13:15

Die Futures auf die US-Aktienmärkte bewegen sich im vorbörslichen Handel in der Verlustzone: 

- Dow-Jones-Futures: -0,53 Prozent.
- S&P-500-Futures: -0,79 Prozent.
- Nasdaq-Futures: -1,56 Prozent.

Unterdessen hält sich die Schweizer Börse knapp über der Nulllinie. Der SMI verbessert sich um 0,07 Prozent. Gefragt sind Partners Group (+2,5 Prozent) sowie Swisscom (+2,1 Prozent). Verkauft werden vor allem Richemont (-1,9 Prozent) und UBS (-1,3 Prozent).

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11:40

Der SMI notiert 0,13 Prozent fester. Getragen wird das knappe Plus vor allem von Nestlé, die 0,8 Prozent steigen, und Novartis (+1,1 Prozent). Auch Roche sind mit 0,3 Prozent höher.

Insgesamt sei die Stimmung etwas getrübt, heisst es im Handel, wobei dies vor allem für Technologie-Werte gilt. An der US-Technologie-Börse Nasdaq sowie in Japan (Nikkei) standen zuletzt einmal mehr vor allem Aktien mit KI-Bezug unter Druck, und das zeigt sich auch bei den hiesigen Chip-Werten. Nach deren Rally bis in den Juni hinein würden hier viele Anleger weiter Kasse machen, sagte ein Händler.

Dass der hiesige Markt sich insgesamt relativ gut hält, habe derweil vor allem mit seiner defensiven Ausrichtung zu tun. So notieren die Index-Schwergewichte aus dem Nahrungsmittel- und Pharmasektor allesamt im Plus. Auch die anhaltenden Störmanöver von der Politik - die USA haben erneut den Iran angegriffen - sind eher positiv für defensive Aktien. "Die meisten Börsianer lassen sich sowieso davon nicht mehr allzu stark beeindrucken", meinte ein Marktteilnehmer dazu.

Angeführt wird das SMI-Feld von (+2,2 Prozent), die nach einer längeren Schwächephase seit Monatsbeginn wieder im Aufwind sind. Dahinter folgen Partners Group (+1,9 Prozent). Die Titel des Privatmarktanbieters hatten am Vortag nach skeptisch aufgenommenen Semesterzahlen allerdings 6 Prozent eingebüsst. Weit vorne zu finden sind auch Logitech (+1,7 Prozent), Swiss Re (+1,1 Prozent) und Kühne+Nagel (+0,9 Prozent).

Firmen-News aus dem SMI-Bereich sind derweil Mangelware. Einzig Novartis hat in der Nacht auf Freitag die US-Zulassung für das Medikament Fabhalta bei Nierenerkrankung vermeldet. Entsprechend sind die Papiere des Basler Pharmakonzerns gesucht (siehe oben).

Schwächster Wert sind aktuell Richemont (-1,7 Prozent). Die Papiere des Luxusgüter-Herstellers hatten vor allem am Mittwoch nach sehr starken Quartalszahlen in der Gunst der Anleger gestanden. Weitere Gewinnmitnahmen nach den Verlusten vom Vortag gibt es bei ABB (-1,3 Prozent). Und auch bei UBS (-1,5 Prozent) ist der jüngste Steigerungslauf zuletzt zum Stillstand gekommen.

Im breiten Markt stehen vor allem die hiesigen Chipwerte unter Druck, mit durchs Band satten Verlusten: VAT (-6,6 Prozent), Comet (-6,6 Prozent), Inficon (-7,2 Prozent), Ams Osram (-9,6 Prozent). Die Titel würden wieder einmal in Sippenhaft genommen von der internationalen Entwicklung mit der Schwäche der KI-Werte. Ein Marktexperte verwies zudem darauf, dass neben Gewinnmitnahmen auch Druck komme durch eine Korrektur bei Anlageprodukten, die Investments in KI-Aktien mit Hebel erlaubt hätten.

Einen Höhenflug erleben derweil Georg Fischer (+11,5 Prozent) nach starken Zahlen. Der Schaffhauser Konzern hat für das Gesamtjahr 2026 die bisherige Prognose für das fortgeführte Flow-Solutions-Geschäft erhöht. Vontobel sprach in einem ersten Kommentar von einer starken Beschleunigung des Auftragseingangs im zweiten Quartal.

Adecco (+5,5 Prozent) bauen die bereits hohen Vortagesgewinne nochmals deutlich aus. Zahlen der Konkurrenz und eine Aufstufung aus Analystenkreisen geben weiteren Rückenwind. DKSH (-5,6 Prozent), Rieter (-5,4 Prozent) und Mikron (-2,8 Prozent) werden derweil nach Zahlen verkauft.

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11:00

Der Geschäftsbericht des britischen Luxusgüterkonzerns Burberry hat die Anleger nicht überzeugt. Die Papiere geben an der Börse ‌in ⁠London fast 5,5 Prozent nach und sind damit die grössten Verlierer im Leitindex FTSE 100. Burberry verzeichnete im ⁠abgelaufenen Quartal dank einer starken Nachfrage in den USA und China zwar ein Umsatzplus. Allerdings verbuchte der Konzern in Europa und im ‌Nahen Osten einen Rückgang um drei Prozent. 

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10:50

Ein überraschend hoher Quartalsgewinn gibt den Aktien des schwedischen Rüstungskonzerns Saab Auftrieb. Die Papiere verteuern sich an der Börse in Stockholm um rund 3,5 Prozent. Der operative Gewinn sei im zweiten Quartal auf 2,79 Milliarden schwedische Kronen (rund 253 ​Millionen Euro) gestiegen, teilte der Hersteller des Kampfjets Gripen mit. Hintergrund sei eine hohe Nachfrage in den wichtigsten Märkten des Konzerns infolge der Aufrüstung Europas wegen des russischen ‌Krieges gegen die Ukraine.

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10:20

Die Aktien des Marktexpansionsdienstleisters DKSH fallen 5,5 Prozent auf 63,60 Franken. Der stark auf Asien ausgerichtete Konzern hat im ersten Halbjahr 2026 zwar mehr umgesetzt als von Analysten vorgegeben, das Kern-Betriebsergebnis blieb indes hinter den Konsens-Erwartungen zurück. Für den Kursrückgang dürften aber auch Gewinnmitnahmen verantwortlich sein.

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10:15

Die Aktien von AMS Osram bekommen den weltweiten Ausverkauf bei Chip-Aktien zu spüren. Die Titel verlieren 10 Prozent auf 16,24 Franken. Das ist der tiefste Stand seit Anfang Mai.

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10:00

Die Aktien des deutschen Solar-Technik-Konzerns SMA Solar legen um mehr ‌als sieben Prozent zu. SMA ‌Solar hatte ​am Vorabend erklärt, das Unternehmen erwarte wegen eines insgesamt verbesserten Marktumfelds, einer positiven operativen Entwicklung im zweiten Halbjahr sowie ‌einer gegenüber den ursprünglichen Annahmen günstigeren Wechselkursentwicklung nun 2026 einen Umsatz von 1,625 bis ​1,725 Milliarden Euro.

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09:45

Nach erneuten Angriffen im Nahen ⁠Osten arbeiten sich die Ölpreise weiter nach oben. Die Nordsee-Rohölsorte Brent ‌und US-Leichtöl WTI verteuern ‌sich um jeweils rund ein ​halbes Prozent auf 84,60 und 79,64 Dollar je Fass (159 Liter). Auf Wochensicht kommen sie auf ein Plus von jeweils rund elf Prozent - das ‌grösste seit rund drei Monaten. Auslöser sind die zunehmenden Angriffe zwischen den USA und dem Iran, ​die den Ölhandel durch die Strasse von ​Hormus einschränken, sowie die Aufforderung ​Irans an die Huthi-Miliz, sich auf eine Schliessung der ‌Exportroute über das Rote Meer vorzubereiten.

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09:30

Kursverluste im Technologiesektor machen dem Dax auch vor dem Wochenende zu schaffen. Der deutsche Leitindex notierte zur ‌Eröffnung am ⁠Freitag gut ein Prozent tiefer bei 24.755,09 Punkten. Unter Druck ⁠standen vor allem Werte aus dem Chipsektor wie Infineon, Aixtron und Siltronic, die rund ‌fünf bis sechs Prozent einbüssten. Die Anleger ‌machen sich laut Experten zunehmend ​Sorgen, dass der starke Aufschwung bei Unternehmen rund um Künstliche Intelligenz (KI) übertrieben war.

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09:10

Der SMI steigt nach Handelsstart entgegen vorbörslichen Indikatoren 0,1 Prozent. Getragen wird das Plus vor allem von Nestlé, die 1,4 Prozent steigen. Auch die anderen beiden Defensiv-Schwergewiche im Index, Roche und Novartis, legen mit 0,2 und 0,5 Prozent zu.

Die Vorgaben sind vor allem für Technologie-Werte sehr schwach. An der US-Technologie-Börse Nasdaq sowie in Japan (Nikkei) standen einmal mehr vor allem Aktien mit KI-Bezug unter Druck. Nach deren Rally bis in den Juni hinein würden hier viele Anleger weiter Kasse machen, hiess es im Handel dazu. Selbst Zahlen und Prognosen, die zum Teil deutlich über den Expertenerwartungen lagen, konnten die Stimmung nicht nachhaltig aufhellen.

Auf den hiesigen Aktienmarkt dürften die Auswirkungen allerdings eher gering sein, da im Leitindex SMI bekanntlich viele defensive Titel enthalten sind. Weitere Störmanöver gibt es derweil von der Politik. So hat das US-Militär in der sechsten Angriffsnacht in Folge laut Medienberichten mehrere Brücken und einen Flughafen im Iran bombardiert. Der Iran holte in Reaktion darauf erneut zu Vergeltungsschlägen gegen Ziele in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait, Bahrain sowie Katar aus.

Die meisten Börsianer lassen sich davon allerdings nicht mehr allzu stark beeindrucken. Entsprechend notiert der Ölpreis (Brent) am Freitagmorgen mit rund 84 US-Dollar praktisch unverändert zum Vorabend.

Firmen-News aus dem SMI-Bereich sind Mangelware. Einzig Novartis hat in der Nacht auf Freitag die US-Zulassung für das Medikament Fabhalta bei Nierenerkrankung vermeldet. Entsprechend sind die Papiere des Basler Pharmakonzerns auch die einzigen mit einem leichten Plus (siehe oben).

Partners Group setzen nach den Vortagesverlusten zu einer Gegenbewegung an (+1,6 Prozent). Am Schluss der SMI-Tabelle werden ABB (-1,6 Prozent, am Donnerstag bereits -6 Prozent)) und UBS (-1,7 Prozent) geführt.

Mehr Firmennews gibt es aus dem breiten Markt. Vor allem die Papiere von Georg Fischer (+9 Prozent) sind nach Halbjahreszahlen stark gesucht. Der Schaffhauser Konzern hat für das Gesamtjahr 2026 die bisherige Prognose für das fortgeführte Flow-Solutions-Geschäft erhöht.

Rieter (-3,5 Prozent) werden derweil - ebenfalls nach Zahlen - tiefer gehandelt. Unter Druck sind zudem Technologiewerte wie VAT (-3,7 Prozent).

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,3 Prozent tiefer gesehen. Alle Aktien ausser Novartis (0,19 Prozent höher) sind im Minus. Der Pharmakonzern hat für sein Medikament Fabhalta (Iptacopan) eine vollständige Zulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA erhalten. Logitech und Partners Group verzeichnen mit je rund 0,8 Prozent die höchsten Abgaben im SMI.

Am breiten Markt gewinnen Georg Fischer nach Bekanntgabe der Halbjahreszahlen über 5 Prozent. Rieter dagegen fallen nach Kennzahlen zum Halbjahr über 2 Prozent.

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06:20

Der SMI wird bei der IG Bank 0,14 Prozent tiefer gesehen. Am Donnerstag hatte der Leitindex 0,23 Prozent schwächer geschlossen.

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06:00

Ein weltweiter Ausverkauf bei Chip-Werten und neu entflammte geopolitische Spannungen im Nahen Osten haben die asiatischen Aktienmärkte am Freitag auf Talfahrt geschickt. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans gab im frühen Handel um 0,06 Prozent nach. Deutlich härter traf es ‌die Börse ⁠in Tokio: Der japanische Leitindex Nikkei stürzte um 3,6 Prozent auf 64'443,84 Punkte ab, während der breiter gefasste Topix um 2,0 Prozent auf 3950,08 ⁠Zähler nachgab. Die Märkte in Südkorea blieben feiertagsbedingt geschlossen.

In Japan drückten insbesondere die schwachen Technologiewerte massiv auf die Stimmung. «Der Markt scheint von den hohen Gewinnerwartungen für halbleiterbezogene Unternehmen hin- ‌und hergerissen zu sein», erklärten die Analysten der Sony Financial Group. Zu den grössten Verlierern im ‌Nikkei zählten Kioxia Holdings mit einem Minus von 16,05 Prozent sowie Taiyo Yuden ​und Screen Holdings, die 15,45 beziehungsweise 11,45 Prozent einbüssten. Gegen den Trend legten Shift um 6,59 Prozent und Seven & I Holdings um 4,38 Prozent zu.

Politisch beruhigte die Regierung in Tokio die Gemüter: Einem Entwurf zufolge will Ministerpräsidentin Sanae Takaichi die geldpolitischen Entscheidungen explizit der Bank of Japan (BOJ) überlassen, nachdem frühere Einmischungsversuche einen Ausverkauf bei Yen und Anleihen ausgelöst hatten.

Neben den Zinssorgen in den USA drückten auch geopolitische Risiken auf die Stimmung, ‌nachdem die US-Regierung neue Angriffe auf den Iran gestartet hatte und US-Präsident Donald Trump mit einer weiteren Eskalation drohte. In China stand derweil die Technologiepolitik im Fokus. Auf der Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz (WAIC) in Shanghai forderte der chinesische Präsident Xi Jinping einen «menschenzentrierten» Ansatz bei der KI-Entwicklung. Er betonte die Notwendigkeit, Risiken ​zu kontrollieren und kündigte an, Ländern des Globalen Südens den Zugang zu KI-Technologien zu erleichtern, um «neue historische Ungerechtigkeiten» ​zu verhindern.

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05:30

Am Devisenmarkt hielt sich der Dollar stabil, gestützt durch eine erneute Nachfrage nach ​sicheren Häfen und gesunkene Erwartungen an baldige Zinssenkungen der US-Notenbank Fed. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,41 Yen und legte leicht auf 6,7766 Yuan zu. Die anhaltende ‌Schwäche der japanischen Währung, die nahe einem 40-Jahres-Tief notiert, rief erneut Finanzminister Satsuki Katayama auf den Plan, der mit verbalen Interventionen versuchte, den Yen zu stützen. Zur Schweizer Währung rückte der Dollar etwas auf 0,8088 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1437 Dollar und zog leicht auf ​0,9251 Franken ​an.

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05:00

Die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten trieben die Ölpreise auf den höchsten ⁠Wochengewinn seit drei Monaten. Auslöser waren neue Angriffe der USA auf iranische Ziele, ​die Befürchtungen über mögliche Zerstörungen der Ölinfrastruktur weckten. ⁠Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 84,86 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ‌0,9 Prozent fester bei 79,65 Dollar. Auf Wochensicht steuern beide Sorten damit auf ein Plus von mehr als elf Prozent zu.

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02:00

Getragen vom Erfolg der Krimiserie «I Will Find You» und des Animationsfilms «Swapped» hat ‌Netflix ⁠Umsatz und Gewinn erneut gesteigert. Mit seinem Ausblick ⁠blieb der weltgrösste Streamingdienst jedoch hinter den Markterwartungen zurück. Die ‌Aktie fiel daher am Donnerstag im ‌nachbörslichen Handel an der ​Wall Street um rund vier Prozent.

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01:00

Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag Kursverluste verzeichnet. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,20 Prozent niedriger bei 52'552,97 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,51 Prozent auf 7533,77 Zähler nach unten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 1,62 Prozent auf 29'025,77 Punkte.

Aktuell agierten die Anleger vorsichtig, hiess es am Markt. Sie wägten ab, ob die Unternehmensgewinne von Technologie-Unternehmen wohl die jüngsten Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz rechtfertigten. Zudem herrsche weiter Unsicherheit wegen der Lage im Nahen Osten.

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben den sechsten Tag in Folge Ziele im Iran attackiert. Ziel sei es, «die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen.» Das US-Militär hatte erst am Mittwoch zwei Angriffswellen unternommen und ein Schiff attackiert, das gegen die Blockade iranischer Häfen verstossen haben soll. Zudem soll der Iran informierten Kreisen zufolge von der jemenitischen Huthi-Bewegung Unterstützung für eine Sperrung der Ölroute durch das Rote Meer für den Fall erbeten haben, dass die Vereinigten Staaten wie schon angedroht Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur starten.

Unter den Einzelwerten legte die Aktie von Unitedhealth um 1,2 Prozent zu. Der grösste US-Krankenversicherer kommt nach seinem Krisenjahr 2025 besser aus dem Tief als gedacht. Angesichts überraschend guter Geschäfte im zweiten Quartal hob Konzernchef Stephen Hemsley die Ziele für 2026 ein weiteres Mal an.

Abbott Laboratories machten einen Kurssprung um 10,7 Prozent, nachdem das Gesundheitsunternehmen seinen Gewinnausblick für 2026 angehoben hatte. Zudem war das zweite Quartal besser ausgefallen als am Markt erwartet.

Für die Anteilscheine von United Airlines ging es um 1,8 Prozent nach unten. Die Fluggesellschaft hatte mit ihrem bereinigten Gewinnausblick enttäuscht.

Der Triebwerkhersteller GE Aerospace hatte zwar gute Zahlen präsentiert und seine Gewinnprognose erhöht, trotzdem fielen die Papiere um 4,1 Prozent. Anleger hätten sich wohl ein ehrgeizigeres Ziel erhofft, schrieb Analyst Gautam Khanna von TD Cowen.

Besonders Halbleiterwerte gerieten unter die Räder. Der Branchenindex brach um 4,3 ‌Prozent ein. Selbst ein Gewinnsprung von 77 Prozent beim Branchenprimus TSMC konnte ‌die Anleger nicht überzeugen. Die in den USA ​notierten Aktien des Unternehmens fielen um 2,3 Prozent. Bei den Herstellern von Speicherchips wie SanDisk, Western Digital, Seagate Technology und Intel reichten die Kursverluste von 5,8 bis 12,6 Prozent.

«Es liegt schlicht an der Gewichtung der Chip-Werte im S&P 500», sagte Paul Nolte, Marktstratege bei Murphy & Sylvest. «Vor drei oder vier Jahren lag sie bei ‌acht Prozent, und heute sind es über 20 Prozent. Wenn man sich den Rest des Marktes ansieht, läuft es dort gut.»

Auch eine Übernahme bewegte die Anleger: Der Pharmakonzern Eli Lilly will den Psychopharmaka-Experten Ataibeckley kaufen. Dessen Papiere schnellten um mehr als ein Drittel in die Höhe. Für Eli Lilly ging es um 1,1 Prozent nach oben.

(cash/Reuters/AWP)

Daniel Hügli
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