10:00
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran sorgt zum Wochenstart für Kursverluste an den wichtigsten Börsenplätzen weltweit. Für den hiesigen Leitindex SMI geht es im frühen Handel allerdings nicht ganz so stark abwärts wie für seine wichtigsten europäischen Pendants. Als Stütze erweist sich das defensive Schwergewicht Nestlé. Auch sonst sind sichere Häfen wie Gold und der Schweizer Franken gesucht.
Daneben kippen Investoren vor allem Finanzwerte wie die UBS, Julius Bär und Partners Group aus den Depots, wie die Abgaben von bis zu 3 Prozent zeigen.
Gegen den Trend gewinnen neben dem unveränderten Schwergewicht Nestlé vor allem Kühne+Nagel (+1,1 Prozent), Sandoz (+1,1 Prozent) und Schindler (+0,3 Prozent) überdurchschnittlich stark hinzu. Kühne+Nagel profitiert vom Gedanken, dass das schwierige Umfeld die Frachtgebühren nach oben treiben könnte.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Adecco: Research Partners senkt auf 29,30 (34) Fr. - Kaufen
Barry Callebaut: JPM senkt auf Underweight (Neutral) - Ziel 1100 (1200) Fr.
Belimo: Research Partners senkt auf 838 (925) Fr. - Halten
Dätwyler: Kepler Cheuvreux erhöht auf 195 (185) Fr. – Buy
Dormakaba: Deutsche Bank senkt auf 80 (92) Fr. - Buy
Georg Fischer: Research Partners senkt auf 62,60 (77) Fr. - Kaufen
Huber+Suhner: UBS erhöht auf 230 (177) Fr. – Buy
Implenia: Research Partners erhöht auf 59 (52) Fr. - Halten
Logitech: ZKB erhöht auf Übergewichten (Marktgewichten)
Sulzer: Kepler Cheuvreux erhöht auf 196 (177) Fr. – Buy
Sulzer: Research Partners erhöht auf Kaufen (Halten) - Ziel 210 (200) Fr.
Schweiter: Research Partners senkt auf 450 (500) Fr. - Kaufen
Temenos: Research Partners senkt auf 104,20 (106,50) Fr. - Kaufen
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09:09
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran bestimmt zum Wochenstart das Geschehen an den Finanzmärkten. Der Schweizer Aktienmarkt notiert aktuell klar im Minus. Dies trifft auch auf die wichtigsten europäischen Märkte zu. In Asien haben die Börsen bereits mit Abgaben reagiert. Im Gegenzug sind sichere Häfen wie Gold und der Schweizer Franken gesucht.
Am Samstag hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das iranische Staatsoberhaupt, den Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei, getötet. Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Wie die VP Bank schreibt, sei die Lage undurchsichtig. «Ob es sich um einen kürzeren oder längeren Konflikt handelt, bleibt gegenwärtig nur schwer einschätzbar.» Fakt sei, dass die Ölpreise aufgrund befürchteter Lieferverzögerungen durch eine Blockade der Strasse von Hormus bereits gestiegen seien.
Der SMI notiert kurz nach Börsenstart um 1,7 Prozent tiefer bei 13'794 Punkten, wobei bis auf Nestlé (+0,8 Prozent) und Kühne+Nagel (+0,5 Prozent) alle übrigen Indexkomponenten deutlich nachgeben. Besonders Richemont (-4,5 Prozent), UBS (-3,3 Prozent) und Holcim (-2,9 Prozent) kommen unter Druck. Bei den Nicht-SMI-Titeln werden die Papiere von Swatch 6 Prozent tiefer gehandelt, jene des Reisedetailhändlers Avolta um 5,4 Prozent.
Zwar sind die Ölpreise zuletzt gestiegen, eine Panik blieb gleichwohl aus. Und dies, obwohl der Iran den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels, eingeschränkt hat. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
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08:10
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei der IG Bank 1,6 Prozent tiefer auf 13’814 Punkten indiziert. Bei Julius Bär werden alle der 20 SMI-Titel vorbörslich im Minus gehandelt. Die Kursverluste fallen zwischen -0,7 Prozent (Kühne+Nagel) und -3,3 Prozent (Richemont). Die SMI-Schwergewichte Novartis, Nestlé und Roche fallen 1,7 Prozent, 1,5 Prozent und 2 Prozent.
Der breite Markt dürfte ebenfalls mit Verlusten in den Tag starten – mit einem Minus von rund 1,9 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Avolta (-6,8 Prozent), Barry Callebaut (-5 Prozent), Flughafen Zürich (-3,7 Prozent) und Leonteq (-3,5 Prozent) prognostiziert. Keiner der Small- und Midcaps ist vorbörslich im Plus.
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07:25
Am Montag könnten die nachfolgenden Unternehmensmeldungen für Bewegung bei den entsprechenden Aktien führen:
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird ihre Jahresergebnisse vorlegen, was insbesondere für Anlegerinnen und Anleger von Interesse sein dürfte, die auf Signale zur Geldpolitik oder Bilanzentwicklungen achten.
Bei Roche steht eine positive Studie im Fokus: Der Wirkstoff Fenebrutinib hat in der dritten Phase-III-Studie (Fenhance 1) sein Potenzial als BTK-Hemmstoff zur Behandlung von schubförmiger und primär progredienter Multipler Sklerose (MS) bestätigt.
Der Prüf- und Zertifizierungskonzern SGS gab bekannt, Granite River Labs Services zu übernehmen, was die Expansion des Unternehmens im Bereich Technologie- und Laborprüfdienstleistungen weiter vorantreiben könnte. Mehr dazu hier. Avolta hat zudem die Streichung von 4,9 Millionen eigenen Aktien abgeschlossen.
Aus den Unternehmensmitteilungen geht hervor, dass die Raiffeisen-Gruppe einen Grossteil ihrer Beteiligung an Leonteq veräussert hat, was bei den Aktien des Derivatespezialisten für Bewegungen sorgen könnte. Gleichzeitig veröffentlichte Gurit seine Jahreszahlen und meldete einen Nettoumsatz von 319,6 Millionen Schweizer Franken. Investorinnen und Investoren werden die Ergebnisse dem bisher nach Plan verlaufenden Turnaround gegenüberstellen.
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06:55
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 1,2 Prozent tiefer bei 13'879 Punkten.
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06:17
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 1,2 Prozent niedriger bei 13'879 Punkten.
An den Finanzmärkten herrscht nach den US-israelischen Luftangriffen gegen den Iran und dessen Vergeltungsschlägen Nervosität. Wie stark Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffe wie Öl reagieren, ist allerdings offen. Entscheidend dürfte laut Marktbeobachtern sein, ob der Konflikt eskaliert, und ob er zu anhaltenden Störungen bei Energie und Logistik führt. Der Schifffrachtverkehr zwischen Europa und Asien in der Strasse von Hormus wurde am Wochenende unterbrochen.
Im Fokus steht dabei die Strasse von Hormus als zentrales Nadelöhr des Energiehandels. Schon eine teilweise Beeinträchtigung - etwa durch langsamere Durchfahrten, Umleitungen oder Zwischenfälle - könnte die Risikoprämie an den Öl- und Gasmärkten erhöhen. Beobachtet werden zudem Signale zu steigenden Versicherungs- und Frachtkosten, die das Angebot verknappen könnten.
Je nach Nachrichtenlage könnten allerdings laut Experten defensive Anlagen wie Staatsanleihen und Gold gesucht sein, während zyklische Titel und energieintensive Branchen unter Druck geraten könnten. Für den Euroraum wäre ein länger hoch bleibender Ölpreis ein zusätzlicher Inflationstreiber und könnte das Wachstum dämpfen, warnte die Commerzbank in einem Kommentar vom Sonntag.
Impulse dürfte diese Woche auch die weiter auf Hochtouren laufende Berichtsaison liefern. Hierzulande legen insgesamt 28 Unternehmen ihre Zahlen vor, darunter die zwei Blue Chips Kühne+Nagel und Galderma. Den Auftakt machen unter anderem der Backwarenkonzern Aryzta sowie der Verbundstoff-Hersteller Gurit.
Ausserdem werden zum Wochenstart hierzulande der PMI und Detailhandelsumsätze veröffentlicht. Aus Europa und den USA stehen zudem Frühindikatoren für die Wirtschaftsentwicklung an.
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05:20
Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten hat am Montag die asiatischen Börsen belastet. Anleger flüchteten angesichts der militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran auf der einen und den USA sowie Israel auf der anderen Seite in als sicher geltende Anlagen wie den Dollar und Gold. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,4 Prozent auf 58.038,36 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 1,4 Prozent niedriger bei 3.881,71 Zählern. Die Börse in Shanghai blieb fast unverändert, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagnierte.
Besonders die Börse in Japan litt unter der Sorge vor einem Ölpreisschock, da das Land fast seinen gesamten Ölbedarf importiert. Zu den grössten Verlierern zählten daher die Aktien von Fluggesellschaften sowie die Chip-Schwergewichte Advantest und Tokyo Electron mit Kursverlusten von jeweils rund zwei Prozent. Gefragt waren hingegen Energieaktien. So sprangen die Papiere des Öl- und Gasförderers Inpex um sieben Prozent in die Höhe. «Die unmittelbarste und greifbarste Entwicklung (...) ist die faktische Einstellung des Verkehrs durch die Strasse von Hormus», sagte Jorge Leon, Analyst bei Rystad Energy.
Gegen den Trend hielten sich die Börsen in Shanghai und Shenzhen stabil. Händler verwiesen auf die Erwartung, dass die Regierung in Peking vor einer wichtigen Parlamentssitzung im Laufe der Woche die Märkte stützen könnte. Kursgewinne bei Energiekonzernen wie CNOOC und PetroChina sowie bei Rüstungsfirmen glichen Verluste bei Fluggesellschaften wie Air China aus. In Hongkong hingegen, das stärker von der globalen Marktstimmung beeinflusst wird, ging es bergab. Auch andere asiatische Märkte wie Taiwan und Singapur verzeichneten deutliche Verluste.
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04:04
Am Devisenmarkt war der Dollar als sicherer Hafen gefragt. Die US-Währung profitierte davon, dass die USA ein Netto-Energieexporteur sind. Der Dollar gewann 0,2 Prozent auf 156,26 Yen und legte 0,2 Prozent auf 6,8691 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7679 Franken vor. Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1791 Dollar und gab um 0,4 Prozent auf 0,9055 Franken nach.
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03:20
Die Ölpreise zogen kräftig an. Grund waren Befürchtungen, dass der Konflikt die Lieferungen durch die strategisch wichtige Strasse von Hormus beeinträchtigen könnte. Durch die Meerenge wird rund ein Fünftel des weltweit auf dem Seeweg gehandelten Öls transportiert. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 6,2 Prozent auf 77,42 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 6,1 Prozent fester bei 71,10 Dollar.
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01:00
Die US-Börsen hatten am Freitag schwächer geschlossen. Belastet wurden die Kurse von Sorgen um den Kreditmarkt nach dem Kollaps eines britischen Hypothekenfinanzierers sowie von Nervosität bei KI-Aktien. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verabschiedete sich mit einem Minus von 1,0 Prozent bei 48.977,92 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 6.878,88 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,9 Prozent auf 22.668,21 Stellen nach.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

