel auf 117 Fr.
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07:16
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,36 Prozent tiefer indiziert und folgen damit den US-Indizes, die im asiatischen Handel nachgeben. Nach der starken Performance gestern dürften am Donnerstag am hiesigen Markt Gewinnmitnahmen anstehen. Ruhig verläuft der Handel an der Währungsfront. Dagegen geht es mit dem Bitcoin weiter nach und notiert mit einem Minus von 3,3 Proizent bei 70'550 Dollar.
Die Berichtssaison geht am Donnerstag mit Unternehmen aus der zweiten Reihe weiter. Die Luzerner Kantonalbank, SPS und Valiant präsentieren die Jahresergebnisse, während CFT die Umsatzzahlen vorlegt.
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06:16
Sorgen über explodierende Kosten für Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) haben die asiatischen Börsen am Donnerstag belastet. Die Google-Mutter Alphabet kündigte für dieses Jahr Investitionsausgaben von 175 bis 185 Milliarden Dollar an und übertraf damit die Schätzungen der Analysten deutlich. Enttäuschende Geschäftszahlen von Advanced Micro Devices trugen ebenfalls zur schlechten Stimmung bei. «Dieser Anstieg der Investitionsausgaben (bei Alphabet) war absolut enorm», sagte Tony Sycamore, Analyst bei IG. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,9 Prozent auf 53'824,34 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 0,2 Prozent niedriger bei 3649,10 Zählern. Die Börse in Shanghai verlor 1,0 Prozent. Die Nachfrage nach mehr Ausrüstung für KI verhalf dem Chip-Riesen Nvidia nachbörslich jedoch zu einem Kursplus von fast zwei Prozent, was die US-Futures stützte.
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06:12
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06:05
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,0 Prozent auf 68,10 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,0 Prozent schwächer bei 63,86 Dollar. Der Goldpreis stieg um 0,3 Prozent auf 4976 Dollar je Feinunze, während Silber um 0,2 Prozent auf 88,20 Dollar zulegte.
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00:05
Der überwiegend mit Standardwerten bestückte und weltweit wohl bekannteste US-Index Dow Jones Industrial ist am Mittwoch wieder dicht unter sein Rekordhoch vom Vortag gestiegen. Dagegen weitete die technologielastige Nasdaq-Börse ihre kräftigen Verluste vom Dienstag aus und fiel auf den tiefsten Stand seit November 2025. Anleger fragen sich derzeit zunehmend, für welche Branchenunternehmen Künstliche Intelligenz (KI) eher eine Gefahr bedeutet.
Ein Marktexperte sieht im aktuellen Geschehen dennoch lediglich eine Rotation: «Technologieaktien geben nach, zyklische und defensive Aktien legen unterdessen zu.» Dabei handele es sich aber nicht um einen «fundamentalen Bruch», sondern eher um eine «technische Neustrukturierung», auch wenn die Nervosität aktuell recht hoch sei.
Der Nasdaq 100 sackte um 1,77 Prozent auf 24'891,24 Punkte ab und hat damit in nur zwei Tagen 3,3 Prozent verloren. Portfoliomanagerin Stephanie Niven von Ninety One sprach von «wahllosen Verkäufen» bei gewissen Branchenwerten aus dem Software- und IT-Bereich. Es sei noch nicht abschliessend geklärt, wie viel davon purer Angst geschuldet oder auch fundamental begründbar sei. Sie sieht für viele Werte allerdings einen Vertrauensverlust und neues Vertrauen müsse nun erst einmal wieder hergestellt werden.
Die Rotation weg von Softwareaktien zeigte nach den deutlichen Vortagsverlusten kaum Anzeichen einer Abschwächung. Anleger sorgen sich über Geschäftsrisiken in der Branche aufgrund der Einführung neuer und besserer KI-Tools.
Unter den Dow-Werten wurden vor allem die Aktien von Nvidia, Amazon und IBM vom Ausverkauf erwischt. Sie fielen um 2,4 bis 3,4 Prozent. Besonders steil abwärts ging es im Nasdaq für die Aktien des App-Entwicklungsdienstleisters Applovin, die um weitere rund 16 Prozent abrutschten, nachdem sie bereits in den drei vorangegangenen Handelstagen abgesackt waren. Seit Weihnachten hat sich der Kurs von Applovin fast halbiert.
AMD schlossen sich dem allgemeinen Abwärtstrend der Techbranche mit einem Kurseinbruch um 17,3 Prozent an. Allerdings gab es hier noch individuelle negative Nachrichten. So enttäuschte die Umsatzprognose, was als Anzeichen dafür gesehen wurde, dass der Chiphersteller nicht die erwarteten Fortschritte im KI-Bereich erzielt.
Auch im Gaming-Bereich machten sich zuletzt Sorgen bemerkbar, dass KI bald die Branche aufmischen dürfte. Die Titel von TakeTwo setzten ihre Ende Januar begonnene steile Talfahrt mit einem Kursrutsch um weitere 5,4 Prozent fort, obwohl das dritte Geschäftsquartal die Erwartungen deutlich übertraf.
Ein Lichtblick waren US-Pharmawerte, die von Eli Lilly mit einem Kurssprung um 10,3 Prozent auf etwas über 1'100 Dollar angeführt wurden. Die Papiere nähern sich wieder dem Rekordhoch von knapp 1.134 Dollar von Anfang des Jahres. Durch den Anstieg der Aktie kletterte der Börsenwert des Pharmakonzerns auch wieder über die Marke von einer Billion Dollar. Anders als der europäische Konkurrent Novo Nordisk, dessen Kurs in Kopenhagen um 18 Prozent einbrach, glänzten die Amerikaner im Wettkampf um Gewichtssenker-Produkte mit ihrer Prognose für 2026.
Aus dem Pharmabereich legten zudem die Aktien von Amgen um 8,2 Prozent zu. Wegen des starken Absatzes seiner Topmedikamente im abgelaufenen Quartal hatte das Biotechnologie-Unternehmen überraschend viel verdient.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

