11:30
Der Leitindex SMI steht 0,27 Prozent tiefer bei 14'771,07 Punkten. Das Minus ist in erster Linie den Abgaben bei den grosskapitalisierten Pharmawerten geschuldet. Davor hatten die Märkte in Asien eine überraschende Widerstandskraft gegen den Kurseinbruch der US-Technologie-Werte vom Freitag gezeigt.
Etwas Rückenwind gab es vom Rendite-Rückgang in den USA und einem deutlichen Rückgang der Ölpreise. Gleichzeitig mahnen Händler zur Vorsicht. Bis zu den Ergebnissen der US-Zwischenwahlen am Mittwochmorgen werde sich niemand zu weit aus dem Fenster lehnen wollen. Und am Berichtstag würden nach US-Schluss die Quartalszahlen von Apple erwartet.
Zudem lief beim Brent der Dezember-Kontrakt aus, sodass der Januar-Future jetzt derjenige mit dem nächsten möglichen Auslieferungstermin ist. Der letzte Kurs des Dezember-Kontrakts hatte am Freitag bei fast 118 Dollar gelegen.
Für den Roche PS hat die UBS das Rating zwar auf «Neutral» gesenkt, das neue Kursziel liegt mit 420 Franken aber deutlich über dem aktuellen Niveau. Bei Novartis hat die Deutsche Bank mit dem neuen Votum «Sell» den Daumen gesenkt.
Die ebenfalls als «defensive Absicherung» bekannten Valoren der Versicherer Swiss Re (-0,2 Prozent), Swiss Life (-0,1 Prozent) und Zurich (-0,4 Prozent) werden zum Wochenauftakt ebenfalls aus den Depots geworfen.
Tech-Werte haben Mühe, in die Gänge zu kommen. Einzig Logitech verteuern sich nach einer schwachen Vorwoche mit plus 1,1 Prozent deutlich. Während ABB um 0,6 Prozent steigen, treten im breiteren Markt VAT (-0,1 Prozent) oder AMS Osram (-0,2 Prozent) an Ort. Die verblassende KI-Euphorie hatte in der Vorwoche für Gewinnmitnahmen gesorgt.
Arbonia sacken um deutliche 9,5 Prozent ab. Der Ostschweizer Bauzulieferer musste wegen des schleppenden Geschäfts in Deutschland seine Prognose für das laufende Jahr senken. Es ist die zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr - was entsprechend wenig goutiert wird.
Autoneum gewinnen im Tagesverlauf an Fahrt und notieren mittlerweile 7,3 Prozent höher. Der Autozulieferer wird mit dem geplanten Kauf der französischen Trèves Group um rund einen Drittel wachsen. Die Winterthurer kaufen einen Turnaround-Kandidaten, meinen Analysten. Und bei Restrukturierungen habe Autoneum einen guten Leistungsausweis.
Oerlikon geben um 6,3 Prozent nach. Auf der einen Seite senkt Research Partners die Papiere auf 'Verkaufen', auf der anderen Seite bleibt die UBS bei ihrer Kaufempfehlung und erhöht gar das Kursziel. Das Kursplus seit Jahresbeginn beträgt damit immer noch rund 60 Prozent.
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09:15
Der SMI startet mit einem Minus von 0,56 Prozent. Verantwortlich dafür sind vor allem die Indexschwergewichte Roche und Novartis. In der Woche zuvor hatte der Schweizer Leitindex um deutliche 2,4 Prozent zugelegt.
Nachdem die Vorgaben der Wall Street vom Freitag überwiegend negativ ausgefallen waren, hatten sich die technologielastigen Leitindizes in Japan und Südkorea am Montagmorgen nach anfänglicher Schwäche zuletzt erstaunlich gut geschlagen.
Gestützt werden die Märkte von einem deutlichen Rückgang der Ölpreise zum Wochenauftakt - im frühen Handel kostete ein Barrel Brent zur Lieferung noch 110 Dollar. Grund dafür ist ein Medienbericht über die diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Donald Trump im Konflikt mit dem Iran.
Thematisch wird die neue Börsenwoche von den USA bestimmt. Neben diversen Daten vom Arbeitsmarkt stehen dort vor allem die Midterms dick angestrichen in der Agenda der Anleger. Die Zwischenwahlen gelten als Unsicherheitsfaktor. Erste Trends sollten sich in den frühen Morgenstunden des Mittwochs abzeichnen.
Zu den Stützen der Vorwoche hatten gerade auch die schwergewichteten Pharmawerte gezählt. Am Montag nun geht es mit Roche um 1,4 Prozent nach unten und mit Novartis um 1,5 Prozent.
Für den Roche-PS hatte die UBS das Rating zwar auf «Neutral» gesenkt, das neue Kursziel liegt mit 420 Franken aber deutlich über dem aktuellen Niveau. Bei Novartis hat die Deutsche Bank mit dem neuen Votum «Sell» den Daumen gesenkt.
Auch die als «defensive Absicherung» bekannten Valoren der Versicherer Swiss Re (-0,4 Prozent) und Swiss Life (-0,3 Prozent) werden tiefer gestellt.
Bei Cembra (-5 Prozent) verkaufen die Anleger nach einer Ratingsenkung auf «Sell» von «Neutral» durch die UBS.
Autoneum notieren um 0,7 Prozent höher. Der Autozulieferer wird mit dem geplanten Kauf der französischen Trèves Group um rund einen Drittel wachsen.
Der Ostschweizer Bauzulieferer Arbonia musste wegen des schleppenden Geschäfts in Deutschland seine Prognose für das laufende Jahr senken. Die Aktie taucht 7 Prozent. Dagegen hat Medartis dank starker Absatzzahlen die Prognose für 2026 erhöht und könnte damit ebenfalls bewegt sein. Die Titel steigen 3,6 Prozent.
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08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich nun 0,21 Prozent tiefer gestellt. Belastend wirken vor allem die Index-Schwergewichte, die alle im Minus stehen. Novartis geben 1,5 Prozent nach, Roche 0,6 Prozent (beide wegen Herunterstufungen, siehe weiter unten) und Nestlé 0,5 Prozent. Die Mehrheit der SMI‑Aktien steht aber höher, vor allem Logitech und Amrize mit je 0,7 Prozent.
Am breiten Markt fallen Cembra 4 Prozent. Die UBS stufte den Titel auf «Verkaufen» herunter.
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06:25
Der SMI wird bei der IG Bank 0,18 Prozent höher gestellt.
Einer der Titel, der am Montag im Fokus der Investoren stehen wird, ist Roche. Die UBS hat den Partizipationsschein auf «Neutral» von zuvor «Kaufen» heruntergestuft. Auch der Aktie von Novartis ereilte Ähnliches. Die Deutsche Bank senkte das Anlagerating für die Aktie von «Halten» auf «Verkaufen».
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06:10
Die Futures auf dem Dow Jones steigen 0,4 Prozent, diejenigen auf dem Nasdaq 0,9 Prozent. Die US-Börsen hatten am Freitag nach enttäuschenden Quartalszahlen von Technologiekonzernen wie Intel und Sorgen über hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) schwächer geschlossen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 1,1 Prozent aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 1,8 Prozent und der technologielastige Nasdaq gab sogar 3,5 Prozent nach.
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06:05
Apple veröffentlicht die Viert-Quartalszahlen des Geschäftsjahres 2026 am heutigen 2. November nach US-Börsenschluss. Die Quartalsergebnisse des Elektronikkonzerns sind die erste Bewährungsprobe für den neuen Firmenchef John Ternus, der zuvor die Hardware-Entwicklung leitete. Er muss sich am Verkaufserfolg des ersten faltbaren iPhones sowie den Reaktionen auf die ersten Apple-Laptops mit berührungsempfindlichem Bildschirm messen lassen. Das Unternehmen hat für das abgelaufene Quartal einen Umsatz zwischen 111,69 und 113,74 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.
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06:00
Die asiatischen Aktienmärkte haben sich zum Wochenstart nach den jüngsten Verlusten stabilisiert. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am Montag um 0,4 Prozent auf 63'559,99 Punkte zu, während der breiter gefasste Topix 0,4 Prozent niedriger bei 3'948,49 Zählern notierte. Auch in China griffen die Anleger wieder zu: Die Börse Shanghai gewann 1,2 Prozent auf 3'640,93 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 1,3 Prozent auf 4'035,72 Punkte.
In Japan stützten starke Firmenbilanzen den Markt, während politische Pläne für Aufmerksamkeit sorgten. Die Regierung in Tokio erwägt Insidern zufolge, die Verteidigungsausgaben in den kommenden fünf Jahren auf bis zu 80 Billionen Yen (rund 508 Milliarden Dollar) fast zu verdoppeln. Zu den Gewinnern am Aktienmarkt zählte Tokyo Electron mit einem Plus von 5,1 Prozent nach einer optimistischen Gewinnprognose. Auch Panasonic rückten nach einer angehobenen Vorhersage um 5,2 Prozent vor. Zu den Verlierern gehörte dagegen der Speicherchip-Hersteller Kioxia, dessen Aktien nach einem enttäuschenden Ausblick um 13,3 Prozent einbrachen.
In China trieben Spekulationen auf staatliche Stützungsmassnahmen die Kurse an. Medienberichten zufolge berieten die Aufsichtsbehörden mit Finanzinstituten über neue Instrumente für den Kapitalmarkt, nachdem der Leitindex im Oktober stark gefallen war. Zudem senkte die Zentralbank faktisch die Finanzierungskosten, indem sie ihren Leitzins auf einen Tagesgeldsatz von 1,25 Prozent umstellte. «Das ist faktisch ein roter Umschlag für Finanzinstitute, der ihre Nettozinsmargen um etwa fünf Basispunkte erhöht», erklärte Zhaopeng Xing, China-Stratege bei ANZ. Ziel sei es, die Profitabilität der Branche zu stabilisieren. Dies linderte auch Sorgen über die Schuldenprobleme des staatlichen Immobilienentwicklers Zhuhai Huafa Group, die zuletzt den Anleihemarkt belastet hatten.
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05:30
Im asiatischen Devisenhandel hielten sich die Anleger im Vorfeld der US-Zwischenwahlen und wichtiger US-Konjunkturdaten weitgehend zurück. Der Dollar gewann 0,3 Prozent auf 157,93 Yen und legte leicht auf 6,6488 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8244 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1167 Dollar und zog auf 0,9207 Franken an.
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05:00
Am Rohstoffmarkt gaben die Preise nach, da die Verhandlungen über eine Beendigung des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran andauerten. Dies dämpfte die Sorgen vor Lieferengpässen. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 3,0 Prozent auf 110,01 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 3,0 Prozent schwächer bei 100,95 Dollar.
(cash/Reuters/Bloomberg/AWP)

