08:07

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,94 Prozent tiefer. Einzig Partners Group können 0,3 Prozent zulegen. Alle anderen 19 SMI-Titel stehen im Minus. Abb geben 1,4 Prozent nach, Richemont verlieren 1,2 Prozent, sowie Logitech, Roche, Sika und UBS je 1,0 Prozent.

Bei den Mid Caps setzen Polypeptide die Rallye fort und legen 4,0 Prozent zu. Oerlikon stehen 0,9 Prozent höher. Sandoz als auch Emmi verlieren nach Dividendenabgang je 3,3 Prozent. 

+++

07:56

Am europäischen Devisenmarkt ist die Verunsicherung über die gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu spüren. Der Dollar, der über die vergangenen Tage Terrain hergegeben hatte, zieht entsprechend wieder an. Gerade in unsicheren Zeiten ist der Greenback traditionell ein Fluchtmittel. Zudem wird Öl überwiegend in Dollar bezahlt. Da die Ölpreise zuletzt wieder zugelegt hatten, wird der Dollar auch deswegen wieder stärker nachgefragt. 

Der US-Dollar hat mit zuletzt 0,7921 Franken deutlich Boden gut gemacht. Am späten Freitagabend hatte die US-Währung noch 0,7887 gekostet. Auch zum Euro ist er klar gestiegen. Das Euro/Dollar-Paar geht aktuell zu 1,1686 um nach 1,1732 vor dem Wochenende.

Im Vergleich dazu sind die Bewegungen im Euro/Franken-Paar relativ gering. Dieses tritt bei Kursen von 0,9257 mehr oder weniger auf der Stelle.

+++

07:44

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel ‌starten. ⁠Am Freitag hatte der deutsche Leitindex kaum verändert bei 23.803,95 Punkten ⁠geschlossen. Einen Tag vor den Iran-Friedensgesprächen fanden die globalen Aktienmärkte keine gemeinsame Richtung: ‌Die wichtigsten US-Indizes schlossen zwischen minus 0,6 ‌und plus 0,4 Prozent. Die Lage im ​Nahen Osten dürfte auch in der neuen Börsenwoche für volatile Kurse sorgen. «Mit einer Einigung zwischen Washington und Teheran hatte eigentlich keiner gerechnet, doch das Scheitern der Gespräche in Islamabad könnte die ‌Börsen erst einmal gen Süden schicken», sagte Christian Henke, Chefanalyst vom Broker IG. 

+++

07:15

Die US-Investmentbank Goldman Sachs legt ihre Zahlen für das erste Quartal vor dem US-Börsenstart auf und eröffnet damit die Bilanzsaison der amerikanischen Grossbanken. Analysten rechnen dank florierender Geschäfte im Investmentbanking sowie bei Fusionen und Übernahmen (M&A) mit höheren Gewinnen. Im Mittelpunkt des Interesses der Anleger dürften jedoch die Prognosen für den weiteren Jahresverlauf stehen. Geopolitische Risiken wie der Krieg gegen den Iran und schwankende Ölpreise sorgen derzeit für erhebliche makroökonomische Unsicherheit. 

+++

06:41

Vor Beginn der angekündigten US-Blockade iranischer Häfen meiden ⁠viele Erdöltanker Schifffahrtsdaten zufolge die Strasse von Hormus. Ein unter der ‌Flagge Maltas fahrendes Schiff hat demnach an ‌der Meerenge bereits kehrtgemacht. Andere Tanker ​mit Ziel in arabischen Nachbarstaaten passieren die wichtige Wasserstrasse jedoch weiterhin. Die US-Streitkräfte wollen ab 16.00 Uhr (MESZ) den Schiffsverkehr zu und von iranischen Häfen blockieren, nachdem die Friedensgespräche gescheitert waren. ‌Die iranischen Revolutionsgarden drohen im Gegenzug mit einem harten Vorgehen gegen US-Militärschiffe.

+++

06:22

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,9 Prozent tiefer. Auslöser für die Kursverluste ist die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den ‌gesamten Schiffsverkehrs zu und von iranischen Häfen in der Strasse ​von Hormus durch die US-Marine blockieren zu lassen, nachdem die Verhandlungen mit Teheran geplatzt waren. «Das ist eine absolute Umkehrung jeglichen Optimismus im Vorfeld der Friedensgespräche», sagte Analystin Fiona Cincotta von City Index.

+++

06:15

Das Scheitern der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran hat die Anleger an den asiatischen Börsen am Montag in die Flucht geschlagen. Die japanische Börse in Tokio tendierte schwächer, wobei der 225 Werte ‌umfassende Nikkei-Index um ⁠1,0 Prozent auf 56'357,40 Punkte nachgab. Der breiter gefasste Topix notierte 0,5 Prozent niedriger bei 3721,78 Zählern.

In Tokio litten primär Halbleiterwerte unter der trüben Stimmung: Die Papiere von Ibiden fielen um 4,3 Prozent. Gefragt waren dagegen Energieaktien, die um 3,2 Prozent zulegten. Starke Geschäftszahlen verhalfen ‌zudem dem Roboterbauer Yaskawa Electric zu einem Plus von 5,7 Prozent. 

Auch in China hielten ⁠sich die Investoren zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,1 Prozent auf 3981,09 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen bei 4637,82 ‌Punkten stagnierte.

+++

06:11

 Die geopolitischen ‌Spannungen trieben die Anleger in den als sicherer Hafen geltenden Dollar. Im asiatischen Devisenhandel gewann die US-Währung 0,3 Prozent auf 159,72 Yen und legte leicht auf 6,8327 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte der Dollar 0,4 Prozent höher bei 0,7919 Franken. Parallel dazu ​fiel ​der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1686 Dollar und zog ⁠leicht auf 0,9254 Franken an. 

+++

06:05

Die drohende Blockade der Strasse von Hormus, ​durch die ein Fünftel der weltweiten ⁠täglichen Energieversorgung fliesst, liess die Ölpreise deutlich anziehen. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee ‌um 7,3 Prozent auf 102,17 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte sogar 8,6 Prozent fester bei 104,91 Dollar

+++

06:00

An der Wall Street hatten sich die Anleger bereits vor dem Wochenende angesichts der ‌unsicheren Lage im Nahen Osten zurückgehalten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit ​einem Minus von 0,6 Prozent bei 47'916,57 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 notierte kaum verändert bei 6816,89 Zählern, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,4 Prozent auf 22'902,89 Stellen an. 

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
Thomas MartiMehr erfahren