17:35

Der SMI schliesst 0,54 Prozent höher bei 13'848 Punkten, nachdem er tagsüber gut ein halbes Prozent im Rückstand lag. 

Tagesgewinner sind ABB und Novartis. Beide Titel legen um knapp 1,7 Prozent zu. Dahinter folgen die Finanzwerte Swiss Life (plus 1,4 Prozent), Zurich Insurance (plus 1,4 Prozent), Swiss Re (plus 0,9 Prozent) und UBS (plus 0,8 Prozent).

Verluste sahen die Anleger von Partners Group (minus 1,7 Prozent) sowie von Logitech und Richemont (je minus 0,7 Prozent). 

Am breiten Markt, der gemessen am SPI um 0,49 Prozent auf 19'571 Punkte stieg, waren Inficon (plus 8 Prozent) sowie die jurassische Kantonalbank (plus 6,7 Prozent) gefragt. Stark zeigten sich auch die Aktien von Centiel (plus 3,6 Prozent) und VAT (plus 3 Prozent). Dottikon (minus 5,8 Prozent) und Ascom (minus 4,7 Prozent) wurden hingegen verkauft.

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16:55

Der Dow stieg zuletzt um 0,3 Prozent auf 51'696 Punkte. Der marktbreite S&P 500 hingegen fiel um 0,2 Prozent auf 7484 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,1 Prozent auf 30'376 Punkte nach unten.

Aus Branchensicht war der konjunktursensible Halbleitersektor weiter gefragt. So erreichten die Aktien von Intel erneut einen Höchststand und zogen zuletzt um 3,4 Prozent an. Sie hatten bereits am Donnerstag dank eines Vertrags mit dem Tech-Riesen Apple über die Herstellung von Chips knapp 11 Prozent gewonnen und ein Rekordhoch erreicht. Für Branchenkollege Micron ging es um 4,5 Prozent nach oben. In Asien war der Sektor zu Wochenbeginn ebenfalls gefragt.

Derweil setzte sich der Sinkflug der Aktien von Börsenneuling SpaceX fort. Mit einem Minus von zehn Prozent steuern sie auf ihren dritten Verlusttag zu. Die ersten drei Handelstage davor hatten sie noch fulminant zugelegt, was dem Raumfahrt- und KI-Konzern von Tesla-Chef Elon Musk zeitweise den Status des viertwertvollsten Unternehmens der Welt beschert hatte.

Für deutlichere Kursausschläge sorgten zu Wochenbeginn Übernahmen. Die Anteilseigner von Apogee Therapeutics konnten sich über einen Kurssprung von rund 47 Prozent auf 133 US-Dollar freuen. Das Biotech-Unternehmen wird vom deutlich grösseren Konkurrenten Abbvie für 135,11 Dollar je Aktie geschluckt, der damit sein Portfolio mit entzündungshemmenden Medikamenten stärkt. Die Abbvie-Titel gewannen 6 Prozent.

Die Aktien von Arcosa legten um mehr als sieben Prozent auf 145,50 Dollar zu, nachdem der Baustoffkonzern CRH angekündigt hatte, den Wettbewerber für 150 Dollar je Aktie in bar zu übernehmen. Die in New York gelisteten CRH-Titel sanken zeitweise um fast ein Prozent.

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16:10

Trotz der jüngsten Fortschritte bei den US-Iran-Gesprächen haben sich US-Anleger zum Handelsstart an der Wall Street zunächst zurückgehalten. ‌Der ⁠Dow-Jones-Index der Standardwerte zog am Montag um 0,3 Prozent auf 51'717 ⁠Punkte an. Der breiter gefasste S&P 500 notierte leicht fester bei 7510 Zähler. Der ‌Technologie-Index Nasdaq gab dagegen leicht auf 26'483 Punkte ‌nach.

Vertreter der USA ​und des Iran hatten bei ihrer ersten Gesprächsrunde in der Schweiz «ermutigende Fortschritte» erzielt, wie die Vermittler mitteilten. Der Preis für Brent-Rohöl fiel um 3,3 Prozent auf bis zu 77,95 Dollar je Barrel.

Die beiden ‌Länder einigten sich auf einen Fahrplan für ein endgültiges Abkommen innerhalb von 60 Tagen. «Obwohl die Märkte in den letzten Wochen in der ​Hoffnung auf eine Lösung des Nahost-Konflikts widerstandsfähig waren, ist ​der Konflikt immer noch ein präsentes ​Thema», sagte Dan Coatsworth, Marktexperte bei AJ Bell. «Das bedeutet, dass die Anleger nicht ‌in eine uneingeschränkte Risikobereitschaft verfallen.» Gestützt wurde die Rally an der Wall Street zuletzt auch von einem KI-getriebenen Optimismus. Aktien von Chipherstellern wie Micron Technology ​und ​SanDisk zogen zum Wochenstart jeweils ⁠rund sechs Prozent an.

Unter den Einzelwerten sprangen ​zudem die Aktien ⁠von Apogee Therapeutics um rund 47 Prozent in die Höhe. ‌Der Pharmakonzern AbbVie hatte eine Übernahme für 10,9 Milliarden Dollar angekündigt. Die Papiere von SpaceX setzten hingegen ihren Abwärtstrend nach ‌dem Börsendebüt fort und fielen um mehr als ​sechs Prozent. 

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15:45

Der Dow Jones startet 0,42 Prozent höher, während der Nasdaq 100 um 0,26 Prozent zulegt.

Gewinner sind Caterpillar (+2 Prozent) sowie die US-Banken Goldman Sachs (+1,5 Prozent) und JPMorgan (+1,2 Prozent). Ins Hintertreffen geraten Tech-Aktien wie Qualcomm (-3,8 Prozent) und Alphabet (-3,3 Prozent).

Unterdessen dreht der SMI in die Gewinnzone. Sein Plus beträgt 0,15 Prozent.

15:40

Ein Stromliefervertrag mit Microsoft gibt den Aktien des Ölkonzerns Chevron Auftrieb. Die Anteilsscheine legen vorbörslich trotz der fallenden Ölpreise ‌um rund 1,5 ⁠Prozent zu. Chevron werde ein Rechenzentrum von Microsoft in West-Texas für 20 Jahre mit Strom aus Erdgas versorgen, teilen die ⁠Unternehmen mit.

Hintergrund ist der hohe Strombedarf von Rechenzentren für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI). Das Kraftwerk mit dem Namen «Project Kilby» soll ab 2028 ‌den Betrieb aufnehmen und die Leistung schrittweise auf 2,67 Gigawatt hochfahren. Eine endgültige Investitionsentscheidung für das ‌Projekt will Chevron bis Ende des Jahres bekanntgeben.

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15:35

Der Erfolg des neuen «Toy Story»-Films beschert der US-Kinokette AMC einen Kurssprung. Die Titel klettern vor Börsenstart an der Wall Street um sechs Prozent auf drei Dollar. AMC teilte mit, das vergangene Wochenende sei in den USA dank des Debüts von «Toy Story 5» das besucherstärkste des gesamten Jahres gewesen.

Die von Disney und Pixar produzierte Fortsetzung von «Toy Story» spielte am ‌Wochenende in den USA laut Medienberichten 160 Millionen Dollar ein. Mehr als 4,8 Millionen Menschen besuchten demnach von Donnerstag bis Sonntag die Odeon-Kinos der Kette im In- und Ausland. Dies trug dazu bei, den höchsten Umsatz mit Speisen und Getränken seit mehr als ​einem Jahr in den USA zu erzielen. Zudem lockten Filme wie «Obsession», «Disclosure Day», «Backrooms» und «Star Wars: The ​Mandalorian and Grogu» Filmfans in die Kinos.

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15:20

Die jüngsten ‌Finanzpläne ⁠des Online-Brokers Robinhood stimmen die Anleger vorsichtig. Die Titel des kalifornischen Unternehmens ⁠geben im vorbörslichen Handel an der Wall Street rund 1,5 Prozent nach. ‌

Robinhood will nach eigenen Angaben eine privat platzierte ‌Wandelanleihe im Volumen von zwei Milliarden ​Dollar ausgeben, die am 1. Oktober 2029 fällig wird. Der Erlös solle für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden, darunter Investitionen in organisches Wachstum und mögliche Übernahmen. Zudem sind rund 300 Millionen Dollar für den ‌Rückkauf eigener Aktien vorgesehen, um den Anleiheinvestoren Absicherungsgeschäfte zu erleichtern.

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14:30

Der Broker IG taxiert den schon jüngst lethargischen Dow Jones Industrial am Montag vor Handelsbeginn 0,2 Prozent höher auf 51'645 Punkte. Den technologielastigen Nasdaq 100 sieht IG 0,1 Prozent fester bei 30'449 Punkten - dieser hatte am Donnerstag deutlich erholt geschlossen. Weiter sinkende Ölpreise im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs gaben kaum positive Impulse.

Weiter unaufhaltsam scheint der Aufwärtstrend im Halbleitersektor. Die Aktien von Intel zogen vorbörslich um 2,7 Prozent an. Sie hatten bereits am Donnerstag dank eines Vertrags mit dem Tech-Riesen Apple über die Herstellung von Chips knapp 11 Prozent gewonnen und ein Rekordhoch erreicht. Für Branchenkollege Micron zeichnet sich ein weiterer Kursaufschlag von 4,2 Prozent ab. In Asien war der Sektor zu Wochenbeginn ebenfalls gefragt.

Fortsetzen dürfte sich am Montag aber auch der Sinkflug bei den Aktien von Börsenneuling SpaceX. Mit einem vorbörslichen Minus von 4,7 Prozent steuern sie auf den dritten Verlusttag zu. Die ersten drei Handelstage davor hatten sie noch fulminant zugelegt, was dem Raumfahrt- und KI-Konzern von Tesla -Chef Elon Musk zeitweise den Status des viertwertvollsten Unternehmens der Welt bescherte. Mit einem Börsenwert von gut 2,4 Billionen US-Dollar belegte SpaceX zuletzt noch Rang sechs - hinter Nvidia , Alphabet , Apple , Microsoft und Amazon .

Für deutlichere Kursausschläge sorgten am Montag Übernahmen. Die Anteilseigner von Apogee Therapeutics konnten sich schon vor dem Handelsstart über einen Kurssprung von rund 47 Prozent auf 133 Dollar freuen. Das Biotech-Unternehmen wird vom deutlich grösseren Konkurrenten Abbvie für fast 11 Milliarden Dollar beziehungsweise 135,11 Dollar je Aktie geschluckt, der damit sein Portfolio mit entzündungshemmenden Medikamenten stärkt. Die Abbvie-Titel verteuerten sich um 1,5 Prozent.

Die Aktien von Arcosa legten um 7,5 Prozent auf 146 Dollar zu, nachdem der Baustoffkonzern CRH angekündigt hatte, den Wettbewerber für 150 Dollar je Aktie in bar zu übernehmen. Arcosa war an der Börse zuletzt knapp 7 Milliarden Dollar schwer. Die in New York gelisteten CRH-Titel sanken um 0,6 Prozent.

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13:15

Die Futures auf dem Dow Jones sind vorbörslich kaum verändert, diejenigen auf dem Nasdaq steigen 0,05 Prozent. Die US-Börsen waren am Freitag geschlossen.

Die Aktien von Robinhood geben nach der Ankündigung einer geplanten Wandelanleihe um fast 3 Prozent nach.

Der SMI liegt 0,28 Prozent im Minus.

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12:30

Ein pessimistischer Analystenkommentar ⁠hat die Aktien von Hugo Boss zeitweise unter den ‌Angebotspreis des Grossaktionärs Frasers gedrückt. ‌Die Titel des Modekonzerns ​fielen um bis zu 2,1 Prozent auf 37,98 Euro.

Der britische Textilhändler Frasers hatte Mitte Juni ein freiwilliges Übernahmeangebot für die ausstehenden ‌Aktien von Hugo Boss von 38 Euro je Anteilsschein vorgelegt. Die Analysten der US-Investmentbank JP ​Morgan rechnen bei dem Metzinger Modeunternehmen indes ​mit einem Umsatzrückgang ​von 8,5 Prozent im zweiten Quartal.

Als Gründe nannten ‌sie unter anderem die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf das Verbrauchervertrauen und den ​Tourismus ​in Europa. Sie ⁠zeigten sich jedoch gelassen: «Auch wenn ​dieses Quartal für ⁠Hugo Boss voraussichtlich schwach ausfallen wird, dürfte ‌die Aktie angesichts des Kaufangebots der Fraser Group von 38 Euro je Aktie ‌weiterhin technisch unterstützt sein.»

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11:45

Der SMI weitet seine Verluste moderat aus und handelt derzeit 0,41 Prozent tiefer. Negativ wirken die Aktien von Nestlé (minus 0,9 Prozent) auf den Leitindex aus, ebenso Roche (minus 0,5 Prozent). Novartis ist kaum verändert.

Der Nahost-Konflikt bleibt auch zum Start dieser Börsenwoche die treibende Kraft an den Finanzmärkten. Dabei betonen Händler wie Ipek Ozkardeskaya von Swissquote die anhaltende Unsicherheit rund um die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran. Gerade die verschiedenen Wendungen über das Wochenende machten eine klare Beurteilung der aktuellen Lage schwierig, so die Händlerin.

Investoren scheinen denn auch tatsächlich eher auf weitere klare Fortschritte zu warten. Entsprechend fallen die Bewegungen im SMI ebenso moderate aus wie bei den wichtigsten europäischen Pendants. Für die US-Börsen deuten die Futures aktuell ebenfalls auf schwächere Kurse nach dem verlängerten Wochenende hin.

Immerhin verharrt die Ölpreise als Seismograph für die Märkte auf ihrem tiefsten Niveau seit Kriegsbeginn. Nach dem Auftakt der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz am gestrigen Sonntag soll es unmittelbar im Anschluss weitere Beratungen auf Arbeitsebene geben. Ziel sei es, wie im Rahmenabkommen vorgesehen, innerhalb von 60 Tagen ein «finales Abkommen» zu erreichen, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der Vermittler Katar und Pakistan hervorgeht.

Die Papiere des Finanzdienstleisters Partners Group (-0,5 Prozent auf 677,40 Fr.) sind aktuell zwar nicht der grösste Verlierer, die neuerlichen Abgaben bringen aber das bisherige Jahresminus auf über 30 Prozent. Goldman Sachs hat das Kursziel innerhalb einer Woche zum zweiten Mal gesenkt. Anleger würden sich zunehmend fragen, ob die Probleme bei den Evergreen-Fonds lediglich konjunktureller oder aber struktureller Natur sind, kommentiert der zuständige Analyst.

Derweil weisen mit Holcim, Geberit, Sika und Amrize die grössten Gewinner der Vorwoche aktuell die grössten Verluste aus. Die Abgaben reichen von -1,1 bis -2,4 Prozent. Händler verweisen darauf, dass auch europaweit Bauwerte zu den grössten Verlierern zählen.

In der zweiten und dritten Reihe stehen verschiedene Techwerte auf den Einkaufslisten der Anleger. Dabei ziehen VAT (+1,3 Prozent) nur vergleichsweise moderat an. Inficon (+6,9 Prozent) und Comet (+4,4 Prozent) dagegen setzen ihre zuletzt beschleunigte Aufwärtsbewegung weiter fort. Mit JPMorgan hat in der Früh das dritte Brokerhaus innerhalb einer Woche - und das vierte in weniger als 2 Wochen - mit deutlichen Kurszielerhöhung zu den beiden Werten geäussert.

Techwerte könnten auch im weiteren Wochenverlauf im Fokus der Investoren bleiben. Micron, eine der gefragtesten KI-Aktien des Jahres, steht mit Zahlen an und die Erwartungen seien himmelhoch, sagt Händlerin Ozkardeskaya. Allerdings dürften die Zahlen selbst weniger der eigentliche Test sein als vielmehr die Frage, «ob Micron die Investoren davon überzeugen kann, dass der KI-Speicherboom noch Spielraum nach oben hat.»

Aber nicht nur positive Analystenkommentare bewegen: Dottikon, Georg Fischer und Belimo geben nach Kurszielsenkungen, bzw. Rating-Runterstufungen um bis zu 5,8 Prozent nach.

Für Bewegung könnten in den kommenden Tagen auch die Inflationszahlen aus den USA sorgen. Gerade nach den verschiedenen Notenbank-Sitzungen in den vergangenen zwei Wochen verarbeiteten Anleger nach wie vor deren Nachwirkungen - allen voran die Sitzung der US-Notenbank. «Das lange Zeit verdrängte Zinsgespenst klopft wieder an die Tür der Börsen», kommentiert ein Händler. Gleichzeitig wachse die Sorge, dass die US-Notenbank auf ihrem Drahtseilakt zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsstützung die Balance verlieren könnte.

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10:15

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

UBS: Barclays erhöht auf 40 (35) Fr. - Equal Weight

UBS: ZKB senkt auf Marktgewichten (Übergewichten)

Partners Group: Goldman Sachs senkt auf 860 (960) Fr. – Neutral

Holcim: Royal Bank of Canada senkt auf 73 (74) Fr. - Sector Perform

Dottikon ES: UBS senkt auf 313 (365) Fr. – Neutral

Inficon: JPMorgan erhöht auf 200 (155) Fr. – Overweight

Comet: JPMorgan erhöht auf 500 (335) Fr. – Overweight

Belimo: Jefferies senkt auf Hold (Buy) - Ziel 1035 (1013) Fr.

Zehnder: Vontobel senkt auf 89 (91) Fr. – Buy

Idorsia: Deutsche Bank erhöht auf 4,50 (4) Fr. - Hold

Georg Fischer: ODDO BHF SCA senkt auf 60 (68) Fr. - Outperform

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09:15

Der SMI fällt nach Handelseröffnung 0,16 Prozent. Negativ wirkt sich vor allem die Aktie von Nestlé (minus 0,6 Prozent) auf den Leitindex aus, während das zweite und das Schwergewicht im SMI unterstützend wirken: Roche und Novartis legen je 0,3 Prozent zu. Mit Lonza (1,6 Prozent höher) steigt ein weiterer Pharma-Titel.

Die letzte Woche hatte der Leitindex am Ende mit einem Plus von 0,5 Prozent abgeschlossen. Dabei waren ABB mit einem Wochenplus von 6,7 Prozent Spitzenreiter, während Kühne+Nagel auf Wochensicht 7,1 Prozent einbüssten.

Die Iran-USA-Gespräche scheinen zwar voranzuschreiten, echter Optimismus ist an den Märkten aber noch nicht zu sehen. Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich vielmehr eine kaum veränderte Eröffnung am Montag ab. Auch in Europa halten sich die Investoren zunächst zurück.

Im Handel heisst es, Anleger nähmen eine Wartestellung ein, bis sich eine Einigung im Nahen Osten abzeichne. Nach dem Auftakt der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz auf der Ebene der Verhandlungsführer soll es unmittelbar im Anschluss weitere Beratungen auf Arbeitsebene geben. Ziel sei es, wie im Rahmenabkommen vorgesehen, innerhalb von 60 Tagen ein «finales Abkommen» zu erreichen, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der Vermittler Katar und Pakistan hervorgeht.

Die Ölpreise als Seismograph für die Märkte, verharren immerhin auf ihrem tiefsten Niveau seit Kriegsbeginn. Die Vorgaben bieten derweil nur bedingte Orientierungshilfe, da die Wall Street am Freitag feiertagsbedingt geschlossen war. In Asien finden die wichtigsten Börsenplätze zum Wochenstart keine gemeinsame Richtung.

«Den Nachrichtenfluss um den US-Iran-Konflikt derzeit chaotisch zu nennen, ist fast schon eine Untertreibung», kommentiert die Commerzbank. Entsprechend lasse sich auch nicht allzu viel zu der Reaktion an den Märkten sagen. «Denn egal, in welche Richtung es aktuell geht, es gibt keinerlei Garantie, dass es nicht in der nächsten Minute in die genau gegensätzliche Richtung gehen könnte.»

Erneut im Fokus sind nach einer weiteren Kurszielreduktion die Aktien des Finanzdienstleisters Partners Group (-0,44 Prozent). Mittlerweile notieren die Papiere so tief wie seit Frühjahr 2020 nicht mehr. Zum Wochenstart haben die Experten von Goldman Sachs ihr Kursziel nach einer ersten Senkung vor einer Woche nochmals gekappt.

Am breiten Markt steigen Inficon (plus 6 Prozent) und Comet (4 Prozent) nach positiven Analystenurteilen. Belomo fallen 3 Prozent.

Generell ist die Nachrichtenlage aber bereits stark ausgedünnt. Die Berichtssaison zu den Halbjahreszahlen kommt erst ab Mitte Juli ins Rollen. Gleichzeitig verabschieden sich Marktteilnehmer zunehmend in die Ferien, so dass die kommenden Wochen mit einer erhöhten Volatilität an den Märkten zu rechnen ist, wie es im Handel heisst.

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,17 Prozent tiefer geschätzt. 18 von 20 Aktien des Leitindex notieren tiefer, am deutlichsten Partners Group (0,7 Prozent minus). Amrize (0,55 Prozent) und Sika (0,24 Prozent) steigen.

Am breiten Markt fallen Belimo 1,7 Prozent und Dottikon 1,9 Prozent. 

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06:20

Der SMI wird bei der IG Bank 0,36 Prozent tiefer gesehen.

Auch die Futures auf den US-Aktienmärkten fallen:

Dow Jones: minus 0,3 Prozent

S&P 500: minus 0,5 Prozent

Nasdaq: minus 0,55 Prozent

Die US-Aktienmärkte waren am Freitag feiertagsbedingt geschlossen.

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06:00

Die Hoffnungen auf Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran sowie ein anhaltender KI-Boom haben die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenstart am Montag angetrieben. Der japanische Leitindex Nikkei stieg um 1,4 Prozent auf 72'247,21 Punkte und übersprang ‌damit ⁠erstmals die Marke von 72'000 Zählern. Zuvor hatte er ein Rekordhoch von 72'269,64 Punkten erreicht. Der breiter gefasste Topix gewann 1,1 Prozent auf ⁠4089,59 Zähler.

Auch in Südkorea ging es bergauf: Der Leitindex legte dank einer starken Nachfrage nach Halbleiterwerten um 2,6 Prozent zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb ‌Japans verbuchte ein Plus von 1,0 Prozent. Die chinesischen Blue Chips traten dagegen auf der ‌Stelle.

In Tokio überwog die Euphorie über Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) die ​geopolitische Unsicherheit. «KI-bezogene Unternehmen spielen wieder einmal eine führende Rolle bei der Marktentwicklung», sagte Wataru Akiyama, Aktienstratege bei Nomura Securities. «Eine hohe Wachsamkeit hinsichtlich der Entwicklungen im Iran und im Nahen Osten dürfte jedoch anhalten.»

Zu den grössten Gewinnern zählten J.Front Retailing mit einem Kurssprung von 16,2 Prozent nach dem Einstieg eines aktivistischen Investors. Auch der Roboterbauer Fanuc und Yaskawa Electric legten um rund acht beziehungsweise neun Prozent zu. ‌Zu den Verlierern gehörten Taiyo Yuden und Tokyo Electric Power mit Abschlägen von jeweils gut drei Prozent.

In China hielt die Zentralbank unterdessen die Füsse still und beliess die Leitzinsen den 13. Monat in Folge unverändert. Der einjährige Referenzzins (LPR) verharrte bei 3,00 Prozent, der fünfjährige bei 3,50 ​Prozent. Dies signalisiert, dass die Währungshüter trotz der anhaltenden Immobilienkrise keine Eile haben, die Geldpolitik weiter zu lockern.

«Das ​hartnäckige Problem der Gesamtwirtschaft ist nicht ein Mangel an Liquidität, sondern eine ​fehlende Kreditnachfrage», erklärte Jing Sima, Chefstratege bei BCA Research. Die Regierung setze offenbar eher auf fiskalische Unterstützung in der zweiten Jahreshälfte als auf direkte Zinssenkungen.

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05:30

Am Devisenmarkt profitierte die US-Währung ‌von der Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen in den USA, die durch robuste Inflationsdaten gestützt wird. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 161,51 Yen und legte leicht auf 6,7722 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er bis auf 0,8086 Franken vor. Das ist der höchste Stand seit November. Parallel dazu ​blieb ​der Euro fast unverändert bei 1,1464 Dollar und zog leicht auf 0,9256 ⁠Franken an.

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05:00

Trotz der erneuten Schliessung der Strasse von Hormus durch den Iran und ​der holprigen Friedensgespräche gaben die ⁠Ölpreise nach. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,2 Prozent auf 78,83 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 0,8 Prozent schwächer bei 76,00 Dollar. Händler verwiesen auf die Aussicht auf ein höheres Angebot, da unter anderem der Irak seine Produktion schrittweise wieder hochfahren will und Millionen Barrel iranisches Öl die Blockadelinie bereits passiert haben.

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01:00

Die US-Börsen hatten sich vor dem Wochenende uneinheitlich gezeigt, wobei Technologiewerte den Markt stützten. Der US-Standardwerteindex ​Dow Jones hatte sich am Donnerstag kaum verändert bei 51'564,70 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 1,1 Prozent auf 7.500,58 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,9 Prozent auf 26'517,93 Stellen an. 

(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)

Daniel Hügli
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