11:00

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,24 Prozent im Minus bei 20'261 Zählern. Nicht-zyklischer Konsum (-1,4 Prozent), Grundstoffe (-1,2 Prozent) und zyklischer Konsum (-1 Prozent) sind die grössten bisherigen Tagesverlierer. Die Verluste der Nestlé-Titel (-1,6 Prozent) belasten nach Meldungen des möglichen Verlusts des Russland-Geschäfts auch den Gesamtindex spürbar. Zu den Gewinnern zählen Versorger (+1,1 Prozent) und Industrie +0,7 Prozent.

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10:30

Das Ziel der Swissquote fürs Geschäftsjahr 2028 wirkt aufgrund der Schwäche im Handel mit Kryptowährungen ehrgeizig, meint Christoph Greulich von Berenberg. Die Online-Bank habe im ersten Halbjahr einen Rückgang der Nettoerträge aus Krypto-Anlagen um 66 Prozent verzeichnet. Swissquote sei zudem den Preisänderungen von Kryptowährungen sowie der Aktivität der Kunden ausgesetzt.

Zwar hat die Bank ihre Prognose für 2026 gesenkt, aber ihre Prognose für 2028 bestätigt. Swissquote will dann einen Vorsteuergewinn von 500 Millionen Schweizer Franken erreichen.

«Wir halten dieses Ziel weiterhin für ehrgeizig und prognostizieren, dass der Vorsteuergewinn 2028 um 8 Prozent unter dem Zielwert liegen wird», so Berenberg. Die Aktie notiert am Montag rund 0,7 Prozent höher bei 37,80 Franken und setzt den Stabilisierungskurs nach den herben Verlusten aus der Vorwoche fort.

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10:00

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag mit etwas tieferen Kursen in die Sitzung gestartet. Nach dem schwachen Freitag und der insgesamt negativen Vorwoche kommt es damit zu einem Stabilisierungsversuch. Der SMI fällt um 0,1 Prozent auf 14'370 Punkte, insbesondere wegen der schwachen Nestlé. Der Mid-Cap-Index SMIM zieht hingegen um 0,3 Prozent auf 3206 Punkte an, wogegen der breite SPI mit -0,1 Prozent auf 20'293 Punkte ebenfalls niedriger steht.

Mit Blick auf das Newsaufkommen gestaltet sich der Wochenauftakt noch relativ ruhig. Die vergangene Woche hingegen habe im Zeichen der Neubewertung des Fed-Kurses gestanden, heisst es in einer Markteinschätzung der Zürcher Kantonalbank. Die jüngsten Daten aus den USA, vor allem der US-Arbeitsmarktbericht und die Konsumentenpreise, hätten das Bild einer moderaten Preisdynamik bestätigt. Entsprechend reduzierten sich die Erwartungen für eine Zinsanhebung durch das Fed im September auf rund 30 Prozent.

Grösste Verlierer unter den Blue Chips sind derzeit Nestlé (beide -1,6 Prozent) und Alcon (-1,2 Prozent).

Der SMI-Anwärter Sandoz (+2,9 Prozent) legt hingegen klar zu. Der Basler Generikakonzern hat mit dem chinesischen Biotechunternehmen Shanghai Henlius Biotech eine Vereinbarung zur Entwicklung und Vermarktung von bis zu zehn sogenannten Biosimilars geschlossen. Zudem hat Jefferies das Kursziel auf rekordhohe 93 Franken erhöht.

Zu einem veritablen Kursdebakel kommt es bei der Aktie des Schaffhauser Verpackungsspezialisten SIG, welche derzeit rund 15 Prozent unter dem Schlussstand vom Freitag steht. Zeitweise betrugen die Verluste über 22 Prozent. Die Investoren sind vom zweiten abrupten Wechsel an der Führungsspitze innerhalb eines Jahres verärgert. Im Tiefststand fiel die Aktie, die bis Freitag noch ein Jahresplus von 36 Prozent ausgewiesen hatte, gar unter den Stand von Ende 2025.

In die andere Richtung geht es hingegen für Accelleron (+10,1 Prozent) nach einer Hochstufung auf «Buy» durch Berenberg. Der aktuelle Wachstumszyklus sei stärker und nachhaltiger als bisher angenommen, heisst es unter anderem bei der Bank zur Begründung.

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09:30

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Accelleron: Berenberg erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 92 (70) Fr.

Alcon: Deutsche Bank erhöht auf 73 (70 Fr. - Hold

Swissquote: Berenberg senkt 43 (43,50) Fr - Hold

Tecan: Julius Bär erhöht auf 160 (125) Fr. - Hold

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09:07

Am Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich für den Montag eine verhaltene Eröffnung ab. Der SMI steht kurz nach Börsenstart rund 0,3 Prozent tiefer bei 14'354 Punkten. Der SMIM der mittelgrossen Werte verliert gleichzeitig 0,1 Prozent auf 3192 Punkte.

Unternehmensnews gibt es zum Start in die neue Woche nur wenige, was sich im Verlauf der Woche aber ändern wird. Das Datenhighlight aus konjunktureller Sicht dürfte die Publikation des Protokolls der jüngsten Sitzung des Fed am Mittwoch sein. Besonders spannend sei dies angesichts der bislang sehr zurückhaltenden Kommunikation des neuen Chefs der Notenbank, Kevin Warsh, heisst es dazu im Handel.

Bei den Blue Chips fallen Sika (-1,9 Prozent), Givaudan (-1 Prozent) und Nestlé (-1 Prozent) auf - sie fallen überdurchschnittlich. An der Tabellenspitze stehen wiederum ABB (+1,2 Prozent), Novartis (+0,3 Prozent) und Lonza (+0,2 Prozent). Der SMI-Anwärter Sandoz (+2,3 Prozent) schert ebenfalls oben aus. Der Basler Generikakonzern hat mit dem chinesischen Biotechunternehmen Shanghai Henlius Biotech eine Vereinbarung zur Entwicklung und Vermarktung von bis zu zehn sogenannten Biosimilars geschlossen.

Ebenfalls grössere Bewegungen zeigten Titel aus der zweiten und dritten Reihe. Beim Schaffhauser Verpackungsspezialisten SIG kommt es innerhalb eines Jahres zum zweiten abrupten Wechsel an der Unternehmensspitze. Die Aktie büsst in der Folge klar an Terrain ein: minus 22 Prozent.

In die andere Richtung geht es hingegen für Accelleron (+4,2 Prozent) nach einer Hochstufung auf «Buy» durch Berenberg. Der aktuelle Wachstumszyklus sei stärker und nachhaltiger als bisher angenommen, heisst es unter anderem bei der Bank zur Begründung. Ebenfalls im Plus liegen R&S (+2,9 Prozent) und Komax (2,5 Prozent).

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08:04

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,2 Prozent höher auf 14'415 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel werden im Plus erwartet. Die Kursgewinne reichen von +0,1 Prozent (Swisscom) bis +0,2 Prozent (Richemont).

Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,2 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Accelleron (+4,6 Prozent) und SIG (-2,4 Prozent) prognostiziert. SIG informierte vor Börsenstart über einen abrupten CEO-Wechsel nach nur wenigen Monaten.

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07:30

Am Montag zog Gold leicht an. Ein schwächerer Dollar und jüngste schwache Wirtschaftsdaten stützten den Preis. Sie senkten die Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank im nächsten Monat.

Spot-Gold stieg um 0,4 Prozent auf 4'391,07 Dollar pro Unze. Die Preise hatten letzte Woche ein mehr als zweimonatiges Hoch erreicht. Gold-Futures aus den USA für die Dezember-Lieferung stiegen um 0,3 Prozent auf 4'448,10 Dollar.

«Gold hat den Ball aufgenommen und ist damit in die Woche gestartet», sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade. «Schwache Inflationszahlen halten den US-Dollar unter Druck. Das gibt Gold zusätzlichen Spielraum, um sich Richtung 4'400-Dollar-Marke vorzutasten.» «Ein nachhaltiger Anstieg über 4'500 Dollar würde wahrscheinlich eine zusätzliche Dollar-Schwäche oder einen deutlicheren Rückgang der Energiepreise brauchen», fügte er hinzu.

Ein unerwarteter Rückgang der US-Arbeitsmarktzahlen im Juli senkte die Zins-Erwartungen. Dazu kamen Daten, die nur eine milde Verbraucherpreisinflation zeigten. Die US-Notenbank wird deshalb wahrscheinlich nächsten Monat die Zinsen nicht erhöhen.

Händler setzen nun auf eine 30-prozentige Chance für eine Zinserhöhung im September. Vor einem Monat lag sie bei 47 Prozent. Das zeigte das FedWatch-Tool der CME. Niedrigere Zinsen senken die Opportunitätskosten für den Besitz von nicht verzinslichem Goldbarren. Das erhöht die Attraktivität für Anleger.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,2 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,2 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,2 Prozent höher bei 14'403 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 14'403 Punkten.

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05:10

Die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die Anleger an den asiatischen Börsen am Montag in die Defensive gedrängt. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast unverändert bei 68'721,44 Punkten, und der ‌breiter gefasste Topix ⁠notierte 0,6 Prozent niedriger bei 4172,15 Zählern. Die Börse Shanghai gewann hingegen 0,5 Prozent auf 3948,15 Stellen. Der Index der ⁠wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4685,93 Punkte. Die Börsen in Südkorea blieben feiertagsbedingt geschlossen.

In Japan dämpften schwächer als erwartet ‌ausgefallene Wachstumsdaten die Stimmung. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet lediglich ‌um 1,1 Prozent, da ein schwacher privater Konsum und rückläufige Unternehmensinvestitionen ​die starken Exporte von Hybridfahrzeugen und KI-Chips teilweise zunichtemachten. «Das Wachstum war positiv, aber die Details fielen etwas schwächer aus als erwartet», sagte Kazutaka Maeda, Chefökonom beim Meiji Yasuda Research Institute. Da die enttäuschenden Ergebnisse jedoch auf vorübergehende Faktoren zurückzuführen seien, werde dies den Zeitpunkt für die nächste Zinserhöhung der Notenbank voraussichtlich nicht beeinflussen.

Überschattet wurde der Handel in Asien von der festgefahrenen Lage im ‌Nahen Osten, was Investoren vorsichtig agieren liess. Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran kamen nicht voran, und der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Strasse von Hormus stockte nach Angriffen auf Öltanker. Gleichzeitig richteten sich die Blicke auf China, wo Investoren im Tagesverlauf neue ​Konjunkturdaten erwarteten, um die Stärke der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt auszuloten.

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04:35

Im asiatischen Devisenhandel verlor ​der Dollar 0,2 Prozent auf 159,04 Yen und legte leicht auf 6,7409 ​Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger bei 0,8116 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1579 Dollar und zog leicht ‌auf 0,9399 Franken an. Schwache US-Konjunkturdaten hatten den Dollar zuletzt belastet, da sie die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed verringerten.

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03:05

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,4 Prozent auf 88,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte ​0,2 Prozent fester bei 82,56 Dollar. Die schwindenden Hoffnungen auf ⁠einen Frieden zwischen den USA und dem Iran sowie der verlangsamte Tankerverkehr trieben ​die Preise an. «Die Ölpreise haben ⁠sich von ihren Tiefständen Anfang August fast vollständig erholt, da die geopolitischen Risikoprämien in den Markt zurückgekehrt sind», erklärte Analystin Priyanka ‌Sachdeva von Phillip Nova.

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01:50

Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 53'732,41 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 7785,76 ‌Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,3 Prozent auf 26'729,16 Stellen nach. Ein überraschender Rückgang ​der US-Einzelhandelsumsätze und eine eingetrübte Verbraucherstimmung hatten die Anleger vor dem Wochenende vorsichtig agieren lassen. In der neuen Woche warten die Investoren nun auf die Einkaufsmanagerindizes sowie Bilanzen grosser Einzelhändler.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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