09:55
Der SMI sinkt um 1,1 Prozent auf 14'163 Franken. Zugleich gibt der SPI 1 Prozent auf 19'894 Zähler nach.
Der grössten Belastungsfaktor ist heute das Schwergewicht Nestlé (-6,5 Prozent). Damit wurden die Kursgewinne seit Anfang Monat auf einen Schlag ausradiert. Das angekündigte Joint Venture für das Wassergeschäft und der zurückhaltendere Margenausblick werden am Markt kritisch aufgenommen.
Ebenfalls zu einem Kurseinbruch kommt es bei Givaudan (-5,1 Prozent) nach einer Margenenttäuschung. Dagegen notieren Roche (+0,2 Prozent) nach Zahlen im Rahmen der Erwartungen fester.
Für den positiven Akzent sorgen dagegen Kühne+Nagel, mit einem satten Plus von 1,0 Prozent. Der Logistikkonzern überzeugte mit überraschend starken Quartalszahlen und hob zudem die Jahresprognose an.
Auch in der zweiten Reihe sorgen zahlreiche Geschäftsberichte für Kursausschläge. So brechen Temenos (-11 Prozent) nach Quartalszahlen vom Vorabend ein. Auch Dätwyler (-7 Prozent), Bystronic (-5,5 Prozent) und Medmix (-7,5 Prozent) zählen zu den grössten Verlierern.
Demgegenüber kommen die Zahlen von Leonteq (+4,6 Prozent) und Bellvue (+2,3 Prozent) gut an. Auch SFS (+1,7 Prozent) können in einem schwachen Gesamtmarkt zulegen.
Auch international nimmt die Berichtssaison Fahrt auf. In den USA übertraf die Google-Mutter Alphabet mit ihren Quartalszahlen die Erwartungen. Die angekündigten nochmals höheren Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur wurden von den Anlegern allerdings mit Zurückhaltung aufgenommen. Tesla hingegen enttäuschte mit einem deutlich unter den Erwartungen liegenden Gewinn.
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09:10
Gefragt sind vor allem die Aktien von Kühne+Nagel. Sie verbessern sich nach den Halbjahreszahlen um 2,2 Prozent.
Am breiten Markt taucht Temenos fast 10 Prozent, für Dätwyler geht es 6,3 Prozent südwärts. Zu den Gewinnern zählen Bellevue (plus 2,3 Prozent), Medartis (plus 2 Prozent) und Huber+Suhner (plus 2,2 Prozent).
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08:20
Neue Kursziele und Rating für Schweizer Aktien:
- Novartis: Julius Bär erhöht auf 130 (120) Fr. – Hold
- Lonza: Royal Bank of Canada erhöht auf 760 (720) Fr. - Outperform
- Schindler: Julius Bär senkt auf 275 (295) Fr. – Hold
- VAT: Berenberg erhöht auf 640 (600) Fr. – Hold
- Bossard: UBS erhöht auf 220 (156) Fr. – Neutral
- Ems-Chemie: UBS erhöht auf 860 (720) Fr. – Buy
- Temenos: UBS senkt auf 54,50 (57) Fr. – Sell
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,36 Prozent tiefer.
In die andere Richtung geht es bei Kühne+Nagel. Nach starken Zahlen zieht die Aktie um 6,7 Prozent an.
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07:35
Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge niedriger in den Handel starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex 0,6 Prozent höher bei 25'155,41 Punkten geschlossen.
Für steigende Kurse an den Börsen sorgte die Hoffnung der Anleger auf starke Bilanzen wichtiger Technologieunternehmen nach US-Handelsschluss.
Im Mittelpunkt steht am Donnerstag der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Währungshüter werden nach der Zinserhöhung im Juni wohl zunächst pausieren und sich eine weitere Anhebung offenhalten. Zudem bleiben die hohen Energiepreise ein Thema an den Finanzmärkten. Angesichts der Eskalation der Konflikte im Nahen Osten ist der Ölpreis auf den höchsten Stand seit mehr als sechs Wochen gestiegen.
Auf der Unternehmensseite warten Anleger auf die Bilanzzahlen von SAP. In den USA blicken sie auf die Geschäftszahlen von Unternehmen wie Intel und T-Mobile. Bei den Konjunkturdaten stehen Zahlen zum Verbrauchervertrauen im Euroraum im Juli sowie die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe an.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,25 Prozent tiefer bei 14'293 Punkten.
Anleger warten auf die Halbjahreszahlen der SMI-Schwergewichte Nestlé und Roche. Zudem werden Kühne+Nagel sowie Givaudan die Bücher öffnen.
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04:55
Der japanische Nikkei-Index legte um ein Prozent zu, der südkoreanische Kospi gewann sogar mehr als drei Prozent. Der Anstieg des Ölpreises schürte jedoch Inflationssorgen und die Furcht vor früheren Zinserhöhungen in den USA. «Wir werden einen eher vorsichtigen Handelstag erleben, da die guten Nachrichten von den Bilanzen mit dem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten konkurrieren», sagte Nick Twidale, Marktstratege bei ATFX Global.
Die Aussicht auf ein boomendes Chipgeschäft hat den asiatischen Börsen am Donnerstag Auftrieb gegeben. Gleichzeitig dämpften Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten die Stimmung, die den Ölpreis auf ein Sechs-Wochen-Hoch trieben. Für Fantasie sorgten hohe Investitionspläne von US-Technologiekonzernen wie Alphabet, die der Halbleiterbranche in der Region zugutekommen dürften.
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01:15
Der von grossen Tech-Konzernen dominierte Nasdaq 100 verlor 0,54 Prozent auf 28'998,10 Punkte, nachdem er allerdings tags zuvor um fast zwei Prozent gestiegen war. Der überwiegend mit Standardwerten bestückte Wall-Street-Index Dow Jones Industrial verlor 0,01 Prozent auf 52'218,58 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,14 Prozent auf 7498,96 Punkte nach.
Die Berichtssaison nimmt zunehmend Fahrt auf und die Nervosität der Anleger stieg, denn letztlich gingen Alphabet , Tesla und IBM nach einem stabilen Handelsstart mit Verlusten zwischen 1,3 und 2,3 Prozent aus dem Tag. Bei der Google -Mutter herrscht Sorge darüber, ob sich die massiven Investitionen des Konzerns in Künstliche Intelligenz (KI) lohnen. Bei Tesla warten Anleger auf Neuigkeiten im Bereich Autonomes Fahren und Robotik und bei IBM rechnen Analysten mit einer Senkung der Jahresprognose. Die in diesem Jahr mit fast plus 70 Prozent bereits stark gelaufene Aktie von Texas Instruments dagegen legte vor dem Quartalsbericht um 1,0 Prozent zu.
Für die Aktien von AT&T ging es um 3,5 Prozent nach oben. Der Telekomkonzern gewann im zweiten Quartal im Mobilfunkgeschäft fast ein Drittel mehr Neukunden als erwartet.
Mit etwas mehr als 6 Prozent sprangen die Anteilscheine von Philip Morris zeitweise auf ein Rekordhoch knapp unter 200 US-Dollar, bevor sie letztlich 3,3 Prozent höher schlossen. Umsatz und operativer Gewinn des Tabakkonzerns übertrafen im zweiten Quartal die durchschnittlichen Analystenschätzungen.
Für die Papiere von GE Vernova ging es dagegen um 8,7 Prozent abwärts. Zwar hob der Energietechnikkonzern sein Jahresumsatzziel an, enttäuschte aber mit seinem Windkraftanlagen-Geschäft. Dort weitete sich der Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus, was Anleger nach der Kursrally seit Jahresbeginn von 65 Prozent zum Anlass nahmen, Gewinne mitzunehmen.
AMD gewannen 1,5 Prozent. Der Halbleiterhersteller und der KI-Forschungskonzern Anthropic kündigten eine strategische Partnerschaft zum Einsatz von AMD-GPUs mit einer Gesamtleistung von bis zu 2 Gigawatt an. Zudem hat AMD künftige Eigenkapitalinvestitionen in Anthropic in Höhe von bis zu 5 Milliarden Dollar zugesagt.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

