08:13

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Avolta: J.P. Morgan mit «Overweight» bis 52 (53) Franken

Novartis:  DZ Bank mit «Halten» (Kaufen) bis 127 (116) Franken

Bucher: UBS mit «Neutral» bis 373 (380) Franken

Ems Chemie: Kepler Cheuvreux mit «Reduce» auf 520 (505) Franken

Kühne+Nagel: Citigroup mit «Sell» bis 130 (128) Franken

Lem: Berenberg Bank mit «Hold» bis 375 (410) Franken

SIG Group: UBS mit «Neutral» bis 12.50 (9.50) Franken

Vontobel: Julius Bär mit «Hold» bis 65 (63) Franken

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08:10

Der Schweizer Aktienmarkt, gemessen am SMI, steht vor einem leicht tieferen Start. Gemäss dem vorbörslichen Handel der Bank Julius Bär tendiert der Schweizer Leitindex knapp eine Stunde vor Handelsbeginn 0,09 Prozent im Minus bei 13'505 Punkten. 

Sämtliche SMI-Titel indizieren im Minus. Die deutlichsten Abschläge verzeichnet Givaudan (-0,72 Prozent). Die übrigen Bewegungen tendieren zwischen 0,04 Prozent (Swisscom) und -0,27 Prozent (Partners Group).

Auch der breite Markt dürfte leicht tiefer starten. Positiv fallen die Valoren von AMS Osram nach Zahlen auf (+3,81 Prozent) und Stadler Rail (0,65 Prozent) sowie DKSH (+0,42 Prozent) und Ems Chemie (+0,44 Prozent).

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07:55

Am Montag war der US-Dollar unter die Marke von 0,77 Franken gerutscht und im Tief bis auf 0,7657 gefallen. Damit näherte sich das Währungspaar dem Mehrjahrestief bei 0,7605 von Ende Januar an. Am Dienstagmorgen wird der Dollar mit rund 0,7672 Franken gehandelt.

Auch gegenüber dem Euro zeigte sich der Franken zuletzt klar stärker: In der Nacht auf Dienstag markierte das Euro/Franken-Paar mit 0,9124 ein neues Rekordtief, bevor eine leichte Gegenbewegung einsetzte und sich der Kurs aktuell um 0,9133 stabilisierte. Das Währungspaar Euro/Dollar zeigte sich hingegen kaum verändert und notierte zuletzt bei 1,1905. Am Vorabend waren Kurse von 1,1920 verzeichnet worden - der höchste Stand seit Ende Januar.

Angesichts der anhaltenden Frankenstärke rückt die Schweizerische Nationalbank (SNB) verstärkt in den Fokus der Marktteilnehmer. Laut einem Kommentar der Valiant gelten Devisenmarktinterventionen weiterhin als erste Handlungsoption. Aufgrund der Überwachung durch das US-Finanzministerium dürfte die SNB dieses Instrument jedoch nur sehr zurückhaltend einsetzen. Die Einführung von Negativzinsen wird von Experten nach wie vor als wenig wahrscheinlich eingeschätzt.

Unterdessen verweisen Marktbeobachter darauf, dass weitere schwache US-Konjunkturdaten den Abwärtsdruck auf den Dollar zusätzlich erhöhen könnten. Zwar dürfte die Inflation in den USA vorerst über dem Zielwert bleiben, doch auch eine Abschwächung am Arbeitsmarkt gilt als möglich und könnte den Greenback weiter belasten.

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07:12

Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge wenig verändert ‌in ‌den Handel starten. Zum Wochenanfang hatte der deutsche Leitindex Fahrt aufgenommen und 1,2 Prozent fester bei rund 25'015 ​Punkten geschlossen.

Auch an der Wall ‌Street griffen Anleger wieder ‌bei US-Technologieaktien zu. Mit Spannung warten Anleger auf eine Reihe von US-Konjunkturdaten, von denen sie sich Rückschlüsse auf den künftigen Zinskurs der US-Notenbank Fed erhoffen. Im Tagesverlauf ⁠stehen die US-Einzelhandelsumsätze für Dezember an. Zur Wochenmitte folgt der Arbeitsmarktbericht sowie Inflationsdaten am Freitag.

Im Blick haben Börsianer ​zudem die Automobilbranche. Der Verband der ‌Automobilindustrie (VDA) stellt den Ausblick für ‍das laufende Jahr vor. Für Gesprächsstoff sorgen aktuelle Themen wie etwa ​die neue Elektroautoförderung oder die anstehende Lockerung der Regeln zu den CO2-Grenzwerten in der Europäischen Union. Zugleich ‌legen mit Mazda, Honda, Ferrari und ⁠Ford gleich mehrere Autokonzerne ihre Geschäftszahlen ‌vor. Der Reisekonzern TUI veröffentlicht ebenfalls Quartalszahlen und hält zudem seine Hauptversammlung ‍in Hannover ab. 

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06:20

Der Schweizer Aktienmarkt, gemessen am Swiss Market Index (SMI), tendiert im vorbörslichen Handel bei der Bank IG 0,22 Prozent tiefer bei 13'489,4 Punkten.

Am Dienstag legt der Halbleiterhersteller AMS Osram sein Ergebnis für das abgelaufene Jahr vor. Ansonsten bleibt es seitens der Unternehmensberichterstattung weitgehend ruhig. 

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05:50

Der Wahlsieg der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi hat der Börse in Tokio am Dienstag Auftrieb gegeben. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ‌sprang ‌um 2,8 Prozent auf 57'664,6 Punkte. Auch an den anderen asiatischen Aktienmärkten ging es bergauf. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte um 0,7 Prozent zu.

«Insgesamt sind wir ​recht positiv, was die wirtschaftliche Lage angeht, auch wenn ‌wir vielleicht einige Risse sehen», sagte ‌Kees Verbaas, globaler Leiter für fundamentale Aktien bei Robeco. «Die Investitionsprogramme der grossen Unternehmen nehmen eher zu als ab, was typischerweise gut für die Wirtschaftsaktivität ist.»

Die Börse in Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen ⁠stagnierten hingegen. Im weiteren Wochenverlauf richten sich die Blicke der Anleger auf wichtige US-Konjunkturdaten, darunter die verspäteten Arbeitsmarktdaten.

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04:00

Am Devisenmarkt stand der Dollar unter Druck. Er verlor 0,5 Prozent ​auf 155,16 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,9098 Yuan ‌nach.

Zur Schweizer Währung rückte er ‍etwas auf 0,7656 Franken vor. Der Euro notierte fast unverändert bei 1,1914 Dollar und zog zum ​Franken leicht auf 0,9124 Franken an.

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03:30

Die Ölpreise gaben leicht nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 68,87 Dollar. Das US-Öl WTI ‌notierte 0,3 Prozent schwächer bei 64,15 Dollar. ⁠Der Goldpreis fiel um 0,7 Prozent auf ‌5030,02 Dollar je Feinunze. Die Kryptowährung Bitcoin gab 1,5 Prozent auf 69'337,26 Dollar nach.

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23:45

Nach seinem Rekordhoch über 50'000 Punkten am Freitag hat sich der Dow Jones Industrial zum Wochenstart über der runden Marke behauptet. Nachdem der US-Leitindex im frühen Montagshandel zunächst weiter bis auf etwas über 50'219 Zähler gestiegen war, beendete er den Handel mit plus 0,04 Prozent beim Stand von 50'135,9 Punkten.

Der marktbreite S&P 500 legte um 0,47 Prozent auf 6964,8 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,77 Prozent auf 25'268,1 Punkte und setzte so seine bereits am Freitag eingeleitete Erholung fort. Davor hatten es Technologiewerte tendenziell schwerer als Standardwerte, Anleger schichteten vor allem aus Sorge vor zu hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) in traditionellere Werte um.

«Wochenlang mäanderte das US-Index-Flaggschiff Dow Jones unterhalb der magischen Marke von 50'000 Punkten seitwärts, blieb aber immer in Schlagdistanz zu einem Ausbruch. Der ist am Freitag endlich gelungen», schrieb Analyst Ronald Gehrt vom Broker Lynx. Nun seien die kommenden Tage entscheidend. Sollte der Dow wieder deutlich unter die runde Marke fallen, «brennt hier etwas an». Zumal zuletzt vor allem solche Aktien nachgefragt worden seien, die von einem breiten Wachstum der US-Wirtschaft profitieren dürften. Das jedoch sei «so aber gar nicht existent», warnte der Experte.

Wie es um die Wirtschaft bestellt ist, dürften zur Wochenmitte der verspätete Arbeitsmarktbericht für Januar sowie am Ende der Arbeitswoche die Inflationsdaten zeigen. Beide Veröffentlichungen sind mit Blick auf die Zinsentwicklung wichtig.

Unter den «glorreichen Sieben», den sieben grössten und bedeutendsten Tech-Konzernen in den USA, knüpften am Montag Nvidia und Microsoft an ihre jüngste Erholung mit Kursgewinnen von 2,5 beziehungsweise 3,1 Prozent an. Im Minus notierten Apple und Amazon. Die Aktien des Online-Handelsgiganten und Cloud-Anbieters hatten am Freitag - wie am Tag zuvor bereits Alphabet - unter der Ankündigung milliardenschwerer Investitionen in den Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) gelitten.

Im Tech-Bereich stachen zudem Oracle mit einem Plus von 9,6 Prozent hervor. Auch hier ging die Erholung weiter, gestützt von einer Hochstufung durch das Investmenthaus D.A. Davidson. Es strich seine neutrale Einschätzung für die Aktien des Software-Entwicklers und empfiehlt sie stattdessen zum Kauf.

Eli Lilly legten nur anfangs klar zu und schlossen mit minus 1,3 Prozent, während Hims & Hers um 16 Prozent einbrachen. Das Telemedizinunternehmen hat eine Nachahmer-Kopie der Abnehmpille Wegovy des dänischen Diabetesspezialisten Novo Nordisk zurückgezogen. Die Konkurrenz durch eine günstigere Pille von Hims & Hers sei damit vom Tisch, sagte Analyst James Gordon von der Barclays Bank. Eli Lilly hat mit Zepbound wie Novo Nordisk ebenfalls ein Abnehmmittel auf dem Markt.

Für die Aktien von Kroger ging es um 3,9 Prozent nach oben. Der Lebensmittelhändler ernannte mit sofortiger Wirkung den ehemaligen Walmart, Chef Greg Foran, zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Zudem bestätigte Kroger die Jahresziele für 2025. Walmart hingegen zollten am Montag ihrem jüngsten Rekordlauf Tribut mit minus 1,7 Prozent.

(cash/AWP/Reuters)

Monique Misteli Ringier
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