08:05
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär 0,34 Prozent höher dank der positiven Zahlen von Richemont. Der Titel des Luxusgüterherstellers springt um 8,2 Prozent an. Alle anderen 19 SMI-Aktien stehen 0,1 bis 0,25 Prozent tiefer.
Bei den Mid Caps im SMIM legen Swatch nach Richemont-Zahlen 3,3 Prozent zu, Oerlikon nach einer UBS-Hochstufung 4,2 Prozent sowie DocMorris nach Quartalszahlen 2,8 Prozent. AMS stehen leicht höher mit einem Plus von 0,6 Prozent. Alle anderen Mid Caps werden leicht tiefer indiziert ohne grosse Kursausschläge.
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07:56
Der US-Dollar hat über Nacht die am Vortag erlittenen Verluste nicht aufholen können. Entsprechend verharrt er am Mittwochmorgen in etwa auf dem Niveau des Vorabends. Konkret notiert der Dollar/Franken-Kurs am Mittwochmorgen praktisch unverändert bei 0,8092, nachdem er am Dienstagvormittag noch klar über der Marke von 0,81 gestanden hatte. Der Euro/Dollar-Kurs ist sogar noch etwas weiter gestiegen auf 1,1438 von 1,1424. Das Duo Euro/Franken steht leicht höher bei 0,9255 nach 0,9243.
Der Grund für den Schwächeanfall des Dollars sind die US-Inflationszahlen vom Vortag, die tiefer ausgefallen sind als erwartet. Dies habe die Zinserwartungen verändert, heisst es bei der Commerzbank. «Hatte der Markt vor den Zahlen noch mit rund 1,7 Zinsanhebungen bis Jahresende gerechnet, waren es am Ende des Tages nur noch 1,2. Ein halber Zinsschritt wurde also ausgepreist», heisst es in einem Kommentar des Instituts. Tiefere Zinsen schwächen naturgemäss eine Währung.
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07:48
Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex leicht im Plus bei 25.147,03 Punkten geschlossen. Der überraschend deutliche Rückgang der US-Inflation hellte die Stimmung an den Börsen auf. Angesichts der rasant steigenden Ölpreise im Zuge der Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hatte der Dax zuvor um bis zu ein Prozent nachgegeben. Zur Wochenmitte blicken Börsianer auf den US-Index für die Erzeugerpreise (PPI) im Juni.
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07:13
Die US-Futures auf den Nasdaq legen im asiatischen Börsenhandel weiter zu und gewinnen 0,7 Prozent hinzu.
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06:22
Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank vorbörslich 0,3 Prozent tiefer indiziert. Aufgrund der unsicheren Lage um die Strasse von Hormus dürften sich die Anleger an der Seitenlinie zurückhalten.
Nachdem EMS Chemie vergangene Woche die Berichtssaison positiv einläutete, stehen am Mittwoch die Quartalszahlen von Richemont, ein Trading-Update von DocMorris sowie nach Börsenschluss die Zahlen der Partners Group zu den verwalteten Vermögen (AUM) an.
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06:17
Ein überraschender Rückgang der US-Inflation hat den Börsen in Asien am Mittwoch Auftrieb gegeben. Die Daten schürten die Hoffnung der Anleger auf ein baldiges Ende der Zinserhöhungen in den USA. Ein Kurssturz von 25 Prozent bei der Aktie von IBM nach einer enttäuschenden Umsatzprognose dämpfte jedoch die Stimmung im Technologiesektor. Der Vorfall zeigte, wie nervös die Anleger nach der jüngsten Rally bei KI-Aktien geworden sind. Der südkoreanische Kospi-Index, in dem viele Chip-Hersteller notiert sind, sprang um sechs Prozent in die Höhe. Der japanische Nikkei-Index legte um 0,4 Prozent zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 1,7 Prozent. Die US-Verbraucherpreise waren im Juni um 0,4 Prozent gefallen, der erste Rückgang seit der Corona-Pandemie.
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06:13
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06:08
Die Ölpreise legten weiter zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 85,93 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent fester bei 80,23 Dollar. Die Preise wurden in dieser Woche durch eine Eskalation der Kämpfe im Nahen Osten um mehr als zwölf Prozent in die Höhe getrieben. Zudem hatte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade iranischer Häfen wieder in Kraft gesetzt.
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00:05
Der Dow Jones Industrial ist am Dienstag vor allem aufgrund eines Kurseinbruchs von IBM kaum vom Fleck gekommen. Dagegen erholten sich die Technologiewerte an der Nasdaq von ihren klaren Vortagesverlusten. Positiv auf die Börsenstimmung wirkten die Verbraucherpreise, die weniger deutlich als erwartet gestiegen waren.
Der Dow schloss mit einem Plus von 0,02 Prozent bei 52'508,27 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,38 Prozent auf 7543,59 Zähler nach oben. Der Nasdaq 100 gewann 1,10 Prozent auf 29'586,29 Punkte.
Der Nahost-Konflikt samt weiter steigenden Ölpreisen bleibt im Anlegerfokus. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle auf den Iran gestartet. Ziel sei es, die Möglichkeiten des Irans weiter zu schwächen, Attacken auf die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus auszuüben, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) mit.
Enttäuschende Geschäftszahlen von IBM und zurückhaltende Aussagen des Chefs Arvind Krishna belasteten nicht nur massiv den Aktienkurs des IT-Urgesteins, sondern auch die gesamte Branche. Die IBM-Papiere brachen um mehr als 25 Prozent ein, was dem höchsten Tagesverlust aller Zeiten für die Aktien entsprach. Das Kursminus seit Jahresbeginn beträgt knapp 27 Prozent.
Verluste verbuchten zudem Salesforce (2,1 Prozent), Adobe (4,3 Prozent), Accenture (2,9 Prozent) und Microsoft (1,6 Prozent).
Der Bankensektor profitierte von überwiegend positiv aufgenommenen Zahlen. Überraschend hohe Einnahmen aus Zinsen und Wertpapierhandel brachten den grossen Geldhäusern der USA im zweiten Quartal unerwartet viel Gewinn. Das grösste Institut JPMorgan erzielte dank seiner Beteiligung am Kreditkartenanbieter Visa sogar den höchsten Quartalsgewinn der Geschichte. Auch bei Goldman Sachs, Wells Fargo und Bank of America ging es überraschend stark aufwärts.
Die JPMorgan-Aktie gewann 2,5 Prozent. Für das Papier von Goldman Sachs ging es an der Spitze des Dow sogar um 9,0 Prozent nach oben. Die Papiere von Bank of America gewannen 1,9 Prozent. Die Anteilscheine von Wells Fargo drehten dagegen ins Minus und verloren 2,7 Prozent. Auch die Kennziffern von Citigroup fielen deutlich stärker aus als von Experten gedacht. Allerdings sackte die Aktie im Zuge der folgenden Analystenkonferenz deutlich ab und notierte 5,3 Prozent im Minus. Experten zufolge hatte die Unternehmensführung Stellenstreichungen und zusätzliche Investitionen angekündigt. Dies könnte im Jahresverlauf die Kosten steigen lassen.
Der US-Fahrdienstvermittler und Lieferdienst Uber befindet sich mittlerweile in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem deutschen Essenslieferanten Delivery Hero, wie das Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss mitteilte. Die Amerikaner wollten das Unternehmen dabei spürbar höher bewerten als es zuletzt an der Börse wert war, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Uber wolle noch diese Woche eine Einigung mit Delivery Hero erzielen. Die Uber-Aktien verloren 2,9 Prozent.
Die Aktien von Lucid verloren nach Bekanntwerden eines Berichts über die Prüfung strategischer Optionen durch den US-Elektroauto-Hersteller 16 Prozent. Zuvor waren die Titel mehrfach vom Handel ausgesetzt und hatten in der Spitze 55 Prozent eingebüsst. Einem Medienbericht zufolge arbeitet der Hersteller von Elektrofahrzeugen mit einem Berater für Unternehmensumstrukturierungen zusammen und prüft verschiedene Optionen - darunter die Anmeldung eines Insolvenzverfahrens nach Chapter 11 oder den Rückzug von der Börse. Das Unternehmen wies den Bericht allerdings zurück.
(cash/SWP/Bloomberg/Reuters)

