10:54
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,4 Prozent im Plus bei 18'008 Zählern. Versorger (+2,1 Prozent), Finanzwerte (+0,8 Prozent) und Grundstoffe (+0,8 Prozent) liegen klar vorn. Zyklischer Konsum (-0,8 Prozent) und Immobilienwerte (-0,02 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 83 im Gewinn, 89 im Verlust und 28 unverändert.
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09:55
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag nach einem leicht negativen Handelsstart schnell in die Gewinnzone gedreht. Der SMI notiert aktuell 0,14 Prozent höher bei 12'899 Punkten. In der vergangenen Woche hat er ein Minus von 2,0 Prozent erlitten und am Montag nach einem volatilen Handelsverlauf leicht höher geschlossen. Der SLI legt aktuell um 0,1 Prozent auf 2042,4 Zähler etwas weniger zu, während der breite SPI um 0,06 Prozent auf 17'9494 Zähler ansteigt.
Das Bild von Gewinnern und Verlierern zeigt derzeit keine klaren Muster. Zehn SMI-Titel sind im Plus, zehn im Minus. Grösster Gewinner im SMI sind Swiss Re (+1,7 Prozent), Amrize (+1 Prozent) und Sika (+1 Prozent). Am Schluss der Tabelle liegen die Alcon-Aktien (-1,3 Prozent). Der Augenheilkonzern hat die geplante Fusion mit dem US-Medizintechnikunternehmen Lensar abgesagt. Anfang Jahr war bereits die Milliardenübernahme von US-Unternehmen Staar gescheitert. Auch Givaudan (-0,4 Prozent) geben überdurchschnittlich nach, nachdem sich verschiedene Analysten im Vorfeld der Quartalszahlen vorsichtig geäussert hatten.
Im breiten Markt stechen die Titel von Comet (+4,3 Prozent) positiv hervor. Dabei dürfte eine Kaufempfehlung der US-Bank JPMorgan beflügeln. Auch Tecan (+0,8 Prozent) können von einer Zusammenarbeit mit Nvidia profitieren. Medartis (+2,4 Prozent) legen nach der Zahlenpublikation zu. Zudem knüpfen HT5 (+14,5 Prozent) aufgrund der bevorstehenden Fusion mit Centinel an die Gewinne des Vortages an.
Zu den grössten Verlierern gehören die Bellevue Group (-4,3 Prozent), Orior (-4 Prozent), Lem (-3,5 Prozent) und Avolta (-3,5 Prozent).
Zunehmend in den Blick rücken aber auch die grossen Zentralbanken. So entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch über ihren Leitzins, am Donnerstag folgen die SNB und EZB und auch in Grossbritannien und Japan wird in dieser Woche über die Leitzinsen entschieden. «Die zentrale Frage wird im Wesentlichen lauten, wie die Zentralbanken den Öl-Schock interpretieren werden», so ein Marktbeobachter. Der «geldpolitische Status quo» erscheine aber dabei das wahrscheinlichste Szenario.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Avolta: Research Partners erhöht auf 48 (42,84) Fr. – Halten
Flughafen Zürich: Bank of America senkt auf 278 (286) Fr. – Buy
Flughafen Zürich: Barclays senkt auf 242 (245) Fr. - Equal Weight
Flughafen Zürich: Citigroup senkt auf 272 (280) Fr. - Buy
Flughafen Zürich: Julius Bär erhöht auf 265 (250) Fr. – Hold
Geberit: Julius Bär senkt auf 615 (650) Fr. – Hold
Geberit: Kepler Cheuvreux senkt auf 580 (635) Fr. – Hold
Medacta: Octavian erhöht auf 160 (150) Fr. – Hold
SIG: Research Partners erhöht auf 13,30 (11,30) Fr. – Halten
StarragTornos: Kepler Cheuvreux senkt auf 45 (46) Fr. – Buy
Vetropack: Research Partners senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 24 (35) Fr.
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09:10
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handel. Der Erholungsversuch vom Vortag wird durch erneut steigende Ölpreise gebremst. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit hoch, da widersprüchliche Signale aus den USA zur Dauer des Iran-Konflikts vorliegen und diplomatische Fortschritte weiterhin ausbleiben.
Bei den Ölpreisen zeichnet sich weiterhin keine Entspannung ab. Zwar hat der Iran laut Berichten einzelnen Tankern die Passage durch die Strasse von Hormus erlaubt. Am Markt wird nun spekuliert, ob dies für Schiffe aus Indien und China gelten könnte. Konkrete Massnahmen wie militärische Eskorten oder Versicherungsmechanismen fehlen aber weiterhin. Die Ölpreise stiegen denn auch weiter an und der Preis der Sorte Brent verteuerte sich zuletzt auf 103,78 USD je Barrel.
In der laufenden Woche richtet sich der Blick neben dem Iran-Krieg in die Schaltzentralen der wichtigsten Notenbanken. Innerhalb von nur 24 Stunden werden am Mittwoch und Donnerstag die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England (BoE), die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Bank of Japan (BoJ) ihre Sitzungen abhalten. «Die zentrale Frage wird im Wesentlichen lauten, wie die Zentralbanken den Öl-Schock interpretieren werden», so ein Marktbeobachter. Der «geldpolitische Status quo» erscheine aber dabei das wahrscheinlichste Szenario.
Der SMI notiert am Dienstag kurz nach Börsenstart 0,3 Prozent im Minus bei 12'840 Punkten. 13 der 20 Bluechips handeln tiefer, wobei die Bandbreite von +0,9 Prozent bis -1,5 Prozent reicht. Givaudan (-1,5 Prozent) und ABB (-0,8 Prozent) sind am Tableauende, Amrize (+0,9 Prozent) und Swisscom (+0,5 Prozent) legen überdurchschnittlich zu. Der SLI handelt derweil 0,24 Prozent tiefer bei 2035,6 Zählern.
Im breiten Markt stechen die Titel von Comet (vorbörslich +4,7 Prozent) positiv hervor. Dabei dürfte eine Kaufempfehlung der US-Bank JPMorgan beflügeln. Auch Tecan (+2,3 Prozent) können von einer Zusammenarbeit mit Nvidia profitieren. Die grössten Verlierer sind derweil die zuletzt gut gelaufenen Titel von Orior (-4,3 Prozent) und Avolta (-3 Prozent).
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent tiefer auf 12'850 Punkten indiziert. Bis auf Amrize (+0,3 Prozent) und Roche (+0,6 Prozent) geben alle SMI-Titel nach. Allen voran sind Geberit (-0,6 Prozent), Richemont (-0,3 Prozent) und Logitech (-0,3 Prozent). Roche haben den Ausbau der internen KI-Kapazität bekanntgegeben.
Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich – rund 0,2 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Avolta (-1,8 Prozent), Comet (+4,7 Prozent), OC Oerlikon (+0,7 Prozent), SIG (+0,6 Prozent) und Tecan (+2,7 Prozent) prognostiziert. Comet profitiert von einer Neuabdeckung durch JPMorgan, Tecan spannt mit Nvidia bei datengetriebenen Laboren zusammen.
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07:30
Die australische Zentralbank (RBA - Reserve Bank of Australia) erhöht als erste Notenbank die Leitzinsen wegen des US-Iran-Konflikts und dem damit einhergehenden Anstieg der Ölpreise.
Die RBA erhöhte in der März-Sitzung am Dienstag den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,1 Prozent – den höchsten Stand seit zehn Monaten – und machte damit zwei der drei Zinssenkungen aus dem vergangenen Jahr rückgängig. Die Entscheidung fiel mit fünf zu vier Stimmen äusserst knapp aus, seit die Bank die individuellen Abstimmungsergebnisse veröffentlicht.
In ihrer Begründung verwies die RBA darauf, dass «die kurzfristigen Inflationserwartungen bereits gestiegen» seien. Zudem betonte sie: «Der Konflikt im Nahen Osten hat zu einem deutlichen Anstieg der Kraftstoffpreise geführt, der – falls er anhält – die Inflation weiter anheizen wird.» Die Zentralbank signalisierte damit, dass höhere Kreditkosten notwendig seien, um die Preisstabilität zu sichern – auch wenn die enge Abstimmung zeigt, dass weitere Zinserhöhungen keineswegs sicher sind.
Andere Notenbanken – darunter die US-amerikanische Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) – werden am Mittwoch und Donnerstag voraussichtlich an ihren Zinssätzen vorerst festhalten.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,1 Prozent höher bei 12’907 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 12'917 Punkten.
Die Vorzeichen für den heutigen Handelstag sind leicht positiv. So haben sich die US-Börsen gestern nach Europa-Schluss noch etwas weiter erholt. Der Markt versuche sich an einer Stabilisierung, es gebe aber noch keinen Optimismus, sagte ein Marktbeobachter dazu.
Das dominierende Thema bleibt der Iran-Krieg und insbesondere die womöglich gelockerte Blockade der Strasse von Hormus. Gestern konnten etwa zwei unter indischer Flagge fahrende Flüssiggastanker die Meerenge passieren.
Heute legen hierzulande noch das Basler Medtech-Unternehmen Medartis und die Genfer Kantonalbank Zahlen vor. Ausserdem veröffentlicht das Bundesamt für Statistik den Produzenten- und Importpreisindex für den Februar.
Konjunkturseitig stehen aus dem Ausland der deutsche ZEW-Index sowie der US-Frühindikator für Februar an. Generell bleiben die Augen der Anleger aber auf die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed gerichtet. Derzeit rechnen die Experten mit keiner weiteren Zinssenkung.
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05:36
Die Sorge vor einer Eskalation des Iran-Konflikts und die bevorstehenden Zinsentscheidungen wichtiger Notenbanken haben die Anleger an den asiatischen Börsen am Dienstag verunsichert. Dennoch legten die meisten Indizes zu. Ein Analyst sprach jedoch von einer technischen Gegenbewegung statt eines neuen Aufwärtstrends. Der japanische Nikkei-Index stieg um 0,3 Prozent auf 53'906,02 Punkte. In Südkorea zog der Kospi um 2,4 Prozent an, während die Börse in Shanghai kaum verändert notierte. Die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank, die Bank of England und die Bank of Japan werden in dieser Woche über die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts beraten. Es wird jedoch erwartet, dass alle ihre Geldpolitik unverändert lassen.
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04:30
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03:22
Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 2,7 Prozent auf 102,87 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 2,6 Prozent fester bei 95,89 Dollar. Der Goldpreis notierte kaum verändert bei 5.011,53 Dollar je Feinunze. Die Kryptowährung Bitcoin stieg um zwei Prozent auf 75.705,24 Dollar.
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01:50
Nach den jüngsten Kursverlusten wegen des Iran-Krieges haben sich die Anleger am ersten Handelstag der dritten Kriegswoche etwas mutiger gegeben. Im Tagesverlauf nachgebende Ölpreise und eine Rally im Chipsektor sorgten am Montag für etwas Rückenwind an den Aktienmärkten. Ein Fass Öl der US-Sorte WTI, dessen Preis am Wochenende noch der 100-Dollar-Marke nahe stand, kostete zuletzt weniger als 94 US-Dollar.
Der US-Leitindex Dow Jones Industrial legte am Ende 0,83 Prozent auf 46'946,41 Punkte zu. Der Leitindex der Wall Street erholte sich damit von dem tiefsten Stand seit Ende November, auf dem er am Freitag angekommen war. Während der marktbreite S&P 500 um 1,01 Prozent auf 6'699,38 Zähler stieg, ging es für den technologielastigen Nasdaq 100 um 1,13 Prozent auf 24'655,34 Punkte nach oben.
Zu Beginn der dritten Kriegswoche im Nahen Osten ist auf diplomatischer Ebene weiterhin keine Bewegung in Sicht. Einem Medienbericht zufolge soll der Iran aber zwei unter indischer Flagge fahrenden Flüssiggastankern die sichere Fahrt durch die Strasse von Hormus gewährt haben. Laut dem JPMorgan-Analysten Otar Dgebuadze wird nun darüber spekuliert, ob der Iran Schiffen aus Indien sowie China die Durchfahrt erlauben könnte.
Der Markt versuche sich an einer Stabilisierung, aber es gebe noch keinen Optimismus, warnte Anlagestratege Charu Chanana von Saxo Markets. Dass US-Präsident Donald Trump für die Sicherung von Öl- und Gastransportern durch die Meerenge die Hilfe anderer Staaten fordert, stiess bei diesen bislang auf ein verhaltenes Echo. Bundeskanzler Friedrich Merz erteilte einer deutschen militärischen Beteiligung am Schutz von Öltankern eine Absage.
Unternehmensseitig sorgte Meta für Aufmerksamkeit. Die Aktien erholten sich am Montag um 2,2 Prozent von ihrem jüngsten Tief seit Januar. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, plant der Social-Media-Konzern eine Entlassungswelle, die jede fünfte oder sogar noch mehr Stellen betreffen könnte.
Ziel der Entlassungen soll sein, die geplanten Massen-Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) zu kompensieren. In dieser Hinsicht wurde bekannt, dass Meta über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 27 Milliarden US-Dollar ausgeben will, um sich KI-Infrastrukturen des niederländischen Cloud-Spezialisten Nebius Group zu sichern. Dessen in New York gelisteten Anteilsscheine sprangen daraufhin um 15 Prozent nach oben.
Unter den «Magnificent 7» des US-Technologiesektors schlossen neben Meta auch die anderen sechs mit Gewinnen. Unter ihnen zählten Nvidia mit 1,6 Prozent zu den Favoriten - letztlich unbeeindruckt davon, dass der Konzernchef Jensen Huang bis Ende 2027 mit Bestellungen für aktuelle KI-Chipsysteme im Wert von mindestens einer Billion Dollar rechnet. Vor dieser Erkenntnis hatten die Titel zeitweise sogar schon höhere Kursgewinne erzielt.
Im Hardwarebereich prägten Aktien von Speicherherstellern wie Sandisk , Seagate und Western Digital sowie deren Chipzulieferer Micron das Bild. Bei Micron verwiesen Marktbeobachter auf optimistische Erwartungen für die am Mittwoch nach US-Börsenschluss anstehenden Quartalszahlen. In der Branche sorgt der KI-bedingte Ausbau von Rechenzentren schon länger für Fantasie und volle Auftragsbücher.
Die Anteile von Dollar Tree legten um 6,4 Prozent zu, nachdem der Einzelhändler einen wichtigen Sorgenpunkt der Anleger - einen Rückgang der Kundenfrequenz im vierten Quartal - in der Telefonkonferenz zerstreuen konnte. Seth Sigman von der Barclays Bank schrieb, die Umsatz- und Margenentwicklung sei ein Indiz dafür, dass die Vermarktungsstrategie funktioniere.
Die Anteilsscheine des Lagerraum-Vermieters National Storage Affiliates schnellten wegen einer Übernahmeofferte um 30 Prozent auf gut 40 US-Dollar nach oben. Sie näherten sich damit den 41,68 Dollar, die der Branchenkollege Public Storage zu zahlen bereit ist. Dessen Aktien quittierten dies mit einem Abschlag von 2,7 Prozent.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

