11:50
Der Schweizer Aktienmarkt hat die neue Woche mit massiven Verlusten eröffnet und notiert gemessen am Leitindex SMI am Montag kurz vor Mittag rund 2 Prozent im Minus. Händler verweisen auf die weitere Eskalation im Irankrieg. Die Lage habe sich mit dem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump vom Wochenende zur Öffnung der Strasse von Hormus und der Antwort des Irans darauf noch einmal verschärft, heisst es im Handel. Am Montagmorgen setzte der Iran dann noch eins drauf. «Der Feind soll wissen, dass neue Überraschungen auf dem Weg sind», sagte ein religiöser Vertreter der Revolutionsgarden.
Der SMI notiert gegen Mittag 2,1 Prozent tiefer bei 12'062 Zählern, das Tagestief und damit neue Jahrestief liegt bei 12'061 Punkten. Seit dem Kriegsbeginn beträgt das Minus fast 14 Prozent - und bis zur psychologisch wichtigen Marke von 12'000 Punkten fehlt weniger als 1 Prozent.
Der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte sinkt derweil um 2,4 Prozent auf 2758,9 Punkte und der breite Markt gemessen am SPI-Index um 2 Prozent auf 16'854 Punkte. Dass die Anlegerschaft sehr nervös ist, zeigt sich auch am Volatilitätsmass VSMI, dem sogenannten Angstbarometer, das erneut 6 Prozent auf über 26 Punkte zulegt und damit auf dem höchste Stand seit dem «Liberation Day» von Donald Trump im April letzten Jahres steht.
Aktuell stehen bis auf einen alle SMI-Titel im roten Bereich. Die grössten Verluste sind bei den konjunktursensitiven Werten wie Sika (-4,6 Prozent), ABB (-4,4 Prozent), Amrize (-3,8 Prozent) sowie Holcim (-3,5 Prozent) zu finden, wobei bei ABB der Dividendenabgang das Minus verstärkt. Auch die Schwergewichte Nestlé, Roche und Novartis büssen nach den bereits starken Abgaben letzte Woche erneut je rund 1,6 Prozent ein.
Einziger SMI-Wert im Plus sind Richemont (+0,3 Prozent), wobei keine fundamentalen Gründe dafür vorhanden sind. Die Papiere des Genfer Luxusgüter-Herstellers sind im bisherigen Jahresverlauf mit einem Minus von 24 Prozent (Freitagabend) grösster Jahresverlierer. Klar überdurchschnittlich sind auch Swisscom (-0,4 Prozent). Die Titel des grössten Schweizer Telekomanbieters sind mit Abstand der beste SMI-Wert im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von noch immer fast 20 Prozent.
Unter den SMIM-Werten sind derweil Sonova (-7,7 Prozent) am schlechtesten platziert. Der Hörgeräte-Hersteller hat vorbörslich ein Strategie-Update veröffentlicht und dabei den Verkauf seiner Audio-Sparte (Sennheiser) angekündigt. Die neuen Mittelfristziele wurden im Markt als «ambitioniert» bezeichnet.
Recht gut halten sich die Titel der beiden Immobiliengesellschaften PSP und SPS mit Abgaben von je rund einem halben Prozent, sowie Lindt&Sprüngli (+1,3 Prozent).
In den hinteren Reihen fallen SMG (+1 Prozent), BLKB (+0,9 Prozent) oder Gurit (0,8 Prozent) sowie Bajaj Mobility (-13 Prozent), Molecular Partners (-8,3 Prozent) und Cicor (-5,1 Prozent).
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11:01
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 1,7 Prozent im Minus bei 16’909 Zählern. Kein Sektor befindet sich in der Gewinnzone. Grundstoffe (-3,2 Prozent), Industrietitel (-2,6 Prozent) und Finanzwerte (-2 Prozent) führen das Verliererfeld an.
Von den 200 Unternehmen, sind 17 im Gewinn, 171 im Verlust und 12 unverändert.
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10:30
Huel ist bekannt für Produkte wie Mahlzeiten in Pulverform und als Fertiggetränke sowie für proteinreichen Snacks. Durch den Zusammenschluss könne die Marke Huel in neue Märkte expandieren und ihr Wachstum beschleunigen, sagte Huel-Chef James McMaster. Das britische Unternehmen setzte 2024 laut seiner Internetseite 214 Millionen Pfund (rund 247 Millionen Euro) um.
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10:05
Kurz nach Handelsbeginn stehen bis auf Richemont alle SMI-Titel im roten Bereich. Grössere Verluste sind bei ABB (-3,9 Prozent) und Givaudan (-2,8 Prozent) zu sehen, wobei die beiden Titel allerdings ex-Dividende gehandelt werden. Ebenfalls stark unter Druck stehen konjunktursensitive Bautitel wie Sika (-3,9 Prozent), Amrize (-3,6 Prozent) und Holcim (-3,1 Prozent).
Verkauft werden aber auch die Index-Schwergewichte Roche, Novartis und Nestlé, mit Verlusten bei allen mit bis zu -1,4 Prozent allerdings unterdurchschnittlich. Zu den ebenfalls etwas besseren Aktien gehören jene der defensiven Swisscom (-045 Prozent). Die Titel des grössten Schweizer Telekomanbieters sind mit Abstand der beste SMI-Wert im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von noch immer fast 20 Prozent (Stand Freitagabend).
Unter den SMIM-Werten sind derweil Sonova (-4,6 Prozent) am schlechtesten platziert, dahinter folgt Sandoz (-3,7 Prozent). Der Hörgeräte-Hersteller hat vorbörslich ein Strategie-Update veröffentlicht und dabei den Verkauf seiner Audio-Sparte (Sennheiser) angekündigt. Recht gut halten sich die Titel der beiden Immobiliengesellschaften PSP (-0,7 Prozent) und SPS (+0,4 Prozent) sowie Lindt&Sprüngli (PS -0,2 Prozent).
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09:30
Der deutsche Industriekonzern Siemens erklärte am Montag, der Krieg im Iran führe dazu, dass Kunden neue Investitionen zurückhielten, da die Preise für Rohstoffe und Energie stark stiegen.
«Das Wachstum wird durch die Preiserhöhungen ausgebremst. Man sieht, dass … Kunden ihre Investitionen zurückstellen», sagte Siemens-CEO Roland Busch am Montag gegenüber Journalisten. «Beispielsweise halten sich Kunden aus der Öl-, Gas- und Petrochemiebranche, die vielleicht eine neue Anlage planten, mit Investitionen zurück. Das bedeutet, dass die Investitionstätigkeit insgesamt nachlässt.»
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09:10
Der Swiss Market Index (SMI) notiert kurz nach Börsenstart 1,7 Prozent tiefer bei 12'106 Punkten. Bis zur psychologisch wichtigen Marke von 12'000 Zählern würde somit nur noch weniger als 1 Prozent fehlen. Seit Beginn des Krieges hat der SMI (Stand Freitagabend) rund 12 Prozent eingebüsst, im Vergleich zu Ende 2025 steht er 7 Prozent tiefer. Der Aktienmarkt befindet sich damit bereits in einer klaren Korrekturphase (mehr als 10 Prozent zum Höchststand). Bis zu einem Bärenmarkt (-20 Prozent zum Höchststand) fehlt allerdings noch etwas.
In der zweiten Reihe überwiegen ebenfalls die Verlierer die Gewinner. Der SPI gibt 1,6 Prozent nach. Im Fokus steht dort unter anderem Sonova (-2,2 Prozent). Der Hörgerätekonzern hat im Rahmen eines Strategie-Updates den Verkauf des Audiogeschäfts (Sennheiser) angekündigt. Galderma (-3,6 Prozent) können weder mit einer neuen FDA-Zulassung noch einer Hochstufung punkten und DocMorris steigt trotz einer Herabstufung durch Berenberg.
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08:25
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Accelleron: UBS erhöht auf 81 (71,30) Fr. – Buy
Cosmo: Berenberg erhöht auf 120 (79) Fr. – Buy
DocMorris: Berenberg senkt auf 4,45 (8,10) Fr. – Hold
Galderma: Octavian startet mit Buy - Ziel 180 Fr.
Helvetia Baloise: JPM nimmt mit Overweight und Ziel 250 Fr. wieder auf
Tecan: Julius Bär senkt auf 125 (180) Fr. – Hold
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 1,8 Prozent tiefer auf 12'105 Punkten indiziert. 16 von 20 SMI-Titeln geben nach. Vorbörslich steigen die Titel von Swiss Re (+0,9 Prozent), Givaudan (+0,5 Prozent), Kühne+Nagel (+0,3 Prozent) und Sika (+0,3 Prozent). Holcim (-1,8 Prozent), Swisscom (-1,6 Prozent), UBS (-2,1 Prozent) und Zurich (-1,8 Prozent) verzeichnen die grössten Verluste im Index.
Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich – rund 1,2 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Swiss Prime Site (+1,7 Prozent), Burckhardt Compression (+0,9 Prozent), DocMorris (-1,7 Prozent), Dormakaba (-1,5 Prozent), Sandoz (-1,6 Prozent) und Straumann (-1,9 Prozent) prognostiziert.
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07:30
«Der Markt geht davon aus, dass Länder und Volkswirtschaften, die von einem positiven Energieangebotsschock profitieren, besser abschneiden werden als solche, die unter einem negativen Angebotsschock leiden», erklärte Rodrigo Catril, Währungsexperte bei der National Australia Bank, in einem Podcast. «Daher sehen wir, dass der Euro und der Yen Schwierigkeiten haben. Und wenn sich dieser Konflikt als langwierig erweist, werden genau diese Währungen voraussichtlich am stärksten leiden.»
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 1,2 Prozent tiefer bei 12'193 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 1,2 Prozent tiefer bei 12'189 Punkten.
Unternehmensseitig beginnt die neue Woche hierzulande ruhig. So steht einzig das Strategieupdate des Hörsystemspezialisten Sonova an. Konjunkturseitig kommen die Wachstumsprognose des KOF-Instituts sowie die Logiernächte vom Februar des Bundesamts für Statistik. Aus der Eurozone werden mit dem Konsumentenvertrauen März erstmals Stimmungsindizes veröffentlicht, die die Folgen des Iran-Kriegs widerspiegeln.
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05:12
Die Eskalation im Nahost-Konflikt hat die Börsen in Asien am Montag auf Talfahrt geschickt, während die Renditen von US-Staatsanleihen auf ein Achtmonatshoch kletterten. Grund waren neue Drohungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Aussicht auf wochenlange Kämpfe in Israel. Der Iran hatte am Sonntag gedroht, die Energie- und Wassersysteme seiner Nachbarn am Golf anzugreifen, falls US-Präsident Donald Trump seine Drohung wahr mache, binnen 48 Stunden das iranische Stromnetz lahmzulegen. Trump warnte seinerseits, der Iran habe zwei Tage Zeit, die strategisch wichtige Strasse von Hormus zu öffnen. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, warnte, die Krise sei «sehr ernst» und schlimmer als die beiden Ölschocks der 1970er Jahre zusammen.
Der Inflationsschub durch die steigenden Energiepreise hat die Hoffnung der Märkte auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik zunichtegemacht. Stattdessen werden nun Zinserhöhungen in den meisten Industrieländern eingepreist.
Die japanische Börse hat am Montag schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 3,7 Prozent auf 51.373,82 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 3,4 Prozent niedriger bei 3.485,42 Zählern. Die Börse Shanghai verlor 2,5 Prozent auf 3.858,18 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 2,4 Prozent auf 4.456,69 Punkte.
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(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

