11:50
Der Schweizer Aktienmarkt präsentiert sich am Montagvormittag gemessen am Leitindex SMI fester. Vor allem defensive Werte sind gesucht. Im Fokus steht derweil der Kurszerfall bei Gold und Silber. Dieser stimme die Anleger vorsichtig, da er an den Märkten weitere Kreise ziehen und sich generell auf die Finanzmärkte auswirken könnte, sagte ein Händler. Hintergrund der jüngsten Stimmungseintrübung ist Kevin Warsh, der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Nachfolger für den aktuellen US-Notenbankchef Jerome Powell. Dieser sei eher kein Vertreter schneller und starker Zinssenkungen, meinen Analysten. Daher sind die Erwartungen in Bezug auf Zinssenkungen zurückhaltender geworden, was wiederum die Verunsicherung an den Märkten ausgelöst und verstärkt habe.
Dabei seien wohl auch Spekulanten, die mit Kredit auf weiter anziehende Preise bei den Edelmetallen gesetzt hätten, auf dem falschen Fuss erwischt worden. Diese müssen nun Positionen glattstellen, was die Preise weiter belastet - eine Abwärtsspirale entsteht, bis die Lage bereinigt ist. «Und dies kann sich auch auf andere Märkte wie etwa Aktien negativ auswirken», so ein Händler. Damit halte die grosse Unsicherheit an den Märkten zu Beginn des neuen Monats noch an. Kursbewegende Impulse erwarten Marktteilnehmer diese Woche von den Zinsentscheidungen der EZB und der Bank of England am Donnerstag. Zudem stehen mit den US-Arbeitsmarktdaten auch wichtige Konjunkturzahlen auf der Agenda. Und auch von der Bilanzsaison gibt es Impulse
Im Fokus stehen Julius Bär (-1,3 Prozent). Der Vermögensverwalter hat 2025 einen Gewinnrückgang verbucht. Dagegen legten die verwalteten Vermögen legten dank guter Aktienmärkte und weiterer Neugeldzuflüsse zu. Insgesamt haben «die Bären» den Marktkonsens beim Gewinn übertroffen und bei den verwalteten Vermögen in etwa erfüllt. Ein Haar in der Suppe sei, dass die Bank noch keine Aktienrückkäufe machen könne und dass nach den Abschreibern die Anleger eben zurückhaltend geworden seien, meint ein Händler. Mit Partners Group (-1,2 Prozent) verliert die Aktie eines weiteren Vermögensverwalters an Wert.
Starke Abschläge gibt es beim Technologiewert VAT (-2,4 Prozent). Händler verweisen dabei auf Microsoft und SAP. Die Aktien dieser beiden Softwarekonzerne waren in der Vorwoche nach Zahlen massiv eingebrochen. Dies habe Bedenken im Technologiesektor ausgelöst. «Kaum jemand hätte gedacht, dass Aktien wie Microsoft oder auch SAP so schnell so viel verlieren könnten», sagt ein Händler.
Dies sorge quer durch die Halbleiterbranche für Gewinnmitnahmen, sagt ein Marktanalyst. So werden im Fahrwasser von VAT (-2,6 Prozent), SoftwareOne (-1,9 Prozent), AMS Osram (-2,9 Prozent), Comet (-2,3 Prozent) und Inficon (-2,1 Prozent) abgestraft.
Gefragt sind zudem Lindt & Sprüngli PS (+2,3 Prozent). Laut einer Studie der UBS dürfte der Schokoladehersteller von tieferen Kakaopreisen profitieren. Dies gilt zum Teil auch für Nestlé (+2,2 Prozent), die nach der jüngsten Kursflaute nun wieder kaufenswert erscheinen, wie es heisst.
Gekauft werden auch die Versicherer Zurich (+1,8 Prozent), Helvetia Baloise (+1,6 Prozent), Swiss Life (+1,5 Prozent) und Swiss Re (+1,2 Prozent).
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11:30
Nach dem massiven Kursanstieg am letzten Freitag geht es mit den Aktien des Uhrenherstellers Swatch nun wieder etwas bergab. Kein Wunder: Der Kurs der Swatch-Inhaberaktie schloss vor dem Wochenende um mehr als 13 Prozent höher, nachdem sich das Unternehmen anlässlich des eher mau ausgefallenen Jahresabschlusses zuversichtlich über die weiteren Aussichten geäussert hatte.
Dass nun ein Teil dieser Gewinne bereits wieder mitgenommen werden, sei keine Überraschung, heisst es am Markt. «Nach dem kräftigen Kursplus muss der Uhrenhersteller nun liefern», sagte ein Händler. Gefragt sind dafür die Aktien des Erzrivalen Richemont. Diese waren im Fahrwasser von Swatch am Freitag zwar auch gestiegen - aber mit 1,2 Prozent nur leicht. Im Vergleich zu Swatch läuft es Richemont bekanntlich aber schon seit längerem bedeutend besser. «Daher ist es auch nicht überraschend, wenn die Anleger die Pferde nun wieder wechselen und auf Richemont aufspringen», so der Händler.
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10:57
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,15 Prozent im Plus bei 18'249 Zählern. Zyklischer Konsum (+1 Prozent), nicht-zyklischer Konsum (+0,9 Prozent) und Grundstoffe (+0,2 Prozent) liegen vorne. Immobilienwerte (-0,6 Prozent), Pharma (-0,2 Prozent) und Industriewerte (-0,15 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 52 im Gewinn, 120 im Verlust und 52 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:28
Im Fokus stehen Julius Bär (-3,9 Prozent). Die Vermögensverwaltungsgruppe weist 2025 einen deutlich tieferen Gewinn aus als noch im Vorjahr. Die verwalteten Vermögen legten dank guter Aktienmärkte und weiterer Neugeldzuflüsse dagegen zu. Insgesamt haben "die Bären" damit den Marktkonsens beim Gewinn übertroffen und bei den verwalteten Vermögen in etwa erfüllt.
Die Aktien der UBS (-0,8 Prozent), die am Mittwoch das Jahresergebnis veröffentlicht, geben ebenfalls nach.
Den stärksten Abschlag aber gibt es beim Technologiewert VAT (-2,5 Prozent). Händler verweisen dabei auf Microsoft. Die Aktien des Softwarekonzerns waren nach Zahlen massiv eingebrochen. Microsoft habe Bedenken im Technologiesektor ausgelöst. Dies sorge bei Halbleiterwerten für Gewinnmitnahmen, sagt ein Marktanalyst. So wurden im Fahrwasser von VAT auch SoftwareOne (-1,4 Prozent), Comet (-2,3 Prozent) und Inficon (-1,6 Prozent) abgestraft.
Gefragt sind zudem Lindt & Sprüngli PS (+1,2 Prozent), Schindler (+1 Prozent) und Zurich (+1,2 Prozent).
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10:00
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
ABB: Deutsche Bank erhöht auf 58 (54) Fr. - Sell
ABB: Julius Bär erhöht auf 67 (59) Fr. – Hold
Bell: Research Partners senkt auf 260 (300) Fr. - Halten
Dätwyler: Research Partners erhöht auf 185 (160) Fr. - Halten
Givaudan: Julius Bär senkt auf 3200 (3700) Fr. – Hold
Interroll: Berenberg senkt auf 2500 (2750) Fr. – Buy
Lonza: Deutsche Bank senkt auf 695 (753) Fr. - Buy
Lonza: Octavian erhöht auf 680 (670) Fr. – Buy
Roche: Deutsche Bank erhöht auf 340 (325) Fr. - Hold
Roche: DZ Bank erhöht auf 395 (324) Fr. - Kaufen
Swatch: Berenberg erhöht auf 115 (100) Fr. – Sell
Swatch: Kepler Cheuvreux erhöht auf 165 (150) Fr. – Reduce
Swatch: ODDO BHF SCA erhöht auf 136 (119) Fr. - Underperform
VAT: Berenberg erhöht auf 444 (404) Fr. – Hold
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09:32
Die Ölpreise sind am Montag um nahezu 5 Prozent gefallen und steuerten damit auf den stärksten Tagesverlust seit mehr als sechs Monaten zu. Auslöser waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach Iran «ernsthaft» mit Washington verhandle – ein Signal für eine mögliche Deeskalation mit einem OPEC-Mitglied.
Beide Kontrakte rutschten damit von Mehrmonatshochs ab, nachdem sich die Risiken eines militärischen Angriffs auf Iran infolge von Trumps Äusserungen am Wochenende verringert hatten.
Trump hatte Iran wiederholt mit einem Eingreifen gedroht, sollte das Land keinem Atomabkommen zustimmen oder weiterhin Demonstranten töten. Diese anhaltenden Drohungen hätten die Ölpreise im Januar gestützt, sagte Priyanka Sachdeva, Analystin bei Phillip Nova.
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09:07
Der Schweizer Aktienmarkt wird am Montag deutlich tiefer erwartet. Negative Vorgaben aus den USA und Asien dürften auch hierzulande für tiefere Kurse sorgen. Ein wichtiger Grund dafür ist laut Händlern die Nominierung von Kevin Warsh als Nachfolger des im Mai zurücktretenden US-Notenbankchefs Jerome Powell. Warsh galt bisher nicht als Verfechter von schnellen Zinssenkungen, was die Unsicherheit an den Märkten zuletzt verstärkt bzw. einen Crash bei Gold- und Silber ausgelöst hat. Ob der Höhenflug der Edelmetalle damit ein Ende gefunden hat, muss sich aber zeigen. Auf jeden Fall hätten die Anleger ein paar Chips vom Tisch genommen, meinte ein Händler.
Jedenfalls schwebt auch zu Beginn des neuen Monats grosse Unsicherheit über den Märkten. Diese Woche dürften die Anleger ihren Blick auch in Europa auf die Zentralbanken richten. Am Donnerstag werden die Europäische Zentralbank EZB und die Bank of England ihre Zinsbeschlüsse veröffentlichen. Es werden zwar keine Zinsänderungen erwartet, wohl aber Aussagen zu den aktuellen Entwicklungen an den Märkten. Zudem stehen mit mehreren Einkaufsmanagerindizes beidseits des Atlantiks und den US-Arbeitsmarktdaten auch wichtige Konjunkturzahlen in der Agenda. Zudem läuft die Berichtssaison auf Hochtouren. Hierzulande stehen die Banken im Fokus. Julius Bär hat heute Zahlen veröffentlicht, UBS folgt am Mittwoch. Gespannt sind die Anleger auch auf die Ergebnisse des Pharmakonzerns Novartis (ebenfalls Mittwoch).
Der SMI notiert kurz nach Börsenstart um 0,1 Prozent höher bei 13'200 Punkten. Gewinner und Verlierer halten sich die Waage.
Im Fokus aber stehen Julius Bär (+0,03 Prozent). Die Vermögensverwaltungsgruppe weist 2025 wegen der im Jahresverlauf vorgenommenen hohen Kredit-Wertberichtigungen einen deutlich tieferen Gewinn aus als noch im Vorjahr. Die verwalteten Vermögen legten dank guter Aktienmärkte und weiterer Neugeldzuflüsse dagegen zu. Insgesamt haben «die Bären» damit den Marktkonsens beim Gewinn übertroffen und bei den verwalteten Vermögen in etwa erfüllt.
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08:04
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,5 Prozent tiefer auf 13'120 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel verlieren. Logitech (-0,7 Prozent), Richemont (-0,7 Prozent) und UBS (-0,6 Prozent) führen die Verliererliste an. Die Kursverluste der übrigen SMI-Titel fallen zwischen 0,2 und 0,5 Prozent.
Auch der breite Markt dürfte mit Verlusten in den Tag starten – mit einem Minus von rund 0,5 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Also (-1 Prozent), ams-Osram (-0,9 Prozent), Comet (-1,3 Prozent), Inficon (-1 Prozent), Tecan (-1,2 Prozent), VAT (-1,4 Prozent) und u-blox (+0,2 Prozent) prognostiziert.
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07:30
Gold und Silber setzten ihre Verluste am Montag fort, nachdem die CME Group die Margin-Anforderungen angehoben hatte. Vorausgegangen war in der vergangenen Woche ein heftiger Ausverkauf bei Edelmetallen, ausgelöst durch die Nominierung von Kevin Warsh durch US-Präsident Donald Trump als künftigen Vorsitzenden der US-Notenbank.
Der Goldpreis am Spotmarkt verzeichnete am Freitag mit einem Minus von mehr als 9 Prozentden stärksten Tagesverlust seit 1983. Silber war bereits in der vorherigen Sitzung um 27 Prozent eingebrochen – der grösste Tagesverlust seiner Geschichte – und verlor am Montag weitere 6,7 Prozent auf 78,96 Dollar je Unze.
«Die Nominierung von Warsh war zwar vermutlich der anfängliche Auslöser, rechtfertigt aber nicht das Ausmass der Kursverluste bei den Edelmetallen. Zwangsliquidationen und höhere Margenanforderungen haben eine Kettenreaktion ausgelöst», sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade.
Die CME Group hatte am Samstag angekündigt, die Margin-Anforderungen für Metall-Futures anzuheben. Die Änderungen treten nach Börsenschluss am Montag in Kraft. So steigt die Margin für COMEX-Gold-Futures (1 Unze) von 6 Prozent auf 8 Prozent, während die Anforderungen für COMEX-Silber-Futures (5’000 Unzen) von 11 Prozent auf 15 Prozent erhöht werden. Auch bei Platin- und Palladium-Futures werden die Margen angehoben.
Höhere Margin-Anforderungen gelten in der Regel als belastend für die betroffenen Kontrakte, da der höhere Kapitalbedarf spekulative Engagements bremst, die Liquidität verringert und Anleger zu Positionsabbauten zwingt.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,5 Prozent niedriger bei 13'114 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,4 Prozent tiefer bei 13'123 Punkten.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte tiefer in die neue Börsenwoche starten. Die US-Aktienmärkte haben am Freitagabend schwächer geschlossen, erholten sich dabei allerdings am späten Freitagabend noch von ihren Tiefstwerten. Die Nomination von Kevin Marsh als künftigem US-Notenbankchef durch US-Präsident Trump lastete zum Wochenschluss auf der Stimmung der Börsianer. Gleichzeitig zeigte aber auch der US-Dollar nach dem Personalentscheid eine klare Erholung.
Erneut werden in der neuen Woche Notenbanken aber auch Konjunkturdaten in den Fokus rücken. Die Europäische Zentralbank EZB dürfte an ihrer Sitzung - wie bereits das Fed - voraussichtlich die Leitzinsen nicht verändern. In den USA werden im Wochenverlauf Daten vom Jobmarkt im Fokus stehen, wobei am Freitag der monatliche Arbeitsmarktbericht vorgelegt wird. Die US-Notenbank orientiert sich in ihrer Zinspolitik bekanntlich stark auch an der Entwicklung der Beschäftigung.
Am Schweizer Markt wird die Berichtssaison in der neuen Woche vor allem von den Abschlüssen zahlreicher Banken geprägt sein. Den Auftakt machen am Montag die Privatbank Julius Bär sowie die Zuger Kantonalbank mit ihren Jahresergebnissen. Im Wochenverlauf folgen die Jahreszahlen der Grossbank UBS, der Retailbank Valiant, der Privatbank Vontobel wie auch der Kantonalbanken von Luzern und Zürich. Gespannt sind die Anleger aber auch auf die zur Wochenmitte anstehenden Ergebnisse des Pharmakonzerns Novartis.
Von volkswirtschaftlicher Seite wird hierzulande am Montag der Einkaufsmanagerindex (PMI) Auskunft über die Stimmung bei den Schweizer Industrieunternehmen geben. Zudem publiziert das Bundesamt für Statistik die Zahlen zu den Detailhandelsumsätzen im Dezember. Die Konjunkturforschungsstelle KOF schliesslich gibt in ihrem Beschäftigungsindikator Hinweise auf die Verfassung des Schweizer Arbeitsmarkts.
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05:02
Die asiatischen Aktienmärkte sind am Montag mit deutlichen Verlusten in eine ereignisreiche Woche gestartet. Chaotische Zustände an den Rohstoffmärkten sowie die Nervosität vor den anstehenden Unternehmensbilanzen, Zentralbanksitzungen und Konjunkturdaten drückten die Kurse ins Minus. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,7 Prozent auf 52.964,66 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix 0,3 Prozent niedriger bei 3.554,95 Zählern notierte. Auch in China dominierten die Verkäufer: Die Börse Shanghai verlor 1,3 Prozent auf 4.063,54 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,1 Prozent auf 4.656,16 Punkte.
In Japan stützten zunächst positive Konjunkturdaten und politische Hoffnungen den Markt. Umfragen deuteten auf einen klaren Sieg der Liberaldemokratischen Partei von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bei den Wahlen in der kommenden Woche hin, was den Weg für weitere Konjunkturprogramme ebnen könnte. Zudem wuchs die Industrieproduktion so stark wie seit etwa dreieinhalb Jahren nicht mehr. «Die Industrie des Landes hat sich zu Beginn des Jahres 2026 wieder auf Wachstumskurs begeben», sagte Annabel Fiddes von S&P Global. Dennoch konnte der Nikkei die Gewinne nicht halten. Zu den Gewinnern zählten die Kaufhausbetreiber Isetan Mitsukoshi und Takashimaya mit einem Plus von jeweils fünf Prozent. Dagegen brachen die Aktien des Halbleiterausrüsters Lasertec um zehn Prozent ein.
Auch in China zeichneten Konjunkturdaten ein gemischtes Bild. Während ein privater Einkaufsmanagerindex auf eine anziehende Exportnachfrage hindeutete, hatte ein offizieller Bericht zuvor eine nachlassende Aktivität signalisiert. In Südkorea weitete die Industrie ihre Produktion so stark aus wie seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr, was vor allem auf eine robuste Nachfrage aus China, Nordamerika und Europa zurückzuführen war. «Südkoreanische Unternehmen berichten, dass neue Produktlinien und günstige Bedingungen in Schlüsselmärkten wie der Auto- und Halbleiterindustrie das Wachstum stützen werden», sagte Trevor Balchin von S&P Global Market Intelligence.
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04:30
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03:25
Am Rohstoffmarkt gaben die Ölpreise deutlich nach. Händler verwiesen auf eine Entspannung der Lage zwischen den USA und dem Iran, nachdem US-Präsident Donald Trump von ernsthaften Gesprächen mit Teheran gesprochen hatte. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 4,2 Prozent auf 66,40 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 4,4 Prozent schwächer bei 62,34 Dollar.
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02:00
Die US-Börsen hatten am Freitag schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verabschiedete sich mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 48.892,47 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 6.939,03 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,9 Prozent auf 23.461,82 Stellen nach.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

