17:37

Der Swiss Market Index (SMI) gewann am Dienstag 0,31 Prozent auf 14'298 Punkte hinzu. Von 20 Blue Chips warteten elf Titel mit Kursgewinnen auf.

An der Spitze des Leitindex etablierte sich Novartis (+2,0 Prozent). Nach einem verhaltenen Start legten die Titel deutlich zu, nachdem der Pharmakonzern mit einer starken Gewinnentwicklung im ersten Halbjahr überzeugt hatte. Ebenfalls gefragt waren Logitech (+2,3 Prozent) sowie ABB (+2,0 Prozent), die einen Teil ihrer jüngsten Verluste wettmachten. Die schwergewichtigen Roche gingen mit einem Plus von 0,6 Prozent aus dem Handel. 

Am anderen Ende des Tableaus standen Swiss Re (-2,8 Prozent) vor Alcon und Nestlé (je -1,7 Prozent). 

In der zweiten Reihe gerieten Schindler (-5,4 Prozent) nach den Zahlen unter Druck. Analysten bemängelten insbesondere das nur verhaltene Wachstum im zweiten Quartal. Noch schwächer präsentierten sich Swatch (-8,2 Prozent), nachdem der Uhrenkonzern mit der Gewinnentwicklung die Erwartungen klar verfehlt hatte.

Auch Julius Bär (-4,0 Prozent) gaben trotz eines Rekordgewinns zum Halbjahr nach, wobei neben dem Ausbleiben eines Aktienrückkaufprogramms auch Gewinnmitnahmen nach der starken Kursentwicklung eine Rolle spielten. Ebenso wurden Also (-3,2 Prozent) nach insgesamt guten Jahreszahlen verkauft. Seit dem Tief von Mitte Februar steht aber immer noch ein Plus von über 40 Prozent zu Buche. Lindt & Sprüngli (-2,0 Prozent) mussten nach Zahlen ebenfalls Federn lassen. 

Zu den Gewinnern im breiten Markt zählten Bossard (+9,3 Prozent), die mit überraschend starken Halbjahreszahlen überzeugten. Bachem (+11,1 Prozent) sprangen ebenfalls deutlich an, nachdem das Unternehmen neue Produktionskapazitäten in Aussicht stellte. Positive Analystenkommentare verleihen zudem Belimo (+6,2 Prozent), Georg Fischer (+5,7 Prozent) und Huber+Suhner (+4,7 Prozent) Auftrieb.

Klarer Spitzenreiter im breiten Markt war Centiel (+15,9 Prozent) nach einer Kaufempfehlung der UBS. Trotz des kräftigen Kurssprungs machten die Titel damit allerdings nur einen Teil ihrer jüngsten Verluste wett.

Bei AMS Osram kam es nach der jüngsten Kurskonsolidierung zu einer Gegenbewegung. Der Titel zog um 13,7 Prozent an. Ebenfalls gesucht waren die Halbleiterwerte VAT, Comet und Inficon mit Kursgewinnen von mehr als 5 Prozent. Sie profitieren von der freundlichen Stimmung im Technologiesektor, nachdem bereits in Asien KI- und Halbleiteraktien deutlich zugelegt hatten.

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16:31

Eine angehobene Prognose hat den Aktien des US-Spielwarenherstellers Hasbro einen Kurssprung beschert. Die Titel legen an der Wall Street um mehr ‌als zwölf Prozent ⁠zu. Hasbro rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum zwischen fünf und sieben Prozent, nach einer bisherigen Prognose von ⁠drei bis fünf Prozent. Zudem erhöhte das Unternehmen das Jahresziel für das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda). Als Grund für seinen Optimismus nannte Hasbro die robuste ‌Nachfrage im Digitalgeschäft und die anhaltende Beliebtheit des Sammelkartenspiels «Magic: The Gathering» im zweiten Quartal. «Der ‌Kundenstamm wächst, wir gewinnen neue Spieler und gewinnen frühere Spieler ​zurück», sagte Firmenchef Chris Cocks. Finanzchefin Gina Goetter bezeichnete die Prognose jedoch als vorsichtig, da es Unsicherheiten mit Blick auf das wichtige Weihnachtsgeschäft gebe. «Zwischen September und Dezember kann sich viel ändern. Die Prognose gibt uns also einen gewissen Puffer.»

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16:18

Einen Tag vor der Veröffentlichung der Bilanzen wichtiger Technologiefirmen zeigen sich die US-Anleger optimistisch. ‌Der ⁠Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 ⁠notierten zur Eröffnung am Dienstag jeweils knapp ein halbes Prozent ‌höher bei 51.967 und 7474 Punkten. Der ‌Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ​fast ein Prozent auf 25.699 Zähler.

Die Anleger warten mit Spannung auf die ab Mittwoch anstehenden Zahlen von US-Technologieriesen wie Alphabet, IBM und Intel. «Anleger müssen die Bilanzen im ‌Licht des anhaltenden US-Konflikts mit dem Iran bewerten», sagte Art Hogan, Chefstratege beim Vermögensverwalter B. Riley Wealth. «Um dieses Tauziehen ​zu beenden, müssen die grossen Cloud-Anbieter wie ​Alphabet ihre Investitionspläne bestätigen.» Zuletzt ​hatten Zweifel, ob die hohen Ausgaben der Unternehmen im Bereich Künstlicher ‌Intelligenz (KI)bereits Früchte tragen, den Sektor belastet.

Die zuletzt stark unter Druck geratenen Chip-Aktien setzten ihre Erholung vom Vortag fort. ​Der ​iShares Semiconductor ETF kletterte um ⁠fast vier Prozent. Bei den ​anderen Einzelwerten stiegen die ⁠Aktien von 3M um 8,3 Prozent, nachdem der Mischkonzern ‌seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben hatte. Gefragt nach einer Prognoseerhöhung waren auch die Papiere ‌des Autobauers General Motors, die um 2,6 Prozent ​zulegten. 

Im Soge der freundlichen Wall Street steht der SMI 0,3 Prozent höher. 

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16:01

Rein zahlenmässig, mit einem Plus beim S&P 500 Index von 15 Prozent, war es eines der besten Halbjahre der letzten Jahre, doch so fühlte es sich selten an, meint Laura Cooper, leitende Strategin Macro Credit und Global Investment bei Nuveen, in einem Kommentar vom Dienstag zur Entwicklung an den US-Aktienmärkten. Die zweite Jahreshälfte stehe allerdings vor einem anspruchsvolleren Hintergrund, da die Märkte möglicherweise bereits viele der guten Nachrichten eingepreist hätten - auch wenn die Aussichten weiterhin robust seien.

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15:31

Der Dow Jones eröffnet 0,24 Prozent höher. Der S&P 500 Index mit einem Plus von 0,6 Prozent und der Nasdaq 100 Index mit 1,0 Prozent gewinnen stärker hinzu.

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15:10

Der Dow Jones steht fünfundzwanzig Minuten vor Handelsbeginn 0,25 Prozent höher, während der Nasdaq 100 Index 1,2 Prozent hinzugewinnt.

Nvidia gab eine Beteiligung von 9,3 Prozent am KI-Cloud-Anbieter Nebius bekannt, was die Nebius-Aktie im vorbörslichen Handel um 6,6 Prozent steigen liess. Die Nvidia-Aktie legt vorbörslich um 1,2 Prozent zu. 

Im Kampf um den milliardenschweren Markt für Abnehmmittel hat der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk seinen US-Rivalen Eli Lilly wegen irreführender Werbung verklagt. In ‌der am Dienstag ⁠bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat New Jersey eingereichten Klage wirft Novo Nordisk dem Konkurrenten unlauteren ⁠Wettbewerb vor. An der Börse gaben die ‌Aktien von Eli Lilly im vorbörslichen US-Handel um 0,5 Prozent ​auf 1141,84 Dollar nach. Die Papiere von Novo Nordisk notierten am Nachmittag 1,7 Prozent im Minus. 

Der Chiphersteller AMD präsentierte sein erstes Rack-Scale-KI-System Helios und stellt damit die bisher grösste Herausforderung für Nvidia im Bereich der KI-Infrastruktur dar. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um 4 Prozent zu. Andererseits entwickelt Google Berichten zufolge einen neuen Server-Chip, der Teile seiner Gemini-KI-Modelle in die Hardware integriert. Das beflügelte die Aktie und das Papier stieg um 1,5 Prozent.

Zudem behauptete das iranische Militär, die Dateninfrastruktur von Amazon in Bahrain angegriffen zu haben. Der Angriff ist jedoch noch nicht bestätigt. Die Entwicklung verdeutlicht die Risiken für Unternehmen, die Rechenzentren im Nahen Osten betreiben.

Lockheed Martin wiederum plant eine kostengünstigere Patriot-Abfangrakete, die schneller produziert und für weniger als die Hälfte des Preises des aktuellen Modells verkauft werden soll. Ziel ist es, die Raketenbestände aufzufüllen.

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13:15

Die Futures auf dem Dow Jones steigen 0,29 Prozent, diejenigen auf dem Nasdaq 1,26 Prozent.

Der SMI steht nun 0,13 Prozent höher.

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11:40

Der Leitindex SMI gewinnt 0,07 Prozent auf 14'264,65 Punkte. Von den 20 Blue Chips stehen allerdings lediglich sechs im Plus.

Während die geopolitische Lage die Anleger weiterhin vorsichtig stimmt, sorgt die auf Hochtouren laufende Berichtssaison für deutliche Kursausschläge bei zahlreichen Einzelwerten. Gestützt wird der Leitindex dabei vor allem von den Kursgewinnen bei Novartis nach Halbjahreszahlen.

Die Militärschläge der USA im Iran halten seit nunmehr zehn Nächten an, gleichzeitig laufen die diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe weiter. Welche Entwicklung letztlich die Oberhand gewinne, lässt sich derzeit nicht verlässlich abschätzen, so ein Marktbeobachter. Die Nordseesorte Brent fiel wieder unter die Marke von 90 US-Dollar und notiert aktuell bei 88,94 Dollar (-1,2 Prozent).

Vor diesem Hintergrund fehlen den Anlegern weiterhin klare Orientierungspunkte bei den geopolitischen Entwicklungen. Entsprechend richtet sich der Fokus verstärkt auf die Berichtssaison und die fundamentalen Daten. Auffällig sei dabei die hohe Spreizung der Kursreaktionen, wobei gute Resultate belohnt und Enttäuschungen stark abgestraft würden, heisst es in einem Kommentar.

Eine wichtige Stütze für den Leitindex sind Novartis (+2,3 Prozent). Nach einem verhaltenen Start legen die Titel deutlich zu, nachdem der Pharmakonzern mit einer starken Gewinnentwicklung im ersten Halbjahr überzeugt hat. Ebenfalls gefragt sind Logitech (+1,5 Prozent) sowie ABB (+1,2 Prozent), die einen Teil ihrer jüngsten Verluste wettmachen.

Am anderen Ende des Tableaus stehen Alcon (-2,5 Prozent). Belastend wirkt zudem das Schwergewicht Nestlé (-1,0 Prozent), das den positiven Einfluss von Novartis teilweise wieder neutralisiert und auch Roche PS (-0,4 Prozent) können nicht von den Novartis-Zahlen profitieren.

In der zweiten Reihe geraten Schindler (-5,8 Prozent) nach den Zahlen deutlich unter Druck. Analysten bemängeln insbesondere das nur verhaltene Wachstum im zweiten Quartal. Ebenfalls schwach präsentieren sich Swatch (-2,2 Prozent), nachdem der Uhrenkonzern mit der Gewinnentwicklung die Erwartungen klar verfehlt hat.

Auch Julius Bär (-4,0 Prozent) geben trotz eines Rekordgewinns zum Halbjahr nach, wobei auch Gewinnmitnahmen nach der starken Kursentwicklung eine Rolle spielen dürften. Auch Also (-3,9 Prozent) werden nach insgesamt guten Jahreszahlen verkauft. Seit dem Tief von Mitte Februar steht aber immer noch ein Plus von über 40 Prozent zu Buche. Bei Lindt & Sprüngli (-1,8 Prozent) stösst vor allem die rückläufige Volumenentwicklung auf Skepsis.

Zu den Gewinnern im breiten Markt zählen Bossard (+8,4 Prozent), die mit überraschend starken Halbjahreszahlen überzeugen. Bachem (+9,0 Prozent) springen nach einem Grossauftrag deutlich nach oben. Positive Analystenkommentare verleihen zudem Georg Fischer (+2,2 Prozent), Huber+Suhner (+2,6 Prozent) und Belimo (+4,6 Prozent) Auftrieb.

Ebenfalls gesucht sind die Halbleiterwerte VAT, Comet und Inficon mit Kursgewinnen von jeweils mehr als drei Prozent. Sie profitieren von der freundlichen Stimmung im Technologiesektor, nachdem bereits in Asien KI- und Halbleiteraktien deutlich zugelegt hatten.

Klarer Spitzenreiter im breiten Markt ist Centiel (+17,4 Prozent) nach einer Kaufempfehlung der UBS. Trotz des kräftigen Kurssprungs machen die Titel damit allerdings nur einen Teil ihrer jüngsten Verluste wett.

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11:15

Der Goldpreis ist am Dienstag gestiegen. An der Börse in London wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4064 US-Dollar gehandelt und damit 56 Dollar höher als am Vortag. Zeitweise stieg die Notierung bis auf 4084 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit einer Woche. Am Markt wurde auf niedrigere Ölpreise und damit sinkende Inflationserwartungen verwiesen.

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11:00

Nach der Ernennung von ‌John ⁠Healey zum neuen Finanzminister in Grossbritannien spekulieren Börsianer auf Rückenwind für die britische ⁠Rüstungsbranche. Die Aktien von BAE Systems und Babcock springen in London zeitweise mehr als ‌acht beziehungsweise knapp vier Prozent nach oben. ‌Die Papiere des auf die Entwicklung ​neuer Verteidigungstechnologien ausgerichteten Konzerns QinetiQ verteuert sich um vier Prozent.

Zwar werde Healey mit zahlreichen Ausgabenforderungen konfrontiert sein, und es bleibe abzuwarten, wie viele Mittel er tatsächlich bereitstellen könne, konstatierten die Analysten von Citi. Dennoch werde ‌Healey als neuer britischer Finanzminister von den Märkten als positiv für Verteidigungswerte aufgenommen. «Healey war Anfang dieses Jahres als Verteidigungsminister zurückgetreten und hatte als ausdrücklichen ​Grund die unzureichende Finanzierung des Verteidigungsressorts genannt», erklärte die Analysten.

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10:30

Spekulationen auf eine Deeskalation im ​Konflikt zwischen den USA und dem Iran lassen die Ölpreise leicht fallen. Die Nordseesorte Brent ‌und US-Leichtöl WTI verbilligen sich jeweils um rund ein Prozent auf bis zu 88,11 Dollar und 82,50 Dollar je Barrel. 

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09:15

Der SMI ist nach Handelseröffnung kaum verändert. Zwar sorgt der Nahostkonflikt weiterhin für Unsicherheit, doch die auf Hochtouren laufende Berichtssaison liefert mit mehreren überzeugenden Unternehmensabschlüssen einigermassen positive Impulse. Gestützt wird der SMI dabei vor allem von den Kursgewinnen bei Novartis. Die Aktie steigt 1,3 Prozent. Dennoch tendieren 13 SMI-Aktien negativ.

Im Fokus stehen weiterhin der Nahostkonflikt und die Ölpreisentwicklung. Die USA und der Iran setzten ihre gegenseitigen Angriffe fort, es gab aber auch wieder Anzeichen für eine mögliche diplomatische Annäherung und die Ölpreise gingen gegenüber dem Vortag leicht zurück. Mit dem Hochlauf der Berichtssaison könnten Unternehmenszahlen die geopolitischen Schlagzeilen aber zunehmend überlagern, sagte ein Marktbeobachter.

Bei den Einzelwerten stehen zahlreiche Unternehmen mit Halbjahreszahlen im Fokus. Dabei konnte der Pharmakonzern Novartis (+1,4 Prozent) insbesondere mit einer starken Gewinnentwicklung überzeugen. Lokalrivale Roche fällt 0,8 Prozent. Die Aktie der UBS steigt 1,3 Prozent. Alcon fallen 1,3 Prozent.

In den hinteren Reihen fallen Bossard (+5,9 Prozent) nach Zahlen positiv auf. Auch die Resultate von Also (+2,4 Prozent) und Lindt & Sprüngli (-0,7 Prozent) kommen vorbörslich gut an. Bachem (+3,4 Prozent) profitieren von einem Grossauftrag, während positive Analystenkommentare Georg Fischer (+4,2 Prozent) und Belimo (+2,9 Prozent) Auftrieb verleihen.

Unter Druck stehen dagegen Swatch (-2,5 Prozent). Der Uhrenkonzern ist im ersten Halbjahr zwar solide gewachsen, hat mit seiner Gewinnentwicklung die Erwartungen der Analysten jedoch deutlich verfehlt. Schindler fallen nach Halbjahreszahlen 6 Prozent, Julius Bär 4 Prozent.

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär 0,21 Prozent höher gesehen. Angetrieben wird der Index durch das Plus von 1,4 Prozent bei Novartis. Die Halbjahreszahlen lagen über den Markterwartungen. Dennoch tendieren 16 von 20 SMI-Aktien negativ.

Am breiten Markt reagieren ebenfalls Aktien auf Halbjahresergebnisse: Swatch geben dabei über 3 Prozent ab, Bossard steigen 6 Prozent.

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06:15

Der SMI wird bei der IG Bank 0,31 Prozent tiefergestellt.

Im Mittelpunkt stehen zahlreiche Halbjahresabschlüsse, unter anderem von Novartis oder Julius Bär.

Die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten hat den asiatischen Aktienmärkten am Dienstag Auftrieb gegeben. ‌Der ⁠Ölpreis entfernte sich von seinem Einmonatshoch, nachdem bekannt wurde, dass ⁠Vermittler dem Iran einen zehntägigen Waffenstillstand vorgeschlagen haben. Gleichzeitig drohten jedoch die vom ‌Iran unterstützten Huthi im Jemen mit einer ‌Seeblockade gegen Saudi-Arabien.  Die ​Anleger blickten zudem gespannt auf die anstehenden Quartalszahlen von US-Technologiekonzernen wie Alphabet und Intel, die als Test für den KI-Boom gelten.

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06:00

Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg ‌um 0,25 Prozent. Der japanische Nikkei-Index legte um mehr als ein Prozent zu.

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05:30

Am Devisenmarkt gewann der Dollar geringfügig auf 162,48 Yen und ​legte leicht auf 6,7660 Yuan zu. Zur Schweizer ​Währung rückte er etwas auf ​0,8103 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1413 Dollar ‌und zog leicht auf 0,9248 Franken an.

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05:00

Die Ölpreise gaben nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,5 ​Prozent ​auf 88,81 Dollar. Das US-ÖlWTI notierte 0,3 Prozent schwächer bei ​82,98 Dollar.

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01:00

Nach dem schwachen Freitag sind die US-Börsen am Montag schwerfällig in die neue Woche gestartet. Von einem Anfangs noch klaren Erholungsversuch blieben im Technologiebereich kaum Gewinne übrig. Anleger warten hier gespannt auf die Quartalsberichte einiger KI-getriebenen Branchengrössen, die im Wochenverlauf anstehen. Mit 28'604,23 Punkten kam der Nasdaq 100 letztlich auf ein Plus von 0,04 Prozent.

Andere Indizes konnten ihre frühen Gewinne ebenfalls nicht verteidigen. Im Fokus blieb die unsichere Lage im Nahen Osten mit ihren Auswirkungen auf die Ölpreise. Der Standardwerte-Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,59 Prozent tiefer bei 51'839,26 Zählern und der marktbreite S&P 500 verlor 0,19 Prozent auf 7.442,36 Punkte.

Die USA und der Iran setzten ihre gegenseitigen Angriffe fort und hinzu kamen Drohungen der Huthi-Rebellen im Jemen gegen das Ölexportland Saudi-Arabien. Inmitten der Attacken gab es erstmals seit Tagen auch wieder Anzeichen für eine mögliche diplomatische Annäherung. Der Iran erhielt eigenen Angaben zufolge Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen und Washington signalisierte weitere Gesprächsbereitschaft.

Das letztlich nur noch geringfügige Nasdaq-Plus war am Montag unter anderem gestützt auf die Alphabet -Aktien, die von einem Medienbericht des Magazins «The Information» über einen neuen Google -Chip zur Steigerung der Effizienz von KI-Modellen profitierten. Die Anteile der C-Gattung profitierten davon mit einem Anstieg um 1,5 Prozent.

Im breiten Technologiesektor war die Tendenz letztlich durchwachsen. Nachdem Apple am vergangenen Freitag das Rennen mit Nvidia um den Rang als wertvollstes Börsenunternehmen wieder eröffnet hatte, litten die Titel des iPhone-Herstellers nun unter Gewinnmitnahmen. Nvidia konnte sich mit einem knappen Plus wieder etwas von Apple absetzen. Auch andere Chipwerte wie etwa Micron zeigten sich am Montag erholt.

Getrübt bleibt die Börsenlage bei SpaceX, die sich nach ihrem fulminanten Börsendebüt längst unter dem Ausgabepreis bewegen. Ein bis zu dreiprozentiges Minus drückte die Titel des Raumfahrt- und KI-Konzerns von Elon Musk bis an die 120-Dollar-Marke. Ein Thema war, dass ein Teil einer SpaceX-Rakete Wissenschaftlern zufolge im August ungeplant auf dem Mond aufschlagen soll.

Den Boeing-Aktien verhalfen anlässlich der Luftfahrtmesse in Farnborough vermeldete Grossaufträge zwar zu einem festen Auftakt, doch der Kurs des Flugzeugbauers drehte mit 2,1 Prozent ins Minus. Ein Grossauftrag, den anschliessend auch der Konkurrent Airbus zu vermelden hatte, beeinträchtigte schnell wieder die erste Freude der Boeing-Anleger.

Einen auffälligen Kurssprung um 27 Prozent legten im Nebenwertebereich die Aktien von AMC Entertainment hin, nachdem der Kinobetreiber für das zweite Quartal ein operatives Ergebnis gemeldet hatte, das die durchschnittlichen Analystenschätzungen übertraf. Die Aktie ist seit Jahren bekannt für besonders aufgeprägte Kursausschläge.

(cash/Reuters/AWP)