13:11
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start tiefer:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert 0,4 Prozent höher und gibt damit mehr als zwei Drittel der Gewinne vom Dienstagmorgen wieder her.
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12:07
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 zog am späten Vormittag um 2,6 Prozent auf 5834,29 Punkte an. Ausserhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 1,67 Prozent auf 10'420,80 Punkte. Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets führte die Gewinne auf Short-Eindeckungen und selektive Käufe zurück. Von einer Wende könne aber noch keine Rede sein. «Es bleibt Vorsicht geboten, da sich die Nachrichtenlage im Nahen Osten jederzeit wieder ändern kann», so Lipkow.
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11:39
Am Schweizer Aktienmarkt behält am heutigen Dienstag die Hoffnung die Oberhand. Dank Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Ende des Iran-Kriegs schlagen sowohl die heimischen als auch die internationalen Finanzmärkte einen Erholungskurs ein. Die militärischen Ziele seien grösstenteils erreicht worden und der Krieg verlaufe «weit vor dem Zeitplan», so Trump.
Auch wenn den Worten nun zunächst Taten folgen müssten, sei «etwas Druck aus dem Kessel» genommen, sagte ein Händler. Die erhöhte Volatilität der vergangenen Tage hat ebenfalls etwas nachgelassen, könne aber jeder Zeit zurückkommen. «Noch geben die Nachrichten kein klares Bild und es dürfte zu früh sein, um über ein tatsächliches Ende des Krieges zu spekulieren», meint hingegen ein weiterer Börsianer. Die Anleger blieben nervös.
Nach dem Ausverkauf der vergangenen Tage gewinnt der SMI gegen 11.250 Uhr 1,10 Prozent auf 13'141,38 Punkte, ohne Dividendenabgang bei Novartis wäre es rund ein halbes Prozent mehr. Von den 20 SMI-Titeln legen 17 zu, nur 3 zeigen rote Vorzeichen. Der breite SPI gewinnt um 1,73 Prozent auf 18'275,74 Punkte, während der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte lediglich 0,51 Prozent zulegt auf 3010,82 Punkte steigt. Hier bremsen Lindt nach Zahlen.
Auch an den internationalen Märkten atmen die Anleger zunächst durch. So zog der Nikkei in Japan um fast 3 Prozent an, der stark gebeutelte Kospi in Südkorea legte gar um über 5 Prozent zu. Und in Frankfurt erholt sich der Dax im Vormittagshandel um 2,5 Prozent. Auch der Bitcoin hat sich wieder klar zurück über die Marke von 70'000 Dollar gekämpft.
Ansonsten geben Partners Group (-1,4 Prozent) nach. Die Zahlen des Vermögensverwalters waren im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, die Dividende wurde kräftig erhöht. Allerdings wurden die Ziele lediglich bestätigt.
Enttäuscht reagieren derweil die Aktionäre von Lindt & Sprüngli (PS -9,9 Prozent). Auslöser für die Verkäufe ist die für das laufende Jahr gesenkte Wachstumsprognose. Vor allem deren Begründung wird am Markt hinterfragt. Eine deutlich höhere Ausschüttung hilft da wenig. Die Aktien von Barry Callebaut (-4,9 Prozent) werden in Sippenhaft genommen.
Auch die Zahlen des Flughafen Zürich (-2,8 Prozent) überzeugen nicht. Dabei stieg der Gewinn und auch die Dividende wird erhöht. Der Ausblick für das Passagierwachstum wird von Analysten als realistisch trotz der geopolitischen Unsicherheiten eingestuft.
Bei Gurit (+14,5 Prozent auf 30,05 Fr.) verursachte eine Studie von Octavian ein Kursfeuerwerk. Die Einstufung wurde auf «Buy» erhöht, die Analysten sehen damit trotz der Verdoppelung des Kurses seit Jahresbeginn noch reichlich Potenzial.
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11:08
Nach dem jüngsten Ausverkauf wegen des Ölpreisschocks gehen die Anteilsscheine von Airlines auf Erholungskurs. Die Aktien der Lufthansa klettern um bis zu acht Prozent und sind damit grösster Gewinner im MDax. Air France KLM verteuern sich zeitweise um mehr als sieben, Ryanair um rund fünf Prozent.
Die Rohölpreise sind mittlerweile wieder deutlich auf etwa 90 Dollar je Fass gesunken, nachdem sie am Montag in der Spitze um bis zu 29 Prozent auf den höchsten Stand seit Mitte 2022 gesprungen waren. Zum Teil punkteten Fluggesellschaften bei Anlegern auch mit höheren Ticketpreisen. Die skandinavische Fluggesellschaft SAS teilte am Dienstag mit, dass sie die Preise aufgrund steigender Kerosinkosten vorübergehend erhöht habe.
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11:00
Der Swiss Market Index (SMI) klettert am Dienstag um 10.55 Uhr auf ein neues Tageshoch von 13'197 Punkten. Das entspricht einem Plus von 1,51 Prozent.
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10:34
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien
Burckhardt: Oddo BHF senkt das Kursziel auf 590 von 631 Fr., Rating unverändert Neutral.
Gurit: Octavian erhöht das Rating auf Buy von Hold, erhöht das Kursziel auf 52 von 13,5 Fr.
Roche: CFRA hebt das Kursziel auf 370 von 280 Fr. an, Rating weiter Hold.
SFS: Berenberg erhöht das Kursziel auf 130 von 120 Fr., Rating Hold bestätigt.
SFS: Kepler Cheuvreux senkt auf Hold von Buy, Kursziel weiter 125 Fr.
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10:16
Trotz eines Gewinneinbruchs 2025 bei Volkswagen geht es für die Aktien des Autobauers bergauf. Die Papiere rücken in der Spitze um vier Prozent vor, der Dax selbst liegt 2,5 Prozent fester. Ein Händler führt das Kursplus vor allem auf eine Erholungsbewegung nach den Verlusten der vergangenen Tage zurück. Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hat die Aktie gut 13 Prozent verloren. Laut dem Börsianer machte die Bilanz aber auch Hoffnung auf leichte Fortschritte: Insgesamt zeigten die Zahlen VW im langsamen Vorwärtsgang, erklärt er. Volkswagen zufolge soll die Rendite im laufenden Jahr bei 4,0 bis 5,5 Prozent liegen. 2025 waren es 2,8 Prozent gewesen. Die Aktien der Sportwagentochter Porsche, die im Krisenjahr 2025 operativ kaum noch etwas verdiente, legen bis zu 3,3 Prozent zu. Auch sie waren im Zuge des jüngsten Ausverkaufs an den Börsen deutlich unter die Räder geraten.
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09:59
Bei wieder gesunkenen Ölpreisen holt der Dax am Dienstag auf seiner Erholung vom Tief seit Mai 2025 deutlich Schwung. Es stimmte die Anleger mutiger, dass US-Präsident Donald Trump am Vorabend ein baldiges Ende des Iran-Krieges ins Spiel gebracht hat. Der Krieg verlaufe «weit vor dem Zeitplan», sagte er auf dem US-Sender CBS News.
Der Dax legte gegen Ende der ersten Handelsstunde 2,4 Prozent auf 23'959 Punkte zu und näherte sich damit wieder der 24'000-Punkte-Marke. Er bewegte sich im Fahrwasser steigender internationaler Börsen und Ölpreisen, die an oder unter die 90-Dollar-Marke zurückfielen. Für den MDax ging es sogar um 3,2 Prozent auf 29'811 Zähler nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx legte 2,7 Prozent zu.
Der Schock, den am Vortag im frühen Handel die erneut hochspringenden Öl- und Erdgaspreise ausgelöst hatten, wirkt damit erst einmal verdaut. Vom Vortagstief bei 22'927 Punkten hat der Dax nun wieder mehr als 1000 Punkte zugelegt. «Wenn geopolitische Risiken plötzlich geringer erscheinen, kehrt an den Märkten oft sehr schnell Risikobereitschaft zurück», schrieb am Morgen der Marktbeobachter Timo Emden.
Wenn der Krieg tatsächlich schneller beendet werden könne als bislang erwartet, werde die geopolitische Risikoprämie am Ölmarkt rasend schnell abgebaut, erwähnte Stephen Innes von SPI Asset Management. Anstelle weiter das «Kein-Ende-in-Sicht»-Szenario zu verfolgen, starte bereits der «Frontrun auf das Finale». Nach Einschätzung der Helaba ist das Thema Risikoaversion aber noch nicht ad acta zu legen.
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09:35
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Dienstag einen Erholungsversuch. Aussagen von US-Präsident Trump zum möglicherweise baldigen Ende des Iran-Kriegs sorgen laut Händlern für Hoffnung an den Finanzmärkten weltweit. Die militärischen Ziele seien grösstenteils erreicht worden und der Krieg verlaufe «weit vor dem Zeitplan», so Trump. In unmittelbarer Folge zogen die US-Märkte deutlich an und auch die Börsen in Asien legten zu.
Zwar könne die Volatilität schnell wieder anziehen, sagte ein Händler. Aber zunächst sei «etwas Druck aus dem Kessel» genommen worden. Das zeigt sich am VSMI, der rund 12 Prozent verliert. Auch am Energiemarkt kam es nach den Äusserungen von Trump zu einer Entspannung. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent, der in der Nacht auf Montag noch bis auf fast 120 Dollar gestiegen war, lag am frühen Morgen bei 94 Dollar. Hier halfen auch Überlegungen der G7, notfalls die strategischen Reserven freizugeben.
Nach dem Ausverkauf der vergangenen Tage gewinnt der SMI gegen 09.30 Uhr 1,2 Prozent auf 13'156,69 Punkte hinzu, ohne Dividendenabgang bei Novartis wären es rund ein halbes Prozent mehr. Von den 20 SMI-Titeln legen 18 zu, nur 2 geben nach - Novartis sogar nur optisch. Der breite SPI gewinnt um 1,50 Prozent auf 18'233,29 Punkte, während der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte lediglich 0,58 Prozent zulegt auf 3013,07 Punkte steigt. Hier bremsen Lindt nach Zahlen.
Auch an den internationalen Märkten atmen die Anleger zunächst durch. So zog der Nikkei in Japan um fast 3 Prozent an, der stark gebeutelte Kospi in Südkorea legte gar um über 5 Prozent zu. Und in Frankfurt erholt sich der DAX im frühen Handel um satte 2 Prozent, der Londoner FTSE-100 zieht um 1,2 Prozent an. Auch der Bitcoin hat sich wieder zurück über die Marke von 70'000 Dollar gekämpft.
Partners Group (-0,5 Prozent) geben ihre Startgewinne nach Jahreszahlen im Rahmen der Erwartungen wieder ab. Aussagen zum Exposure in Private Credit und im Software-Sektor stimmen die Analysten derweil zuversichtlich.
Bei den MidCaps geht es für Lindt & Sprüngli (PS -9,2 Prozent) nach Zahlen massiv abwärts. Die gesenkte Guidance für 2026 kommt hier schlecht an. Die Titel von Belimo (+6,0 Prozent) übernehmen indes die Spitze im SMIM, gefolgt von Sonova (+3,4 Prozent). Im breiten Markt legen unter anderem Sensirion (+16,4 Prozent) und Kuros (+10,8 Prozent) nach Zahlen stark zu.
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09:29
Der Dax legte im frühen Handel 2,13 Prozent auf 23.908 Punkte zu. Er bewegte sich damit im Fahrwasser wieder angezogener Börsen in Asien, der letztlich festen Wall Street und von Ölpreisen, die unter die 90-Dollar-Marke zurückfielen. Für den MDax ging es um 2,65 Prozent auf 29.640 Zähler nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx legte 2,5 Prozent zu. Der Schock, den am Vortag im frühen Handel die erneut hochspringenden Öl- und Erdgaspreise ausgelöst hatten, wirkt damit erst einmal verdaut. Vom Vortagstief bei 22.927 Punkten hat der Leitindex nun wieder fast 1000 Punkte zugelegt. «Wenn geopolitische Risiken plötzlich geringer erscheinen, kehrt an den Märkten oft sehr schnell Risikobereitschaft zurück», schrieb am Morgen der Marktbeobachter Timo Emden.
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09:17
Der Swiss Market Index (SMI) legt kurz nach Eröffnung um 0,86 Prozent zu. 17 von 20 Aktien stehen höher. Die Gewinnerliste wird von Holcim und Sika angeführt, welche damit einen Teil der happigen Kursverluste vom Montag aufholen können. 17 von 20 SMI-Titeln stehen im Plus. Am Ende des Tableaus findet sich Novartis nach Dividendenabgang sowie die defensiven Swisscom. Ebenfalls leicht tiefer stehen auch Partners Group, die vorbörslichen Gewinne nach Zahlen nicht halten können.
Lindt&Sprüngli (PS) geben nach Zahlen um 9,2 Prozent nach. Barry Callebaut verlieren nach vorbörslichem Plus 2,5 Prozent.
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08:08
Der Swiss Market Index (SMI) kann die vorbörslichen Gewinne vorerst nicht weiter ausbauen und notiert bei der Bank Julius Bär 0,6 Prozent höher. Nestlé (-0,2 Prozent), Novartis nach Dividendenzahlung (-1,9 Prozent) und Roche (-0,2 Prozent) geben nach. Partner Group ziehen auf der anderen Seite nach Zahlen um 3,4 Prozent an. 17 von 20 SMI-TItel notieren höher.
Bei den Mid Caps geht es von Accelleron, AMS über Barry Callebaut bis Stadler Rail und VAT um 1,8 Prozent oder mehr in die Höhe. Lindt&Sprüngli stehen dagegen nach Zahlen 0,3 Prozent tiefer.
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07:34
Bucher Industries hat das am 5. Mai 2025 gestartete öffentliche Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 410'000 Namensaktien per 9. März 2026 abgeschlossen. Seit dem 5. Mai 2025 kaufte das Unternehmen die Papiere für insgesamt 155 Millionen Franken auf einer separaten Handelslinie zurück. Der durchschnittliche Kaufpreis habe 378,90 Franken betragen, schreibt Bucher am Dienstag in einer Mitteilung. Die erworbenen Aktien sollen vernichtet und das Aktienkapital entsprechend herabgesetzt werden.
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07:21
Nach dem Ölpreisschock zum Wochenanfang wird der Dax der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge am Dienstag höher in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent niedriger bei 23'409 Punkten geschlossen, nachdem er aufgrund eines historischen Ölpreisanstiegs zeitweise bis zu 2,8 Prozent abgerutscht war.
Die Wall Street beendete den Handel nach einem starken Kursrutsch zu Beginn im Plus. US-Präsident hatte Donald Trump angedeutet, dass der Krieg der USA und Israels gegen den Iran bald beendet sein könnte. Insidern zufolge erwägt Trump zudem Massnahmen zur Marktberuhigung. Dazu könnten eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland sowie die Freigabe strategischer Reserven gehören. Die Preise für Brent und WTI fielen am Dienstag zeitweise um rund elf Prozent auf 88,05 beziehungsweise 84,43 Dollar je Fass. Am Montag waren sie in der Spitze bis auf 119 Dollar je Fass gestiegen.
Der SMI legt vorbörslich weiter zu und steht bei der IG Bank 0,9 Prozent im Plus.
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06:29
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank 0,6 Prozent höher und profitiert von den US-Börsenvorgaben.
Ob die Erholungsrallye mit den höheren Schlusskursen in New York gerechtfertigt ist, wird sich im Laufe der nächsten Tage weisen müssen. Einerseits sind die Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum möglichen Ende des Irak-Krieges vage. Andererseits wurde die Erholungsrally an der Wall Street primär von sogenannten «Commodity Trading Advisors» (CTAs) getragen, welche ihre Long-Positionen auf Erdöl liquidierten und im Gegenzug Aktienfutures kauften. Dies geschah, nachdem die Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt überwunden hatten. Dieser Indikator ist ein wichtiges Kaufsignal, wenn er überschritten wird - respektive im umgekehrten Fall unterschritten wird und ein Verkaufssignal auslöst.
Ein wichtiger Impulsgeber dürfte neben dem Volatilitätsindex (VIX) auf den S&P 500 Index in den nächsten Tagen der sogenannte «MOVE»-Index sein. Dieser misst die Volatilität der US-Obligationenmärkte, welche ein zuverlässiges Barometer dafür sind, ob sich die Lage definitiv beruhigt und somit die Stagflationsrisiken in den Hintergrund gedrängt werden.
Am hiesigen Markt geht derweil die Berichterstattung zu den Jahresergebnissen weiter. Am Dienstag legen neben Partners Group, und Lindt&Sprüngli auch Flughafen Zürich, Galenica, Huber+Suhner, Komax und Kuros die Zahlen vor. Die Partners Group hält zudem den Kapitalmarkttag ab und bei Roche dürften die Aktionäre der Umwandlung der Roche-«Bons» in Partizipationsscheine zustimmen.
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06:17
Die asiatischen Börsen haben am Dienstag nach optimistischen Äusserungen von US-Präsident Donald Trump über ein mögliches Ende des Nahost-Krieges kräftig zugelegt. Trump erklärte, der Konflikt könne «bald vorbei» sein. Dies sorgte für Erleichterung an den Märkten, nachdem die Ölpreise zuvor stark gefallen waren. In Tokio legte der Nikkei-Index 1,8 Prozent auf 53'691,07 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte 1,7 Prozent höher bei 3636,53 Zählern. In Südkorea lösten die Kursgewinne sogar einen automatischen Handelsstopp aus, nachdem die Futures um mehr als fünf Prozent gestiegen waren. Die Börse Shanghai gewann 0,4 Prozent auf 4112,62 Stellen. Die konkurrierenden Signale aus Washington und Teheran hatten die Märkte am Montag zunächst auf eine Achterbahnfahrt geschickt. «Die Abschwächung von Präsident Trumps Rhetorik ist eine willkommene Entwicklung, die zumindest für die heutige Sitzung in Asien die Nerven beruhigen sollte», sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG in Sydney.
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06:12
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 157,87 Yen und gab 0,3 Prozent auf 6,8870 Yuan nach. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7778 Franken vor. Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1609 Dollar und gab um 0,1 Prozent auf 0,9033 Franken nach. Der Dollar-Index, der die US-Währung gegen sechs wichtige Devisen misst, gab alle Gewinne der vergangenen Woche wieder ab.
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06:07
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Nordsee-Sorte Brent um 4,1 Prozent auf 94,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 3,9 Prozent schwächer bei 90,93 Dollar. Die Preise waren zeitweise um bis zu zehn Prozent eingebrochen. Gold gab 0,1 Prozent auf 5133,55 Dollar nach. Die Kryptowährung Bitcoin legte 0,2 Prozent auf 69.127,60 Dollar zu.
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00:05
Leise Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Krieges haben am Montag für einen Stimmungsumschwung an den US-Börsen gesorgt. Die wichtigsten Indizes drehten teils deutlich ins Plus, nachdem zuversichtlich klingende Aussagen des US-Präsidenten veröffentlicht worden waren. Eine Reporterin des US-Senders «CBS News» hatte auf der Plattform X nach einem Interview mit Donald Trump geschrieben, dass dieser ein baldiges Ende des Krieges gegen den Iran für möglich halte.
Der Leitindex Dow Jones Industrial legte am Ende um 0,50 Prozent auf 47'740,80 Punkte zu. Im frühen Handel war das Börsenbarometer noch auf den tiefsten Stand seit Ende November abgesackt.
Der marktbreite S&P 500 stieg letztlich um 0,83 Prozent auf 6795,99 Zähler. Für den technologielastigen und schwankungsanfälligen Nasdaq 100 ging es um 1,32 Prozent auf 24'967,25 Punkte nach oben.
Trump sagte laut der «CBS News»-Reporterin: «Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationsmittel, sie haben keine Luftwaffe.» Er habe hinzugefügt, dass die USA dem ursprünglich geschätzten Zeitrahmen für den Krieg von vier bis fünf Wochen «weit voraus» seien. Mit Blick auf die Strasse von Hormus - einem aktuell durch den Iran weitgehend blockierten Nadelöhr im weltweiten Öl- und Gashandel - habe Trump gesagt, er erwäge, diese zu übernehmen.
Die Energiemärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten stark beeinträchtigt. Der Transport von Energierohstoffen aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Strasse von Hormus kam faktisch zum Erliegen. Angesichts dessen war der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent in der Nacht auf Montag um bis zu 29 Prozent auf fast 120 US-Dollar gestiegen. Nach den Aussagen Trumps geriet der Ölpreis stark unter Druck und gab zuletzt im Vergleich zum Freitag leicht nach auf rund 89 Dollar.
Wie nervös die Anleger aktuell sind, zeigt auch ein Blick auf den Volatilitätsindex Vix, der die kurzfristig erwarteten Schwankungen im S&P 500 misst und deshalb auch als «Angstindex» bekannt ist. Dieser war im Handelsverlauf auf den höchsten Stand seit April gestiegen. Seinerzeit hatte Trump die Kapitalmärkte durch seine Zollankündigungen in Aufruhr versetzt. Am Ende gibt der Vix wieder nach.
Von dem Stimmungsumschwung im späten Handel profitierten insbesondere die Aktien besonders konjunkturabhängiger Unternehmen. So zogen die Papiere des Baumaschinenherstellers Caterpillar an der Dow-Spitze um 3,5 Prozent an. Unter den Chipherstellern gewannen Nvidia 2,7 und AMD 5,3 Prozent.
Darüber hinaus schnellte der Kurs von Hims & Hers Health um mehr als 40 Prozent nach oben. Der Telemedizinanbieter hatte sich in einem Streit mit Novo Nordisk um den Vertrieb umsatzstarker Medikamente des dänischen Pharmakonzerns mit diesem geeinigt. Die Novo-Nordisk-Papiere gewannen in Kopenhagen 2,7 Prozent,
Auch Index-Veränderungen bewegten die Kurse. Aktien von Vertiv etwa gewannen gut 9 Prozent. Der Ausrüster von Datenzentren steigt in den S&P 500 auf. Auch die Papiere des Laserspezialisten Lumentum und des Satellitenanbieters Echostar rücken in den Index auf. Lumentum kletterten daraufhin um fast 15 Prozent und Echostar um mehr als 3 Prozent nach oben.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

