08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

DocMorris: Deutsche Bank erhöht auf 5,50 (4,50) Fr. - Hold

Interroll: Vontobel senkt auf 2100 (2600) Fr. - Hold

Oerlikon: Kepler Cheuvreux senkt auf 3,65 (4,50) Fr. – Hold

Partners Group: Barclays senkt auf 1200 (1330) Fr. – Overweight

Peach Property: Research Partners erhöht auf Kaufen (Halten) - Ziel 7,60 Fr.

Sonova: Bernstein SG senkt auf 248 (256) Fr. - Outperform

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08:10

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird vorbörslich 1,7 Prozent tiefer auf 13’205 Punkten indiziert. Alle 20 SMI-Titel geben nach. Nestlé (-4,3 Prozent), Amrize (-2,7 Prozent), Swiss Life (-2,2 Prozent) und ABB (-1,7 Prozent) verzeichnen die grössten Verluste im Index. Nestlé handeln heute jedoch ex Dividende.

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich – rund 1,6 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Adecco (-5,1 Prozent), ams Osram (-2,9 Prozent), Bucher (-4,1 Prozent), DocMorris (-3 Prozent), PolyPeptide (+0,2 Prozent) und Sunrise (+0,3 Prozent) prognostiziert. Adecco und Bucher handeln ebenfalls ex Dividende.

Weiter handeln ebenfalls Lindt&Sprüngli, Medmix, Mikron und SF Urban ex Dividende.

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07:30

Anleger haben zuletzt das Interesse an europäischen Rüstungsaktien verloren. Gewinnmitnahmen und inzwischen sehr hohe Bewertungen treffen auf eine wachsende Unsicherheit darüber, wie künftige Kriegsführung aussehen wird. Der Konflikt mit dem Iran hat dabei erneut gezeigt, wie wirkungsvoll vergleichsweise günstige Drohnen sein können.

Der europäische Luft- und Rüstungsindex von MSCI verlor im März 9,2 Prozent und verzeichnete damit den stärksten monatlichen Rückgang seit fünf Jahren. Damit begann sich ein zuvor aussergewöhnlich erfolgreicher Markttrend deutlich umzukehren.

Normalerweise profitieren Rüstungsaktien deutlich vom Ausbruch eines Krieges, wie etwa nach dem russischen Grossangriff auf die Ukraine im Jahr 2022, oder wenn der frühere US‑Präsident Donald Trump die NATO‑Partner öffentlich dazu drängte, ihre Militärausgaben zu erhöhen. Seit dem Beginn des Iran-Konflikts am 28. Februar blieb eine solche Kursreaktion jedoch aus – obwohl Trump die NATO wiederholt dafür kritisierte, die USA bei militärischen Aktionen nicht ausreichend zu unterstützen.

«Wir sehen derzeit ein spürbares Reduzieren von Positionen», sagt Martin Frandsen, Portfoliomanager bei Principal Asset Management. Sowohl institutionelle als auch private Anleger bauten ihre Engagements ab, um das Risiko angesichts der gestiegenen Unsicherheit zu verringern.

Die Aktie des tschechischen Rüstungsunternehmens CSG hat seit Beginn des Konflikts fast ein Drittel an Wert verloren. Auch die Papiere des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall und des Getriebeherstellers Renk sind um rund zehn Prozent gefallen, während die Aktie des schwedischen Unternehmens Saab etwa zwölf Prozent tiefer notiert.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,9 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-1,2 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,64 Prozent niedriger bei 13'259 Punkten.

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06:25

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,6 Prozent tiefer bei 13'265 Punkten.

Angesichts der nach wie vor fragilen Lage im Süden des Libanon und um die für den Ölmarkt wichtige Strasse von Hormus, bleibt die Lage an der Börse angespannt. Bereits über das Wochenende dürften die jüngst aufgekommenen Hoffnungen einen Dämpfer erhalten haben. Der Iran machte am Samstag die Öffnung der Strasse von Hormus rückgängig, mit der Begründung, dass die USA ihrerseits an der Blockade iranischer Häfen festhielten. Zugleich präsentiert sich die Waffenruhe im Südlibanon zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz brüchig. Die Hoffnungen ruhen nun auf möglichen neuerlichen Friedensgesprächen. Eine US-Delegation ist dazu in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gereist.

Am Montag, am Tag des Zürcher Sechseläuten, stehen an der Schweizer Börse derweil keine wichtigen Termine auf der Agenda. Die Anleger können das Augenmerk weiterhin auf die Entwicklungen im Nahen Osten und auf andere Finanzmärkte richten. Konjunkturdaten stehen etwa in Japan (Dienstleistungsindex Februar), Deutschland (Produzentenpreise März) oder in der Eurozone (Bauproduktion Februar) auf dem Programm. Derweil sind aus den USA keine News angesagt, die den Börsenverlauf prägen können. Später in der Woche wird die Berichtssaison in der Schweiz wieder an Fahrt aufnehmen, dies mit zahlreichen Zahlenausweisen von Blue-Chip-Unternehmen.

Folgende Aktien handeln heute ex Dividende: Nestlé, Lindt&Sprüngli, Adecco, Bucher, Medmix, Mikron und SF Urban

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05:05

Der Goldpreis ist am Montag um mehr als ein Prozent gefallen, ‌belastet ⁠durch einen festeren Dollar und die Eskalation im ⁠Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Eine Feinunze verbilligte ‌sich auf 4762,09 Dollar und erreichte ‌damit den niedrigsten ​Stand seit dem 13. April. Der stärkere Dollar macht das Edelmetall für Anleger ausserhalb des Dollar-Raums teurer. Hintergrund der Nervosität ist die Beschlagnahmung eines iranischen ‌Frachtschiffs durch die USA, woraufhin Teheran mit Vergeltung drohte und eine neue Verhandlungsrunde ablehnte. Die Spannungen trieben ​die Ölpreise an und liessen Inflationssorgen ​wieder aufleben.

US-Notenbankgouverneur Christopher Waller ​sagte, der Konflikt werde die kurzfristige Inflation wahrscheinlich anheizen. Ein schnelles ‌Ende würde jedoch Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf ermöglichen. Zusätzlich belastet wurde der Goldpreis durch eine verhaltene ​Nachfrage ​aus Indien, wo sich Kunden ⁠während eines für den ​Golderwerb wichtigen Festivals wegen ⁠der Rekordpreise zurückhielten. Dagegen stiegen die Bestände des ‌weltgrössten goldgedeckten Fonds, SPDR Gold Trust, leicht an. Auch die Preise für andere ‌Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium gaben ​nach.

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04:30

Der Ölpreis schnellte in die Höhe, während Aktienfutures ‌nachgaben und ⁠der US-Dollar als sicherer Hafen gefragt war. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich im ⁠frühen asiatischen Handel um rund sieben Prozent auf 96,85 Dollar. Die Futures auf den S&P 500 fielen ‌um etwa 0,9 Prozent. Hintergrund sind Berichte über die ‌erneute Schliessung der Strasse von Hormus und die ​Ankündigung des Irans, neue Friedensgespräche mit den USA abzulehnen.

Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, das US-Militär habe ein iranisches Frachtschiff beschlagnahmt, das versucht habe, die US-Blockade zu durchbrechen. Der Iran wies daraufhin neue Friedensgespräche zurück, obwohl Trump mit neuen Angriffen gedroht hatte, sollte ‌die Regierung in Teheran seine Bedingungen nicht akzeptieren.

Damit kehrte sich die optimistische Stimmung vom Freitag um. Am Freitag hatte die Ankündigung des Irans, die seit sieben Wochen geschlossene Strasse von Hormus ​wieder zu öffnen, die Ölpreise einbrechen und die Aktienmärkte zulegen lassen. ​An der Wall Street erreichten die Indizes Rekordhochs. «Die Entwicklungen ​vom Wochenende könnten diesen Optimismus dämpfen», schrieben Analysten von Westpac in einem Kommentar.

Trotz der schlechten Nachrichten sei ‌der Markt noch nicht in Panik, sagte Michael Brown, Stratege bei Pepperstone. Er gehe davon aus, dass ein Grossteil der Gewinne vom Freitag wieder abgegeben werde. Der Markt habe sich ​da etwas ​zu weit vorgewagt. Sollte jedoch feststehen, dass ⁠der Iran nicht an den Gesprächen teilnimmt, würden die ​Anleger deutlich risikoscheuer reagieren.

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03:00

Der ⁠Dollar-Index, der den Wert des US-Dollar gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, ‌stieg um bis zu 0,3 Prozent auf 98,485 Punkte und erreichte den höchsten Stand seit einer Woche. Der Euro fiel um 0,3 Prozent auf ‌1,1731 Dollar. Gegenüber dem japanischen Yen legte der Dollar ​um 0,2 Prozent auf 158,945 Yen zu. Auch der australische Dollar und der neuseeländische Dollar gaben nach. Kryptowährungen wie Bitcoin verzeichneten ebenfalls Verluste.

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02:00

Am Freitag sind die Finanzmärkte, getragen von einem sich abzeichnenden Frieden im Nahen Osten, mit viel Rückenwind aus dem Handel gegangen. Der Schweizer Leitindex SMI schloss mit beinahe 2 Prozent im Plus, der deutsche Dax mit einem Plus von 2,3 Prozent und an der Wall Street kletterte der Dow Jones um 1,8 Prozent in die Höhe.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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