16:55

Die Birkenstock-Aktien gewinnen an der Wall Street 3,1 Prozent, nachdem sie jüngst auf ein Rekordtief gefallen waren.

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16:30

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) notiert am Dienstag eine Stunde vor Handelsschluss 1,08 Prozent im Plus.

ABB verliert mehr als 2 Prozent, Logitech büsst rund 1 Prozent ein. Derweil gewinnt Lonza 4,5 Prozent, während Alcon, Nestlé, Roche und Partners Group je über 2 Prozent zulegen können.

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16:10

Der US-Leitindex Dow Jones sank zuletzt um 0,43 Prozent auf 49'475 Punkte. Er hatte am Vortag als einziges der wichtigen Börsenbarometer mit einem Plus geschlossen. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,49 Prozent auf 7'367 Punkte nach unten. Der Tech-Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,48 Prozent auf 28'854 Punkte.

«Wir befinden uns nach wie vor in einem makroökonomischen Umfeld, das für Aktien ungünstig ist», sagte Ipek Ozkardeskaya, Chefanalystin bei der Swissquote ‌Bank. «Die Konzernbilanzen und -prognosen über den Markterwartungen sind inzwischen eingepreist. Die Marktteilnehmer blicken nun wieder auf makroökonomische und geopolitische ​Risiken - und das belastet die Technologiewerte, die ​bislang zugelegt hatten.»

Die Titel ​von Unternehmen wie Marvell, Micron, Intel und Nvidia büssten zwischen ‌einem und rund 2,5 Prozent ein. Software-Aktien, etwa Workday, Salesforce und ServiceNow, gewannen hingegen zwischen gut vier und sechs ​Prozent.

Damit ​zeichnet sich eine Erholung ⁠in dem Sektor ab, der zuletzt ​wegen Sorgen über ⁠den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Geschäftsmodelle ‌unter Druck geraten war. Seit Jahresbeginn hat der Software-ETF IGV mehr als zwölf Prozent verloren, ‌während der US-Index der Halbleiterbranche um rund ​60 Prozent zulegte. 

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15:50

Die Aktien von Centiel steigen am Dienstag um rund 8 Prozent. Der Eröffnungskurs zum Debüt des Stromversorgers am 17. April betrug 3,20 Franken, wonach sich die Marktkapitalisierung auf etwa 261 Millionen Franken belief. Mittlerweile kosten die Titel je 4,4100 Franken.

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15:30

Der Dow Jones startet am Dienstag 0,5 Prozent tiefer. Dieser Tendenz folgen auch der S&P 500 (-0,4 Prozent) und der Nasdaq (-0,6 Prozent).

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15:00

Nach einem zurückhaltenden Wochenstart zeichnen sich an den US-Aktienmärkten am Dienstag Kursverluste ab. Vor dem Börsenstart notieren die Futures auf den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial leicht im Minus mit 0,2 Prozent. Die Nasdaq-100-Futures liegen 0,6 Prozent niedriger.

Dass es zunächst keinen neuen Angriff der USA auf den Iran geben soll, hatte die Börsen in den USA bereits am Vortag nur wenig gestützt. Die Ölpreise sind daraufhin zwar etwas gesunken, liegen aber weiterhin auf hohem Niveau. Die damit verbundenen Inflationsängste trüben die Stimmung an den Märkten.

«Anleger sehnen ein Ende des Konflikts im Nahen Osten herbei», so Dan Coatsworth, Marktstratege bei AJ Bell. Dies dürfte dazu beitragen die Ölpreise zu senken, die Spekulationen über Zinserhöhungen zu dämpfen und den Fokus wieder auf das Wirtschaftswachstum zu lenken. Bislang ziehe sich der Konflikt aber weiter hin, was die Anleger verunsichere.

Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien von Alphabet vorbörslich um 0,5 Prozent. Die Tochter Google und der Finanzinvestor Blackstone wollen zusammen Rechenzentren für Künstliche Intelligenz aufbauen. Die Blackstone-Aktie gewann zuletzt 1,0 Prozent.

Die Titel von Nvidia gaben vor der Startglocke 1,1 Prozent nach. Der Halbleiterriese legt am Mittwoch die mit Spannung erwarteten Zahlen für das erste Quartal vor.

Home Depot lagen zuletzt 0,9 Prozent im Minus. Die Baumarktkette hat im ersten Quartal erneut die Zurückhaltung der Kunden zu spüren bekommen. Ergebnisseitig schlug sich das Unternehmen aber besser als gedacht.

Amer Sports stiegen um 3,6 Prozent. Der Hersteller von Sportartikeln hat die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Zudem übertrafen die Quartalszahlen die Erwartungen.

Hyperliquid Strategies profitierten von Gerüchten, wonach die US-Börsenaufsicht den Handel mit Krypto-Versionen von Aktien vorbereite. Für die Titel ging es zuletzt um 11,8 Prozent nach oben.

Die Papiere von Agilysys machten vor der Startglocke einen Sprung um 22 Prozent nach oben, nachdem der Software-Anbieter für das Gastgewerbe Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt hat. Die Aktien des Vermögensverwalters XP gaben indes nach Geschäftszahlen fünf Prozent nach.

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14:20

Booking Holdings (-0,3 Prozent), Expedia (-0,2 Prozent) und Airbnb (-1 Prozent) stehen am heutigen Dienstag im Anlegerfokus. Grund: Die Entwicklerkonferenz Google I/O beginnt.

Marktexperten erwarten, dass Google auf der Konferenz offiziell KI-gestützte Reisebuchungen vorstellen wird, wobei Online-Reisebüros eine zentrale Rolle spielen könnten. Entscheidend ist aus Sicht der Analysten: Sollte Google diese Lösung tatsächlich einführen, könnte das die Sorgen verringern, dass KI den Online-Reiseanbietern Kunden direkt wegnimmt. Stattdessen könnte die neue Funktion für Unternehmen, die mit Google zusammenarbeiten, eher Vorteile bringen und ihre Position stärken.

«Unserer Einschätzung nach wird Googles KI-gestützter Buchungsprozess stark von Booking und Expedia abhängen, da deren umfangreiches Hotelangebot, hochwertige Inhalte, Zahlungsabwicklungen und Budgets für Traffic-Kosten in allen Reise-Suchprodukten von Google integriert sind», meint BTIG-Analyst Jake Fuller. Er verwies darauf, dass Online-Reisebüros zu den wichtigsten globalen Werbekunden von Google gehören und in der Entwicklung der Reise-Suchfunktionen stets eine herausragende Rolle gespielt haben.

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13:50

Die Aktie vom Softwarekonzern Agilysys steigt vorbörslich um 14 Prozent, nachdem das Unternehmen stärkere als erwartete Ergebnisse zum vierten Quartal vorlegte: Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,63 Dollar und der Umsatz bei 82,9 Millionen Dollar – beide Werte übertrafen die Schätzungen der Analysten.

Für das Geschäftsjahr 2026 stieg der Umsatz um fast 16 Porzent auf den Rekordwert von 319,3 Millionen Dollar, während der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie auf 1,79 US-Dollar kletterte – ebenfalls ein neuer Höchststand.

Zudem gab Agilysys eine optimistische Prognose für 2027 ab: Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von 365 bis 370 Millionen US-Dollar, darunter ein Wachstum der Abo-Umsätze um mindestens 30 Prozent, sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von 24 Prozent.

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13:25

Die Aktie der brasilianischen Investmentverwaltungsgesellschaft XP verlieren in der US-Vorbörse rund 5 Prozent, nachdem das Unternehmen den Rücktritt des CFO Victor Andreu Mansur Farinassi zum 31. Mai bekannt gegeben hatte. CEO Thiago Maffra wird die Position vorübergehend übernehmen. 

Zusätzlich meldete das Unternehmen die Ergebnisse zum ersten Quartal: Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,49 brasilianischen Real, der Umsatz bei 4,73 Milliarden Real, während die Kundenvermögen im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 1,5 Billionen Real stiegen.

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12:55

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert: 

Dow Jones Futures: -0,2 Prozent
S&P 500 Futures: -0,5 Prozent
Nasdaq Futures: -0,8 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 1,2 Prozent im Plus.

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11:40

Der Schweizer Aktienmarkt wird am Dienstag wie auch die übrigen europäischen Börsen von Friedenshoffnungen im Iran angetrieben. Der Leitindex SMI zieht im Vormittagshandel um 1 Prozent auf 13'375 Punkte an, zeitweise rückte er mit dem bisherigen Tageshoch bei 13'399,66 Zähler hauchdünn an die Marke von 13'400 Punkten heran.

Die Gewinner sind dabei klar in der Überzahl - einzig Kühne+Nagel (-0,1 Prozent) stehen leicht im Minus. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten rückt um 0,9 Prozent auf 2987,04 Punkte vor und der breite SPI um 1 Prozent auf 18'899 Zähler.

Dreh- und Angelpunkt sind einmal mehr Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte einen angeblich für den heutigen Tag geplanten Angriff abgesagt und zeigte sich optimistisch, dass es zu einem Deal mit dem Iran komme. Gleichzeitig drohte er bei einem Scheitern mit erneuten Militärschlägen. Auch wenn die Skepsis nicht aus dem Markt verschwunden ist, überwiegt laut Händlern derzeit die Hoffnung auf stabilere Verhältnisse im Nahen Osten. «Sollte sich dieser geopolitische Lichtblick tatsächlich bestätigen, steht den Aktienmärkten ein befreiender Aufwärtsimpuls bevor», so ein Börsianer.

Die Gewinne ziehen sich breit durch diverse Branchen. Die Spitzenplätze halten aktuell Lonza (+3,6 Prozent), gefolgt von Partners Group (+2,3 Prozent) und Alcon (+1,9 Prozent). Aber auch die beiden Schwergewichte Nestlé (+1,4 Prozent) und Roche (+1,7 Prozent) sind gefragt und ziehen den SMI nach oben. Der Pharmakonzern kündigte für den ASCO-Kongress neue Daten aus seiner Krebs-Pipeline an. Konkurrent Novartis (+0,8 Prozent) hinkt etwas hinterher.

Am Indexende rangieren der Logistiker Kühne+Nagel (-0,1 Prozent) sowie ABB (+0,02 Prozent) und Geberit (+0,2 Prozent). Auch die Versicherer Swiss Life (+0,02 Prozent) und Zurich (+0,3 Prozent), die am Vortag am stärksten zugelegt hatten, können nun nicht ganz Schritt halten.

In der zweiten Reihe setzen AMS Osram (+2,5 Prozent) ihren Höhenflug der vergangenen Wochen quasi ungebremst fort. JPMorgan hat die Titel auf «Overweight» hochgestuft und das Kursziel verdoppelt. Allerdings schlagen einige Marktteilnehmer bereits mahnende Töne angesichts der Kursverdopplung seit Anfang April an.

Ganz anders sieht es hingegen bei Adecco (-0,9 Prozent) aus. Mit erneut negativen Studien bleiben die Titel im Abwärtssog. Die UBS rät neu zum Verkauf der Aktien und stutzt das Kursziel auf 13 Franken. Der Analyst sieht für die nächsten Jahre keine Gewinnerholung für den Personaldienstleister.

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11:05

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,9 Prozent im Plus bei 18'886 Zählern. Die Sektoren nicht-zyklischer Konsum (+1,4 Prozent), Pharma (+1,2 Prozent) und Technologie (+1,1 Prozent) liegen vorn. Industrietitel (+0,2 Prozent) und Immobilienwerte (+0,5 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern. Alle Sektoren liegen damit im Gewinn.

Von den 200 Unternehmen, sind 140 im Gewinn, 34 im Verlust und 26 unverändert.

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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10:35

Weniger Umsatz, aber ein satter Gewinnsprung: Der britische Schuhhersteller Dr. Martens erntet die Früchte ‌seiner ⁠neuen Strategie, die den weitgehenden Verzicht auf Rabatte ⁠vorsieht. Die Aktien springen zeitweise 12 Prozent an.

Der bereinigte Vorsteuergewinn schnellte im Geschäftsjahr 2025/26 um 61 ‌Prozent auf 55 Millionen Pfund in ‌die Höhe, obwohl der ​Umsatz um knapp drei Prozent auf 765 Millionen Pfund schrumpfte, wie der für seine klobigen Stiefel mit gelber Naht bekannte Traditionskonzern am Dienstag mitteilte. Die ‌Dividende soll stabil bei 2,55 Pence je Aktie gehalten werden.

Vorstandschef Ije Nwokorie erklärte, das Unternehmen habe die Wende ​zum Gewinnwachstum geschafft. Man habe sich ​darauf konzentriert, die Qualität der ​Einnahmen zu verbessern, indem man Rabattaktionen sowohl im eigenen Geschäft ‌als auch im Grosshandel reduziert habe. Dies führte zu einer höheren Bruttomarge. Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 rechne ​er mit ​einem weiteren deutlichen ⁠Gewinnwachstum. «Die Nachfrage nach der Marke Dr. ​Martens wächst weiter», ⁠erklärte Nwokorie. Dies zeige sich in steigenden Zahl ‌von Kooperationsanfragen, einer verstärkten Unterstützung seitens der Grosshandelspartner sowie einer starken Resonanz der Verbraucher auf ‌neue Produktfamilien.

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09:55

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Dienstag zum Start freundlich gezeigt. Der Leitindex SMI zeigt sich im frühen Handel mit plus 1,2 Prozent auf 13'393 Punkte. Die Gewinner sind dabei klar in der Überzahl - mit 19 zu 1. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten rückt um 0,9 Prozent auf 2988,6 Punkte vor und der breite SPI um 1,1 Prozent auf 18'918 Punkte.

Kursbewegende Nachrichten zu Bluechips sind aktuell Mangelware. An der Indexspitze zeigen sich Lonza (+3,2 Prozent), Alcon (+2,4 Prozent) und Partners Group (+2,4 Prozent) mit Kursgewinnen über zwei Prozent. Kühne+Nagel (+0,1 Prozent) und Swiss Life (-0,01 Prozent) bilden indes das Schlusslicht.

Roche (+1,2 Prozent) kündigten für den ASCO-Kongress neue Daten aus seiner Krebs-Pipeline an. Während Novartis (+0,9 Prozent) sich wenig bewegen, ziehen die Titel des dritten Schwergewichts Nestlé (+1,6 Prozent) an.

In der zweiten Reihe fallen Adecco (-1,4 Prozent) nach einer Abstufung auf «Sell» durch die UBS, während AMS Osram (+4,3 Prozent) ihren Höhenflug dank einer JPMorgan-Studie fortsetzen.

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09:30

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Adecco: Research Partners senkt auf 17,00 (21,00) Fr. - Halten

Adecco: UBS senkt auf Sell (Neutral) - Ziel 13 (21) Fr.

Amrize: Julius Bär senkt auf 47 (53) Fr. – Hold

Amrize: Research Partners senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 46 (56) Fr.

AMS Osram: JPM erhöht auf Overweight (Neutral) - Ziel 23,60 (11,80) Fr.

Geberit: Citigroup senkt auf 520 (575) Fr. – Neutral

Holcim: Research Partners erhöht auf 83 (76) Fr. - Halten

Lindt&Sprüngli: JPMorgan senkt auf 87'000 (100'000) Fr. – Underweight

Schindler: Research Partners erhöht auf 293 (270) Fr. - Halten

Sonova: JPMorgan erhöht auf 189 (163) Fr. – Neutral

Sunrise: Goldman Sachs senkt auf 39 (42) Fr. – Sell

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09:05

Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Dienstag freundlicher. Der Leitindex SMI steigt kurz nach Börsenstart um 0,4 Prozent auf 13'292 Punkten.

Die Börsen nehmen positiv auf, dass US-Präsident Donald Trump offenbar einen ursprünglich für den heutigen Tag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt hat. Er zeigte sich optimistisch, dass es zu einem Deal komme. Insgesamt dürfte die Stimmung einem Händler zufolge aber weiterhin von Skepsis geprägt sein. Denn Trump stellte gleichzeitig erneute Militärschläge in Aussicht, sollte es nicht zu einer Einigung kommen. «Derzeit reicht ein Funke, um die Stimmung auf die eine oder andere Seite zu kippen», so der Händler.

Bei den Ölpreisen kam es immerhin zu einer leichten Entspannung: Der Preis für ein Fass der Sorte Brent gab um rund 2 Prozent nach. Dennoch bleiben die Preise stark erhöht, und die Sorge vor den Auswirkungen auf Inflation und Konjunktur wächst. Derweil nahmen Anleger in Asien insbesondere bei Chipwerten Gewinne mit, nachdem auch die Nasdaq am Vorabend vor den für Mittwochabend geplanten Nvidia-Zahlen nachgegeben hatte. Ansonsten ist der Kalender recht ausgedünnt, auch am Nachmittag stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten an.

Der Pharmakonzern Roche (Aktie +0,2 Prozent) kündigte neue Daten aus seiner Krebs-Pipeline für den bevorstehenden Asco-Kongress in den USA an. Besonders im Mittelpunkt steht dabei der Wirkstoff Giredestrant zur Behandlung von Brustkrebs.

Derweil erhöht Sika (+0,5 Prozent) die Präsenz in den USA und eröffnet eine neue Mörtel-Produktionsanlage in New Jersey - die grösste des Bauchemieherstellers in den Vereinigten Staaten.

Analystenkommentare könnten indes in der zweiten Reihe für Bewegung sorgen. So hat JPMorgan die Einstufung für AMS Osram (vorbörslich +4,7 Prozent) auf «Overweight» erhöht und das Kursziel auf 23,60 Franken verdoppelt. Hingegen fallen Adecco (vorbörslich -3,9 Prozent) vorbörslich nach einer Abstufung auf «Sell» durch die UBS am Vorabend.

Bei Bossard kündigt sich ein Wechsel in der Konzernleitung an. CFO Stephan Zehnder tritt nach über 20 Jahren per Ende März 2027 zurück.

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08:04

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,1 Prozent höher auf 13'255 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel werden im Plus erwartet. Die Kursgewinne reichen von +0,04 Prozent bis +0,12 Prozent.

Auch der breite Markt dürfte etwas fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,06 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Adecco (-2,2 Prozent) und ams Osram (+4,7 Prozent) prognostiziert. Bei Adecco wurde vorbörslich ein Rating reduziert, ams stufte JPMorgan auf Übergewichten hoch.

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07:30

Südkoreanische Aktien brachen am Dienstag ein, nachdem Verluste bei US-Chipwerten Anleger veranlassten, Gewinne aus der jüngsten Rallye der Halbleiterbranche mitzunehmen.

Der Leitindex KOSPI verlor am Dienstagmorgen rund 3,1 Prozent. Seit Jahresbeginn hat der Index dennoch über 70 Prozent zugelegt, nachdem er 2025 bereits 76 Prozent gestiegen war.

«Die wichtigsten Halbleiteraktien – sowohl inländische als auch internationale – stehen nach den starken jüngsten Kursanstiegen unter Gewinnmitnahmedruck», erklärte Han Ji-young, Analystin bei Kiwoom Securities.

Unter den Schwergewichten des KOSPI verlor Samsung Electronics 3,20 Prozent, während SK Hynix rund 3 Prozent einbüsste. Der Batteriehersteller LG Energy Solution gaben ebenfalls knapp 3 Prozent nach. Hyundai Motor und der Schwesterkonzern Kia verloren derweil über 8 Prozent respektive 4,9 Prozent. 

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06:55

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich leicht höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,18 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern weitgehend unverändert starten (+0,04 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,15 Prozent höher bei 13'254.5 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,25 Prozent höher bei 13'265 Punkten.

Von US-Präsident Donald Trump kommen wieder einmal widersprüchliche Signale in Bezug auf die Friedensgespräche mit dem Iran. Positiv ist zunächst, dass er einen ursprünglich für den Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt hat. Der Waffenstillstand scheint damit zunächst zu halten. Gleichzeitig zeigte er sich optimistisch, dass es zu einem Deal mit dem Iran kommen könnte, in dem die Interessen der Anrainerstaaten gewahrt werden und der Iran auch auf sein Atomprogramm verzichtet. Auf der anderen Seite stellte er aber auch erneute Militärschläge in Aussicht, sollte es nicht zu einem Deal kommen. Es bleibt also abzuwarten, was die Gespräche bringen.

Diese Unsicherheiten belasteten die US-Märkte. Der Ölpreis verharrte auf einem hohen Niveau und setzte somit die Börsen unter Druck. Der Dow Jones konnte sich nach den Trump-Aussagen noch in den positiven Bereich retten. Dagegen liess die technologielastige Nasdaq Federn. Insbesondere KI-Firmen büssten einen Teil der zuletzt deutlichen Gewinne ein. Händler warten hier zunächst ab, denn Nvidia wird am Mittwoch in der Nacht seine heiss ersehnten Quartalszahlen vorlegen. Diese könnten den KI-Zug weiter antreiben oder aber auch scharf abbremsen.

In der Schweiz ist die Agenda zum Ende der Q1-Saison nahezu leer. Einzig die Beteiligungsgesellschaft Aevis wird einen Einblick in ihre Bücher geben. Auch von Makro-Seite stehen keine Termine an.

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05:32

Aussichten auf eine Entspannung im Iran-Konflikt haben die asiatischen Anleger am Dienstag nur teilweise aus der Reserve gelockt. Während der breiter gefasste Topix in Tokio zu den Gewinnern zählte und 0,4 Prozent höher bei 3.840,70 Zählern ‌notierte, ⁠gehörte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 60.429,76 Punkte zu den Verlierern. Auch in China überwogen ⁠die Kursabschläge: Die Börse Shanghai verlor 0,1 Prozent auf 4.125,40 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,6 Prozent auf ‌4.803,43 Punkte.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor einen geplanten Angriff auf den Iran ausgesetzt und ‌Hoffnungen auf ein Abkommen mit dem Iran geschürt, was die ​Märkte bewegte. Dennoch blieben die Anleger nach einem Drohnenangriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Wochenende vorsichtig. «Wir haben bereits ein ständiges Hin und Her gesehen», sagte Fabien Yip, Marktanalyst bei IG. Solange es keine echte Entspannung in der Strasse von Hormus gebe und der Schiffsverkehr dort nicht wieder zunehme, werde der Markt die Kommentare beider Seiten ignorieren.

In Japan rückten zudem überraschend starke Wirtschaftsdaten in ‌den Fokus, auch wenn die Folgen des Energie-Schocks durch den Iran-Krieg die Unternehmen belasten. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 2,1 Prozent. «Die heutigen Daten zeigen, dass die Wirtschaft vor dem Iran-Krieg auf einem soliden Fundament stand», erklärte Yoshiki Shinke, ​Chefökonom beim Dai-ichi Life Research Institute. Um die Energieversorgung künftig besser abzusichern, wollen die japanische Ministerpräsidentin ​Sanae Takaichi und der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung einem Zeitungsbericht zufolge am ​Dienstag eine Kooperation zur gemeinsamen Ölbevorratung beschliessen.

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04:14

Im asiatischen Devisenhandel profitierte die US-Währung weiterhin von der Nachfrage nach sicheren Häfen. Der Dollar gewann geringfügig auf 158,96 Yen, ‌was Händler in Tokio wegen möglicher Interventionen zur Stützung der heimischen Währung in Alarmbereitschaft versetzte. Zudem legte der Dollar leicht auf 6,7978 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7854 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei ​1,1643 Dollar ​und zog leicht auf 0,9144 Franken an.

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03:00

Am Rohstoffmarkt sorgten die ⁠versöhnlicheren Töne des US-Präsidenten in Richtung Teheran für eine spürbare Entspannung, auch wenn die ​Sorgen vor langfristigen Lieferausfällen bleiben. So ⁠verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,9 Prozent auf 109,91 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 0,9 Prozent schwächer bei 107,71 Dollar. Beide Sorten liegen damit aber weiterhin deutlich über ihrem Vorkriegsniveau.

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02:00

Die New Yorker Börsen haben am Montag letztlich keine gemeinsame Richtung gefunden. Dass US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben einen angeblich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt hat, gab den Kursen letztlich wenig Schub. Ähnliches galt davor für iranische Medienberichte, wonach die USA dazu bereit seien, Ölsanktionen gegen den Iran vorübergehend auszusetzen - eine Hauptforderung Teherans für für die Zustimmung zu einem Friedensabkommen und die Wiederöffnung der Strasse von Hormus.

Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,32 Prozent auf 49.686,12 Punkte. Zum Rekordhoch von 50.512 Punkten aus dem Februar fehlen ihm damit allerdings 1,6 Prozent, nachdem er am Freitag - wie auch die anderen Indizes - sichtbar unter Gewinnmitnahmen gelitten hatte.

Der marktbreite S&P 500 , der erst am Donnerstag eine Bestmarke aufgestellt hatte, verlor am Ende 0,07 Prozent auf 7.403,05 Punkte. Für den am Donnerstag ebenfalls rekordhohen Tech-Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,45 Prozent auf 28.994,37 Zähler bergab.

Derweil zogen die zeitweise schwächelnden Ölpreise zuletzt wieder klar an. «Die anhaltende Blockade der Strasse von Hormus bleibt der entscheidende Marktfaktor, da kein klares Ende in Sicht ist und die Pufferreserven der weltweiten Ölvorräte rapide schrumpfen», kommentierte Elias Haddad von der US-Bank Brown Brothers Harriman & Co.

Im Dow zählte United Health mit weiteren Gewinnmitnahmen von 0,7 Prozent zu den grössten Verlierern. Als Belastung erwies sich der Ausstieg der bekannten Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway bei dem Krankenversicherer. Derweil hat Berkshire bei der Fluggesellschaft Delta Air Lines eine Beteiligung von 2,6 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Die Delta-Aktien traten letztlich aber auf der Stelle.

Die Titel von Rocket Lab gewannen 5,1 Prozent. Hier sorgte ein Bericht des «Wall Street Journal» für Auftrieb, wonach der Rekord-Börsengang der Weltraumfirma SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk am 12. Juni über die Bühne gehen soll. Dabei wolle SpaceX bis zu 80 Milliarden US-Dollar bei Investoren einsammeln, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg strebt SpaceX bei der Aktienplatzierung eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar an.

Bei Dominion Energy konnten sich die Anleger über einen Kurssprung von 9,4 Prozent freuen. Der US-Energiekonzern Nextera will das Unternehmen für rund 67 Milliarden Dollar in eigenen Aktien übernehmen, woraufhin die Nextera-Titel 4,6 Prozent einbüssten.

Die Papiere von Regeneron Pharmaceuticals knickten um 9,8 Prozent ein, nachdem eine Melanom-Studie für das Mittel Fianlimab die Erwartungen verfehlt hatte.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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