13:00

Die Futures auf dem Dow Jones fallen 0,13 Prozent, diejenigen auf dem Nasdaq steigen 0,1 Prozent.

Der SMI notiert 0,1 Prozent tiefer.

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12:30

Die Ölpreise beschleunigen ‌ihre ⁠Aufwärtsfahrt: Das Nordseeöl Brent verteuert sich um bis zu 2,6 Prozent auf 94,04 ⁠Dollar je Fass und erreicht damit den höchsten Stand seit knapp vier Wochen. ‌Der Preis für US-Öl WTI steigt um 2,5 ‌Prozent auf 87,95 Dollar je ​Fass.

«Die Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch, was die Gefahr weiterer Versorgungsengpässe birgt», sagte UBS-Analyst Giovanni Staunovo. Geringere Exporte aus der Region dürften die angespannte Lage auf dem Ölmarkt weiter verschärfen.

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11:40

Der SMI notiert nun 0,26 Prozent im Minus. Die Aktien von Logitech und Swiss Re sind mit einem Minus von je fast 3 Prozent die grössten Verlierer.

Händler sprechen insgesamt von einer leichten Beruhigung nach der hohen Nervosität am Vortag. Da hatte das US-Finanzministerium angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen stark zu erhöhen. Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen. Und auch der US-Dollar geriet gegenüber Euro und Franken unter Druck.

Wie lange die Beruhigung andauert, muss sich allerdings zeigen. «An den längerfristigen strukturellen Trends ändert dies wenig: Die Anleihen-Rückkäufe in den USA reduzieren weder die Staatsverschuldung noch das Defizit», sagte ein Händler. Anleger könnten jedenfalls den Eindruck gewinnen, Washington versuche, die langfristigen Finanzierungskosten technisch zu drücken, statt die Staatsfinanzen zu sanieren. Das US-Finanzministerium hatte erst grad bekanntgegeben, dass die gesamten US-Schulden erstmals die Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten hätten.

Weiter eine Belastung für die Finanzmärkte sind auch die Ölpreise. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent steht auch heute wieder im Aufwind mit +2 Prozent auf knapp 94 Dollar. Die Marke von 100 Dollar, die letztmals gegen Ende Juli überschritten wurde, rückt also wieder näher. Und damit steigen auch die Befürchtungen einer wieder anziehenden Inflation, wie es im Handel heisst.

Unternehmensnews bei den SMI-Firmen gibt es praktisch keine, entsprechend halten sich auch die Ausschläge der Einzeltitel dort in Grenzen. Klar gesucht sind etwa erneut Geberit (+1,1 Prozent). Die Titel des Sanitärtechnikers waren bereits am Vortag nach gut aufgenommenen Halbjahreszahlen über 7 Prozent vorgerückt.

Die Kursveränderungen seien allerdings zum Teil auch etwas zufällig. Bei den grössten Gewinnern sind etwa noch Givaudan (+1,1 Prozent) oder Amrize (+0,5 Prozent) und Holcim (+0,4 Prozent). Und auch Gesundheitstitel wie Roche (+0,4 Prozent), Novartis (+0,1 Prozent) oder Lonza (+0,3 Prozent) legen zu. Letztere hatten am Vortag nach positiven Moderna-News schon klar gewonnen.

Auf der negativen Seite stechen Logitech (-2,6 Prozent) hervor, was auf eine Kurszielsenkung durch JP Morgan zurückzuführen sein dürfte. Die Analysten des US-Hauses sprachen von einem eher schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Verluste von gegen 2 Prozent gibt es ausserdem für Swiss Re und Sika.

Bei den Nicht-SMI-Titeln stehen am Donnerstag einige weitere Unternehmen mit Halbjahreszahlen im Fokus. Dazu gehören unter anderem die Immobiliengesellschaften Swiss Prime Site (+1,1 Prozent) und Zug Estates (unver.), die Waadtländer BCV (-2,8 Prozent) oder der Industriekonzern Centiel (+12,8 Prozent).

Centiel kamen erst vor kurzem an die Börse und sind seither ein Top-Performer am Schweizer Aktienmarkt. Auch Valartis (+15,9 Prozent) können sich nach News zum erwarteten Halbjahresergebnis positiv in Szene setzen. DocMorris (+2,8 Prozent) profitiert derweil weiter von den am Vortag präsentierten Zahlen, die einen möglichen Break-even näher erscheinen lassen.

Auch Neueinstufungen durch Analysten sorgen für Bewegung. So hat etwa die UBS den Daumen für Aryzta (-4,6 Prozent) gesenkt und das Rating auf 'Sell' von 'Buy' herabgestuft. Und bei Huber+Suhner (-2,4 Prozent) hat Berenberg das Kursziel gesenkt. Sonova (+0,9 Prozent) profitieren von einer Kurszielerhöhung durch die UBS. Er sei mit Blick auf die Endmärkte weiterhin zuversichtlich für den Hörgeräte-Hersteller, meinte der zuständige Experte.

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10:00

Der SMI gibt die schmalen Gewinne ab und notiert kaum verändert zum Vortag.

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09:55

Implenia-Aktien sinken 5.Prozent. Dabei kommt es am Tag nach den zahlenbedingten Avancen zu Gewinnmitnahmen.

Das Gegenteil passiert bei DocMorris. Die Aktien legen 6 Prozent zu, nachdem sie am Vortag nach den Halbjahreszahlen gefallen waren.

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09:45

Der Bitcoin-Kurs steuert erstmals seit Anfang Juni wieder auf die 70'000-Dollar-Marke zu. Die Kryptowährung stieg am ‌Donnerstag ⁠in der Spitze auf 69'994 Dollar - seit vergangenen Freitag summiert sich ⁠das Plus beim Bitcoin auf mehr als elf Prozent.

«Die Hoffnung auf regulatorische Klarheit ‌und ein entspannteres Renditeumfeld am US-Anleihemarkt fungieren ‌als Zünglein an der Waage», ​sagte Timo Emden vom Broker CapTrader. Der Bitcoin präsentiere sich einmal mehr als Kompass für den Risikoappetit. US-Präsident Donald Trump forderte am Mittwoch den Kongress auf, ein Gesetz zu verabschieden, das ‌für klarere Definitionen des wachsenden Kryptowährungssektors sorgen soll.

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09:15

Der SMI legt 0,1 Prozent höher los. Getragen wird das Plus vor allem von Roche und Novartis. Beide Indexschwergewichte steigen um 0,6 Prozent. Schon am Vortag hatte der Leitindex dank der Pharmaschwergewichte ein knappes halbes Prozent zugelegt. 

Händler sprechen von einer leichten Beruhigung nach der hohen Nervosität am Vortag. So hatte das US-Finanzministerium am Mittwoch angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen. Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen. Und auch der US-Dollar geriet unter Druck gegenüber Euro und Franken.

Der Anstieg der Renditen hatte den Investoren in den Tagen davor noch grosse Sorgen bereitet. Die Gründe sind vielfältig: Die Rede war von wieder gestiegenen Inflationssorgen, dem unberechenbaren Iran-Krieg mit weiter ansteigenden Ölpreisen, einer stark steigenden Staatsverschuldung in vielen Ländern und dem Kapitalbedarf grosser KI-Unternehmen.

In Asien präsentierten sich die Indizes in Japan und Südkorea am Morgen immerhin deutlich erholt. Wie sich das auf den SMI auswirkt, muss sich aber zeigen. Der hiesige Leitindex hatte in den letzten Tagen vor allem dank Avancen seiner Pharmaschwergewichte etwas zugelegt. Sollte die Nervosität sinken, könnte es dort zu Gewinnmitnahmen kommen, heisst es im Handel.

Unternehmensnews von den grossen Firmen gibt es praktisch keine, entsprechend halten sich auch die Ausschläge der Einzeltitel im SMI in Grenzen. Auf der negativen Seite sind Logitech (-1,3 Prozent) zu finden, was auf eine Kurszielsenkung durch JP Morgan zurückzuführen sein dürfte.

Die Waadtländer BCV fällt nach Halbjahreszahlen 3 Prozent. Der Industriekonzern Centiel, dessen Aktien seit wenigen Monaten an der SIX sind, steigen aus demselben Grund 18 Prozent.

Auch einige Neueinstufungen durch Analysten sorgen für Bewegung. So hat etwa die UBS den Daumen für Aryzta (-4,6 Prozent) gesenkt und das Rating auf 'Sell' von 'Buy' gesenkt.

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär 0,16 Prozent höher gesehen. 19 von 20 Indexwerten steigen. Beste Aktie ist Roche mit einem Anstieg von 0,52 Prozent. Logitech fällt 0,4 Prozent.

Am breiten Markt sackt Aryzta über 6 Prozent ab. Die UBS hat die Anlageempfehlung für Aryzta auf Verkaufen von zuvor Kaufen gesenkt. Huber+Suhner steigen 2,6 Prozent.

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07:30

Das Geschehen an den Devisenmärkten hat sich in der Nacht auf Donnerstag wieder etwas beruhigt. Dies, nachdem der Dollar am späten Mittwochnachmittag wegen der Ankündigung von US-Anleihenkäufen stark unter Druck geraten war.

Das USD/CHF-Paar notiert am frühen Donnerstag mit 0,8003 wieder knapp über der Marke von 80 Rappen. Am Mittwochabend war das Paar von über 0,81 bis auf 0,7969 im Tief gefallen. Das EUR/USD-Paar geht derweil am Morgen bei 1,1672 um. Hier gab es zwischendurch einen Anstieg bis auf 1,16855 von unter 1,16 noch am Mittwochmorgen.

Der Franken legte am Mittwochabend aufgrund der grossen Bewegungen am Devisenmarkt auch zum Euro deutlich zu. Am Morgen gab es auch hier wieder eine leichte Erholung. Das EUR/CHF-Paar kostet aktuell 0,9341, nachdem es in der Nacht bis auf 0,9307 gefallen war. Hier waren am Mittwochmorgen noch Kurse um 0,94 bezahlt worden.

Auslöser der Dollar-Schwäche war eine Ankündigung des US-Finanzministeriums, welches die Rückkäufe langlaufender Anleihen deutlich erhöhen will. Die Zinsen für US-Staatsanleihen kamen danach deutlich zurück. Dadurch wurden US-Anleihen für Anleger weniger attraktiv und die Geldströme flossen vermehrt in andere Länder oder Anlageklassen, was den Dollar schwächte. Kurz nach der Ankündigung waren auch der Goldpreis und der Bitcoin-Kurs deutlich angestiegen.

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06:20

Der SMI wird bei der IG Bank 0,12 Prozent höher gestellt. Am Vortag hatte er 0,46 Prozent gewonnen.

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06:00

Eine Intervention des US-Finanzministeriums zur Stützung des Anleihemarktes hat die Nerven der Anleger beruhigt und die Aktienmärkte am Donnerstag beflügelt. Das ‌US-Finanzministerium ⁠hatte angekündigt, die Rückkäufe von langlaufenden Staatsanleihen zu verdoppeln. Damit will es dem ⁠jüngsten Ausverkauf entgegenwirken, der die Rendite der 30-jährigen US-Anleihe auf den höchsten Stand seit 2007 getrieben ‌hatte. Daraufhin gaben die Renditen für US-Staatsanleihen sowie ‌für japanische und deutsche Papiere nach.

Die ​Börse in Tokio legte deutlich zu: Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg um 1,2 Prozent. Die Börse in Shanghai gewann 0,2 Prozent. Einige Anleger blieben jedoch skeptisch. «Je mehr das US-Finanzministerium intervenieren will, desto mehr Verkäufe von institutionellen Anlegern wird ‌es auslösen», sagte Cusson Leung, Investmentchef bei KGI.

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05:30

Am Devisenmarkt geriet der Dollar durch die fallenden Renditen unter Druck. Er gewann zum Yen 0,2 Prozent auf 158,43 ​Yen. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent höher bei ​0,7996 Franken. Der Euro hielt sich ​fast unverändert bei 1,1675 Dollar und zog zum Franken um 0,3 Prozent auf 0,9335 Franken an.

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05:00

Die ‌Ölpreise legten zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 91,87 Dollar. Händler verwiesen auf Daten, wonach sich die Schifffahrt durch ​die ​Strasse von Hormus wegen der Blockade ⁠im Iran-Krieg verlangsamt habe. Das US-Öl WTI notierte ​kaum verändert bei 85,84 ⁠Dollar. Der Goldpreis gab dagegen nach und notierte bei 4.492,56 Dollar je ‌Feinunze.

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01:00

Sinkende Anleiherenditen haben am Mittwoch die US-Börsen gestützt. Das US-Finanzministerium hatte angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen. Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen, deren Anstieg am Vortag Aktien-Anlegern noch Sorgen bereitet hatte. Gründe waren gestiegene Inflationssorgen, der Iran-Krieg, eine stark steigende Staatsverschuldung und der Kapitalbedarf grosser KI-Unternehmen.

Zum Börsenschluss legte der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,22 Prozent auf 53'463,05 Punkte zu. Der von Techwerten bestimmte Nasdaq 100 sank um 0,22 Prozent auf 29'426,02 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,21 Prozent auf 7707,98 Zähler.

Nachrichten aus der Biotech-Branche sorgten für Aufsehen und lösten deutliche Kurssprünge aus. Nach einer erfolgreichen gemeinsamen Studie von Moderna und Merck & Co zu einem Melanom-Impfstoff sprang der Kurs der Moderna-Aktien um 177 Prozent in die Höhe. Dieser Anstieg liess die Marktkapitalisierung von Moderna allein an diesem Tag um 44 Milliarden Dollar auf rund 70 Milliarden Dollar steigen.

Die Papiere von Merck & Co legten in Rekordhöhen um 12,6 Prozent zu. Im Schlepptau von Moderna und Merck schnellte auch der Kurs des Impfstoffentwicklers Biontech um 22 Prozent hoch.

Papiere von Goldminen-Betreibern legten kräftig zu, nachdem der Goldpreis im Zuge der gesunkenen US-Renditen deutlich angezogen hatte. Agnico Eagle und Barrick Mining gewannen gut 11 beziehungsweise mehr als 7 Prozent.

Marvell Technology und Alphabet gaben eine erweiterte Partnerschaft im Bereich der Chip-Entwicklung bekannt, die eine Optionsvereinbarung von Marvell beinhaltet, die es dem Suchmaschinenriesen ermöglicht, Aktien im Wert von bis zu 12,2 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Marvell sprangen um rund 10 Prozent hoch. Alphabet schlossen knapp im Plus.

Analysten zufolge geht die Kooperation zulasten des Chipkonzerns von Broadcom , dessen Aktien 4,6 Prozent verloren. Auch andere Aktien aus dem Halbleitersegment liessen am Mittwoch deutlich Federn. Apple und Amazon gewannen hingegen jeweils mehr als 2 Prozent.

Die Titel des Kosmetikunternehmens Estee Lauder sprangen nach besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen um 16,3 Prozent in die Höhe, jene des Einzelhändlers Target nach einem erhöhten Ausblick um 4,3 Prozent.

(cash/Reuters/AWP)