Zu den Kursen des Dow Jones geht es hier.

Zu den Kursen des Nasdaq geht es hier.

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17:40

Der SMI schliesst 0,75 Prozent höher bei 13'875 Punkten. Hauptverantwortlich war der PS von Roche, der 5 Prozent gewann. Auch die anderen defensiven Index-Schwergewichte, Nestlé und Novartis, trugen mit Avancen von 2,1 und 1,7 Prozent zum SMI-Plus bei.

Defensiv sei angesichts der vielen Unsicherheiten gefragt, heisst es im Handel. Bei Roche geben ausserdem eigene positive Studienergebnisse und schlechte Daten von Konkurrenten Rückenwind. So hat AstraZeneca gerade einen Rückschlag mit einem neuartigen Ansatz bei der Brustkrebsbehandlung erlitten.

Der Schweizer Aktienmarkt war am Montag zweigeteilt wie selten. Grosse Fragezeichen zu KI, ein neuerlicher Ölpreisanstieg und die Ungewissheit im Vorfeld der US-Zinsentscheidung sorgten bei Technologietiteln und diversen Zyklikern für satte Abgaben. Defensive Papiere waren hingegen gefragt. 

Klar im Plus waren bei den SMI-Titeln ausserdem weitere defensive Titel wie Swiss Re, Swisscom oder Alcon, die zwischen 1 und 2 Prozent zulegten. Im Plus waren auch Kühne+Nagel (+1,7 Prozent), was Börsianer mit den gestiegenen Spannungen im Nahen Osten erklären.

Auf der anderen Seite gaben ABB (-4, Prozent), die wegen der Produkte für Rechenzentren zu den Schweizer «KI-Firmen» zählen, deutlich nach. Ähnliches galt am breiten Markt für Belimo (-9,1 Prozent), das Gebäudeinfrastruktur für Data Center herstellt, den Stromgeneratorenhersteller Accelleron (-6 Prozent) oder den Verkabelungsspezialisten Huber+Suhner (-5 Prozent). Stark bergab geht es ausserdem mit Zulieferern der Chip-Industrie, konkret VAT (-8 Prozent), Inficon (-7 Prozent) oder Comet (-9 Prozent).

Baunahe Werte kamen ebenfalls unter Druck. So verloren Holcim und Amrize je über 2 Prozent. Klar im Minus waren ausserdem bei den Blue Chips UBS (-2,8 Prozent).

Für Bewegung sorgen am breiten Markt ausserdem Analystenkommentare, etwa jener von Bernstein zu Siegfried (+3,5 Prozent).

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16:40

Die Ölpreise haben am Montag wegen der von Saudi-Arabien abgeschalteten Ölpipeline und der weiter ungeklärten Lage rund um die Strasse von Hormus deutlich zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November stieg um 4,32 Prozent auf 109,16 US-Dollar. Zeitweise war der Preis bis auf fast 110 Dollar geklettert. Am Freitag hatte der Brent-Preis seinen jüngsten Höhenflug noch unterbrochen und war etwas gefallen.

Grund für den Rückgang am Freitag war die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahostkonflikt. Am Wochenende verschärfte sich die Lage jedoch wieder. So setzt der Konflikt im Nahen Osten den weltgrössten Ölexporteur Saudi-Arabien massiv unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Strasse von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen muss das Königreich nach Drohnenangriffen auch eine wichtige Pipeline abschalten.

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16:15

Der Index der Technologiebörse Nasdaq gibt am Montag um 0,8 Prozent auf 26'124 Punkte nach. ‌Der breit gefasste S&P 500 verliert 0,5 ‌Prozent auf 7618 ​Zähler. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verliert 0,2 auf 52'466 Punkten.

Die Aktien des Chip-Entwicklers Nvidia, einer der grössten Profiteure des ‌KI-Booms, brachen um vier Prozent ein. Andere Halbleiterwerte wie Intel, AMD, SanDisk und Marvell Technology rutschten zwischen sechs und neun ​Prozent ab. Die Papiere von Amazon büssten ​gut ein Prozent ein. Zuvor ​hatten die Chefs der KI-Firmen Anthropic, xAI und OpenAI eine ‌langsamere Entwicklung der Technologie gefordert und vor Sicherheitsrisiken gewarnt.

Dagegen legten einige Software-Aktien wie ServiceNow, Adobe und Workday zeitweise um rund ​fünf ​Prozent zu. Händler verwiesen ⁠darauf, dass diese von einer Verlangsamung der ​KI-Entwicklung profitieren könnten. ⁠Zusätzliche Nervosität verursachten der auf den höchsten Stand ‌seit Mai gestiegene Ölpreis und die Erwartung einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Laufe der ‌Woche.

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15:40

Der Nasdaq 100 eröffnet den Handel am Montag 1,3 Prozent im Minus. Der Dow Jones sinkt 0,3 Prozent.

Die Aktien von Nvidia und Broadcom geben je 3 Prozent nach. Die Titel von AMD, Intel und Marvell fallen zwischen 5 und 8 Prozent.

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14:55

Eine neu aufgeflammte Sicherheitsdebatte über Künstliche Intelligenz (KI) dürfte die US-Technologieaktien am Montag stark belasten. Vor Handelsbeginn in New York sieht der Broker IG den technologielastigen Index Nasdaq 100 1,7 Prozent niedriger bei 28'860 Punkten.

Skeptisch äusserten sich insbesondere prominente Vertreter der KI-Branche. Nach dem Schock eigenständiger KI-Hacking-Attacken sei er besorgt, dass ein KI-Schwarm in sechs bis zwölf Monaten in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden US-Dollar Schaden zu verursachen, fürchtet etwa Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic. Er rief die Branche dazu auf, die Entwicklung ihrer leistungsfähigsten Modelle zu verlangsamen.

Die Indikation für den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial lag 0,4 Prozent im Minus. Der Leitindex litt damit hauptsächlich unter dem wieder steigenden Ölpreis, der Konjunktur- und Inflationsängste schürte.

Am Wochenende hatte es einige Rückschläge für den Ölmarkt gegeben. So setzt der Krieg im Nahen Osten den weltgrössten Ölexporteur Saudi-Arabien heftig unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Strasse von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen muss das Königreich nach Drohnenangriffen auch eine wichtige Pipeline abschalten. Zudem wurde das für diesen Montag geplante Aussenministertreffen der Staaten am Persischen Golf im Oman verschoben.

Unter den Einzelwerten gerieten primär Aktien von Halbleiterkonzernen wie Nvidia , Micron , Intel oder Marvell Technology unter Druck. Sie wiesen im vorbörslichen US-Handel Kursverluste im Grössenbereich von gut zwei bis fast acht Prozent auf.

Experte Timothy Arcuri von der Bank UBS sprach von einem «neuen, erheblichen Risikofaktor», der in der Chipbranche die Aussichten trübe. Er glaubt zwar nicht an das Argument, dass es zu einer massiven, fundamentalen Verlangsamung der Bewegung kommen wird. Führende KI-Labore hätten schliesslich erst kürzlich weitreichende neue Infrastruktur-Investitionen auf den Weg gebracht. Um die Erwartungen zu erfüllen, müsse man aber «von einem ausgesprochen positiven Szenario für den Infrastrukturausbau ausgehen».

Von den Sorgen wegen des Tempos der KI-Entwicklungen profitierten hingegen die Anteilsscheine von Unternehmen im Bereich der Cybersicherheit. Damit gewannen die Aktien von Okta , Palo Alto und Crowdstrike zwischen vier und fünf Prozent.

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14:10

Die Aktien des Glas- und Keramikherstellers Corning verlieren in der US‑Vorbörse rund 8 Prozent. Der Konzern stellt beispielsweise das für Smarphones bekannte Gorilla-Glas her. Auslöser für den Kurseinbruch waren Sorgen über eine Verlangsamung der Ausgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie eine geplante Aktienplatzierung im Umfang von zwei Milliarden Dollar.

Corning hatte nach Börsenschluss am Freitag eine Vereinbarung mit Goldman Sachs bekannt gegeben. Das Unternehmen beabsichtigt, über ein sogenanntes «at the market»-Angebot Aktien im Wert von bis zu zwei Milliarden Dollar zu verkaufen. Goldman Sachs agiert dabei als Verkaufsagent.

Corning wird den Erlös für allgemeine Unternehmenszwecke verwenden. Dies geht aus einer entsprechenden Eingabe bei der US-Börsenaufsicht SEC hervor.

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13:40

Die Aktien von RUM Group legen zeitweise über 20 Prozent zu. Grund dafür sind Berichte über eine Vereinbarung mit Anthropic über Rechenkapazitäten im Wert von 13,7 Milliarden Dollar.

Anthropic geht demnach einen Deal mit der RUM Group ein. Das Unternehmen war früher unter dem Namen Rumble bekannt.

Die RUM Group hatte den Vertrag über 13,7 Milliarden Dollar bereits im August in einer Meldung an die Börsenaufsicht offengelegt. Den Namen des Kunden nannte das Unternehmen damals jedoch nicht.

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13:10

Die Aktien von US-Chipherstellern und KI-Unternehmen geben in der US-Vorbörse deutlich nach. Führende KI-Manager forderten zuvor ein langsameres Entwicklungstempo bei fortgeschrittener künstlicher Intelligenz. Sie äusserten Bedenken wegen möglicher Risiken für die Menschheit.

Nvidia fallen 3 Prozent, AMD und Micron sacken rund 5 Prozent ab, Marvell und CoreWeave sind 6 Prozent im Verlust und Nebius sowie SK Hynix fallen 7 Prozent.

Die Futures auf die US-Aktienmärkte notieren derweil im Verlust. Während jene auf den Dow Jones um 0,2 Prozent fallen, geben jene auf den S&P 500 und Nasdaq 100 um 0,7 respektive 1,6 Prozent nach.

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11:40

Der Schweizer Aktienmarkt ist zum Wochenstart zweigeteilt wie selten. Grosse Fragezeichen zu KI, ein neuerlicher Ölpreisanstieg und die Ungewissheit im Vorfeld der US-Zinsentscheidung sorgen bei Technologietiteln und diversen Zyklikern für satte Abgaben. Defensive Papiere sind hingegen gefragt. Und weil diese den SMI dominieren, legt dieser klar zu.

Der Schweizer Leitindex SMI legt um 0,9 Prozent auf 13'905 Punkte zu und der breite SPI 0,7 Prozent auf 19'590 Zähler. Der SMI macht damit einen Teil der Vorwochen-Verluste von mehr als 4 Prozent wett.

Auffällig ist, wie zweigeteilt der Markt ist. Kursveränderungen von klar unter 1 Prozent sind bei den Blue Chips kaum zu sehen, die stärksten Gewinner und Verlierer zeigen hingegen ein Plus respektive Minus von je knapp 4 Prozent. Die Zweiteilung des Marktes lässt sich auch daran ablesen, dass der Mid-Cap-Index SMIM leicht im Minus ist, er gibt 0,1 Prozent auf 3030 Punkte nach.

Insgesamt entwickelt sich der Schweizer Aktienmarkt gleichwohl besser als die Leitindizes in Deutschland, Frankreich oder Japan und Korea. Er verdankt dies primär seinen defensiven Schwergewichten Roche (+4,2 Prozent), den letzte Woche arg gebeutelten Novartis (+2,4 Prozent) und Nestlé (+2 Prozent). Defensiv sei angesichts der vielen Unsicherheiten gefragt, heisst es im Handel. Bei Roche geben ausserdem eigene positive Studienergebnisse und schlechte Daten von Konkurrenten Rückenwind. So hat AstraZeneca gerade einen Rückschlag mit einem neuartigen Ansatz bei der Brustkrebsbehandlung erlitten.

Klar im Plus sind bei den SMI-Titeln ausserdem weitere defensive Titel wie Givaudan, Swiss Re, Swisscom oder Alcon, die zwischen 1,3 und 2,8 Prozent zulegen.

Im Plus sind auch Kühne+Nagel (+1,7 Prozent), was Börsianer mit den gestiegenen Spannungen im Nahen Osten erklären.

Auf der anderen Seite geben ABB (-4,3 Prozent), die wegen der Produkte für Rechenzentren zu den Schweizer «KI-Firmen» zählen, deutlich nach. Ähnliches gilt am breiten Markt für Belimo (-6,8 Prozent), das Gebäudeinfrastruktur für Data Center herstellt, den Stromgeneratorenhersteller Accelleron (-4,8 Prozent) oder den Verkabelungsspezialisten Huber+Suhner (-4,2 Prozent). Stark bergab geht es ausserdem mit Zulieferern der Chip-Industrie, konkret VAT (-6,5 Prozent), Inficon (-5,6 Prozent) oder Comet (-7,1 Prozent).

Klar im Minus sind ausserdem bei den Blue Chips UBS (-1,6 Prozent), was mit den Unsicherheiten zur künftigen Regulierung zu tun haben dürfte.

Für Bewegung sorgen am breiten Markt ausserdem Analystenkommentare, etwa jener von Goldman Sachs zu Straumann (+1,7 Prozent) oder von Bernstein zu Siegfried (+3,5 Prozent).

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11:20

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,6 Prozent im Plus bei 19'578 Zählern. Die Sektoren Gesundheit (+2,6 Prozent) und nicht-zyklischer Konsum (+1,4 Prozent) liegen vorn. Industriewerte (-2,6 Prozent) und zyklischer Konsum (-0,6 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern. 

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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10:50

Michael Burry stellt die Forderungen nach einem langsameren Entwicklungstempo bei der künstlichen Intelligenz infrage. Der Investor nennt den Vorstoss von OpenAI, Anthropic und weiteren führenden Köpfen der Branche «eigennützig».

«Man sollte sich einen Moment Zeit nehmen. Dann versteht man, wie eigennützig es von den Führungskräften bei OpenAI, Anthropic und anderen grossen Hyperscalern ist, über eine Verlangsamung zu sprechen», schrieb Burry auf der Plattform X.

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10:00

Der Schweizer Aktienmarkt ist zum Wochenstart zweigeteilt. Grosse Fragezeichen zu KI, ein neuerlicher Ölpreisanstieg und die Ungewissheit im Vorfeld der US-Zinsentscheidung sorgen bei Technologietiteln und manchen Zyklikern für satte Abgaben. Defensive Papiere sind hingegen gefragt. Und weil diese den SMI dominieren, legt dieser deutlich zu.

Der SMI gewinnt 0,7 Prozent auf 13'873 Punkte und macht damit einen Teil der markanten Vorwochen-Verluste von mehr als 4 Prozent wett. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert allerdings 0,1 Prozent auf 3032 und der breite SPI legt 0,5 Prozent auf 19'555 Zähler zu.

Das Plus verdankt der Leitindex primär seinen defensiven Schwergewichten Roche (+3,1 Prozent), Novartis (+1,9 Prozent) und Nestlé (+0,9 Prozent). Defensiv sei angesichts der vielen Unsicherheiten gefragt, heisst es im Handel. Bei Roche geben ausserdem eigene positive Studienergebnisse und schlechte Daten von Konkurrenten Rückenwind.

Auf der anderen Seite geben ABB (-3,2 Prozent), die wegen der Produkte für Rechenzentren zu den Schweizer «KI-Firmen» zählen, deutlich nach. Am breiten Markt büssen mit Inficon (-4,7 Prozent), Comet (-6 Prozent), VAT (-4,7 Prozent) und AMS-Osram (-6 Prozent) weitere Vertreter der Tech-Branche ein.

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09:30

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

ams Osram: Deutsche Bank erhöht auf 19 (16) Fr - Hold

Huber+Suhner: Jefferies startet mit Buy - Ziel 225 Fr

Siegfried: Bernstein SG erhöht auf 140 (126) Fr. - Outperform

Straumann: Goldman Sachs erhöht auf Buy (Neutral) - Ziel 125 (106) Fr

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09:10

Der Schweizer Aktienmarkt startet mit deutlichen Gewinnen in die neue Woche. Der SMI legt um 0,6 Prozent auf 13'854 Punkte nach, der SPI avanciert um 0,5 Prozent auf 19'553 Zähler.

Damit starten die Indizes eine erste Gegenbewegung auf den satten Vorwochen-Verlust von mehr als 4 Prozent. Gründe für die jüngsten Kursverluste waren grosse Fragezeichen zu KI, ein neuerlicher Ölpreisanstieg, und die Ungewissheit im Vorfeld der US-Zinsentscheidung.

Deutlich im Plus notieren die beiden Pharmaschwergewichte Roche (+2,2 Prozent) und Novartis (+1,6 Prozent). Ebenfalls stark sind weitere Defensivwerte wie Swiss Re (+1 Prozent) oder Nestlé (+0,9 Prozent). Wiederum ABB (-3,3 Prozent) stehen am Tableau-Ende. ABB gilt wegen der Produkte für Rechenzentren zu den Schweizer «KI-Firmen» und fällt mit anderen internationalen KI‑Titeln zum Wochenbeginn. Am breiten Markt zeigen mit Inficon, Comet, VAT (-3,3 Prozent) und AMS-Osram weitere Vertreter der Tech-Branche deutliche Kursverluste auf. Ebenfalls unter Druck sind Baustoff-Aktien - Amrize (-1,2 Prozent), Holcim (-0,8 Prozent) und Sika (-0,8 Prozent) geben nach steigenden Ölpreisen nach.

Für Bewegung sorgen vorbörslich auch Analystenkommentare, etwa jener von Goldman Sachs zu Straumann (+2,3 Prozent). Das US-Institut empfiehlt die Papiere des Dentalimplantatherstellers neuerdings zum Kauf. Ebenfalls stark sind Siegfried (+4,3 Prozent) nach einer Kurszielanpassung durch Bernstein.

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08:25

Der Preis für Brent-Öl liegt wieder über 107 Dollar pro Barrel. Grund ist das Vorrücken der Huthis auf die Meerenge Bab al-Mandab. 

Tankschiffe können zwar weiterhin den Suezkanal nutzen oder Afrika umfahren. Dies verlängert die Reise nach Asien jedoch um 22 Tage. Zudem steigen die Kosten für Charter und Treibstoff deutlich. Die Tankerraten erreichten in der vergangenen Woche Rekordhöhen. Gleichzeitig ist Bunkeröl knapp. Dies verteuert den Seetransport zusätzlich. Rund 80 Prozent des weltweiten Handels werden über den Seeweg abgewickelt.

Die wichtige Ost-West-Ölpipeline in Saudi-Arabien wurde zudem von Drohnen aus dem Irak angegriffen. Über die Pipeline wurden bisher vier bis fünf Millionen Barrel pro Tag transportiert.

Dauerhaft hohe Preise sind für die US-Notenbank Fed ein Problem. Die Notenbank trifft sich in dieser Woche zu ihrer Zinsentscheidung. Die Märkte preisen eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte am Mittwoch mittlerweile mit einer Wahrscheinlichkeit von 86 Prozent ein. Es wäre der erste Zinsschritt nach oben seit Mitte 2023.

Investoren sehen die Situation als Test für die Glaubwürdigkeit der Fed unter Notenbankchef Kevin Warsh.

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08:04

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,1 Prozent tiefer auf 13'765 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel geben allerdings nach. Nur Novartis (+0,3 Prozent) werden höher gestellt. Die Kursverluste der übrigen Bluechips liegen zwischen -0,1 und -0,2 Prozent.

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich rund 0,1 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von ams Osram (-1,8 Prozent), BB Biotech (-1,1 Prozent), Comet (-1,9 Prozent), Huber+Suhner (+1,4 Prozent), Inficon (-2,6 Prozent), Straumann (+2,2 Prozent) und VAT (-1,2 Prozent) prognostiziert.

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07:30

Die Goldpreise haben am Montag nachgegeben. Ein starker Anstieg der Ölpreise schürte Inflationssorgen. Dies verstärkt die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed bei ihrer Zinsentscheidung in dieser Woche die Leitzinsen anheben könnte.

Der Spot-Goldpreis fiel um 0,3 Prozent auf 4334,31 Dollar pro Unze. Bereits am Freitag hatte Gold die dritte Woche in Folge mit Verlusten beendet. Die US-Gold-Futures gaben um 0,8 Prozent auf 4375,00 Dollar nach.

«Das Umfeld ist derzeit nicht nach dem Geschmack von Gold. Steigende Energiepreise und höhere Zinserwartungen vor den Sitzungen der Fed und der BoJ sorgen für Gegenwind bei den Renditen», sagt Tim Waterer, Chef-Marktanalyst beim Broker KCM Trade. «In der Zwischenzeit dürften Kursrücksetzer dennoch Käufer anlocken. Gold dient weiterhin als Absicherung gegen Unsicherheiten, da die Geopolitik und die Zinspolitik im Fluss bleiben.»

Händler räumen einer Zinsaufstockung an der Fed-Sitzung vom Dienstag und Mittwoch eine Wahrscheinlichkeit von rund 86,5 Prozent ein. Vor den Inflationsdaten der letzten Woche lag dieser Wert noch bei etwa 67 Prozent. Dies geht aus dem CME FedWatch Tool hervor.

Auch von der japanischen Notenbank BoJ wird am Freitag allgemein eine Zinserhöhung erwartet. Die hartnäckige Inflation und das widerstandsfähige Wirtschaftswachstum erhöhen die Aussichten auf weitere Zinsschritte grosser Zentralbanken. Dazu kommen steigende Energiepreise und fehlende Zeichen für eine Entspannung im Nahen Osten.

Gold gilt zwar üblicherweise als Schutz gegen Inflation. Höhere Zinsen verringern jedoch die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls.

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07:05

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,1 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-0,3 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,1 Prozent tiefer bei 13'764 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,1 Prozent tiefer bei 13'767 Punkten.

Fallende Futures auf die US-Aktienindizes sorgen am Montagmorgen für leichten Druck an der Schweizer Börse. Zudem rücken die Schweizer Produzenten- und Importpreise für August in den Fokus. Sie werden um 8:30 Uhr veröffentlicht. Unternehmensergebnisse stehen keine an. 

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05:12

Steigende Ölpreise und die Sorge vor bevorstehenden Zinserhöhungen haben die Aktienmärkte in Asien belastet. Der Preis für die Rohölsorte Brent stieg kräftig an, denn neue Angriffe auf Saudi-Arabien und auf ‌Schiffe im Persischen ⁠Golf erhöhten die Nervosität an den Märkten deutlich. Zuvor hatten bereits ein Angriff auf eine saudische Ölpipeline und ⁠ein Vormarsch der jemenitischen Huthi-Miliz die Sorge vor einer Verknappung des Energieangebots geschürt. Ein für Montag geplantes Treffen zwischen dem Iran ‌und den Golf-Anrainerstaaten im Oman, bei dem über die Lage in der Strasse ‌von Hormus verhandelt werden sollte, wurde verschoben.

Zudem blickten ​die Anleger auf die Zinsentscheidungen in den USA und Japan in dieser Woche. Nach unerwartet hohen US-Verbraucherpreisdaten vom Freitag rechneten die Märkte mit einer 86-prozentigen Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch die Zinsen um 25 Basispunkte anheben und im Dezember einen weiteren Schritt folgen lassen wird. Es wäre die erste Zinserhöhung seit Mitte ‌2023.

«Wir erwarten nun, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr zweimal anheben wird, im September und im Dezember», sagte Michael Feroli, Chefvolkswirt für die USA bei JPMorgan. «In dieser Phase könnte es die Glaubwürdigkeit der Institution gefährden, wenn ​sie ihren Ankündigungen keine Taten folgen lässt.» Feroli fügte hinzu: «Ob diese Massnahmen eine ​begrenzte Neuausrichtung darstellen oder den Beginn eines länger anhaltenden Zinserhöhungszyklus markieren, wird ​von den kommenden Daten abhängen. Wir gehen vom Ersteren aus, sehen aber auch Risiken für das zweite Szenario.»

In Tokio gab der ‌225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 63.498,61 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 0,7 Prozent höher bei 4.054,89 Zählern. Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 3.888,18 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und ​Shenzhen fiel ​um 0,4 Prozent auf 4.493,64 Punkte.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel gewann ⁠der Dollar 0,3 Prozent auf 154,03 Yen und legte leicht auf ​6,7067 Yuan zu. Zur Schweizer ⁠Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8176 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf ‌1,1584 Dollar und zog leicht auf 0,9472 Franken an.

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03:05

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,6 Prozent auf 107,33 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ‌2,7 Prozent fester bei 102,78 Dollar.

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02:00

Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag ​mit einem Plus von 1,0 Prozent bei 52.573,29 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,9 Prozent auf 7.656,98 Zähler und der technologielastige Nasdaq zog um 1,0 Prozent auf 26.333,04 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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