08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Barry Callebaut: JPM senkt auf Underweight (Neutral) - Ziel 1100 (1200) Fr.

Clariant: UBS erhöht auf 8 (7) Fr. – Neutral

Clariant: Vontobel erhöht auf 9,00 (8,00) Fr. - Hold

Dätwyler: Kepler Cheuvreux erhöht auf 195 (185) Fr. – Buy

Huber+Suhner: UBS erhöht auf 230 (177) Fr. – Buy

Roche: Vontobel erhöht auf 356 (354) Fr. - Hold

Sulzer: Kepler Cheuvreux erhöht auf 196 (177) Fr. – Buy

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08:10

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei der IG Bank 1,6 Prozent tiefer auf 13’814 Punkten indiziert. Bei Julius Bär werden alle der 20 SMI-Titel vorbörslich im Minus gehandelt. Die Kursverluste fallen zwischen -0,7 Prozent (Kühne+Nagel) und -3,3 Prozent (Richemont). Die SMI-Schwergewichte Novartis, Nestlé und Roche fallen 1,7 Prozent, 1,5 Prozent  und 2 Prozent.

Der breite Markt dürfte ebenfalls mit Verlusten in den Tag starten – mit einem Minus von rund 1,9 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Avolta (-6,8 Prozent), Barry Callebaut (-5 Prozent), Flughafen Zürich (-3,7 Prozent) und Leonteq (-3,5 Prozent) prognostiziert. Keiner der Small- und Midcaps ist vorbörslich im Plus.

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07:25

Am Montag könnten die nachfolgenden Unternehmensmeldungen für Bewegung bei den entsprechenden Aktien führen:  

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird ihre Jahresergebnisse vorlegen, was insbesondere für Anlegerinnen und Anleger von Interesse sein dürfte, die auf Signale zur Geldpolitik oder Bilanzentwicklungen achten.

Bei Roche steht eine positive Studie im Fokus: Der Wirkstoff Fenebrutinib hat in der dritten Phase-III-Studie (Fenhance 1) sein Potenzial als BTK-Hemmstoff zur Behandlung von schubförmiger und primär progredienter Multipler Sklerose (MS) bestätigt.

Der Prüf- und Zertifizierungskonzern SGS gab bekannt, Granite River Labs Services zu übernehmen, was die Expansion des Unternehmens im Bereich Technologie- und Laborprüfdienstleistungen weiter vorantreiben könnte. Mehr dazu hier. Avolta hat zudem die Streichung von 4,9 Millionen eigenen Aktien abgeschlossen.

Aus den Unternehmensmitteilungen geht hervor, dass die Raiffeisen-Gruppe einen Grossteil ihrer Beteiligung an Leonteq veräussert hat, was bei den Aktien des Derivatespezialisten für Bewegungen sorgen könnte. Gleichzeitig veröffentlichte Gurit seine Jahreszahlen und meldete einen Nettoumsatz von 319,6 Millionen Schweizer Franken. Investorinnen und Investoren werden die Ergebnisse dem bisher nach Plan verlaufenden Turnaround gegenüberstellen.

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06:55

Am Montag wird der europäische Stoxx 600 vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 1,1 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-1,6 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 1,2 Prozent tiefer bei 13'879 Punkten.

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06:17

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 1,2 Prozent niedriger bei 13'879 Punkten.

An den Finanzmärkten herrscht nach den US-israelischen Luftangriffen gegen den Iran und dessen Vergeltungsschlägen Nervosität. Wie stark Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffe wie Öl reagieren, ist allerdings offen. Entscheidend dürfte laut Marktbeobachtern sein, ob der Konflikt eskaliert, und ob er zu anhaltenden Störungen bei Energie und Logistik führt. Der Schifffrachtverkehr zwischen Europa und Asien in der Strasse von Hormus wurde am Wochenende unterbrochen.

Im Fokus steht dabei die Strasse von Hormus als zentrales Nadelöhr des Energiehandels. Schon eine teilweise Beeinträchtigung - etwa durch langsamere Durchfahrten, Umleitungen oder Zwischenfälle - könnte die Risikoprämie an den Öl- und Gasmärkten erhöhen. Beobachtet werden zudem Signale zu steigenden Versicherungs- und Frachtkosten, die das Angebot verknappen könnten.

Je nach Nachrichtenlage könnten allerdings laut Experten defensive Anlagen wie Staatsanleihen und Gold gesucht sein, während zyklische Titel und energieintensive Branchen unter Druck geraten könnten. Für den Euroraum wäre ein länger hoch bleibender Ölpreis ein zusätzlicher Inflationstreiber und könnte das Wachstum dämpfen, warnte die Commerzbank in einem Kommentar vom Sonntag.

Impulse dürfte diese Woche auch die weiter auf Hochtouren laufende Berichtsaison liefern. Hierzulande legen insgesamt 28 Unternehmen ihre Zahlen vor, darunter die zwei Blue Chips Kühne+Nagel und Galderma. Den Auftakt machen unter anderem der Backwarenkonzern Aryzta sowie der Verbundstoff-Hersteller Gurit.

Ausserdem werden zum Wochenstart hierzulande der PMI und Detailhandelsumsätze veröffentlicht. Aus Europa und den USA stehen zudem Frühindikatoren für die Wirtschaftsentwicklung an.

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05:20

Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten hat am Montag die asiatischen Börsen belastet. Anleger flüchteten angesichts der militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran auf der einen und den USA sowie Israel auf der anderen Seite in ‌als ⁠sicher geltende Anlagen wie den Dollar und Gold. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,4 Prozent auf 58.038,36 ⁠Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 1,4 Prozent niedriger bei 3.881,71 Zählern. Die Börse in Shanghai blieb fast unverändert, während der Index der wichtigsten Unternehmen ‌in Shanghai und Shenzhen stagnierte.

Besonders die Börse in Japan litt unter der Sorge ‌vor einem Ölpreisschock, da das Land fast seinen gesamten Ölbedarf importiert. ​Zu den grössten Verlierern zählten daher die Aktien von Fluggesellschaften sowie die Chip-Schwergewichte Advantest und Tokyo Electron mit Kursverlusten von jeweils rund zwei Prozent. Gefragt waren hingegen Energieaktien. So sprangen die Papiere des Öl- und Gasförderers Inpex um sieben Prozent in die Höhe. «Die unmittelbarste und greifbarste Entwicklung (...) ist die faktische Einstellung des Verkehrs durch die Strasse von Hormus», sagte Jorge Leon, Analyst ‌bei Rystad Energy.

Gegen den Trend hielten sich die Börsen in Shanghai und Shenzhen stabil. Händler verwiesen auf die Erwartung, dass die Regierung in Peking vor einer wichtigen Parlamentssitzung im Laufe der Woche die Märkte stützen könnte. Kursgewinne bei Energiekonzernen wie CNOOC und ​PetroChina sowie bei Rüstungsfirmen glichen Verluste bei Fluggesellschaften wie Air China aus. In Hongkong hingegen, das stärker ​von der globalen Marktstimmung beeinflusst wird, ging es bergab. Auch andere ​asiatische Märkte wie Taiwan und Singapur verzeichneten deutliche Verluste.

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04:04

Am Devisenmarkt war der Dollar als sicherer Hafen gefragt. Die US-Währung profitierte davon, dass die USA ein Netto-Energieexporteur ‌sind. Der Dollar gewann 0,2 Prozent auf 156,26 Yen und legte 0,2 Prozent auf 6,8691 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7679 Franken vor. Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1791 Dollar und gab um ​0,4 Prozent ​auf 0,9055 Franken nach.

Mehr zum Mehrjahreshoch von Franken gegenüber Euro hier.

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03:20

Die Ölpreise zogen kräftig an. Grund ⁠waren Befürchtungen, dass der Konflikt die Lieferungen durch die strategisch wichtige Strasse von ​Hormus beeinträchtigen könnte. Durch die ⁠Meerenge wird rund ein Fünftel des weltweit auf dem Seeweg gehandelten Öls transportiert. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich ‌um 6,2 Prozent auf 77,42 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 6,1 Prozent fester bei 71,10 Dollar.

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01:00

Die US-Börsen hatten am Freitag schwächer geschlossen. Belastet wurden die Kurse von Sorgen um den ‌Kreditmarkt nach dem Kollaps eines britischen Hypothekenfinanzierers sowie von Nervosität bei KI-Aktien. Der Dow-Jones-Index der ​Standardwerte verabschiedete sich mit einem Minus von 1,0 Prozent bei 48.977,92 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 6.878,88 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,9 Prozent auf 22.668,21 Stellen nach.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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