15:56

Ein erneuter kräftiger Ölpreissprung sorgt am Donnerstag für fallende Kurse an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P ‌500 ⁠notierten nach der Eröffnung jeweils rund ein halbes Prozent tiefer bei 51'001 und 7774 ⁠Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor etwa genauso viel auf 27'413 Zähler.

Anhaltende Sorgen über die Versorgungssicherheit im ‌Nahen Osten nach zunehmenden Angriffen auf die Schifffahrt im Persischen ‌Golf und der Strasse von Hormus ​trieben die Ölpreise um fast vier Prozent nach oben. Dies schürte unter Anlegern neue Inflationsängste. «Wir kämpfen mit doppeltem Gegenwind durch die Energiepreise und die Renditen von Staatsanleihen. Zudem ist die Nachrichtenlage bei den Konjunkturdaten dünn», sagte Art Hogan, Chefstratege beim Vermögensverwalter B. Riley. «Es ‌herrscht eine Art abwartende Haltung vor der Berichtssaison, die ja erst nächste Woche richtig losgeht.»

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verharrte mit 5,32 Prozent in der Nähe ihres höchsten Standes seit 2002. ​Dies belastete insbesondere Technologiewerte. Die Aktien von Unternehmen wie Intel, Nvidia ​und Broadcom verloren zwischen rund 1,5 und fast ​drei Prozent. Einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge plant Broadcom zudem eine Finanzierung in Höhe von 50 ‌Milliarden Dollar für den KI-Entwickler OpenAI. Dies schürte Befürchtungen, dass eine massive Emission von Schuldtiteln durch Technologieunternehmen den Wettbewerb um Kapital verschärfen könnte.

Für Gesprächsstoff bei den Einzelwerten sorgte unter ​anderem Pacira. Die ​Aussicht auf eine Übernahme durch den Pharmakonzern ⁠Viatris trieb die Aktie des Schmerztherapie-Spezialisten um fast ​45 Prozent nach oben.

Die ⁠Aktien von Wolfspeed legten gegen den allgemeinen Sektortrend um 12,5 Prozent zu, nachdem ‌der Chiphersteller eine bedingte Kreditzusage des US-Verteidigungsministeriums in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar erhalten hatte.

Gefragt waren auch die Papiere von PepsiCo mit einem Plus von rund ‌einem Prozent. Der US-Getränke- und Snackhersteller hat zwar seine Jahresgewinnprognose ​gesenkt. Dennoch rechnet PepsiCo mit einem Jahresumsatz am oberen Ende der bisherigen Spanne von vier bis sechs Prozent.

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15:33

Der Quartalsbericht von PepsiCo kommt bei den Anlegern insgesamt gut an. Die Papiere des Coca-Cola-Rivalen legen vorbörslich um rund ein Prozent zu. Der US-Getränke- und Snackhersteller hat zwar seine Jahresgewinnprognose gesenkt. ‌Der Konzern ⁠leidet ebenso wie die Konkurrenz unter den steigenden Energiekosten seit dem Ausbruch des Iran-Krieges. Gleichzeitig dämpft die anziehende Inflation die Konsumlaune. Dennoch rechnet das Unternehmen mit einem Jahresumsatz ⁠am oberen Ende der bisherigen Spanne von vier bis sechs Prozent. Bereits im abgelaufenen dritten Quartal übertraf PepsiCo mit einem Umsatz von 25,27 Milliarden Dollar die Erwartungen der Analysten. Konzernchef Ramon ‌Laguarta kündigte zudem Sparmassnahmen an, um die höheren Kosten abzufedern.

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15:31

Die US-Börsen starten im Minus. Der Dow Jones Industrial gibt im frühen Handel um 0,3 Prozent nach. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,4 Prozent bergab. Auch der technologielastige Nasdaq 100 verbucht ein Minus von 0,5 Prozent.

Derweil kann der SMI seine Kursverluste von mehr als einem Prozent auf 0,55 Prozent zurückbinden. 

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14:55

Rund eine Stunde vor dem Börsenstart gab der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial um 0,7 Prozent auf 50'805 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq 100 dürfte laut IG ebenfalls 0,7 Prozent schwächer starten bei 30'940 Punkten.

Hohe Anleihe- und Ölpreise dürften am Donnerstag den Anlegern am US-Aktienmarkt die Kauflaune vergällen. «Solange weder bei den Energiepreisen noch bei den Anleiherenditen Entspannung eintritt, dürfte die Bereitschaft zu grösseren Aktienkäufen begrenzt bleiben», erklärte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Nach den jüngsten Höchstständen von Nasdaq 100 und S&P 500 in dieser Woche stehen die Zeichen weiter auf Gewinnmitnahmen, zumal Medien über mögliche neue Angriffe der USA auf den Iran berichteten.

Laut dem Magazin «The Atlantic», das sich auf zwei Regierungsvertreter beruft, forderte das Weisse Haus das Verteidigungsministerium auf, Optionen für Angriffe auf den Iran auszuarbeiten, die noch vor den Zwischenwahlen im November ausgeführt werden könnten. Damit widerspricht der Bericht der bislang weit verbreiteten Erwartung, dass US-Präsident Donald Trump eine weitere Eskalation des Konflikts mit Teheran vor den Zwischenwahlen vermeiden würde.

Bislang hätten sich die US-Börsen wegen des Wachstums rund um Künstliche Intelligenz (KI) widerstandsfähig gegenüber steigenden Renditen und hohen Ölpreisen gezeigt, kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. «Der Krug geht hier aber nur so lange zum Brunnen, bis er bricht, und die Aufmerksamkeit wird sich aller Voraussicht nach jetzt schnell auf die bevorstehende Berichtssaison verlagern.» Es müsse sich nun erneut zeigen, ob die für KI aufgewendeten Milliardensummen die erhofften Renditen abwürfen. Die Berichtssaison wird in der kommenden Woche mit den Quartalsbilanzen der US-Banken eingeläutet.

Nach den jüngsten Erholungen im Chip- und KI-Bereich und einem Rekordhoch der Nvidia-Aktie am Dienstag gaben Techwerte vorbörslich wieder nach. Unter den grössten und bedeutendsten US-Technologieaktien, den «Magnificent 7», zeigten sich vorbörslich vor allem Tesla, Nvidia, Amazon und Alphabet schwach mit einem Minus von jeweils rund einem Prozent. Apple und Microsoft dagegen hielten sich auf ihren Vortagesschlussständen. Meta, die zuvor nur leicht geschwächelt hatten, gaben zuletzt vorbörslich etwas deutlicher nach mit minus 0,7 Prozent. Sie litten etwas darunter, dass Google Cloud an diesem Tag den «Gemini-Agenten» für Unternehmenskunden ankündigte.

Kräftige Gewinne verzeichnete vorbörslich dagegen Wolfspeed mit plus 12 Prozent. Der Hersteller energieeffizienter Halbleiter erhielt vom Pentagon eine bedingte Kreditzusage in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar.

Umstufungen trieben zudem zwei Tech-Aktien aus dem Nasdaq 100 vorbörslich in unterschiedliche Richtungen: Das Papier der Software-Firma Palantir legte um 2,3 Prozent zu. Goldman Sachs empfiehlt die Aktie aus Bewertungsgründen nun zum Kauf, da sie im bisherigen Jahresverlauf hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben ist. Die Aktie von NXP Semiconductor gab 3,1 Prozent nach, denn die Citigroup strich ihre Kaufempfehlung und verwies auf ihre zunehmend selektive Haltung.

Nach den vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal und trotz eines gesenkten Jahresgewinnziels stiegen Pepsico vorbörslich um 1,8 Prozent. Allerdings hat das Papier seit Jahresbeginn bis Mittwoch bereits rund 14 Prozent eingebüsst, während der S&P 500 zugleich um 14 Prozent gestiegen ist. Für Levi Strauss ging es um 2,9 Prozent abwärts, denn der Jeans-Einzelhändler hatte zuvor das geringste Wachstum in seinen Direktvertriebskanälen seit Ende 2022 gemeldet.

Der SMI befindet sich derweil 0,6 Prozent im Minus.

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13:33

Der Ölpreisanstieg nimmt an Fahrt auf: Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuern sich ‌in der Spitze ⁠um jeweils 5,2 Prozent auf 105,46 beziehungsweise 92,84 Dollar je Fass. Die Furcht vor Angebotsengpässen aufgrund des ⁠Nahost-Krieges und eines auf die US-Offshore-Fördergebiete zusteuernden Hurrikans treiben die Notierungen nach oben.

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13:08

Die US-Futures auf dem Dow Jones notieren vor Handelsbeginn 1,0 Prozent tiefer. Auch die Futures auf dem breiteren S&P 500 (-0,6 Prozent) und Nasdaq (-0,8 Prozent) verlieren vorbörslich.

Der SMI notiert nach dem Mittag noch immer mit Verlusten von 1,1 Prozent.

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11:45

Der SMI notiert kurz vor Mittag um 1,0 Prozent im Minus bei 13'669 Punkten. Das Tagestief aus der Startphase lag bei 13'644. Unter den 20 SMI-Einzelwerten sind die Verlierer (18) klar in der Überzahl. Der Mid-Cap-Index SMIM - ohne die Schwergewichte - büsst 0,3 Prozent auf 3043 Punkte ein und der breite SPI 0,9 Prozent auf 19'374 Punkte.

Unter Druck stehen einerseits konjunkturabhängige Titel wie Richemont (-3,1 Prozent), Sika (-1,8 Prozent) oder Holcim (-1,7 Prozent). Aber auch Aktien aus dem Gesundheitssektor wie Sandoz (-1,5 Prozent) und Roche (-1,8 Prozent) gehören zu den grössten Verlierern.

Novartis (-1,3 Prozent) halten sich zwar etwas besser als Roche, ziehen den Gesamtmarkt aber ebenfalls nach unten. Beide Pharmaschwergewichte hatten am Vortag noch mehr als 2 Prozent zugelegt.

Ohne spezielle Nachrichten fallen auch Lonza (-1,4 Prozent), ABB (-0,6 Prozent) und Alcon (-1,6 Prozent) deutlich zurück.

Innerhalb des SMIM bilden Straumann (-3,5 Prozent), Avolta (-2,9 Prozent) und DSM Firmenich (-2,8 Prozent) das Schlusstrio. Für letztere hat die Bank Vontobel das Rating auf «Hold» von zuvor «Buy» zurückgenommen.

Sonova (+1,4 Prozent) hingegen halten sich gegen den negativen Gesamttrend klar im Plus. Dass es hier nach einem zuletzt mehr als drei Wochen dauernden Aufwärtstrend noch nicht zu Gewinnmitnahmen kommt, dürfte auch mit einer Hochstufung durch Goldman Sachs auf «Buy» zu tun haben. Die US-Bank sieht ein wieder anziehendes Wachstum in der Branche und dabei Marktanteilsgewinne von Sonova.

Im breiten Markt fallen Newron mit einem Minus von 5,8 Prozent auf, wobei dieses in der Spitze gar bei rund 20 Prozent gelegen hat. Das Pharmaunternehmen hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA ein schriftliches Dokument zu dem seit April 2026 bestehenden klinischen Stopp in US-Studienzentren erhalten.

Gegen den Trend ziehen hingegen Emmi (+3,0 Prozent) klar an. Grund für den heutigen Kursanstieg dürfte eine Kaufempfehlung der Bank Vontobel sein mit einem Kursziel von 1100 Franken und damit nicht allzu weit entfernt von früheren Höchstständen.

Nach einer bereits schwachen Eröffnung hat sich der Leitindex SMI mittlerweile aber von den Tiefstständen etwas lösen können. Die zuvor viertägige Erholungsphase ist damit abrupt wieder beendet. Derzeit orientiert sich der SMI an der Marke von 13'700 Punkten, das noch Anfang September gehaltene Niveau bei über 14'000 bleibt damit eine ferne Erinnerung. Die Stimmung wird in Marktkreisen als weiterhin angespannt bezeichnet.

Die hohen Ölpreise und Anleiherenditen sowie die anhaltenden politischen Sorgen rund um Frankreich bildeten einen Dreiklang, der die Risikobereitschaft der Anleger dämpfe, heisst es in einem Kommentar von Captrader. Von einem Orkan könne zwar noch nicht die Rede sein, zumindest für einen kräftigen Herbststurm würden sich die Zeichen aber mehren.

Aus dem Nahen Osten kommen mit Meldungen über Tankerbeschüsse im persischen Golf zusätzliche Stimmungsdämpfer. Aber auch Medienberichte zu Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, wonach statt eines Deals mit dem Iran vielmehr noch vor den Midterm-Wahlen neue Angriffe in Vorbereitung seien, lassen kaum Optimismus auf eine baldige Entspannung aufkommen. Entsprechend befindet sich auch der Ölpreis weiter im Lift nach oben. Mittlerweile notiert das schwarze Gold bei über 104 US-Dollar je Fass der Sorte Brent, noch am Vorabend lag der Preis zeitweise unter 100 Dollar.

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10:58

Der SMI kommt am Donnerstagmorgen nicht aus den Verlusten raus und verliert 1,1 Prozent. Swiss Re (+0,3 Prozent) und Nestlé (+0,1 Prozent) führen den Leitindex mit leichten Gewinnen an. Alle anderen Titel verlieren. Richemont sinken um 2,4 Prozent.

Am breiten Markt verlieren Newron (-4,6 Prozent) nach einer Meldung über ein Schreiben der US-Arzneimittelbehörde zu einem klinischen Stopp.

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09:46

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

Richemont: Jefferies senkt auf 200 (220) Fr. - Buy

Sandoz: Goldman Sachs erhöht auf 85 (80) Fr. - Buy

Swiss Re: Goldman Sachs erhöht auf 121 (118) Fr. - Sell

Tecan: BKB erhöht auf 240 (220) Fr. – Marktgewichten (Übergewichten)

Sonova: Goldman Sachs senkt auf 215 (230) Fr. – Buy (Neutral)

Amrize: Research Partners senkt auf 46.50 (49) Fr. – Buy

Emmi: Vontobel erhöht auf 1100 (900) Fr. – Buy (Hold)

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09:15

Der SMI startet am Donnerstag 1,0 Prozent tiefer in den Handel bei 13'677 Punkten. Der Index mittelgrosser Werte SMIM verliert 0,6 Prozent. Von den Blue Chips gewinnen nur Swiss Re (+0,2 Prozent) dazu. Richemont verlieren 1,8 Prozent. Jefferies hat das Kursziel des Luxusgüterkonzerns auf 200 (von 220) Franken gesenkt.

Etwas deutlicher verlieren die am Vortag gut gelaufenen Novartis (-1,1 Prozent) und Sandoz (-1,2 Prozent) sowie Sika (-1,7 Prozent).

Im breiteren Markt legen gegen den Trend Sonova (+0,6 Prozent) weiter zu. Die Aktie befindet sich nach dem seit drei Wochen andauernden starken Lauf auf einem neuen Jahreshoch.

Emmi (+3,5 Prozent) erhalten von einer Aufstufung durch die Bank Vontobel auf «Buy» Auftrieb.

Der Leitindex SMI hat am Vortag zwar zum vierten Mal in Folge höher geschlossen und dabei auch die Marke bei 13'800 zurückerobert. Die Stimmung bleibt aber angespannt. Dafür sorgen die weiter steigenden Anleiherenditen und die anhaltend hohen Ölpreise, was die Befürchtungen einer zunehmenden Inflation und weiterer Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed nährten.

Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der letzten Zinssitzung der US-Notenbank hat die Zinssorgen noch untermauert. So haben alle 19 Fed-Vertreter die jüngste Zinsanhebung im September unterstützt. Experten halten eine weitere US-Zinserhöhung bis Ende 2026 für sehr wahrscheinlich, noch offen ist dabei, ob das bereits im Oktober oder erst im Dezember geschehen soll.

Ölpreis hält sich hartnäckig über 100 US-Dollar
Der Ölpreis hat derweil über Nacht auf hohem Niveau weiter angezogen und kostet derzeit deutlich über 102 US-Dollar. Dazu tragen neue Meldungen über Tankerbeschüsse im Persischen Golf bei. Aber auch Medienberichte zu Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, wonach statt eines Deals mit dem Iran vielmehr noch vor den Midterm-Wahlen neue Angriffe in Vorbereitung seien.

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08:15

Bei Julius Bär wird der Schweizer Leitindex SMI vorbörslich 0,1 Prozent tiefer gestellt. Alle Blue Chips werden negativ erwartet. Mit den grössten Verlusten notieren vor Handelsbeginn Sika, Novartis und Sandoz (je -0,6 Prozent).

Auch am breiten Markt verlieren die Titel vorbörslich. Nur Sonova und Emmi werden mit Gewinnen von 2,1 beziehungsweise 1,9 Prozent erwartet. AMS Osram (-1,8 Prozent) werden mit den grössten Verlusten erwartet.

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08:02

Anhaltende Versorgungsängste haben den Ölpreis am Donnerstag nach oben getrieben. Das Nordseeöl Brent und ‌das ⁠US-Öl WTI verteuerten sich um jeweils mehr als zwei ⁠Prozent auf 102,63 beziehungsweise 90,16 Dollar je Fass. Sorgen um das ‌Angebot aus der wichtigen Förderregion im ‌Nahen Osten machten den ​Investoren zu schaffen. Die Angriffe auf Tanker in der Strasse von Hormus erreichten letzte Woche den höchsten Stand seit Beginn des Iran-Krieges.

Gleichzeitig sank die Zahl der ‌Schiffe, die die wichtige Wasserstrasse passierten, auf das niedrigste Level seit mehr als zwei Monaten. Die Situation könnte sich ​noch weiter verschärfen und die Preise hoch halten, ​prognostizierte Saul Kavonic, Leiter des ​Energiebereichs bei MST Marquee. Vor Beginn des Nahost-Konflikts Ende Februar wurden ‌rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Treibstoffbedarfs über die Strasse von Hormus abgewickelt.

Zusätzlicher Preistreiber ist laut Börsianern aktuell ​aber auch ​ein Tropensturm, der ⁠auf die Offshore-Fördergebiete in den USA zusteuert. ​Laut der Marine ⁠Minerals Administration haben die Öl- und Gasproduzenten im ‌Golf von Mexiko bis Mittwoch aufgrund des drohenden Hurrikans insgesamt etwa ein Viertel ihrer aktuellen Ölproduktion ‌und rund 16 Prozent ihrer aktuellen Erdgasproduktion ​eingestellt.

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07:58

Der Euro hat sich im Vergleich zu seinen Tiefstständen vom Vortag in der Nacht auf Donnerstag leicht erholt. So ist das Währungspaar Euro/Dollar mit 1,1204 wieder über die Marke von 1,12 geklettert.

Gegenüber dem Franken steht der Euro bei 0,9334 und damit nur unwesentlich über dem Stand vom Vorabend mit 0,9328. Am Mittwoch hatte er allerdings noch zeitweise unter 0,93 notiert. Das Dollar/Franken-Paar blieb über Nacht praktisch stabil und steht bei 0,8331.

Trotz der Erholung über 1,12 zum Dollar bleibe der Appetit auf den Euro schwach, heisst es in einem Kommentar von Swissquote. Denn die Sorgen wegen der Staatsschulden in Europa, vor allem in Frankreich, führe mittlerweile zu Kopfschmerzen. So sei etwa die Zins-Differenz zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen erneut klar angestiegen.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank am Donnerstag vor Handelsbeginn 0,1 Prozent höher indexiert.

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05:30

Die Pläne grosser Technologiekonzerne, für ihre Aufrüstung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) Schulden in Milliardenhöhe aufzunehmen, haben am Donnerstag die asiatischen Börsen ‌belastet. ⁠Berichte, wonach unter anderem SpaceX, Broadcom und Oracle die Anleihemärkte anzapfen wollen, schürten Sorgen ⁠vor einer zusätzlichen Belastung der Finanzmärkte. Diese ächzen bereits unter steigenden Ölpreisen und hohen Zinsen. «Der ‌Aufbau der KI begann mit Barmitteln. Zunehmend läuft er ‌auf Kredit, und Kredit verändert das Risikoprofil ​vollständig», sagte Nigel Green, Chef der deVere Group. «Schulden müssen planmässig zurückgezahlt werden, egal ob die Einnahmen fliessen oder nicht.» Der japanische Nikkei-Index gab 0,9 Prozent nach. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,1 Prozent.

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04:50

Am Devisenmarkt ‌geriet der Euro unter Druck und fiel auf ein 17-Monats-Tief. Hintergrund sind Sorgen über die französischen Staatsfinanzen, die auch italienische und griechische Anleihen belasteten. Der Euro notierte ​bei 1,1198 Dollar. Der Dollar-Index, der die Währung zu einem ​Korb anderer wichtiger Währungen misst, stieg auf ​102,22 Punkte und bewegte sich damit in der Nähe eines 18-Monats-Hochs. Zum Yen notierte der Dollar ‌bei 157,90 Yen.

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04:30

Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 101,14 Dollar. US-Rohöl der Sorte WTI legte um ​0,8 ​Prozent auf 89,02 Dollar zu. Der ⁠Goldpreis gab angesichts der hohen Anleiherenditen nach und ​notierte mit 4105 Dollar ⁠je Feinunze in der Nähe eines Zwei-Monats-Tiefs.

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00:30

Nach den Rekordhochs der Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 am Vortag haben die Anleger an den US-Aktienmärkten zur Wochenmitte Gewinne mitgenommen. Für Belastung sorgten steigende Anleiherenditen und anhaltend hohe Ölpreise, die Befürchtungen einer zunehmenden Inflation und weiterer Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed nährten.

Der Dow Jones Industrial schloss am Mittwoch 0,66 Prozent tiefer bei 51'179,87 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,22 Prozent auf 7801,77 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 31'160,08 Punkte nach unten.

Experten halten eine weitere US-Zinserhöhung bis Ende 2026 für sehr wahrscheinlich. Aus dem am Abend veröffentlichten Protokoll der letzten geldpolitischen Fed-Sitzung geht hervor, dass alle 19 Fed-Vertreter die jüngste Zinsanhebung im September unterstützten. Dabei hätten viele diesen Schritt befürwortet, um dem Risiko eines zunehmenden Inflationsdrucks entgegenzuwirken, hiess es laut dem Protokoll.

Die Aktien von SpaceX büssten 2,5 Prozent ein. Die «Financial Times» hatte berichtet, dass der von Tesla-Chef Elon Musk gegründete Weltraumkonzern im Rahmen einer Finanzierungsrunde 40 Milliarden Dollar aufbringen will, um Nvidia-Chips zu erwerben.

Die Papiere von Skydance setzten ihre Talfahrt vom Vortag beschleunigt fort und sanken um 6,7 Prozent. Der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison beherrschte Filmkonzern schloss am Dienstag die gut 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Brothers ab und muss deshalb nun eine Schuldenlast von Dutzenden Milliarden Dollar bewältigen.

Constellation Brands kauft das Start-up SpikedAde für Getränke auf Wodkabasis. Zudem hatte der Brauereikonzern am Vortag nach Börsenschluss seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026/27 veröffentlicht. Die Aktien stiegen um 2,4 Prozent.

Die Anteilscheine von Hess Midstream brachen um knapp 15 Prozent ein. Zuvor hatte der Ölkonzern Chevron zugestimmt, seine Anteile und Vermögenswerte an Hess Midstream an das Energieinfrastruktur-Unternehmen zu übertragen - im Gegenzug für verbesserte geschäftliche Konditionen und 200 Millionen US-Dollar in bar.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)