+++Börsen-Ticker+++ - Dow Jones erhohlt sich - Handelsstreit im Fokus

Der globale Handelskonflikt hat am Montag an der Wall Street erneut das Börsengeschehen bestimmt.
02.07.2018 22:49
Ein Frachtschiff im Hafen von Long Beach in Kalifornien, USA. Der Handelsstreit verschreckt die Anleger erneut.
Ein Frachtschiff im Hafen von Long Beach in Kalifornien, USA. Der Handelsstreit verschreckt die Anleger erneut.
Bild: Bloomberg

22:35

Anleger fürchteten sich über weite Strecken weiter vor möglichen negativen Folgen der internationalen Zollstreitigkeiten für die Wirtschaft. Etwas Kauflaune kam bei dünnen Umsätzen erst im späten Handel auf.

Der Dow Jones Industrial konnte seine frühen Verluste Schritt für Schritt aufholen und ging bei 24 307,18 Punkten sogar moderat mit 0,15 Prozent im Plus über die Ziellinie. Am breiteren Markt schaffte es der S&P 500 am ersten Juli-Handelstag mit 0,31 Prozent ins Plus auf 2726,71 Zähler. Der Nasdaq 100 rückte sogar um 0,81 Prozent auf 7097,82 Punkte vor. Die dort enthaltenen Technologiewerte waren in der Branchenbetrachtung besonders gefragt.

Im Streit um Sonderzölle hatte Trump am Wochenende einmal mehr scharfe Worte gegen die EU und vor allem ihre Autoindustrie gerichtet.

Unter den Einzelwerten ging den Aktien von Tesla nach einer frühen Rally der Rückenwind aus. Letztlich fielen sie um 2,3 Prozent, wobei die Anleger Börsianern zufolge nach dem Motto "Sell on Good News" agierten - sie nutzen also die guten Nachrichten dazu, um zu einem erhöhten Preis auszusteigen. Anfangs hatte ein im Juni erreichtes Produktionsziel für das Model 3 den Aktien noch Rückenwind gegeben.

Aussagen von Donald Trump beeinflussten derweil auch das Geschehen bei Ölwerten. Im Dow fielen die Aktien von Chevron und ExxonMobil wegen nachgebender Ölpreise um bis zu 1,7 Prozent. Der US-Präsident hatte gesagt, Saudi-Arabien werde seine Produktion hochfahren, um die gestiegenen Rohölpreise auf den Weltmärkten abzufedern. Der Ölpreis entfernte sich daraufhin von seinem am Freitag erreichten Dreieinhalbjahreshoch.

Zu den grossen Dow-Verlierern zählten auch die Aktien von Nike mit einem Abschlag von etwa 1,7 Prozent. Händler verwiesen hier darauf, dass der Sportartikelhersteller ein wichtiges Aushängeschild für seine Marke verliert: Wie im Rahmen des Wimbledon-Turniers bekannt wurde, läuft Tennis-Legende Roger Federer künftig im Dress der japanischen Marke Uniqlo auf. Der Markt zeigte sich davon überrascht.

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17:35

Die Schweizer Börse ist am Montag mit Verlusten in die zweite Jahreshälfte gestartet.  Der schwelende Handelsstreit, die deutsche Regierungskrise und schwache Vorgaben aus dem Ausland verängstigten die Anleger, sagten Händler. "Es gibt zu viel Unsicherheit im Markt", sagte ein Börsianer. Der SMI büsste an seinem 30. Geburtstag 0,9 Prozent auf 8562 Punkte ein.

Der SMI startete am 30. Juni 1988 mit einem Indexstand von 1500 Punkten. Seitdem hat sich der Index fast versechsfacht. Den tiefsten Stand erreichte er am 15. Januar 1991 mit 1279 Punkten. Das Allzeithoch feierte er am 24. Januar 2018 mit 9616 Zählern.

Sämtliche Standardwerte büssten Terrain ein. Besonders unter Druck standen die Aktien der Banken: Credit Suisse büsste 1 Prozent an Wert ein und UBS 1,5 Prozent. Julius Bär sackten um 1,9 Prozent ab.

Die Nestle-Aktien konnten 0,7 Prozent zulegen. Der Genussschein von Roche wurde um 0,7 Prozent tiefer bewertet. Der Novartis-Anteile büssten trotz guter Nachrichten 2 Prozent ein. Damit war ein Drittel des Indexrückgangs Novartis geschuldet.

Die Luxusgüterwerte Richemont und Swatch büssen 1,4 und 1,7 Prozent ein.

Am breiten Markt stachen Meyer Burger mit einem Kursabschlag von 4,2 Prozent heraus.

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16:27

Die Wahl des Linksnationalisten Andres Manuel Lopez Obrador zum Präsidenten Mexikos belastet die Landeswährung: Der Peso verliert zum Dollar etwa ein Prozent. Auch die Börse eröffnet mit Verlusten von im Schnitt etwas mehr als einem Prozent. Allerdings dürfte dies auch an der allgemeinen Dollar-Erholung und der Schwäche der Weltbörsen liegen, erklärte ein Händler.

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16:25

Die steigende Ölförderung in Saudi-Arabien und Russland hat am Montag die Preise belastet. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,5 Prozent auf 78,05 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete mit 73,77 Dollar 0,5 Prozent weniger. In der vergangenen Woche waren die Preise noch auf Höhenflug, so dass WTI zeitweise mit 74,46 Dollar ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch erreichte. Allerdings sorgten laut Händlern eine Fülle von Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump über das Wochenende für Preisverluste.

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15:45

Der Dow Jones und der S&P 500 verloren je 0,7 Prozent, der Nasdaq-Composite büsste ebenfalls fast ein Prozent ein. Der Start ins neue Quartal sei alles andere als schön, sagte Peter Cardillo, Marktanalyst beim Broker First Standard Financial in New York. Die Zölle und die Vergeltungsmassnahmen belasteten die Märkte. US-Handelsminister Wilbur Ross beteuerte aber, dass der Zeitpunkt für ein Verlassen der USA aus der Welthandelsorganisation WTO noch nicht gekommen sei.

Wegen des Unabhängigkeitsfeiertages am Mittwoch, den 4. Juli, wird die Handelswoche unterbrochen werden. Daher waren die Umsätze relativ mau, da viele Anleger dies für Kurzurlaube nutzen.

Zu den grössten Gewinnern zählten die Aktien von Tesla mit einem Aufschlag von mehr als fünf Prozent. Der Elektoauto-Pionier hat es geschafft, 5000 Fahrzeuge des Hoffnungsträgers Model 3 binnen einer Woche zu bauen. Zuletzt war fraglich gewesen, ob Tesla um seinen umtriebigen Chef Elon Musk überhaupt an die Marke heranreichen wird. Kurz vor Handelsbeginn teilte Tesla mit, bei der Produktion noch auf's Tempo zu drücken und bis Ende nächsten Monats 6000 Model-3-Autos zu fertigen.

Dell Technologies stiegen um über zehn Prozent. Der US-Computerhersteller will die komplizierte Eigentümerstruktur vereinfachen.

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13:06

Aus Sorge vor einem Ende der Zusammenarbeit mit Apple haben die Anleger des Kartenanbieters TomTom am Montag das Weite gesucht. Die Titel rutschten an der Börse in Amsterdam um 6,3 Prozent auf ein Drei-Monats-Tief von 7,27 Euro ab. Apple hatte am Freitag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass die Karten-App auf dem iPhone komplett neu gestaltet werden solle und dass dabei vor allem selbst gesammelte Daten benutzt würden. Mit TomTom werde jedoch weiterhin zusammengearbeitet, sagte ein Apple-Sprecher ohne Details zu nennen.

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12:49

Die Ölpreise sind am Montag unter Druck geraten. Händler nannten abermalige Äusserungen von US-Präsident Donald Trump zu den Rohölpreisen als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete im Mittagshandel 78,54 US-Dollar. Das waren 69 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 38 Cent auf 73,77 Dollar.
 
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11:45
 
Der Euro ist am Montag sowohl zum US-Dollar als auch zum Schweizer Franken etwas zurückgefallen. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1641 US-Dollar. In der Nacht war der Euro noch bis auf fast 1,17 Dollar gestiegen. 

Zum Franken rutschte der Euro bis auf 1,1555 Franken ab nach Kursen von um die 1,1570 Franken am Freitag. Bei der ZKB gehen die Experten in ihrer technischen Analyse davon aus, dass sich das Währungspaar in den nächsten Wochen seitwärts entwickelt. Der US-Dollar kostet aktuell 0,9923 Franken.

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11:40

Der Swiss Market Index (SMI) rutschte von Beginn weg unter die Marke von 8'600 Punkte und büsst bis um 11:40 Uhr ein Prozent auf 8'527 Punkte ein. Die wieder zunehmende Marktunsicherheit zeigt sich auch anhand des Volatilitätsindex VSMI, der um 3,2 Prozent auf 15,8 Punkte zulegt.

Unter der allgemeinen Marktschwäche leiden besonders Finanzaktien. Allen voran büssen die Banken UBS (-1,9%), Credit Suisse (-2,1%) und Julius Bär (-1,8%) klar an Wert ein. Aber auch Versicherer wie Swiss Life (-1,5%) oder Zurich (-1,3%) geben nach. Eine Ausnahme bilden Swiss Re, die durch eine Kaufempfehlung von Goldman Sachs gestützt werden und nur um 0,2 Prozent zurückgehen. Die Papiere hätten zuletzt an der Börse schwächer als die Konkurrenz abgeschnitten und böten nun eine attraktives Renditepotenzial, lautet die Begründung der US-Analysten.

Zu den grössten Verlierern zählen im Schweizer Geschäft nebst den Banken auch einige Zykliker. So geben ABB und LafargeHolcim um je 1,5 Prozent nach. Und die in diesem Jahr gut gelaufenen Aktien des Bauchemiespezialisten Sika büssen trotz einer Kurszielerhöhung 2,1 Prozent ein.

Das Schwergewicht Nestlé gibt dagegen nur leicht 0,1 Prozent ab. Die dem amerikanischen Investor Dan Loeb gehörende Investmentgesellschaft Third Point, welche gut 1 Prozent der Nestlé-Aktien hält, hat in einem am Wochenende publizierten Bericht den Ton gegenüber dem Nestlé-Management verschärft. Sie kritisierte den "konfusen strategischen Kurs" von Nestlé und monierte, dass sich das Unternehmen bei der Abtrennung von nicht strategischen und wenig rentablen Firmenteilen zu langsam bewege.

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09:38

Die Aktien der Deutschen Bank rutschen erneut unter die Marke von neun Euro. Die Titel verlieren im frühen Handel 2,7 Prozent auf 8,97 Euro. Ein Händler sagte, es gebe keinen speziellen Grund dafür und sei der generell schlechten Stimmung an den Börsen geschuldet. Commerzbank-Aktien verlieren 2,4 Prozent auf 8,01 Euro. Deutsche-Bank-Titel hatten vergangene Woche ein Rekordtief von 8,76 Euro erreicht.

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09:35

Ein Bericht über verzögerte Auslieferungen des Kurzstreckenflugzeugs A320neo verunsichert die Aktionäre von Airbus. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete, der Flugzeugbauer werde sein Ziel, in diesem Jahr 210 A320 mit Triebwerken von Pratt & Whitney ausliefern, um 30 bis 40 Maschinen verfehlen. Das liess die Airbus-Aktie in Paris um drei Prozent fallen. Der Rückstand infolge eines dreimonatigen Lieferstopps zu Jahresbeginn werde sich nicht aufholen lassen, hiess es in dem Bericht.

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09:21

Rot dominiert auch die Börse in Deutschland. Der Dax ist mit Kursverlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Der Leitindex eröffnete den Handel am Montag 1,3 Prozent schwächer bei 12'148 Punkten. Grund für die schlechte Stimmung am Markt waren die Regierungskrise in Berlin und die anhaltende Sorge vor einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Folge des Handelsstreits mit den USA.

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09:20

Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der US-amerikanischen Strafzölle hat am Montag den chinesischen Aktienmarkt weiter nach unten gezogen. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom chinesischen Festland knickte am Montag um zuletzt mehr als 3 Prozent auf 3401,79 Punkte ein. Im Juni hatte der Index bereits um 7,66 Prozent nachgegeben. Im bisherigen Jahresverlauf steht ein Minus von mehr als 15 Prozent zu Buche.

An der Hongkonger Börse können die Anleger erst später auf die jüngsten Entwicklungen reagieren. Dort wurde am Montag wegen eines Feiertages nicht gehandelt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank zum Wochenstart um 2,21 Prozent auf 21 811,93 Punkte.

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09:10

Der SMI fällt gleich zum Handelsbeginn krachend ins Minus: Der Leitindex lässt um 1 Prozent auf 8526 Punkte nach.

An der Wall Street bröckelten am Freitag die anfänglichen Gewinne gegen Handelsende noch ziemlich deutlich ab und der Nikkei-Index in Tokio verliert zu Wochenbeginn klar an Terrain. Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte bleiben der Handelskonflikt der USA mit China und der EU die bestimmenden Themen, die die Märkte belasten dürften.

US-Präsident Trump gibt weiter den Takt an: Über das Wochenende richtete er in einem TV-Interview die Angriffe auf die europäische Autoindustrie. Die US-Hersteller hätten es viel schwerer, ihre Produkte in Europa zu verkaufen, als die Europäer in den USA, kritisierte Trump. Zudem befürchten Händler, dass die schwächer als erwartet ausgefallenen Industriedaten in China auf die US-Strafzölle zurückzuführen sind.

 

 

In der deutschen Regierung verschärft sich derweil im Asylstreit der Ton zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU. CSU-Chef und Innenminister Horst Seehofer droht mit dem Rücktritt, sollten seine Vorschläge bei Kanzlerin Angela Merkel kein Gehör finden.

Bei den Blue Chips stehen die alle Aktien deutlich unter Druck. Klar schwächer präsentiert sich im vorbörslichen Geschäft der Bankensektor. UBS (-1,8 Prozent) und Credit Suisse (-2,1 Prozent) büssen ohne News satark ein. Aber auch Zykliker wie ABB (-1,8 Prozent) oder Adecco (-1,4 Prozent) zählen zu den grössten Verlierern.

Weder Nestlé (-0,7 Prozent) und Roche (-0,2 Prozent) geben dem SMI Halt, trotz guten Neuigkeiten. Bei Nestlé hat der aktivistische Investor Third Point um Dan Loeb den strategischen Kurs des Nahrungsmittelkonzerns als "konfus" kritisiert und die Aufteilung in die drei Sparten "Beverages", "Nutrition" und "Grocery" vorgeschlagen. Roche dürften derweil von positiven Studiendaten zum Immuntherapeutikum Tecentriq und von einer Zulassungsempfehlung in der EU für das Mittel Actemra profitieren.

Mehr zu Loeb und Nestlé: US-Milliardär übt offen Kritik an Nestlé

Auch die Aktien von Swiss Re (-0,2  Prozent) entziehen sich der Negativspirale nicht. Sie werden von Goldman Sachs neu als "kaufenswert" empfohlen.

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08:45

Die Ölpreise sind am Montag mit Verlusten in die neue Handelswoche gegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 78,29 US-Dollar. Das waren 94 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 75 Cent auf 73,40 Dollar.

Als Auslöser wurde eine Äusserung von US-Präsident Trump über den Nachrichtendienst Twitter genannt. Trump hatte dort berichtet, der saudische König Salman habe ihm zugesagt, die Erdölförderung hochzufahren. Hintergrund von Trumps Bemühungen sind die aus seiner Sicht zu hohen Ölpreise. Trump hat dafür mehrfach das von Saudi-Arabien angeführte Ölkartell Opec verantwortlich gemacht.

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08:40

Nestlé und Roche (je +0,3 Prozent) sind vorbörslich von Julius Bär höher gestellt, Swiss Re (+1 Prozent) legen gemäss den Berechnungen ebenfalls zu. Bei Nestlé machte sich Grossaktionär Dan Loeb mit Kritik bemerkbar, während Roche von Studienfortschritten beim Brustkrebsmittel Tecentiq profitiert. Swiss Re erfuhr eine Heraufstufung.

Dagegen wurden die Novartis-Aktien trotz guter Nachrichten um 0,6 Prozent niedriger indiziert. Eine Expertenausschuss der europäischen Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung der Gen-Krebstherapie Kymriah zur Behandlung von zwei aggressiven Blutkrebsarten empfohlen.

 

 

Der übrige Markt ist im Minus (zu den vorbörslichen Kursen), wofür auch für einen weiteren Tag der globale Konflikt um die amerikanischen Handelsbeziehungen der Grund ist. Die Vorgaben aus Japan sind schlecht. Auch der Konflikt um die Asylpolitik der deutschen Regierung ist für die Eintrübung mitverantwortlich.

Am deutlichsten ins Minus fallen die Grossbanken UBS und Credit Suisse (je -1,3 Prozent). Der SMI insgesamt liegt um 0,2 Prozent tiefer, macht 8590 Punkte.

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07:55

Der Euro ist am Montag schwächer in die neue Woche gestartet. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1650 US-Dollar und damit etwas weniger als am Freitag. Der amerikanische Dollar legte gegenüber vielen Währungen zu. Belastet wird der Euro durch den anhaltenden Asylstreit zwischen CDU und CSU.

Auch zum Schweizer Franken tendiert der Euro etwas schwächer. Nach Kursen von um 1,1570 Franken am Freitag, rutscht der Euro nun bis auf 1,1557 Franken ab. Der Dollar hält sich derweil mit 0,9922 Franken gut über der Marke von 0,99.

Mit Kursschwankungen hat der mexikanische Peso auf die Wahl des Links-Nationalisten Andres Manuel Lopez Obrador zum neuen Präsidenten reagiert. Konnte der Peso zunächst zulegen, stand er zuletzt gegenüber dem amerikanischen Dollar wieder unter Druck.

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06:40

Die asiatischen Aktienmärkte sind zunächst zurückhaltend in den Juli gestartet. Im Lauf des Handesl fielen die Kurse aber deutlich. Händler erklärten das mit der Sorge, dass die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle gegen Produkte aus Ländern wie China viele Anleger verunsicherten. Der Nikkei fällt um 1,3 Prozebnt auf 22'021 Punkte.

 

 

"Das Schlüsselrisiko für den Markt besteht nicht darin, dass Trump tatsächlich seine Handelsbedrohungen umsetzt, sondern vielmehr, dass eine lang andauernde Phase der Unsicherheit im Handel die wirtschaftliche Aktivität belastet", schrieben die Analysten von J.P.Morgan am Montag.

Der Yen verlor leicht, ein Dollar kostete 111,04 Yen. Der Euro gab angesichts der Verunsicherung über den Streit zwischen CDU und CSU in der Flüchtlingsfrage um 0,24 Prozent auf 1,1660 Dollar nach.

Der Schweizer Franken wurde in der Nacht mit 0,9917 Franken je Dollar und 1,1563 Franken je Euro gehandelt.

(cash/AWP/Reuters)