10:30

Überraschend hohe ‌Mittelzuflüsse ‌im vierten Quartal geben Amundi Auftrieb. Die Papiere des grössten europäischen Vermögensverwalters steigen in Paris um 4,7 Prozent auf den höchsten Stand seit August ​2021.

Amundi sammelte netto 20,9 Milliarden Euro ‌an neuen Geldern ein, während ‌Analysten nur mit 16,1 Milliarden gerechnet hatten. «Die Ergebnisse der DWS in der vergangenen Woche waren schwer zu übertreffen, aber Amundi hat gezeigt, dass es der Aufgabe gewachsen ist», sagten die Analysten von ⁠Jefferies. Die Experten von JP Morgan verwiesen zudeam auf ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 500 Millionen Euro.

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10:00

Nach dem massiven Einbruch ziehen die Preise für Gold und Silber wieder an. Eine Feinunze Gold verteuert sich um 4,9 Prozent auf bis ‌zu 4893 ‌Dollar. Silber legt um 8,4 Prozent auf 86,11 Dollar zu.

«Man kann davon ausgehen, dass wir uns nun wieder in der Nähe eines fairen Wertes bewegen, ​nachdem sich der Markt einige Wochen lang ziemlich irrational verhalten ‌hat», sagte Kyle Rodda, Analyst bei Capital.com. Die ‍aktuellen Preise brächten Gold und Silber auf das Niveau der zweiten Januarhälfte zurück. Der von US-Präsident Donald Trump ​nominierte Warsh werde von den Märkten als relativ glaubwürdige Person gesehen, sagte Rodda. Dies habe den Dollar gestärkt. «Das war sozusagen der Auslöser, der die Blase bei den Edelmetallen ‌zum Platzen brachte.»

Trotz des jüngsten Rücksetzers gehen ⁠Analysten davon aus, dass der Aufwärtstrend der Edelmetalle ‌anhalten wird. Sie erwarten im Laufe des Jahres neue Rekordhochs. Für zusätzliche Unsicherheit am Markt sorgte die Mitteilung des ‍US-Arbeitsministeriums vom Montag, dass der vielbeachtete Arbeitsmarktbericht für Januar wegen des teilweisen Stillstands der US-Regierungsgeschäfte nicht am Freitag veröffentlicht werde. Auch andere Edelmetalle ​legten zu: Platin verteuerte sich um rund drei Prozent auf ‍2183 Dollar, Palladium stieg ebenfalls um knapp drei Prozent auf 1766 Dollar. 

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09:30

Der SMI notiert eine halbe Stunde nach Eröffnung um 0,61 Prozent höher auf 13'490,70 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt 0,68 Prozent hinzu auf 2164,33 und der breite SPI 0,61 Prozent auf 18'596,47 Zähler. Im SLI rücken 24 Titel vor und 5 geben nach. Galderma sind unverändert.

Insgesamt verlaufe der Handel wieder in ruhigeren Bahnen, kommentierten Händler. Insbesondere an den Edelmetallmärkten war es zuletzt zu deutlichen Turbulenzen gekommen und die Nervosität war kurzzeitig auch auf die Aktienmärkte übergeschwappt. «Nun sieht es so aus, als hätten wir das Schlimmste hinter uns», sagte ein Börsianer. Anleger hätten recht schnell den Schalter zurück auf «risk-on» gestellt und griffen wieder zu.

An der Indexspitze gewinnen Julius Bär (+3,4 Prozent) einen Tag nach Zahlen kräftig hinzu. Zahlreiche Analysten haben ihre Kursziele angehoben. UBS (+1,5 Prozent) legen vor Zahlen zu, während Novartis (+0,4 Prozent) im Mittelfeld rangieren.

Gefragt sind mit VAT (+1,4 Prozent), Logitech (+0,9 Prozent) und Inficon (+1,6 Prozent) auch Tech-Werte. Händler verweisen auf starke Zahlen von Palantir als Antrieb. Auch R&S springen nach Zahlen 14 Prozent in die Höhe.

Zu den wenigen Verlierern zählen Richemont (-0,5 Prozent) ohne Nachrichten. Konkurrent Swatch (+0,1 Prozent) können kaum von einer Hochstufung durch Bank of Amerika profitieren. Sonova (+0,6 Prozent) zeigen sich wenig beeindruckt von den Zahlen von Konkurrent Demant.

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09:00

Der SMI startet am Dienstag 0,45 Prozent höher. ABB legt 1,8 Prozent zu, Partners Group gewinnt 1,3 Prozent.

Dabei sind die Vorgaben der Wall Street nur leicht positiv. Zwar gab es auch an den US-Börsen zum Wochenstart Gewinne, die Nasdaq konnte entgegen zum Dow Jones ihr hohes Niveau vom Europaschluss aber nicht ganz halten. Dafür kletterte der Nikkei in Japan zeitweise auf ein Rekordhoch. Und auch an den Edelmetallmärten kehrte nach den Turbulenzen der vergangenen Tage etwas Ruhe ein. «Es sieht so aus als hätten wir das schlimmste hinter uns und Gold kann vielleicht wieder zu dem langweiligen, risikolosen Asset werden, dass es einmal war», sagte ein Händler.

Der Tag dürfte insgesamt in ruhigeren Bahnen verlaufen, vermuten Börsianer. Die Agenda ist noch recht leer, bevor dann am morgigen Mittwoch mit Novartis und UBS gleich zwei heimische Schwergewichte ihre Zahlen präsentieren. International richtet sich der Blick unter anderem auf die Ergebnisse von Pfizer, PayPal oder AMD. Von der Konjunktur kommen zunächst keine Impulse, zumal das US-Arbeitsministerium den Arbeitsmarktbericht für Januar aufgrund des teilweisen Regierungsstillstands nicht wie geplant am Freitag veröffentlichen kann.

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08:30

Am Devisenmarkt zeigt sich nach den zuletzt turbulenteren Tagen eine gewisse Beruhigung. Durch die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Fed-Präsident hatte der US-Dollar teils deutlich zugelegt.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9189 mehr oder weniger auf der Stelle, behält die Marke von 0,92 aber im Blick.

Der US-Dollar schwächte sich in der Nacht leicht ab und wird zurzeit bei 0,7777 Franken gehandelt. Der Euro ist bis am frühen Morgen mit aktuell 1,1815 US-Dollar wieder über die Marke von 1,18 gestiegen.

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08:00

Julius Bär erwartet den SMI am Dienstag 0,4 Prozent höher. Alle 20 Titel notieren im Plus. Logitech, UBS und Richemont verzeichnen den höchsten Zuwachs mit 0,5 Prozent.

Am breiten Markt stehen die Vorzeichen ebenfalls auf Grün. Cosmo gewinnt 1,8 Prozent, der Flughafen Zürich verliert 0,5 Prozent. Die Arzneimittelkette hat die erfolgreiche Privatplatzierung von knapp 940'000 eigenen Aktien bekannt gegeben, während beim Flughafenbetreiber eine Ratingsenkung belasten dürfte.

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07:15

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Cosmo: Jefferies erhöht auf 150 (82) Fr. mit BUY. 

Roche: Julius Bär ist für HOLD bis 350 (310) Fr.

ABB: Kepler Cheuvreux erhöht auf 75 (70) Fr. mit BUY.

Bell: Research Partners setzt den dicken Rotstift an mit HALTEN bis 260 (300) Fr. 

Bucher: Julius Bär ist für HOLD bis 380 (400) Fr. 

Dätwyler: Research Partners erhöht auf 185 (160) Fr. mit HALTEN. 

Flughafen Zürich: Barclays geht auf EQUAL WEIGHT (Overweight) bis 245 (262) Fr. 

Givaudan: Citigroup ist für NEUTRAL bis 3350 (3500) Fr.

Julius Bär: Goldman Sachs ist für BUY bis 74 (72) Fr.

Julius Bär: Basler KB ist für MARKTGEWICHTEN bis 65 (60) Fr.

Julius Bär: Kepler Cheuvreux ist für HOLD bis 66 (67) Fr.

Julius Bär: Citigroup ist für NEUTRAL bis 67.50 (66) Fr.

Julius Bär: Royal Bank of Canada ist für OUTPERFORM bis 70 (67.50) Fr.

Lonza: Jefferies erhöht auf 769 /64) Fr. mit BUY. 

Swisscom: J.P. Morgan erhöht auf 535 (530) Fr. mit UNDERWEIGHT. 

SwatchBofA Global Research hat die Anlageempfehlung für Swatch erhöht auf Neutral von zuvor Underperform.

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Der Goldpreis ist stark gefallen. Nach der Korrektur ergeben sich Chancen zum Wieder- oder Neueinstieg. Gilt das auch für Bitcoin?

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06:05

Der SMI wird am Dienstag 0,66 Prozent höher gesehen.

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05:00

Eine Beruhigung an den Metallmärkten und gute US-Konjunkturdaten haben den asiatischen Börsen am Dienstag Auftrieb gegeben. Der japanische Nikkei-Index sprang um 3,3 Prozent auf 54.364,26 ‌Punkte und ‌machte damit seine Vortagesverluste wett. Auch die Börsen in Südkorea und Australien legten deutlich zu. Der Goldpreis erholte sich ebenfalls von seinen jüngsten Kurseinbrüchen. Händler sprachen von einer Bereinigung überhitzter und fremdfinanzierter Positionen. «Es ​war eine Bereinigung der Hebelwirkung im System, die sich aufgebaut ‌hatte», sagte Christopher Forbes von CMC Markets. ‌Auslöser der heftigen Schwankungen war die Nominierung von Kevin Warsh für den Chefposten der US-Notenbank Fed durch Präsident Donald Trump.

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04:00

Am asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 155,41 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,9388 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 ⁠Prozent niedriger bei 0,7779 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1810 Dollar und zog leicht auf 0,9188 Franken an. Der australische Dollar notierte vor der erwarteten Zinserhöhung ​durch die Notenbank des Landes fester bei 0,6958 US-Dollar.

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03:00

Die Ölpreise gaben ‌nach. Die nachlassenden Spannungen zwischen den USA und dem ‍Iran drückten auf die Notierungen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 66,04 ​Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,3 Prozent schwächer bei 61,95 Dollar. Der Goldpreis erholte sich dagegen und stieg um drei Prozent auf 4800 Dollar je Feinunze. Silber legte um fünf ‌Prozent auf 83,34 Dollar zu.

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02:00

Die US-Börsen haben sich am Montag nach einem zähen Auftakt klar von ihrer jüngsten Schwäche erholt. Für einen positiven Impuls sorgten Stimmungsdaten aus der heimischen Industrie. Gefragt waren vor allem Technologieaktien, wogegen Zahlen und Ausblick des Unterhaltungsriesen Walt Disney auf ein negatives Echo stiessen.

Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 1,05 Prozent höher bei 49.407,66 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es letztlich um 0,54 Prozent auf 6.976,44 Punkte hoch. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,73 Prozent auf 25.738,61 Punkte.

Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Januar merklich verbessert, wie der überraschend deutliche Anstieg des Einkaufsmanagerindex ISM auf einen Wert oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten belegt.

Im Dow zählten der Tech-Riese Apple , der Netzwerk-Ausrüster Cisco und das IT-Urgestein IBM am Montag zu den besten Werten. Für den Baumaschinenhersteller Caterpillar ging es als Spitzenreiter um 5,1 Prozent auf einen Rekord. Im Nasdaq 100 reihten sich Intel , Micron sowie weitere Chiphersteller mit deutlichen Kursaufschlägen weit vorne ein. Oracle -Titel büssten mit einem Minus von 2,8 Prozent ihre zeitweise klaren Gewinne ein. Damit scheiterte nach einem monatelangen Abwärtstrend ein weiterer Stabilisierungsversuch. Der Software- und Datenbank-Anbieter will sich im laufenden Jahr 45 bis 50 Milliarden US-Dollar Kapital beschaffen, um das Cloud-Geschäft anzukurbeln.

Die von US-Präsident Donald Trump angestrebte strategische Reserve für Seltene Erden gab der Branche nicht dauerhaft Auftrieb. So verloren die anfangs starken Anteilscheine von USA Rare Earth und Critical Metals 1,4 beziehungsweise 4,4 Prozent.

Die Aussicht auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran belastete die Ölpreise deutlich. Das bekamen auch die zuletzt recht gut gelaufenen Aktien der Branchengrössen Exxon Mobil , ConocoPhillips und Chevron mit Kursverlusten von bis zu 2,1 Prozent zu spüren.

Für Walt Disney ging es am Dow-Ende um 7,4 Prozent nach unten. Das Unternehmen litt im vergangenen Quartal unter hohen Werbeausgaben für Kinofilme. Dass der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie etwas besser ausfiel als von Experten erwartet, beeindruckte die Anleger ebenso wenig wie der gestiegene Umsatz und der bestätigte Ausblick für ein besseres zweites Geschäftshalbjahr.

Derweil zeichnet sich in der jahrelangen Suche von Disney nach einer geeigneten Nachfolge für den Noch-Konzernchef Bob Iger eine Entscheidung ab. So dürfte der Verwaltungsrat laut Kreisen schon bald Freizeitpark-Spartenchef Josh D'Amaro zum Konzernchef küren. Das Gremium könnte schon in den kommenden Tagen entsprechend abstimmen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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